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Mi, 5. Oktober 2022, 23:03 Uhr

Volkswagen Vz

WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039

Volkswagen: Wieder abwärts - Chartanalyse


25.07.22 09:45
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Volkswagen: Wieder abwärts - Chartanalyse

Unerwartetes Stühlerücken bei Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) - wie am Freitag bekannt wurde, legt der bisherige Vorstandsvorsitzende Herbert Diess sein Amt Ende August nieder, Nachfolger soll der bisherige Porsche-Chef Oliver Blume werden, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Für die Vorzugsaktie des Autobauers habe das zunächst "Rückwärtsgang" geheißen; nachdem die Papiere noch am Dienstag vergangener Woche auf ein neues Juli-Hoch bei 143,12 EUR gestiegen seien, seien die Notierungen im Freitagshandel mit dem Schlusskurs bei 134,32 EUR (-1,1%) wieder an die untere Trendkanalbegrenzung zurückgefallen. Damit seien die Kurse nicht nur an der Volumenspitze wieder nach unten abgedreht, sondern hätten auch im Kerzen-Wochenchart ein langer oberer Schatten ausgebildet.

Ausblick: Trotz des Kursrückgangs vom Freitag stehe auf Wochensicht ein Plus von 1,6% zu Buche. Die bisherige Jahresbilanz lese sich aber weiterhin tiefrot, hier lägen die Papiere aktuell mit 24,3% hinten.

Das Long-Szenario: Könne die Aktie die untere Trendkanalbegrenzung für eine Gegenreaktion nutzen, sollte es im ersten Schritt zurück über 135,00 EUR gehen. Direkt danach müsste auch die 140er Barriere übersprungen werden (wichtig: per Tagesschluss), um einen Hochlauf an das Top vom Dienstag bei 143,12 EUR starten zu können. Sobald die Papiere dort auch den schnell laufenden GD50, die Volumenspitze (Level mit dem meisten Handelsvolumen seit März 2009) und die mittelfristige 100-Tage-Linie bei 146,22 EUR überkreuzen würden, wäre der Weg an die 150er Marke frei. Darüber könnte dann das offene Gap vom 13. Juni bei 152,28 EUR geschlossen werden, bevor das November-Tief aus dem Vorjahr bei 159,72 EUR in den Fokus rücken würde.

Das Short-Szenario: Setze sich die Abwärtsbewegung fort und würden die Kurse bei 133,60 EUR aus dem Trendkanal herausfallen, müsste direkt auf das März-Tief bei 131,30 EUR geachtet werden. Würden die Papiere unter dieser Haltelinie aus dem Handel gehen, könnte sich der Rücksetzer bis an das Verlaufstief vom 14. Juni bei 125,02 EUR ausdehnen. Halte auch diese Unterstützung dem Verkaufsdruck nicht stand, sollte ein Test des 2020er November-Tiefs bei 122,96 EUR einkalkuliert werden. Darunter könnte dann sogar das aktuelle Jahrestief vom 5. Juli bei 120,56 EUR noch einmal angesteuert werden. (Analyse vom 25.07.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
128,98 EUR -3,17% (25.07.2022, 09:57)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
129,46 EUR -3,62% (25.07.2022, 09:42)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen.

Mit seinem Zukunftsprogramm und der neuen Konzernstrategie 2030 "NEW AUTO - Mobility for Generations to Come" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: Die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. (25.07.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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