Suchen
Login
Anzeige:
Sa, 2. Juli 2022, 13:08 Uhr

Uneinheitliches Bild an den Börsen


17.05.22 08:50
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt konnte nicht an die positive Bilanz der vergangenen Woche anknüpfen, so die Analysten der Nord LB.

Grund hierfür seien vor allem schwache Konjunkturdaten aus China gewesen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,58% gesunken, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) sei um +0,37% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +0,30% gestiegen.

An den US-Börsen habe sich ein uneinheitliches Bild gezeigt. Auch hier hätten sich die Sorgen um eine höhere Inflation und eine mögliche Rezession, die durch die chinesischen Wirtschaftsdaten weiter befeuert worden seien, negativ auf die Händlerstimmung ausgewirkt. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,09% gestiegen, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) sei um -0,39% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -1,20% gefallen.

Der Funkturmbetreiber Vantage Towers (ISIN DE000A3H3LL2/ WKN A3H3LL) habe im vergangenen Jahr 2021/22 den Umsatz ohne Durchleitungseinnahmen - nach vorläufigen Zahlen - um 4,6% auf 1,011 Mrd. EUR gesteigert. Im Berichtszeitraum sei das bereinigte EBITDA AL um 3,6% auf 543 Mio. EUR geklettert. Der operative Konzerngewinn habe sich auf 537 (287) Mio. EUR verbessert. Im laufenden Geschäftsjahr erwarte Vantage ein Umsatzwachstum ohne Durchleitungseinnahmen von 3 bis 5% und ein bereinigtes EBITDA AL von 550 bis 570 Mio. EUR.

Ryanair (ISIN IE00BYTBXV33/ WKN A1401Z) habe im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 97,1 Mio. Passagieren (+235%) einen Umsatz von 4,80 (1,64) Mrd. EUR erzielt. Den Nettoverlust habe der Billigflieger auf 355 Mio. EUR reduziert, verglichen mit einem Nettoverlust von 1,01 Mrd. EUR im Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge sei von 71% auf 82% gestiegen. Für das lfd. GJ erwarte die Airline eine Rückkehr in die Gewinnzone.

Nach Kursen unter 1,04 USD am Freitag habe der Euro -u.a. unter dem Eindruck der erhöhten Inflationsprognose der EU-Kommission - zum Wochenstart etwas Boden gutmachen können.

Die aufgrund der drastischen Corona-Maßnahmen schwachen chinesischen Konjunkturdaten hätten die Ölpreise nur temporär belastet. (17.05.2022/ac/a/m)




 
Werte im Artikel
27,36 plus
+2,86%
11,48 plus
+1,86%
3.823 plus
+1,00%
11.128 plus
+0,90%
2.895 plus
+0,31%
12.813 plus
+0,23%
25.837 plus
+0,05%