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Mo, 17. Januar 2022, 6:16 Uhr

Sartorius Vz

WKN: 716563 / ISIN: DE0007165631

Sartorius: Analystenabstufung sorgt für schlechte Stimmung - Aktienanalyse


01.10.21 11:24
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Sartorius-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Labor- und Pharmazulieferers Sartorius AG (ISIN: DE0007165631, WKN: 716563, Ticker-Symbol: SRT3, NASDAQ OTC-Symbol: SUVPF) unter die Lupe.

Die Aktie von Sartorius sei einer der großen Überflüger der vergangenen Jahre. Im Zehn-Jahresvergleich habe das Papier zwischenzeitlich mehr als 7.000 Prozent zulegen können. Aktuell seien es noch 6.983 Prozent. Zuletzt hätten Gewinnmitnahmen eingesetzt. Zudem sorge am heutigen Freitag eine Analystenabstufung für schlechte Stimmung. Das Papier von Startorius verliere am Vormittag gut drei Prozent auf 531,20 Euro und sei damit noch vor der Deutschen Bank und Continental der bislang schwächste Wert des Tages im DAX.

Die französische Großbank Société Generale (SocGen) habe Sartorius von "buy" auf "hold" abgestuft und das Kursziel von 590 auf 579 Euro gesenkt. So hohe Wachstumserwartungen, wie sie für den Laborausrüster bis 2025 gälten, seien für ein Industrieunternehmen selten, habe Analystin Delphine Le Louët in einer am Donnerstag vorliegenden Studie geschrieben. Sie habe die Abstufung der Aktien aber mit dem Kostenanstieg begründet, dem das Unternehmen in einer Zeit nach der Pandemie ausgesetzt sei.

Sartorius profitiere als Laborausrüster von reger Nachfrage, die die internationalen Testkampagnen und die Suche nach Impfstoffen erzeugen würden. Sartorius liefere sowohl Prozesstechnologie als auch diverse Laborinstrumente.

Sartorius sei erst vor Kurzem in den DAX aufgestiegen. Seitdem habe das Papier allerdings korrigiert. Vom Rekordhoch bei rund 600 Euro Anfang September sei es rund 70 Euro abwärts gegangen. Börsianer hätten in der jüngsten Bewegung eher eine Korrektur als ein Signal gesehen, dass es für die Unternehmen bald wieder schlechter laufen könnte. Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Commerzbank-Tochter Comdirect habe mit Blick auf Sartorius und QIAGEN gesagt: "Beide Unternehmen konnten zudem zuletzt durch gute Quartalszahlen und guten Umsatz- und Gewinnperspektiven überzeugen." Es laufe also gut und so wachse auf dem gesunkenen Niveau wieder das Kaufinteresse.

Auch "Der Aktionär" bleibt langfristig ganz klar optimistisch. Die aktuelle Korrektur könnte sich aber durchaus noch etwas fortsetzen, so Marion Schlegel. Im Bereich von 500 Euro treffe das Papier aber auf eine erste wichtige Unterstützung. Bei 450 Euro verlaufe zudem die 200-Tage-Linie. (Analyse vom 01.10.2021)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Sartorius-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Sartorius-Vorzugsaktie:
525,80 EUR -4,37% (01.10.2021, 11:08)

Tradegate-Aktienkurs Sartorius-Vorzugsaktie:
524,40 EUR -4,76% (01.10.2021, 11:21)

ISIN Sartorius-Vorzugsaktie:
DE0007165631

WKN Sartorius-Vorzugsaktie:
716563

Ticker-Symbol Sartorius-Vorzugsaktie:
SRT3

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Sartorius-Vorzugsaktie:
SUVPF

Kurzprofil Sartorius AG:

Der Sartorius Konzern (ISIN: DE0007165631, WKN: 716563, Ticker-Symbol: SRT3, NASDAQ OTC-Symbol: SUVPF) ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen und akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions trägt mit einem breiten Produktportfolio mit Fokus auf Einweg-Lösungen dazu bei, dass Biotech-Medikamente und Impfstoffe sicher und effizient hergestellt werden. Der Konzern wächst durchschnittlich zweistellig pro Jahr und ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch Akquisitionen komplementärer Technologien. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 2,34 Milliarden Euro. Ende 2020 waren fast 11.000 Mitarbeiter an den rund 60 Produktions- und Vertriebsstandorten des Konzerns für Kunden rund um den Globus tätig. (01.10.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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