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VanEck Kryptomarkt-Kommentar: Terras Bitcoin Gambit - Der Schlüssel zum Erfolg dezentraler Stablecoins?


05.04.22 15:51
VanEck

Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - "Wir haben bereits drei Vektoren für die Krypto-Asset-Allokation beschrieben, die sich in aggressiven Portfolios auf insgesamt 15 Prozent summieren können", erklärt Matthew Sigel, Leiter der Abteilung Digital Assets Research bei VanEck in seinem aktuellen Kryptomarkt-Kommentar.

"Wir sind auf Family Offices gestoßen, die bei der Allokation so verfahren:

- Bitcoin als Wertspeicher (Allokation von 1 bis 5 Prozent neben oder anstelle von Gold)

- Token als Wachstumstechnologie, eine fundamentale Absicherung für Web 2.0 (Allokation von 1 bis 5 Prozent)

- Einkünfte aus dem Verleih von Stablecoins und anderen Kryptowährungen (Allokation von 1 bis 5 Prozent)"

Um diese Allokation von 15 Prozent in die richtige Perspektive zu rücken, müsse die Größe der US-Branche für Geldmarktfonds berücksichtigt werden: 312 Fonds würden 5 Billionen US-Dollar an Kundengeldern halten. 15 Prozent "Marktanteil" für Kryptowährungen würde eine Gesamtmarktkapitalisierung für Stablecoins von 750 Milliarden US-Dollar gegenüber den derzeitigen 183 Milliarden US-Dollar bedeuten - und das nur in den USA.

"Wie würden wir dorthin gelangen? Wir glauben, dass drei große Trends diese Marktanteilsverschiebung katalysieren werden", sage Sigel. Erstens: Der regulatorische Umgang mit konkurrierenden "Instant"-Zahlungssystemen wie CashApp und PayPal sollte mit der "Stablecoin"-Aufsicht harmonisiert werden, da sich die Geschäftsmodelle grundsätzlich ähneln würden. Zweitens: Die Akzeptanz von Stablecoins bei den Händlern werde drastisch zunehmen, nicht nur durch das dezentrale Finanzwesen, sondern auch durch Mainstream-Web3-Anwendungen wie NFT-fähiges Ticketing, Gaming und Social Messaging und vor allem physische Waren und Dienstleistungen. Und drittens: Algorithmische Stablecoins, deren Code ein derivatives Engagement in einem anderen Vermögenswert oder einem Korb von Vermögenswerten verspreche, könnten endlich ein gewisses Maß an Erfolg haben. In der Tat seien diese Katalysatoren alle miteinander verbunden.

"Im Hinblick auf die Regulierung hat VanEck vorgeschlagen, dass Stablecoin-Sponsoren mit Depotfunktion wie USDC und Tether sich freiwillig der Aufsicht der SEC unterstellen dürfen, ähnlich wie ein Fonds", sage Siegel. "Praktisch gesehen wären diejenigen, die sich dafür entscheiden, wahrscheinlich die einfachsten Stablecoin-Sponsoren, die ihre Coins eins zu eins mit Dollar oder Gold in einem Tresor sichern." Eine solche Offenlegung sei einfach und verrate keine Geschäftsgeheimnisse. In Zeiten der Volatilität oder des Risikoabbaus könnten die Anleger zu diesen registrierten Coins strömen, sodass der Markt den Wert von Aufsicht schätzen könne. Auf jeden Fall würden "Fintech"-Zahlungssysteme wie PayPal bereits eine ähnliche Offenlegung wie Tether bieten.

"Leider ignorieren die vorgeschlagenen regulatorischen Rahmenbedingungen für Stablecoins im Allgemeinen die Feinheiten der "algorithmischen" oder quasi-gebundenen Stablecoins, deren digitale Vermögenswerte durch das gestützt werden, was die Krypto-Asset-Taskforce der Europäischen Zentralbank (EZB) als ‚die Erwartung ihres zukünftigen Marktwertes' bezeichnet", erkläre Sigel. Diese Protokolle würden sich weiter verbreiten, aber sie seien keine "Fonds" oder "Banken" im klassischen Sinne. Die Hauptrisiken, die mit ihnen verbunden seien, seien der Wert der zugrunde liegenden Wertpapiere, die Treue des zugrunde liegenden Codes und die Beständigkeit der Gemeinschaft.

Doch algorithmische Stablecoin-"Sponsoren" dazu zu zwingen, sich als Banken zu registrieren, helfe in keiner Weise, da viele von ihnen lediglich Open-Source-Smart-Contract-Plattformen seien, die keine Kredite vergeben würden. "Es würde auch keine Geldwäscheprobleme lösen, wenn algorithmische Stablecoin-Protokolle dazu gezwungen werden, eine Bank-Charta zu erwerben - selbst regulierte US-Fonds kennen die Namen der zugrunde liegenden Eigentümer nicht und unterliegen daher keiner Aufsicht in den Bereichen "Know your customer" und Geldwäschebekämpfung", so Sigel. "Dieser Mangel an Wissen erstreckt sich im Allgemeinen auf algorithmische Stablecoins und alle Open-Source-Blockchain-Protokolle." (05.04.2022/ac/a/m)





 
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