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So, 27. November 2022, 7:19 Uhr

Wacker Chemie

WKN: WCH888 / ISIN: DE000WCH8881

Wacker Chemie-Aktie: Charttechnischer Pullback weitgehend vollzogen - Reizvolle Strategie - Einsteigen! Aktienanalyse


22.06.15 07:00
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (www.aktiencheck.de) - Wacker Chemie-Aktienanalyse der Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin in die Aktie des Spezialchemie-Konzerns Wacker Chemie AG (ISIN: DE000WCH8881, WKN: WCH888, Ticker-Symbol: WCH, Nasdaq OTC-Symbol: WKCMF) einzusteigen.

Wacker Chemie schiebe sich mit einem weitgehend vollzogenen charttechnischen Pullback und einer reizvollen Mittelfrist-Strategie selbst ins Rampenlicht. Von etwa 117 Euro sei es auf weniger als 100 Euro gegangen. Halte diese Basis? Wacker Chemie stehe thematisch nicht so weit weg von HeidelbergCement, was sich allerdings erst auf den zweiten Blick erschließe. Aber im vergangenen Jahr sei der Bereich Bau/Renovierung mit einem Anteil von 21% die wichtigste Schlüsselbranche gewesen, die Halbleiterindustrie sei dichtauf mit einem Anteil von 20% gefolgt. Erst dahinter habe die chemische Industrie mit 18% Anteil rangiert.

Generell sehe sich Wacker Chemie als einen der größten Lieferanten für weltweite Wachstumsmärkte wie Solar- und Halbleiterindustrie, aber auch Bauwirtschaft und Querschnittsindustrien. Dabei liege die geschäftliche Basis in der Umwandlung von Silicon und Ethylen in eine ganze Bandbreite von Produkten. Siltronic, eine der fünf geschäftlichen Sparten, sei vor kurzem als eigenständiges Unternehmen als Weltgröße für Reinstraumsiliciumwafer im Bereich Halbleiter an die Börse gebracht worden. Hieran sei Wacker Chemie nun noch mit 57,8% beteiligt. Wichtig für das generelle Verständnis von Wacker sei die langfristige Strategie:

Die strategische Route bis 2022 sei in drei Etappen unterteilt. Von 2005 bis 2012 sei es im Wesentlichen um kapitalintensives Wachstum, also Investitionen in den Ausbau von Produktionskapazitäten, gegangen. Seit 2013 liege der Fokus auf "Leverage", also auf eine Optimierung in der Profitabilität und in der Generierung von Cash. Teil davon sei ein striktes Kostenprogramm. Im vergangenen Jahr habe man beispielsweise Kosteneinsparungen von 200 Mio. Euro einfahren können. Ein wichtiges Schlaglicht im aktuellen Jahr sei die Inbetriebnahme der Polysiliciumproduktion im US-Staat Tennessee voraussichtlich im zweiten Halbjahr. Abgesehen von 2015 würden die Investitionen in den kommenden Jahren aber wohl etwa auf dem Level der Abschreibungen oder sogar darunter liegen. Passend dazu würden die Nettofinanzschulden im laufenden Jahr wohl nochmals steigen, dann aber voraussichtlich auch wieder sinken. Ab 2018 habe man sich "Expand" als Überschrift gesetzt, also selektives Wachstum.

Mit der weitgehend abgeschlossenen Investitionsphase könne es nun darum gehen, den operativen Hebel eines hohen Anlagevermögens spielen zu lassen. Ganz wichtig dafür sei ein steigender Absatz/Umsatz und mithin eine bessere Auslastung zu akzeptablen Preisen. Der Umsatz sei im ersten Quartal schon mal leicht oberhalb der Prognose gelandet und solle im laufenden Jahr um ca. 10% vorankommen.

Die EBITDA-Marge sei im ersten Quartal schwächer gewesen als im Vorjahr. Allerdings sei das EBITDA im Vorjahresquartal auch durch Sondereffekte um 114,0 Mio. Euro aufgepumpt worden. Von daher sei der leichte Rückgang von 285,2 auf 267,1 ein akzeptabler Einstiegswert in das Jahr gewesen, auch wenn die EBITDA-Marge von 24,6 auf 20,0% zurückgefallen sei. Auch im Gesamtjahr werde das vorjährige Margenniveau wohl nicht ganz erreicht werden. Wichtiger sei der langfristige Blick: Bis 2017 wolle man den Umsatz von gut 4,8 Mrd. Euro im vergangenen Jahr auf 6,0 bis 6,5 Mrd. Euro ausweiten und dabei ein EBITDA von 1,2 Mrd. Euro schaffen (also eine Marge von rd. 20%). Dies läge um ca. 40% über dem 2013er-Umsatz sowie sogar um etwa 77% höher als das EBITDA im Jahr 2013.

Wir hatten bereits zum Einstieg geraten - mit dem aktuellen Rücksetzer ergibt sich eine Chance für Nachzügler, so die Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief" in einer aktuellen Wacker Chemie-Aktienanalyse. Man solle nicht mehr als 95,10 Euro zahlen. Das Stop-Loss würden die Aktienexperten zunächst aussetzen. Das Kursziel werde bei 125 Euro gesehen. (Ausgabe 25 vom 20.06.2015)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Börsenbriefes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de

Börsenplätze Wacker Chemie-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Wacker Chemie-Aktie:
99,01 EUR +0,54% (19.06.2015, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Wacker Chemie-Aktie:
99,518 EUR +0,95% (19.06.2015, 16:18)

ISIN Wacker Chemie-Aktie:
DE000WCH8881

WKN Wacker Chemie-Aktie:
WCH888

Ticker-Symbol Wacker Chemie-Aktie:
WCH

Nasdaq OTC-Ticker-Symbol Wacker Chemie-Aktie:
WKCMF

Kurzprofil Wacker Chemie AG:

Die Wacker Chemie AG (ISIN: DE000WCH8881, WKN: WCH888, Ticker-Symbol: WCH, Nasdaq OTC-Symbol: WKCMF) ist ein global operierender Chemiekonzern mit rund 16.700 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 4,83 Mrd. EUR (2014). Global vernetzt über fünf Geschäftsbereiche betreibt die Wacker Chemie AG derzeit weltweit 25 Produktionsstandorte. Mit Tochtergesellschaften und Vertriebsbüros in 28 Ländern ist die Wacker Chemie AG in Amerika, Asien, Australien und Europa vertreten. (22.06.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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