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So, 25. September 2022, 19:06 Uhr

Stellantis N.V.

WKN: A2QL01 / ISIN: NL00150001Q9

Stellantis: Die Transformation trägt Früchte - Die Aktie ist ein Schnäppchen! Aktienanalyse


12.08.22 17:53
DZ BANK

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Stellantis-Aktienanalyse der DZ BANK:

Stellantis (ISIN: NL00150001Q9, WKN: A2QL01, Ticker-Symbol: 8TI) hat äußerst ambitionierte Pläne für die Zukunft, konnte aber auch schon erste Erfolge verzeichnen, so Marcus Landau, Senior Manager Derivate Sales bei der DZ BANK, in einer aktuellen Veröffentlichung.

Stellantis sei eine niederländische Autohersteller-Holdinggesellschaft, welche im Januar 2021 aus der Fusion der beiden Automobilkonzerne Fiat Chrysler und Groupe PSA hervorgegangen sei. Das breit diversifizierte Angebotsportfolio umfasse alle Fahrzeugklassen: Von erschwinglichen Autos bis hin zu Luxusfahrzeugen sei für jeden etwas dabei. Unter dem Dach der Holding fänden 14 Automarken ihr Zuhause, darunter Alfa Romeo, Fiat, Jeep, Peugeot, Maserati, Opel und RAM. Im vergangenen Geschäftsjahr hätten sie weltweit rund 6,5 Mio. Neuwagen verkauft, wovon knapp die Hälfte in Europa abgesetzt worden sei. Demnach sei die Holding, nach Volkswagen, mit einem Marktanteil von 20,2% (2021) der zweitwichtigste Autohersteller in Europa.

Ferner würden die beiden Carsharing Apps Free2Move und Leasys zu dem Konzern gehören, welche neben der Autovermietung auch weitere Dienstleistungen, wie das Buchen eines Parkplatzes oder die Suche nach einer Elektroautoladestation, anbieten würden. Erst neulich habe die Tochtergesellschaft Free2Move den Carsharinganbieter Share Now von BMW und Mercedes (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) übernommen. Damit seien sie über Nacht zum Weltmarktführer im Bereich des Carsharings aufgestiegen und würden ihre Dienste über 6 Mio. Kunden zur Verfügung stellen.

Stellantis habe im März dieses Jahres seine ambitionierte Zukunftsstrategie "Dare Forward 2030" bekannt gegeben. Das Unternehmen strebe an, seinen CO2-Ausstoß bis 2030 um 50% zu reduzieren und bis zum Jahr 2038 vollständig CO2-neutral zu sein. Stellantis habe die Weichen für dieses Ziel bereits gelegt und möchte bis zum Ende dieses Jahrzehnts in Europa ausschließlich und in den USA zu 50% vollelektrische Fahrzeuge (BEVs) verkaufen. Bis 2030 sollten mindestens 75 BEVs angeboten werden, welche in der Summe auf einen jährlichen Absatz von 5 Mio. kommen sollten.

Ferner habe das Management bekannt gegeben, dass sie ihren Umsatz bis 2030 verdoppeln und bis dahin mit zweistelligen operativen Margen wirtschaften möchten. Im Jahr 2030 solle dann ein Umsatz von rund 300 Mrd. Euro und eine bereinigte operative Marge von über 12% erwirtschaftet werden.

Der Autohersteller kooperiere mit zahlreichen Technologiegiganten. Unter anderem seien Stellantis und LG Energy Solution ein Joint-Venture eingegangen, um eine gemeinsame Produktionslage für Lithium-Ionen-Batterien in Kanada zu errichten. Auch mit Samsung SDI sowie mit Mercedes und TotalEnergies sei man eine ähnliche strategische Partnerschaft eingegangen, um Elektroautobatterien fertigen zu können.

Ferner arbeite die Tochtergesellschaft Free2Move mit den Unternehmen eSolutions und Accenture zusammen. Ein Punkt dieser Kooperation sehe die Entwicklung eines gemeinsamen, abonnementbasierten Abrechnungssystem für Ladevorgänge vor. Zusätzlich werde Accenture europaweit Ladestationen errichten und dabei die batteriebetriebenen Fahrzeuge, mithilfe der Free2Move eSolutions-Technologie, in das Stromnetz einbinden.

Des Weiteren würden sie mit der Google-Tochter Waymo an autonom fahrenden Fahrzeugen arbeiten. Auch Amazon sei ein wichtiger Partner von Stellantis, um die Sprachsoftware Alexa im Fahrzeug zu implementieren. Ebenso solle die Amazons Cloud AWS bei der Fahrzeugvernetzung helfen.

Im Jahr 2021 seien 46% des Umsatzes in Nordamerika, 39% in Europa und 15% in anderen Ländern wie Brasilien, wo das Unternehmen Marktführer sei, erwirtschaftet worden. Im vergangenen Halbjahr habe der Umsatz, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, um 18% auf 88 Mrd. Euro gesteigert werden können, obwohl die Anzahl der verkauften Fahrzeuge im selben Zeitraum um 16% abgenommen habe. Der Gesamtweltmarktanteil habe sich im selben Zeitraum von 10,9% auf 11,3% erhöht. Auch das bereinigte operative Ergebnis habe um satte 44% ausgebaut werden können. Die Analysten von FacSet würden im Jahr 2022 einen Gewinn je Aktie in Höhe von 4,92 Euro erwarten. Demnach ergibt sich bei einem Kurs von 15 Euro ein erwartetes KGV22 von 3, so die Analysten der DZ BANK zur Stellantis-Aktie. (Stand vom 12.08.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Stellantis-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Stellantis-Aktie:
14,89 EUR +1,26% (12.08.2022, 17:53)

XETRA-Aktienkurs Stellantis-Aktie:
14,832 EUR +0,93% (12.08.2022, 17:35)

ISIN Stellantis-Aktie:
NL00150001Q9

WKN Stellantis-Aktie:
A2QL01

Ticker-Symbol Stellantis-Aktie:
8TI

Kurzprofil Stellantis N.V.:

Stellantis N.V. (ISIN: NL00150001Q9, WKN: A2QL01, Ticker-Symbol: 8TI) ist ein international tätiger Automobilkonzern. Der Konzern mit offiziellem Sitz in den Niederlanden führt 14 Automarken wie Opel, Peugeot, Citroën, Jeep, Maserati oder Alfa Romeo. Der Konzern ist insbesondere in Europa und Nordamerika vertreten. Stellantis entstand 2021 durch die Fusion der niederländischen Fiat Chrystler Gruppe mit dem französischen Autobauer Peugeot. (12.08.2022/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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