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Do, 8. Dezember 2022, 1:25 Uhr

Shell

WKN: A3C99G / ISIN: GB00BP6MXD84

Shell: Der Preis für europäisches Erdgas merklich gefallen - Aktienanalyse


05.10.22 14:32
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Shell-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie von Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London Stock Exchange-Symbol: SHEL) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Mit den Aktien der Energieriesen Shell und Equinor gehe es im heutigen Handel nach unten. Dafür verantwortlich seien die eher maue Stimmung an den Märkten und die schwächelnden Ölpreise. Zudem gebe es aber eine andere Nachricht, welche den weltgrößten LNG-Produzenten (Shell) und den zweitgrößten Gasförderer Europas (Equinor) belaste.

So sei der Preis für europäisches Erdgas am Mittwoch merklich gefallen. Der Terminkontrakt TTF für niederländisches Erdgas sei am Vormittag um rund 6 Prozent auf 160 Euro für eine Megawattstunde gesunken. Mit 155 Euro habe er zeitweise den niedrigsten Stand seit Ende Juli erreicht. Der niederländische Terminkontrakt TTF sei in Europa eine Benchmark im Erdgashandel.

Russland wolle nach einem kurzen Lieferstopp wieder Gas durch Österreich nach Italien pumpen. Es sei mit den italienischen Abnehmern eine Lösung des Problems gefunden worden, habe der russische Staatskonzern Gazprom am Mittwoch mitgeteilt. Gazprom habe am Wochenende die Gaslieferungen an Italien eingestellt. Der teilstaatliche italienische Konzern und größte Gasimporteur ENI habe "absolut keine geopolitischen Gründe" als Grund für den Lieferstopp gesehen. Vielmehr seien Probleme bei Bezahlungsdetails in Rubel oder Euro aufgetreten.

"Sorgen hinsichtlich Versorgungsengpässe diesen Winter könnten durch einen jüngsten Bericht der IEA gedämpft worden sein", würden die Rohstoffexperten der Commerzbank schreiben. Nur falls keine Energiesparmaßnahmen vorgenommen werden würden sowie Flüssiggas nur in geringem Maße importiert werde, dürften laut IEA die Gasspeicher auf ein kritisches Niveau von 5 Prozent fallen. "Bei einer Verringerung des Gaskonsums um rund 10 Prozent unter den 5-Jahresdurchschnitt, könnte jedoch bereits ein Gasspeicherstand von 25 Prozent erreicht werden", schreibe die Commerzbank.

Die Erdgaspreise befänden sich damit weiter im historischen Vergleich auf einem sehr hohen Niveau. Allerdings sei der TTF-Preis am 25. August zeitweise bis auf 311 Dollar gestiegen. Damals hätten die ausbleibenden Lieferungen über Nord Stream 1 die Preise nach oben getrieben.

Es sei keine allzu große Überraschung, dass die Gaspreise ähnlich wie die Ölpreise die ganz hohen Niveaus der vergangenen Monate nicht dauerhaft halten könnten. Doch auch das aktuelle Niveau beschere Shell und Equinor ein hervorragendes Umfeld, um weiterhin satte Gewinne einfahren zu können.

Da auch die mittel- bis langfristigen Perspektiven für die beiden günstig bewerteten Dividendenperlen gut sind, können Anleger nach wie vor zugreifen, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. Die Stoppkurse sollten bei 29,50 Euro (Equinor) beziehungsweise 20,50 Euro (Shell) belassen werden. (Analyse vom 05.10.2022)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Shell-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Shell-Aktie:
26,68 EUR -0,52% (05.10.2022, 14:26)

XETRA-Aktienkurs Shell-Aktie:
26,695 EUR -0,56% (05.10.2022, 14:11)

LSE-Aktienkurs Shell-Aktie:
2.331,00 GBp -0,30% (05.10.2022, 14:14)

ISIN Shell-Aktie:
GB00BP6MXD84

WKN Shell-Aktie:
A3C99G

Ticker-Symbol Shell-Aktie:
R6C0

LSE-Symbol Shell-Aktie:
SHEL

Kurzprofil Shell plc:

Shell plc (ISIN: GB00BP6MXD84, WKN: A3C99G, Ticker-Symbol: R6C0, London Stock Exchange-Symbol: SHEL) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen. Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in rund 70 Ländern beteiligt und einer der weltweit größten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen. Die Förderoperationen werden zumeist über Joint Ventures mit internationalen und nationalen Öl- und Gasunternehmen ausgeführt und sind mit eigenen Infrastrukturen für den Transport versehen.

Die Endprodukte von Shell umfassen Treib- und Schmierstoffe, Bitumen sowie Flüssiggas für den Hausgebrauch von Endkunden ebenso wie für die Industrie und das Transportwesen. Shell produziert außerdem Chemikalien und Petrochemikalien für Industriekunden, welche diese zu Plastik, Oberflächen und Reinigern weiterverarbeiten. (05.10.2022/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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