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Fr, 9. Dezember 2022, 17:16 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen-Aktie: Genug verloren! Aktienanalyse


27.07.15 07:05
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse vom "Frankfurter Börsenbrief":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Natürlich seien Bedenken angesichts des großen China-Gewichts und der Ungewissheiten über den grundsätzlichen Unternehmensumbau berechtigt. Allerdings habe die Aktie auch schon kräftig Federn lassen müssen. Von über 260 Euro sei es bei den Vorzugsaktien runter auf weniger als 200 Euro gegangen (bei den Stämmen sei es ähnlich gelaufen), womit das Wolfsburger Automobil- und Nutzfahrzeug-Riesenreich ganz grob ein Viertel an Wert eingebüßt und zuletzt gegenüber dem DAX auch eine klare relative Schwäche gezeigt habe. Passend dazu:

Im ersten Halbjahr hätten sich markante Kratzspuren ergeben. Im Konzern habe die Zahl der verkauften Autos bei 5,04 Millionen und damit um 0,5% unter dem vorjährigen Vergleichswert gelegen. Unglücklich sei dabei auch der Trend, denn besonders der Einzelmonat Juni habe sich sehr schwach mit minus 4,3% verkauften Einheiten entwickelt. Neben Südamerika und Russland sei besonders China eine Schwachstelle: Nach kontinuierlich schrumpfendem Wachstum seit Jahresbeginn sei im Juni - erstmals seit Jahren - sogar eine Schrumpfkur des Gesamtmarktes angesagt gewesen. Das könne VW als Marktführer natürlich nicht kaltlassen.

Dazu komme die Ungewissheit über den Unternehmensumbau nach dem plötzlichen Abgang von Ferdinand Piëch. Gem. Handelsblatt/dpa sei für das 12-Marken-Unternehmen eine Viererstruktur im Gespräch. Als Signal gelte dabei, dass Konzernchef Martin Winterkorn die Leitung der Kernmarke VW dem früheren BMWMann Herbert Diess überlasse. Die ohnehin niedrige Gewinnbewertung erlaube durchaus auch eine moderate Absenkung in den Analystenschätzungen: Gem. Finanzen.net/FactSet liegr das KGV für die Vorzugsaktien per 2015 bei etwa 8,2 - für das kommende Jahr sogar nur bei etwa 7,4. Per Ende März habe das (auf die Aktionäre entfallende) Eigenkapital im Konzern bei etwa 81,6 Mrd. Euro gelegen. Dem stehe ein Börsenwert (Summe Stämme plus Vorzüge) von grob 94 Mrd. Euro gegenüber. Der Bericht für Q2 sei für den 29. Juli 2015 angesetzt.

Fazit: Der Himmel zeige kurzfristig durchaus die eine oder andere potenzielle Regenwolke, aber das sollte bewusst im Kurskontext eingeordnet werden.

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen in einer aktuellen Aktienanalyse nicht den Verkauf bestehender Positionen. Zukäufe der Volkswagen-Vorzugsaktie aber gleichfalls noch zurückstellen. (Ausgabe 30 vom 25.07.2015)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Börsenbriefes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
189,80 EUR -2,72% (24.07.2015, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
189,01 EUR -3,05% (24.07.2015, 21:58)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen-Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Im Jahr 2014 steigerte der Konzern die Auslieferungen von Fahrzeugen an Kunden auf 10,137 Millionen (2013: 9,731 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt 12,9 Prozent.

In Westeuropa stammt mehr als ein Viertel aller neuen Pkw (25,1 Prozent) aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2014 auf 202 Milliarden Euro (2013: 197 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,1 Milliarden Euro (2013: 9,1 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen (schlüsselfertige Kraftwerke), Turbolader, Turbomaschinen (Dampf- und Gasturbinen), Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt. Des Weiteren werden Spezialgetriebe für Fahrzeuge und Windräder, Gleitlager und Kupplungen sowie Prüfzentren für den Mobilitätssektor produziert.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 118 Fertigungsstätten. 592.586 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus nahezu 41.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an.

Ziel des Konzerns ist es, attraktive, sichere und umweltschonende Produkte anzubieten, die im zunehmend scharfen Wettbewerb auf dem Markt konkurrenzfähig und jeweils Weltmaßstab in ihrer Klasse sind. (27.07.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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