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Di, 4. Oktober 2022, 21:33 Uhr

SAP

WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600

SAP: Ist der Widerstand zu stark? - Chartanalyse


21.07.22 09:36
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - SAP: Ist der Widerstand zu stark? - Chartanalyse

Sechs Verlustmonate in Folge haben bei der SAP-Aktie (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, NASDAQ OTC-Symbol: SAPGF) im ersten Halbjahr 2022 insgesamt zu Kursverlusten von 30,4% geführt, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Und auch zum Beginn des zweiten Semesters hätten sich die Papiere zunächst schwer getan. Mit dem Dip unter das Juni-Tief bei 84,28 EUR sei sogar erst in der vergangenen Woche bei 83,84 EUR ein neues Jahrestief markiert worden, bevor die Notierungen dann am Freitag schwungvoll nach oben gedreht seien. Seitdem habe die Aktie in vier positiven Sitzungen hintereinander 6,8% zugelegt und sich gestern (einen Tag vor der Veröffentlichung der Q2-Zahlen) mit 90,72 EUR (+0,9%) an einen charttechnischen Mehrfach-Widerstand herangezogen.

Ausblick: Außer im Jahr 2021 habe die SAP-Aktie die runde 90er Marke in jedem der zurückliegenden fünf Jahre touchiert. Knapp oberhalb dieser Schwelle (konkret zwischen 90,50 EUR und 90,75 EUR) finde sich daher im Balkendiagramm das Volumenmaximum, das nun als Widerstand fungiere.

Das Long-Szenario: Gelinge der Sprung über diese Hürde - die im Augenblick zusätzlich durch die März-Abwärtstrendgerade verstärkt werde -, hätten die Kurse theoretisch Platz bis zum Verlaufshoch vom 27. Juni bei 93,70 EUR. Darüber dürfte dann die Barriere aus dem Februar-Tief und der 100-Tage-Linie bei 94,48 EUR bremsend wirken. Wichtig zu wissen: Würden das Juni- und Juli-Tief als Doppeltief eingestuft, wäre das rechnerische Potenzial aus dieser Formation auf diesem Niveau ausgeschöpft. Würden die Notierungen jedoch auf Erholungskurs bleiben, könnte oberhalb von 95,00 EUR ein Anstieg in Richtung Volumenspitze bei 99,50 EUR und/oder der runden 100er Marke möglich werden.

Das Short-Szenario: Die erste Unterstützung finde sich jetzt an der kurzfristigen 50-Tage-Linie bei 90,38 EUR, die gestern zurückerobert worden sei. Darunter dürften dann dicht gestaffelt die 90er Marke, das markante November-Tief aus dem Jahr 2020 bei 89,93 EUR sowie das Top vom 8. Juni bei 89,60 EUR stützend wirken. Sollten die Kurse dort allerdings keinen Halt finden, müsste mit einer erneuten Abwärtsreaktion bis zum Mai-Tief bei 86,81 EUR gerechnet werden, bevor das Jahrestief bei 83,84 EUR auf den Prüfstand gestellt werden könnte. Eine Etage tiefer wäre dann das Corona-Crash-Tief bei 82,13 EUR als weiteres mögliches Abwärtsziel zu nennen. (Analyse vom 21.07.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze SAP-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs SAP-Aktie:
87,66 EUR -3,23% (21.07.2022, 09:31)

XETRA-Aktienkurs SAP-Aktie:
86,80 EUR -4,32% (21.07.2022, 09:16)

ISIN SAP-Aktie:
DE0007164600

WKN SAP-Aktie:
716460

Ticker-Symbol SAP-Aktie:
SAP

NASDAQ OTC-Symbol SAP-Aktie:
SAPGF

Kurzprofil SAP SE:

SAP (ISIN: DE0007164600, WKN: 716460, Ticker-Symbol: SAP, NASDAQ OTC-Symbol: SAPGF) entwickelt Softwarelösungen, die von kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen genutzt werden. Mit Standardanwendungen, Branchenlösungen, Plattformen und Technologien kann jeder Geschäftsprozess abgebildet und gestaltet werden. Die Software sammelt und verarbeitet Daten auf einer einzigen Plattform, angefangen bei der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis hin zur Kundenzufriedenheit.

Die SAP-Lösungen können vor Ort am Benutzerstandort installiert werden oder der Zugriff erfolgt über die Cloud. Sie unterstützten Unternehmen dabei, die gesamte Wertschöpfungskette zu analysieren und effizient zu gestalten. Mit SAP-Lösungen können auch Prognosen erstellt werden, beispielsweise darüber, wann eine Maschine repariert werden muss oder wie sich der Umsatz im nächsten Halbjahr entwickeln wird.

Zudem hilft SAP Kunden, operative Daten und Experience-Daten, wie Kauferlebnis und Kundenfeedback, miteinander zu verknüpfen. Dadurch können Unternehmen ihre Kunden besser verstehen und auf ihre Anliegen reagieren. (21.07.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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