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Nvidia

WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040

NVIDIA: "Die Abschwächung war schon eingepreist" - Zugreifen! Aktienanalyse


18.11.22 22:04
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - NVIDIA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Nach Ansicht von Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" können Anleger bei der Aktie von NVIDIA Corp. (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) zugreifen.

Die Ankündigung von Warren Buffett, mit seinem Investmentfonds Berkshire Hathaway mit 4,1 Milliarden Dollar bei Taiwan Semiconductor einzusteigen, habe diese Woche für einen Kurssprung gesorgt: Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company-Aktie, kurz TSMC, die an der Börse Frankfurt als ADR gehandelt werde, habe einen Satz nach oben auf 78 Euro gemacht. Ende Oktober seien es noch 60 Euro gewesen.

"Buffetts Strategie ist, günstig zu kaufen, daher hat das für viel Aufmerksamkeit gesorgt", erkläre Marc Richter von der Baader Bank. "Außerdem ist Buffett im Tech-Bereich ansonsten kaum unterwegs."

Auch für andere Halbleiteraktien sei es nach oben gegangen. Noch gehöre die Branche allerdings zu den Schlusslichtern in diesem Jahr. Um 41 Prozent sei der Branchenindex MSCI World Semiconductors and Semiconductor Equipment-Index bis Ende Oktober gefallen, beim marktbreiten MSCI World seien es nur minus 20 Prozent gewesen. Der Sektor gelte als extrem volatil und konjunkturabhängig - und der Wirtschaftsabschwung infolge des Ukraine-Kriegs lasse die Chipnachfrage sinken.

Auf Dreijahressicht habe der Branchenindex mit Schwergewichten wie NVIDIA, ASML, Broadcom, Intel und AMD mit 14 Prozent im Jahr allerdings immer noch die Nase vorn gegenüber dem marktbreiten Index mit 6 Prozent. Das liege unter anderem an Corona. Während der Pandemie hätten Halbleiterwerte zu den großen Gewinnern gehört. Die Nachfrage nach Computern, Tablets, Servern und Unterhaltungselektronik sei rasant gestiegen und damit die Nachfrage nach Halbleitern.

Doch längst würden der Branche Lieferkettenprobleme, Engpässe bei einigen Rohstoffen und höhere Produktionskosten zu schaffen machen, nun komme noch der Abschwung dazu. "AMD, TSMC, Broadcom, Intel - man kann die Kurse übereinanderlegen, alle sind gleichermaßen gefallen", stelle Michael Arras von ODDO BHF fest.

Zuletzt sei es aber eben wieder aufwärts gegangen. So habe die Aktie des kalifornischen Halbleiterherstellers Advanced Micro Devices, kurz AMD, an der Börse Frankfurt im Tief Ende Oktober weniger als 57 Euro gekostet, jetzt seien es 71 Euro. Die Aktie des US-Spezialisten für integrierte Schaltkreise Broadcom habe sich von 433 auf 491 Euro verteuert, die des US-Halbleiterherstellers Intel immerhin von 25 auf 29 Euro. "Es ist wieder Fantasie in den Kursen", bemerke Arras.

Deutlich erholen können habe sich auch NVIDIA. Der kalifornische Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für PCs, Server und Spielkonsolen habe am Mittwoch seine Quartalszahlen bekannt gegeben: Der Umsatz sei im dritten Quartal zwar um 17 Prozent zurückgegangen, der Gewinn sogar um 72 Prozent. Analysten hätten allerdings noch schwächere Zahlen erwartet.

"Die Abschwächung war schon eingepreist", bemerke Richter. Zudem sei das Unternehmen hochprofitabel und erwirtschafte einen Milliardenüberschuss. Nach 266 Euro zu Jahresbeginn und 113 Euro im Tief werde die Aktie aktuell wieder zu 158 Euro gehandelt. "Wir sehen gerade unter Privatanlegern viele kleine Käufe", berichte der Händler von der Baader Bank.

Die Branche sei langfristig äußerst aussichtsreich. Noch sei die Krise aber nicht überwunden. AMD und Intel würden auf die Watchlist gehören.

Bei NVIDIA kann man durchaus jetzt schon zugreifen, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 18.11.2022)

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: NVIDIA.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze NVIDIA-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs NVIDIA-Aktie:
149,30 EUR -1,27% (18.11.2022, 22:02)

NASDAQ-Aktienkurs NVIDIA-Aktie:
154,33 USD -1,56% (18.11.2022, 21:47)

ISIN NVIDIA-Aktie:
US67066G1040

WKN NVIDIA-Aktie:
918422

Ticker-Symbol NVIDIA-Aktie:
NVD

NASDAQ-Symbol NVIDIA-Aktie:
NVDA

Kurzprofil NVIDIA Corp.:

Die NVIDIA Corporation (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) ist ein führender Hersteller von IT-Hardware. Die Gesellschaft entwirft, entwickelt und vermarktet Grafik- und Medienkommunikationsprozessoren und ähnliche Software für PCs, Workstations und digitale Entertainmentplattformen. Das Unternehmen stellt eine Vielzahl von 3D-Graphikprozessoren her wie auch Graphikprozesseinheiten (GPUs), die bei Desktop-PCs, Smartphones, Tablets und Laptops eingesetzt werden.

Diese 3D-Graphikprozessoren werden für eine Reihe von Anwendungen wie Spiele, digitale Bildverarbeitung und Internet- und Industriedesign benutzt. Die Graphikprozessoren sind architektonisch kompatibel zwischen Produktgenerationen ausgelegt, um Herstellern und Endnutzern niedrige Kosten zu gewährleisten. Die NVIDIA Corporation vertreibt ihre Produkte weltweit. Die Verkaufs- und Marketing-Teams des Unternehmens arbeiten eng mit PC-OEMs, Systemintegrierern, Motherboardherstellern und Add-in-Board-Herstellern zusammen. (18.11.2022/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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