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Mi, 8. Dezember 2021, 5:00 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: "Ein Abbau von 30.000 Stellen ist kein Thema" - Aktienanalyse


13.10.21 19:27
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Die Meldung habe einen regelrechten Schock ausgelöst. Volkswagen-Chef Herbert Diess solle laut "Handelsblatt" auf einer Aufsichtsratssitzung Ende September davon gesprochen haben, dass ein Abbau von bis zu 30.000 Stellen möglich sei. Inzwischen habe der Konzern aber dementiert, an der Börse habe sich die Aufregung derweil ohnehin in Grenzen gehalten.

"Ein Abbau von 30.000 Stellen ist kein Thema", habe es am Mittwochnachmittag aus dem Umfeld von Vorstandschef Herbert Diess nach den Berichten über die möglicherweise erheblichen Kürzungen etwa am Stammsitz in Wolfsburg geheißen. Dazu gebe es keine konkreten Pläne.

Diess solle nach Informationen aus Unternehmenskreisen bei der Aufsichtsratssitzung im September über die Zahl 30.000 gesprochen haben. Allerdings sei es dabei nicht um ein etwaiges, unmittelbares Szenario drohender Arbeitsplatzverluste gegangen, habe VW nun betont.

Wohl aber sei es nötig, Themen wie die Kostenlage und Auslastung von Standorten intensiv zu diskutieren: "Es steht außer Frage, dass wir uns angesichts der neuen Marktteilnehmer mit der Wettbewerbsfähigkeit unseres Werks in Wolfsburg befassen müssen." Es gehe dabei vor allem um den US-Rivalen Tesla und dessen neues deutsches Werk bei Berlin.

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo habe sich im Intranet an die Belegschaft gewandt: "Die Schlagzeilen vom heutigen Vormittag haben bei vielen von euch zu Recht Fragen und zum Teil leider auch Sorgen ausgelöst." Ein Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen wäre "absurd", habe sie geschrieben. Man habe sich auch eine klare Stellungnahme der Unternehmensseite zu diesem Thema gewünscht.

Der Chipmangel treffe auch VW. Folgen seien nicht ausgeschlossen. Doch ein Stellenabbau in dieser Größenordnung sei nicht zu erwarten. Es bleibe allerdings spannend, wie es hier weitergehe. Bei der Aktie habe sich das Bild durch die Kursgewinne am Mittwoch derweil deutlich aufgehellt. Ein neuer Angriff auf die Widerstandslinie bei 198 Euro scheint möglich, so Maximilian Völkl von "Der Aktionär" zur Volkswagen-Vorzugsaktie. (Analyse vom 13.10.2021)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
194,42 EUR +3,27% (13.10.2021, 19:24)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
193,44 EUR +2,74% (13.10.2021, 17:43)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Mit seinem Zukunftsprogramm und der neuen Konzernstrategie 2030 "NEW AUTO - Mobility for Generations to Come" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. (13.10.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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