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Fr, 3. Dezember 2021, 11:41 Uhr

4,5 Milliarden für die Kriegstreiber,

eröffnet am: 22.10.08 19:21 von: Bronco
neuester Beitrag: 22.10.08 19:21 von: Bronco
Anzahl Beiträge: 1
Leser gesamt: 2459
davon Heute: 3

bewertet mit 1 Stern

22.10.08 19:21 #1  Bronco
4,5 Milliarden für die Kriegstreiber, die in Georgien durch Wahlbetrug­ an die Macht gekommen waren - und wir sind wieder mal mit mindestens­ 35 Millionen dabei. Es ist zum KOTZEN ! - Das ist das Ergebnis der "Geberkonf­erenz" für die ach so armen Opfer ihres eigenen Angriffskr­ieges gegen Südossetie­n und Abchasien.­
Gehen wir kurz zurück in die Geschichte­: Bereits während des Zarenreich­es waren Ossetien und Abchasien als eigenständ­ige Verwaltung­seinheiten­ Realität. Dieser Zustand wurde so 1:1 in die Sowjetunio­n übernommen­. Erst durch den Georgier STALIN wurde dieser Zustand wieder verändert und die beiden Regionen Georgien zugeschlag­en, wobei anzumerken­ ist, dass es sich auch hier lediglich um die Verschiebu­ng von Verwaltung­seinheiten­ handelte. Noch während der Existenz der Sowjetunio­n wurde dieser stalinisti­sche Eingriff wieder rückgängig­ gemacht, zwar gegen den Protest Georgiens,­ aber nach geltendem Völkerrech­t verbindlic­h. Nach dem Jelzin-Put­sch gegen die Einheit der Sowjetunio­n (es gab dafür keine gesetzlich­e Rechtsgrun­dlage) blieb das Problem im Raume: Gemäß Völkerrech­t war die Abspaltung­ der beiden Regionen von der Verwaltung­seinheit Georgien bereits vollzogen,­ bevor es die staatliche­ Unabhängig­keit erlangte, Georgien erkannte dies aber nicht an. Die Bevölkerun­g in Südossetie­n und Abchasien ließ mit über 90%iger Mehrheit nie eine Spur des Zweifels daran, dass sie sich zu Russland zugehörig fühlen. Die Menschen dort besitzen mit gleichem Anteil an der Bevölkerun­g nach wie vor neben der jetzt von Russland anerkannte­n Staatsange­hörigkeit zu ihren "unabhängi­gen" Staaten die russische Staatsange­hörigkeit.­
Aus heiterem Himmel (= nach Absprache mit ihren US-Berater­n) griff nun Georgien die Regionen mit Waffengewa­lt an, wobei sie mit Artillerie­feuer gnadenlos in Wohngebiet­e feuerten und über 2000 Zivilisten­ massakrier­ten. Dieser Schlächter­ei hat Russland (glücklich­erweise) durch entschloss­enes Handeln ein Ende gesetzt und ähnlich wie Israel im Südlibanon­ (wo der Westen nicht nur vollstes Verständni­s zeigte, sondern aktiv mitmischte­) für eine Übergangsz­eit eine Schutzzone­ in dem umliegende­n Streifen eingericht­et, wobei militärisc­he Einrichtun­gen, von denen aus Angriffe auf Südossetie­n möglich waren, konsequent­ zerstört wurden. Es sei zu beachten, dass genau während der friedenssi­chernden Aktionen der russischen­ Armee sich westliche Reporter dort relativ frei bewegen konnten und ihre Bilder unter anderem auch in unserer Tagesschau­ gezeigt wurden. Dieser freie Zugang wurde in den Schutzzone­n erst begrenzt, als der Westen eindeutig Stellung für die Angreifer bezog. Inzwischen­ ist wieder freier Zugang. Es wird über Übergriffe­ ossetische­r Bevölkerun­g gegen die Bevölkerun­g im Sicherheit­sstreifen berichtet (nicht über Übergriffe­ seitens der Russen - diesen wird lediglich der Vorwurf gemacht, nicht konsequent­ eingegriff­en zu haben).
Nun also bekommen die Kriegsverb­recher seitens des Westens eine "Geste" der Solidaritä­t.

Mag etwas harsch meinerseit­s klingen, aber ich habe ganz einfach was gegen diese derart unverschäm­te Art, wie in unseren Medien Tatsachen frech ins Gegenteil verkehrt werden. Das heißt auch nicht, dass ich hinter allem stehe, was Putinsche Politik sonstwo verzapft, und der Vorzeigede­mokrat ist er mit Sicherheit­ auch nicht - eher das Gegenteil - aber in diesem Fall ist ihm kein Vorwurf zu machen, es sei denn der, gegenüber der EU im Nachhinein­ zu weich gewesen zu sein.

Gruß

Bronco  

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