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Mo, 5. Dezember 2022, 4:49 Uhr

Palladium

WKN: COM015 / ISIN: XC0009665529

Niedrigzins sorgt weiterhin für Interesse bei Edelmetallen


07.02.20 10:48
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Edelmetallsektor startete unaufgeregt ins neue Jahr, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Gold habe leicht gewonnen, im Januar 4,7 Prozent zugelegt und den Monat bei 1.589,65 US-Dollar pro Feinunze beendet. Silber habe mit 18,04 USD pro Feinunze geschlossen und sich seit dem Jahresbeginn um 1 Prozent erholt. Wie im Vorjahr hinke Silber dem Gold hinterher. "Das Niedrigzinsniveau sorgt dafür, dass Edelmetalle wegen fehlender Anlagealternativen für Anleger spannend bleiben", sage Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.

Die Preisunterschiede zwischen Platin und Palladium würden sich weiter vergrößern. Platin sei mit -0,6 Prozent leicht gefallen und habe bei 960 USD geschlossen. Palladium hingegen habe zum Monatsende mit einem Plus von 18 Prozent bei 2.292 USD gelegen. "Palladium befindet sich klar in einer Marktenge. Die Nachfrage durch Automobilhersteller bleibt hoch, was den Preisanstieg weiter begünstigt hat. Zusätzlich führten Stromausfälle in südafrikanischen Minen im Januar zu Produktionseinbußen. Auf lange Sicht wird Platin jedoch aufholen, wann dies der Fall sein wird, bleibt jedoch abzuwarten", sage Siegel.

Die Aktien der Minengesellschaften hätten sich nach einem guten Vorjahr zum Jahresbeginn seitwärts entwickelt. Goldminenaktien hätten keinen äquivalenten Anstieg zum Goldpreis gezeigt. "Dies kann als Zeichen dafür verstanden werden, dass der Aufwärtstrend vom Vorjahr nicht ungebremst weitergeht und ein Abfall des Goldpreises in den kommenden Monaten möglich ist. Der letztjährige Fusionstrend bei Minen scheint zunächst vorbei und der Sektor erfährt nun eine Beruhigung", sage Siegel.

Die Basismetalle hätten im Gegensatz zum Vorjahresmonat alle im Minus notiert: Blei (-2,5 Prozent), Zink (-3,2 Prozent) und Aluminium (-4,8 Prozent). Nach einem positiven Gesamtjahr 2019 hätten Kupfer (-9,5 Prozent) und Nickel (-9,5 Prozent) im Januar 2020 am stärksten verloren.

Brent-Öl erlebe deutliche Verluste. Mit -15 Prozent und einem Schlusskurs von 51,56 US-Dollar pro Barrel habe sich der Ölpreis deutlich verringert. "Zusammen mit den Verlusten bei Basismetallen betrachtet, könnten dies erste Anzeichen für eine Abschwächung in der Weltkonjunktur sein", sage Siegel abschließend. (Ausgabe vom 05.02.2020) (07.02.2020/ac/a/m)




 
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