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Fr, 2. Dezember 2022, 19:32 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Zufriedenheit im Edelmetallsektor: 2019 war ein gutes Jahr


07.01.20 09:55
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - 2019 war ein gutes Jahr für Edelmetalle, die jeweils zweistellig zulegen konnten, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Silber habe 15 Prozent gewonnen und Ende Dezember 2019 bei 17,86 US-Dollar pro Feinunze gelegen. Gold habe das Jahr 2019 mit 1.517 US-Dollar beendet, was einem Jahresplus von 18,1 Prozent entspreche. Das Jahreshoch von 1.552 US-Dollar sei im September 2019 erreicht worden. Obwohl Gold seitdem seitwärts tendiere, sei der langfristige Aufwärtstrend ungebrochen.

"Die ausweglose Situation der Zentralbanken, beziehungsweise ihre daraus abgeleitete Geldpolitik, ist der Grund, warum für Aktien, Immobilien und Gold genug Kapital vorhanden war und ist." Niedrigzinsen und Asset-Kaufprogramme hätten für die entsprechende Liquidität gesorgt, die investiert werden müsse. "Die Faktoren, die 2019 für Gold gesprochen haben, bleiben erhalten. Insofern gibt es keine Anhaltspunkte, dass bei Gold eine Trendumkehr bevorsteht", sage Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.

Platin und Palladium hätten ein starkes Jahr erlebt. Platin habe um 21,3 Prozent zugelegt und das Jahr 2019 bei 965 US-Dollar pro Feinunze beendet. Wie auch 2018 gehe die Spanne zwischen beiden Metallen weiter auseinander, da Palladium noch mehr angestiegen sei. Dessen Schlusskurs von 1.942 US-Dollar Ende Dezember 2019 entspreche einem Jahresplus von 53,5 Prozent.

"Grundsätzlich war die Marktenge im Sektor ausschlaggebend für die 2019er Palladium-Hausse. Verstärkend hinzu kamen die wachsende Katalysatorennachfrage, Produktionseinschränkungen in Südafrika und Spekulationen der Terminmärkte. Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis sich die Substitution von Palladium durch das billigere Platin in den Rohstoffpreisen bemerkbar machen wird", sage Siegel.

Im Gegensatz zu 2018 sei für die Aktien der Minengesellschaften das vergangene Jahr durchaus erfreulich gewesen: Nicht zuletzt zum Jahresende hätten Übernahmen die Preise nach oben getrieben. "Die Goldaktien stiegen auf Euro-Basis etwa um 45 Prozent, was einem Hebel von zwei auf den Goldpreis entspricht. Im aktuellen Marktumfeld ist das ein sehr positives Ergebnis, das den aktuellen Aufwärtstrend des Gesamtmarkts bestätigt", sage Siegel.

Die Basismetalle hätten mit 2019 größtenteils zufrieden sein können: Zwar hätten Zink (-7,2 Prozent) und Blei unterm Strich an Wert verloren, Aluminium (+0,7 Prozent) und Kupfer (+5,8 Prozent) hätten hingegen im Plus notiert. Mit +29,7 Prozent sei Nickel das Basismetall mit der stärksten Entwicklung gewesen.

Auch Brent-Öl sei 2019 deutlich angestiegen. Sein Jahresschlusskurs von 66 US-Dollar pro Barrel entspreche einem Plus von 20 Prozent. "Die Entwicklung der Basismetalle und des Ölpreises deuten an, dass die Konjunktur weiterhin recht gut läuft. Unmittelbare Krisen sind nicht in Sicht, insofern stehen die Chancen gut, dass die Preisentwicklung im neuen Jahr 2020 in beiden Bereichen erst einmal stabil bleibt", sage Siegel abschließend. (Ausgabe vom 03.01.2020) (07.01.2020/ac/a/m)





 
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