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Do, 29. Februar 2024, 20:49 Uhr

Siemens AG

WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101

Siemens-Aktie: Es fehlt an schlagenden Argumenten für einen Einstieg auf breiter Front - Aktienanalyse


10.07.15 07:02
Der Aktionärsbrief

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Siemens-Aktienanalyse der Aktienexperten von "Der Aktionärsbrief":

Die Aktienexperten von "Der Aktionärsbrief" sehen in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin keine schlagenden Argumente, um in die Aktie des Technologiekonzerns Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) auf breiter Front einzusteigen.

Siemens bleibe weiterhin eine Baustelle. Die Ursachen hierfür seien zwar größtenteils im Unternehmen selbst zu finden, lägen aber auch in der Branche an sich begründet. So hätten sich Aktien der Investitionsgüterindustrie in diesem Jahr bisher deutlich schlechter entwickelt als der breite Markt. Der DAX habe seit Beginn des Jahres trotz aller Turbulenzen immer noch ein Plus von rund 10% auf der Habenseite, während Werte wie Siemens, ABB, Philips und Alstom bestenfalls auf dem Niveau von Ende 2014 notieren würden.

Die Ursachen seien vielfältig. So sei die Investitionsbereitschaft einiger schuldengeplagter Staaten in der Eurozone verständlicherweise gedämpft. Dazu komme, dass die Kundschaft aus der Öl- und Gasindustrie wegen des implodierten Ölpreises derzeit auch zugenähte Hosentaschen habe. Erschwerend komme hinzu, dass China nur unzureichend in die Bresche springen könne, da sich auch hier das Konjunkturwachstum verlangsame. Die Branche habe es also mit deutlich erschwerten Rahmenbedingungen zu tun. Dazu kämen hausgemachte Probleme.

Wenn Siemens am 30. Juli über das 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres berichte, sei nicht mit positiven Überraschungen zu rechnen. Das untere Ende der prognostizierten Margenbandbreite von 10% dürfte nicht erreicht worden sein. Bereits nach dem ersten Halbjahr sei man diesbezüglich mit 9,6% und sinkender Tendenz hinterhergehinkt. Jetzt komme es ganz auf das 4. Quartal an. Speziell die Serviceaufträge und das kurzfristige Geschäft stünden im Fokus. Diese beiden margenstarken Bereiche würden die Konzernentwicklung überproportional beeinflussen.

Damit sich die Aussage von Konzernchef Joe Kaeser bewahrheite, dass Siemens zur Jahresmitte die Talsohle durchschritten habe, bedürfe es also eines kapitalen Endspurts im zu Ende gehenden Geschäftsjahr. Allerdings bekomme man auch Schützenhilfe. Nämlich durch den schwachen Euro, der sich - allerdings nur mit zeitlicher Verzögerung - positiv auf die Rendite niederschlage. Bisher habe der schwache Euro lediglich den Umsatz angeschoben und die Marge verwässert. Im 2. Halbjahr sei aber schließlich mit einer Margenausweitung um einen knappen Prozentpunkt zu rechnen.

Es bleibe schwierig. Angesichts des deutlich gesunkenen Kurses jucke es den einen oder anderen Anleger sicher in den Fingern. Wer viel Geduld mitbringe, könne es mit einer kleinen Einstiegsposition versuchen.

Für einen Einstieg auf breiter Front fehlt es aber weiterhin an schlagenden Argumenten, so die Aktienexperten von "Der Aktionärsbrief" in einer aktuellen Siemens-Aktienanalyse. (Ausgabe 28 vom 09.07.2015)

Die vollständige Ausgabe des Aktionärsbriefes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.bernecker.info

Börsenplätze Siemens-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Siemens-Aktie:
90,01 EUR +2,18% (09.07.2015, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Siemens-Aktie:
90,15 EUR +2,85% (09.07.2015, 21:23)

ISIN Siemens-Aktie:
DE0007236101

WKN Siemens-Aktie:
723610

Eurex Optionskürzel Siemens-Aktienoption:
SIE

Ticker-Symbol Siemens-Aktie:
SIE

NASDAQ OTC-Ticker-Symbol Siemens-Aktie:
SMAWF

Kurzprofil Siemens AG:

Die Siemens AG (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung.

Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist die Siemens AG ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen weltweit rund 357.000 Beschäftigte. (10.07.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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