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Di, 17. Mai 2022, 20:00 Uhr

Brent Crude Rohöl ICE Rolling

WKN: COM062 / ISIN: XC0009677409

Rohöl: Wechselspiel von "Ups and Downs" hält dank vielfacher Spekulationen an


13.12.21 12:45
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Waren die Ölmärkte vor Kurzem noch unter Druck, so kletterten die Preise zum Ende der vergangenen Woche wieder, so die Analysten der Nord LB.

Die Marktteilnehmer würden positive Nachrichten rund um die zuletzt Schrecken verbreitende neue Covid-19 Mutante aufsogen. Im Rahmen der Verkündung neuer Strategien zur Covid-19-Bekämpfung habe ein Statement Südafrikanischer Wissenschaftler für Aufsehen gesorgt. Diese würden aktuell keine Anzeichen dafür sehen, dass "Omikron" schwerere Erkrankungen verursache als die bisher bekannten Mutationen. Zudem hätten die britischen Gesundheitsbehörden berichtet, dass COVID-19-Auffrischungsimpfungen den Schutz gegen die neue Virusvariante verbessern würden. Beide Informationen in Kombination hätten die Angst vor neuerlichen Lockdowns mit den entsprechenden negativen Folgen für die Wirtschaft und den Ölverbrauch speziell in Europa verringert.

Die Verluste der letzten Wochen hätten beide Ölsorten (WTI und Brent) wieder wettmachen können und würden recht stabil oberhalb von 70 USD/b notieren. Die Ankündigung des US-Energieministeriums (U.S. Department of Energy), am 17. Dezember ca. 18 Mio. Barrel Rohöl aus der strategischen Erdölreserve (SPR) zu verkaufen, um die Benzinpreise wie angekündigt zu senken, habe wenig Wirkung gezeigt bzw. sei bereits länger eingepreist gewesen.

Positiver hätten sich hingegen Berichte aus China ausgewirkt. Aussagen aus Regierungskreisen, dass eines der wichtigsten Ziele für das nächste Jahr die Stabilisierung der Wirtschaft sei, sei mit der Erwartung fiskalischer Stimulierungsmaßnahmen gleichgesetzt worden. Nach den Negativschlagzeilen rund um die Entwicklungen bei den Immobilienkonzernen Evergrande und Kaisa, eine gern genommene positive Nachricht, gehöre China doch zu den weltgrößten Ölverbrauchern und -importeuren.

Neben den Entwicklungen rund um die Pandemie und die Weltwirtschaft hätten Anleger am Ölmarkt in dieser Woche noch die zahlreich anstehenden Entscheidungen diverser Notenbanken im Blick. So werde beispielsweise damit gerechnet, dass die US-Notenbank FED auf die hohe Inflation reagiere und den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Ausrichtung beschleunige. Zudem solle die EZB Ende der Woche über den Fortgang ihres Pandemieprogramms entscheiden. Die Analysten würden ihre Ölpreisprognose vorerst unverändert belassen. (13.12.2021/ac/a/m)




 
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