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Mi, 17. August 2022, 7:16 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Materialengpässe und Lieferschwierigkeiten belasten die deutsche Autoindustrie weiter - Aktienanalyse


05.07.22 16:02
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Auch der jahrelang kräftig gestiegene Absatz von Elektroautos gerate inzwischen immer wieder ins Stocken. Zwar seien laut KBA in den ersten sechs Monaten 12,5 Prozent mehr Batterie-Autos neu auf die Straße als im Vorjahreszeitraum gekommen. Doch mit Blick auf den Juni habe die Behörde einen Rückgang verzeichnet. Etwas mehr als 32.200 reine Elektroautos seien im vergangenen Monat neu zugelassen worden und damit 3,5 Prozent weniger als im Juni des Vorjahres.

Materialengpässe und Lieferschwierigkeiten würden die deutsche Autoindustrie weiter belasten: Im ersten Halbjahr dieses Jahres seien knapp 1,24 Millionen Neufahrzeuge zugelassen worden, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag mitgeteilt habe. Das seien demnach elf Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres gewesen.

Es sei bereits der zweite Rückgang im Monatsvergleich in diesem Jahr. Auch im April seien die Neuzulassungen bei Elektroantrieben rückläufig gewesen.

Auch die Daten vom US-Automarkt seien zuletzt schwach gewesen. Auch diesen würden Chipmangel und Lieferkettenprobleme weiter ausbremsen - auch für die deutschen Hersteller laufe es schlecht. Volkswagen habe im zweiten Quartal laut eigener Mitteilung vom Freitag 78.281 Neuwagen verkauft und damit rund ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Bei fast allen Modellen habe es deutliche Abstriche gegeben.

Auch der Absatz der bei US-Kunden lange Zeit sehr beliebten Stadtgeländewagen Atlas und Tiguan sei erneut eingebrochen. Die Halbjahresbilanz sei ebenfalls mau ausgefallen: In den ersten sechs Monaten seien die Verkäufe um rund 32 Prozent auf 143.279 Autos zurückgegangen.

Auch der deutsche Premium-Anbieter BMW habe einen herben Absatzdämpfer auf dem US-Markt verkraften müssen. Mit 78.905 Autos der Stammmarke BMW sei der DAX-Konzern 18,3 Prozent weniger Fahrzeuge los geworden als im Vorjahreszeitraum, wie er am Freitagabend mitgeteilt habe. Zahlen von Mercedes-Benz hätten noch nicht vorgelegen.

Die Stimmung sei derzeit außergewöhnlich schlecht und insbesondere konjunktursensible Wertpapiere wie Autobauer-Aktien stünden unter Druck. Anleger sollten vorerst die Füße stillhalten und nicht ins fallende Messer greifen, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". Bis die Aktien einen nachhaltigen Boden gefunden hätten, würden sie auf die Watchlist gehören. (Analyse vom 05.07.2022)

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Mercedes-Benz, Volkswagen Vz.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
121,72 EUR -4,26% (05.07.2022, 16:01)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
121,90 EUR -4,02% (05.07.2022, 15:46)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen.

Mit seinem Zukunftsprogramm und der neuen Konzernstrategie 2030 "NEW AUTO - Mobility for Generations to Come" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: Die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. (05.07.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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