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Do, 1. Juni 2023, 10:20 Uhr

splendid Medien

WKN: 727950 / ISIN: DE0007279507

Splendid Medien: 2022 erfolgreich abgeschlossen - 2023 durch Investitionsstau als Übergangsjahr - Aktienanalyse


17.03.23 15:30
Montega AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Splendid Medien-Aktienanalyse von der Montega AG:

Nils Scharwächter und Tim Kruse, Aktienanalysten der Montega AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Splendid Medien AG (ISIN: DE0007279507, WKN: 727950, Ticker-Symbol: SPM) nach wie vor zu kaufen.

Bei einem Unternehmensbesuch hätten die Analysten die Möglichkeit gehabt, mit dem CFO der Splendid Medien AG im Detail über die zurückliegende Sanierungsphase sowie den jüngsten Jahresauftakt zu sprechen.

Im Fokus des Gesprächs habe insbesondere der Blick zurück auf die Neuausrichtung der Splendid-Gruppe gestanden. Es sei dem Unternehmen in den letzten Jahren eindrucksvoll gelungen, die Nettoverschuldung signifikant zu reduzieren und gleichzeitig das Filmvermögen von Altlasten zu befreien. Die Rückführung der Fremdfinanzierung sowie ein eher zurückhaltendes Vorgehen in der Corona-Pandemie hätten jedoch zur Folge gehabt, dass die Neuinvestitionen in den vergangenen Jahren deutlich unter den historischen Werten gelegen hätten und sich entsprechend ein gewisser Investitionsstau aufgebaut habe. In der Folge hätten aber auch die prozentualen Abschreibungen in den vergangen zwei Jahren unter den Werten in der kürzeren Historie gelegen. Nachdem die Investitionen in das Filmvermögen in 2022 wieder angestiegen sein dürften, sollte sich die Entwicklung nach Erachten der Analysten auch in 2023 ff. weiter fortsetzen, da dies sowohl die Nachfrage als auch die Finanzlage des Unternehmens zulassen würden.

Da sich nach Aussagen des Managements die Reaktivierung der Marke herausfordernder gestalte als ursprünglich angenommen, würden die Analysten einen Anstieg der Investitionen in Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der Plattform sowie der Positionierung am Markt erwarten. Mit einem transaktionsbasierten Ansatz (TVOD) differenziere sich maxdome hier von den Subscription-Modellen (SVOD) der Streaming-Giganten wie u.a. Netflix und Disney. Zudem werde mit dem Content und dem "look-and-feel" eine Nischenposition adressiert, um sich gegen die harte Konkurrenz der starken internationalen sowie der vielen kleinen Player (Pantaflix, Cliq Digital etc.) im Markt zu behaupten.

Die Analysten sähen den Ausbau der maxdome-Plattform als wesentliches Element der "neuen" Strategie, die digitale Vermarktung über Video-on-Demand zu intensivieren und damit die rückläufigen Effekte im physischen Bereich mittelfristig zu (über-)kompensieren. Auch wenn die Analysten dadurch kurzfristig mit geringeren operativen Margen rechnen würden, würden sie die Ausrichtung befürworten und sähen das Unternehmen auf dem richtigen Weg.

Die stärker als bislang von den Analysten antizipierten Investitionen in das Filmvermögen und die Kundenakquisition würden nach Erachten der Analysten zu höheren OPEX und Abschreibungen in 2023 ff. führen, als sie bisher in ihren Prognosen reflektiert hätten. Hinzu komme die zwar rückläufige aber nach wie vor recht hohe Abhängigkeit von DVDs und Blu-Rays (2022e: rd. 25% der Erlöse im Content-Segment), die aktuell besonders von der nach wie vor belasteten Konsumentenstimmung betroffen seien. In Verbindung mit der zuvor erläuterten Investitionsoffensive hätten die Analysten ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für die Jahre 2023 f. reduziert und würden erst im Jahre 2025 mit einer Rückkehr zum aktuellen Profitabilitätsniveau rechnen.

Auch wenn sich nach Erachten der Analysten die Erfolge der kürzlich abgeschlossenen Sanierungsphase im Ergebnis erst 2024 ff. darstellen dürften, würden sie die von ihnen antizipierten Investitionen für nachvollziehbar und aus strategischer Sicht sinnvoll halten. Trotz ihrer Modell-Anpassungen handle das Unternehmen derzeit mit einem EV/EBIT 2023e von 4,6x, was einen deutlichen Abschlag ggü. dem Durchschnitt einer Peergroup, die ausschließlich profitable Titel umfasse (EV/EBIT 2023e: 6,9x), impliziere.

Mit der darüber hinaus starken Kapitalrentabilität von über 50% empfehlen Nils Scharwächter und Tim Kruse, Analysten der Montega AG, die Splendid Medien-Aktie für langfristig orientierte Anleger weiterhin mit einem leicht reduzierten DCF-basierten Kursziel von 2,40 Euro (zuvor: 2,60 Euro) zum Kauf. (Analyse vom 17.03.2023)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Splendid Medien-Aktie:

Börse Stuttgart-Aktienkurs Splendid Medien-Aktie:
1,46 EUR 0,00% (17.03.2023, 15:00)

ISIN Splendid Medien-Aktie:
DE0007279507

WKN Splendid Medien-Aktie:
727950

Ticker-Symbol Splendid Medien-Aktie:
SPM

Kurzprofil Splendid Medien AG:

Die Splendid Medien AG (ISIN: DE0007279507, WKN: 727950, Ticker-Symbol: SPM) ist ein mittelständischer, integrierter Medienkonzern, der Filme und Unterhaltungsprogramme über die komplette Wertschöpfungskette im Kino, Home Entertainment und im Fernsehen/SVoD vermarktet und produziert sowie umfangreiche Dienstleistungen für die Film- und Fernsehindustrie mit Schwerpunkten bei der Digitalisierung/Neue Medien, Synchronisation und Vertrieb erbringt. Die Gruppe besteht seit mehr als 40 Jahren und agiert vorwiegend im deutschsprachigen Europa sowie in den Benelux-Ländern. (17.03.2023/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Die diesem Artikel zugrundeliegende Finanzanalyse / Studie zu dieser Gesellschaft ist im Auftrag dieser Gesellschaft oder einer dieser Gesellschaft nahe stehenden Person oder Unternehmens erstellt worden.





 
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