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Do, 6. Mai 2021, 0:02 Uhr

Nvidia

WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040

NVIDIA greift Intel in der Rechenzentrumssparte an - Kursziel 630 Euro - Aktienanalyse


12.04.21 21:27
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - NVIDIA-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie des Spezialisten für Grafik-Prozessoren NVIDIA Corp. (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

NVIDIA mache Platzhirsch Intel das Leben schwer: So plane das US-Unternehmen, Prozessoren auf Basis der ARM-Technologie zu entwickeln. Während die NVIDIA-Aktie um mehr als vier Prozent zulegen könne, verliere das Papier des weltweit größten Chipherstellers prozentual in selbiger Höhe.

Eigentlich sei NVIDIA vor allem für seine Grafikprozessoren und Chips für künstliche Intelligenz bekannt - nicht für Prozessoren, die das Herzstück von Computern bilden würden.

Der neue "Grace"-Serverprozessor sei der erste Rechenzentrum-Prozessor des Unternehmens und fordere Intel in einem Markt heraus, den das Unternehmen Schätzungen zufolge mit einem Marktanteil von über 90 Prozent dominiere. Intel habe für 2020 einen Umsatz von 26,1 Milliarden Dollar in seiner Rechenzentrums-Sparte gemeldet - ein Plus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

NVIDIA habe gesagt, dass seine Grace-Chips den ARM-Befehlssatz verwenden würden, der sich von den x86-Befehlen unterscheide, die das Herzstück der Intel-Prozessoren bilden würden.

"Zusammen mit der GPU und DPU gibt uns Grace die dritte grundlegende Technologie für das Computing und die Möglichkeit, das Rechenzentrum neu zu gestalten und auch KI voranzutreiben, NVIDIA ist jetzt ein Drei-Chip-Unternehmen", habe NVIDIA-CEO, Jensen Huang, in einem Statement gesagt.

Und Forscher, darunter das Los Alamos National Laboratory des US-Energieministeriums, würden bereits planen, Supercomputer mit den Grace-Chips zu bauen, so NVIDIA.

NVIDIA habe bereits vor einem halben Jahr bekannt gegeben, den britischen Chipdesigner ARM für 40 Milliarden Dollar kaufen zu wollen. Wegen vieler Bedenken fehle die Genehmigung der Wettbewerbshüter bis heute. Das Unternehmen würde weiterhin seine Technologie an Chip-Hersteller lizenzieren, die sich darauf verlassen würden, einschließlich Apple und QUALCOMM. ARM-basierte Chips seien in Smartphones dominant, würden aber in Rechenzentren nicht häufig eingesetzt.

Eines stehe fest: NVIDIA-Produkte seien heiß begehrt. Neben den Grafik-Karten werde auch beim Thema "Autonomes Fahren" nichts ohne die US-Firma gehen. Und jetzt greife man Intel in dessen Parade-Disziplin, in der Rechenzentrumssparte, an. Kurzum: NVIDIA sei im Begriff, in die erste Liga, in der Intel und Advanced Micro Devices (AMD) (ISIN US0079031078 / WKN 863186) bereits spielen würden, aufzusteigen. Kursziel: 630,00 Euro, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär".

Und auch Intel sei aus Sicht des "Aktionär" weiterhin gut am Markt platziert und habe das Allzeithoch bei 69 Dollar nach wie vor in Sichtweite. Investierte Anleger würden auch hier die Gewinne laufen lassen. (Analyse vom 12.04.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze NVIDIA-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs NVIDIA-Aktie:
513,90 EUR +6,23% (12.04.2021, 21:24)

NASDAQ-Aktienkurs NVIDIA-Aktie:
610,8107 USD +6,04% (12.04.2021, 21:10)

ISIN NVIDIA-Aktie:
US67066G1040

WKN NVIDIA-Aktie:
918422

Ticker-Symbol NVIDIA-Aktie:
NVD

NASDAQ-Symbol NVIDIA-Aktie:
NVDA

Kurzprofil NVIDIA Corp.:

Die NVIDIA Corporation (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) ist ein führender Hersteller von IT-Hardware. Die Gesellschaft entwirft, entwickelt und vermarktet Grafik- und Medienkommunikationsprozessoren und ähnliche Software für PCs, Workstations und digitale Entertainmentplattformen. Das Unternehmen stellt eine Vielzahl von 3D-Graphikprozessoren her wie auch Graphikprozesseinheiten (GPUs), die bei Desktop-PCs, Smartphones, Tablets und Laptops eingesetzt werden. Diese 3D-Graphikprozessoren werden für eine Reihe von Anwendungen wie Spiele, digitale Bildverarbeitung und Internet- und Industriedesign benutzt. Die Graphikprozessoren sind architektonisch kompatibel zwischen Produktgenerationen ausgelegt, um Herstellern und Endnutzern niedrige Kosten zu gewährleisten. Die NVIDIA Corporation vertreibt ihre Produkte weltweit. Die Verkaufs- und Marketing-Teams des Unternehmens arbeiten eng mit PC-OEMs, Systemintegrierern, Motherboardherstellern und Add-in-Board-Herstellern zusammen. (12.04.2021/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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