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Do, 22. Februar 2024, 11:19 Uhr

NVIDIA meldet hervorragende Q3-Ergebnisse - MorphoSys-Aktie bricht ein - EU-Autonachfrage zieht weiter an


22.11.23 10:24
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Der Chip-Riese NVIDIA (ISIN: US67066G1040, WKN: 918422, Ticker-Symbol: NVD, NASDAQ-Symbol: NVDA) präsentierte gestern nachbörslich die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2024, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Der Umsatz habe massiv zugelegt und sei von USD 5,93 Mrd. auf USD 18,12 Mrd. gesprungen. Die Erwartungen hätten bei USD 16,18 Mrd. gelegen. Der bereinigte Gewinn je Aktie habe sich von USD 0,58 im Vorjahreszeitraum auf USD 4,02 verbessert und damit deutlich über den Analystenerwartungen in Höhe USD 3,37. Trotz der hervorragenden Ergebnisse habe die Aktie im nachbörslichen Handel knapp 2% verloren.

Die Aktien des Biotech-Konzerns MorphoSys (ISIN: DE0006632003, WKN: 663200, Ticker-Symbol: MOR, Nasdaq OTC-Symbol: MPSYF) seien nach Veröffentlichung von Studienergebnissen abgestraft worden. Dabei habe es sich um neue Studiendaten zum Krebsmedikament Pelabresib gehandelt, wobei das Krebsmittel zwar den primären Endpunkt erreicht, aber bei einem wichtigen sekundären Endpunkt zur Beurteilung der Symptomreduzierung die statistische Signifikanz habe vermissen lassen. Die Aktien hätten um 21% tiefer geschlossen.

Die Autonachfrage in der EU ziehe weiter an. Der Herstellerverband ACEA habe Daten veröffentlicht, dass im Oktober 855.484 Pkw neu zugelassen worden seien, was 14,6% mehr als ein Jahr zuvor gewesen sei. Marktführer VW (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) sei mit seinen Marken im Oktober auf einen Marktanteil von rund 25% gekommen, während die Rivalen Stellantis (ISIN: NL00150001Q9, WKN: A2QL01, Ticker-Symbol: 8TI, Euronext Paris-Symbol: STLA, NYSE-Symbol: STLA) mit knapp 18% und Renault (ISIN: FR0000131906, WKN: 893113, Ticker-Symbol: RNL, Euronext Paris-Symbol: RNO) mit fast 11% dahinter gelegen hätten. In den höherpreisigen Segmenten hätten BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) einen Marktanteil von fast 7% und Mercedes-Benz (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: MBG, NASDAQ OTC-Symbol: DDAIF) knapp 6% erreicht. Dennoch hätten die Autoaktien in einem vorsichtigen Umfeld zur Schwäche geneigt: VW (-1,8%), Stellantis (-1,8%), Renault (-3,5%), BMW (-2,3%) und Mercedes Benz (-1,3%). (22.11.2023/ac/a/m)



 
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