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Mo, 26. Februar 2024, 4:46 Uhr

Meyer Burger (Germany) AG

WKN: A0JCZ5 / ISIN: DE000A0JCZ51

Roth & Rau leidet unter schwierigen Marktbedingungen in der Solarindustrie


06.02.12 18:14
aktiencheck.de EXKLUSIV

Hohenstein-Ernstthal (aktiencheck.de AG) - Die schwierigen Marktbedingungen in der Solarindustrie haben sich im Geschäftsjahr 2011 spürbar auf die Umsatz- und Ertragslage der Roth & Rau AG (ISIN DE000A0JCZ51 / WKN A0JCZ5) ausgewirkt.

Wie der Solartechnikkonzern am Montag erklärte, fiel der Konzern-Umsatz nach vorläufigen Zahlen im Vergleich zum Vorjahr von 285 Mio. Euro auf 208 Mio. Euro. Der um Stornierungen bereinigte Auftragseingang betrug 153 Mio. Euro, nach 537 Mio. Euro im Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2011 belief sich auf 141 Mio. Euro, nach 336,5 Mio. Euro per 31. Dezember 2010.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit -107 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von -27,3 Mio. Euro. Hauptursache für das hohe negative Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 waren Sondereffekte in Höhe von 93 Mio. Euro. Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen auf den Goodwill von Tochtergesellschaften in Höhe von 18 Mio. Euro enthalten. Wertberichtungen auf Forderungen belasteten das Ergebnis mit 19 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden Wertberichtigungen auf Vorräte sowie Sonderabschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 39 Mio. Euro vorgenommen. Ferner wurden aus Gründen der Risikovorsorge Rückstellungen für vertragliche Risiken in Höhe von 12 Mio. Euro bilanziert. Für das Kosten- und Strukturoptimierungsprogramm CRiSP und für die Rechtsberatung im Rahmen der Übernahme durch die Meyer Burger Technology AG (ISIN CH0108503795 / WKN A0YJZX) fielen Einmalaufwendungen in Höhe von 5 Mio. Euro an. Auf entsprechend bereinigter Basis ergibt sich ein EBIT in Höhe von -14 Mio. Euro. Das Konzernergebnis ging auf -123 Mio. Euro zurück, nach -25,8 Mio. Euro im Vorjahr.

Aufgrund des negativen Ergebnisses reduzierte sich das Eigenkapital von 251 Mio. Euro auf 127 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote lag zum 31.12.2011 bei soliden 53 Prozent (31.12.2010: 58 Prozent) - auch weil die Bereinigung der Sondereffekte zu einer deutlichen Bilanzverkürzung geführt hat. Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 30 Mio. Euro, nach 108 Mio. Euro im Vorjahr.

Die Aktie von Roth & Rau notierte zuletzt in Frankfurt bei 14,99 Euro (-0,07 Prozent). (06.02.2012/ac/e/a)




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