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Di, 9. August 2022, 7:28 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Produktionsstopp sollte vorübergehend sein - Aktienanalyse


27.06.22 17:01
Der Aktionär

WolfsburgKulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Julian Weber vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.

Seit Mai laufe die Produktion des Volkswagen Elektrobusses ID Buzz. Qualitätsprobleme bei den eingesetzten Batterien würden jetzt allerdings dafür sorgen, dass die Produktion vorübergehend eingestellt werden müsse. Die Auswirkung auf das Unternehmen und damit den Kurs der Aktie sollte gering sein.

Das Unternehmen habe gegenüber dem NDR mitgeteilt, dass bei Qualitätskontrollen des namentlich nicht genannten Zulieferers der Akkutechnik Mängel festgestellt worden seien. Einige Zellmodule brächten nicht die gewünschte Leistung, was zu Spannungsabfällen führe. Dadurch reduziere sich die Reichweite des Fahrzeugs und möglicherweise auch die Lebensdauer der Akkus.

Da der Batteriehersteller die Ursache bereits kenne und an einer Lösung arbeite, gehe der Konzern davon aus, dass die Produktion des ID Buzz bis zum vierten Juli wiederaufgenommen werde. Weitere Elektrofahrzeuge von VW seien nicht betroffen, da es sich nach Konzernangaben um eine neue Batteriezelle eines anderen Lieferanten handle.

Der Kleinbus werde im Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover gefertigt und solle bis Ende des Jahres rund 15.000 Mal abgesetzt werden. Laut eines Unternehmenssprechers gebe es bereits eine gute Anzahl an Vorbestellungen. Die Markteinführung sei für den Herbst 2022 geplant.

Der Produktionsstopp sollte vorübergehend der dadurch entstandene Schaden gering sein.

Volkswagen bleibt daher langfristig interessant - Watchlist, so Julian Weber von "Der Aktionär". (Analyse vom 27.06.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche SE.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
139,50 EUR -0,49% (24.06.2022, 16:58)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
139,00 EUR -0,13% (24.06.2022, 16:43)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen.

Mit seinem Zukunftsprogramm und der neuen Konzernstrategie 2030 "NEW AUTO - Mobility for Generations to Come" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: Die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. (27.06.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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