Trading Strategien
15.02.23 09:41
Stefan Hofmann
Um konstante Performance zu erwirtschaften,
braucht der Anleger zwar auch ein wenig Glück, aber eben nicht
ausschließlich. Denn trotz der Zufallsnatur der Börsenkurse
tendieren diese dazu, in Trends zu verlaufen.
Das sind Aufwärtstrends, Abwärtstrends und Seitwärtstrends. Ein Markt bewegt sich immer in einer dieser drei Trendarten. Die richtigen Fragen, die man sich stellen müsste, laute daher: »Wie finde ich heraus, in welchem Trend sich ein Markt gerade befindet? Und wie kann ich davon profitieren?
« Egal, welche Handelsstrategie der Trader fährt, so braucht er doch immer einen Trend, um profitabel zu handeln.
Ob jemand ein Ausbruchs-Trader ist, der Positionen aufbaut, sobald ein neues 52-Wochen-Tief erzielt wird, oder er ein Momentum-Trader ist, der kauft, sobald sich die Kurse schneller bewegen als sonst üblich, oder ein antizyklischer Trader, der gegen die Masse handelt – alle brauchen einen Preistrend. Der Preis muss sich von dem Einstiegspreis wegbewegen und so die Möglichkeit bieten, mit Profi t zu verkaufen. Das Schöne ist, dass es Trends immer geben wird. Denn ein Trend ist, rein technisch gesehen, ja nichts weiter als eine signifi kante Preisveränderung über eine bestimmte Zeitperiode. Trends entstehen, weil Marktteilnehmer von künftigen Preisveränderungen ausgehen. Gäbe es keine Preisveränderungen, so müsste man ja auch nicht investieren. Man würde sich Aktien nur aufgrund von etwaigen Dividendenzahlungen kaufen, nicht aber, um eine prozentuale Performance zu erwirtschaften.
Wenn Firmen nicht von Trends bei Währungswechselkursen ausgehen würden, müssten sie sich auch nicht gegen diese absichern. Hätten die Marktteilnehmer keine Motivation, um Käufe und Verkäufe zu tätigen, so würden die Märkte implodieren.
Daher gilt: Solange es also die Börse gibt, wird es immer Trends geben. Wie kann man nun von solchen Trend optimal profitieren? Am Besten mittels praxiserprobter Trading Strategien. Doch auch hierbei gibt es unterschiedliche Ansätze.
Handelsstrategien mit einer Trefferquote von teilweise unter 50 Prozent sehen auf den ersten Blick nicht so spannend aus. Erweisen sich diese jedoch als sehr profitabel, dann lohnt es, einen näheren Blick darauf zu werfen. Beispielsweise wenn man ein System hat, bei dem sich nur 30 von 100 eingegangenen Positionen als Gewinner entpuppen - und dennoch Geld generieren. Wichtig dabei ist: Das System muss nur über einen positiven Erwartungswert verfügen. Daher ist es auch nicht relevant, an der Börse immer Recht zu haben. Eine der Trading Ansätze mit einem positivem Erwartungswert sind beispielsweise die Stopp-Loss-Strategien.
Sie dienen dazu effektiv mögliche Verluste des Traders zu begrenzen. Ein Stopp-Loss ist das Sicherheitsnetz für das Depot eines Traders. Der Stopp-Loss hilft, das Risiko zu minimieren, bereits erzielte Gewinne zu sichern und eventuell anfallende Verluste zu begrenzen. Zumindest theoretisch. Praktisch gesehen ist die Sache ein wenig komplizierter.
Eine ideale und immer funktionierende Faustregel für das richtige Setzen eines Stopps gibt es nicht. Die meisten Trader, schätzungsweise an die 95 Prozent, egal ob privat oder institutionell, beschränken sich auf eine, maximal zwei verschiedene Stopp-Loss-Techniken. Das volle Potenzial kann man aus den Stopps allerdings nur herauslocken, wenn man jede der drei zur Verfügung stehenden Stopp-Loss-Techniken anwendet.
Diese sind der Pattern-Stopp, der Volatilitäts-Stopp und der Money-Management-Stopp. Werden alle drei Ansätze miteinander verbunden, kann man sich sicher sein, den Stopp ideal an den Markt angepasst zu haben.
Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
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Ob jemand ein Ausbruchs-Trader ist, der Positionen aufbaut, sobald ein neues 52-Wochen-Tief erzielt wird, oder er ein Momentum-Trader ist, der kauft, sobald sich die Kurse schneller bewegen als sonst üblich, oder ein antizyklischer Trader, der gegen die Masse handelt – alle brauchen einen Preistrend. Der Preis muss sich von dem Einstiegspreis wegbewegen und so die Möglichkeit bieten, mit Profi t zu verkaufen. Das Schöne ist, dass es Trends immer geben wird. Denn ein Trend ist, rein technisch gesehen, ja nichts weiter als eine signifi kante Preisveränderung über eine bestimmte Zeitperiode. Trends entstehen, weil Marktteilnehmer von künftigen Preisveränderungen ausgehen. Gäbe es keine Preisveränderungen, so müsste man ja auch nicht investieren. Man würde sich Aktien nur aufgrund von etwaigen Dividendenzahlungen kaufen, nicht aber, um eine prozentuale Performance zu erwirtschaften.
Wenn Firmen nicht von Trends bei Währungswechselkursen ausgehen würden, müssten sie sich auch nicht gegen diese absichern. Hätten die Marktteilnehmer keine Motivation, um Käufe und Verkäufe zu tätigen, so würden die Märkte implodieren.
Daher gilt: Solange es also die Börse gibt, wird es immer Trends geben. Wie kann man nun von solchen Trend optimal profitieren? Am Besten mittels praxiserprobter Trading Strategien. Doch auch hierbei gibt es unterschiedliche Ansätze.
Handelsstrategien mit einer Trefferquote von teilweise unter 50 Prozent sehen auf den ersten Blick nicht so spannend aus. Erweisen sich diese jedoch als sehr profitabel, dann lohnt es, einen näheren Blick darauf zu werfen. Beispielsweise wenn man ein System hat, bei dem sich nur 30 von 100 eingegangenen Positionen als Gewinner entpuppen - und dennoch Geld generieren. Wichtig dabei ist: Das System muss nur über einen positiven Erwartungswert verfügen. Daher ist es auch nicht relevant, an der Börse immer Recht zu haben. Eine der Trading Ansätze mit einem positivem Erwartungswert sind beispielsweise die Stopp-Loss-Strategien.
Sie dienen dazu effektiv mögliche Verluste des Traders zu begrenzen. Ein Stopp-Loss ist das Sicherheitsnetz für das Depot eines Traders. Der Stopp-Loss hilft, das Risiko zu minimieren, bereits erzielte Gewinne zu sichern und eventuell anfallende Verluste zu begrenzen. Zumindest theoretisch. Praktisch gesehen ist die Sache ein wenig komplizierter.
Eine ideale und immer funktionierende Faustregel für das richtige Setzen eines Stopps gibt es nicht. Die meisten Trader, schätzungsweise an die 95 Prozent, egal ob privat oder institutionell, beschränken sich auf eine, maximal zwei verschiedene Stopp-Loss-Techniken. Das volle Potenzial kann man aus den Stopps allerdings nur herauslocken, wenn man jede der drei zur Verfügung stehenden Stopp-Loss-Techniken anwendet.
Diese sind der Pattern-Stopp, der Volatilitäts-Stopp und der Money-Management-Stopp. Werden alle drei Ansätze miteinander verbunden, kann man sich sicher sein, den Stopp ideal an den Markt angepasst zu haben.
Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
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