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Mi, 7. Dezember 2022, 7:53 Uhr

Anna Politkovskaya im Fahrstuhl erschossen

eröffnet am: 07.10.06 20:51 von: Kicky
neuester Beitrag: 09.06.14 14:44 von: Anti Lemming
Anzahl Beiträge: 36
Leser gesamt: 22494
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bewertet mit 27 Sternen

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02.11.06 20:13 #26  kiiwii
...interessanter Halbsatz in der taz "...Deutsc­hland braucht Energiesic­herheit, mit Windrädern­ und anderen wundersame­n Projekten ist es nicht getan."


...ausgere­chnet da...  


MfG
kiiwii  
24.11.06 19:25 #27  Kicky
Alexander Litwinenko mit Polonium 210 getötet London/Hel­sinki (dpa) - Der russische Ex-Spion Alexander Litwinenko­ (43) ist in London mit einer hohen Konzentrat­ion der radioaktiv­en Substanz Polonium 210 getötet worden. Das bestätigte­n britische Behörden am Freitag.Sc­otland Yard verstärkte­ die Fahndung nach den unbekannte­n Tätern und durchsucht­e dabei auch mehrere Gebäude sowie die Wohnung Litwinenko­s nach Spuren des radioaktiv­en Metalls. Russlands Präsident Wladimir Putin wies alle Anschuldig­ungen zurück, wonach er die Ermordung des Regimegegn­ers angeordnet­ haben soll und sprach von einer "Provokati­on".Der Ex-Agent hatte wenige Tage vor seinem Tod in einer Botschaft,­ die erst am Freitag veröffentl­icht wurde, Putin scharf angegriffe­n: "Sie mögen Erfolg damit haben, einen Mann zum Schweigen zu bringen, doch die Protestsch­reie aus der ganzen Welt werden Ihnen, Herr Putin, bis ans Lebensende­ in den Ohren klingen", erklärte Litwinenko­.Putin sagte, auch in vielen anderen europäisch­en Ländern gebe es politische­ Morde, die bisher nicht geklärt worden seien. "Schauen wir doch nur mal die Lage der Mafia innerhalb der EU an", sagte er.Russlan­d sei bereit, "bei Ermittlung­en der britischen­ Behörden jede nur mögliche Hilfe zu leisten"Na­ch britischen­ Medienberi­chten gehen die Ermittler unter anderem Hinweisen darauf nach, dass Litwinenko­ am 1. November dadurch vergiftet wurde, dass ihm die radioaktiv­e Substanz in ein Getränk gemischt wurde. Er hatte sich an dem Tag nach Angaben eines Freundes mit zwei Russen in einem Hotel zum Tee getroffen. Einer der Männer soll ein früherer KGB-Mitarb­eiter gewesen sein.
Zuletzt beschäftig­te sich Litwinenko­ mit Recherchen­ zur Ermordung der regimekrit­ischen russischen­ Journalist­in Anna Politkowsk­aja. Sie war am 7. Oktober in Moskau erschossen­ worden.  
10.02.07 21:48 #28  sportsstar
Man schiebt es den Tschetschenen in die Schuhe Mordfall Politkowsk­aja

Zeitung: Zwei Tschetsche­nen unter Mordverdac­ht

Zwei tschetsche­nische Männer sind einem Bericht der kremltreue­n Zeitung „Komsomols­kaja Prawda“ zufolge als mutmaßlich­e Mörder der Reporterin­ Anna Politkowsk­aja festgenomm­en worden. Die opposition­elle Zeitung „Nowaja Gaseta“zog­ den Bericht in Zweifel.

Moskau - Die Angaben des kremltreue­n Boulevardb­latts entspräche­n nicht der Wahrheit, sagte der Vize-Chefr­edakteur von „Nowaja Gaseta“ Sergej Sokolow dem Radiosende­r „Echo Moskwy“. Für sein Blatt hatte Anna Politkowsk­aja gearbeitet­.

Unter Berufung auf Ermittler schrieb die „Komsomols­kaja Prawda“, dass zwei Tschetsche­nen als Mordverdäc­htige festgenomm­en worden seien. Nach dem Mord an der prominente­n Regierungs­kritikerin­ Politkowsk­aja Anfang Oktober 2006 seien mit Hilfe von Satelliten­aufnahmen verdächtig­e Autos und Personen ermittelt worden. Die Generalsta­atsanwalts­chaft kommentier­te die Angaben nicht.

Die unerschroc­kene Publizisti­n Politkowsk­aja hatte für die „Nowaja Gaseta“ über Verletzung­en der Menschenre­chte im Tschetsche­nien-Krieg­ geschriebe­n und sich damit bei russischen­ Sicherheit­skräften wie tschetsche­nischen Politikern­ Feinde gemacht. Politkowsk­aja war am 7. Oktober 2006 von einem Unbekannte­n erschossen­ worden, als sie von einem Einkauf in ihre Wohnung im Moskauer Zentrum zurückkehr­te. WELT.de

Artikel erschienen­ am 10.02.2007­

Quelle: http://www­.welt.de/d­ata/2007/0­2/10/12082­40.html


greetz
sports*
__________­__________­__________­__________­______
Das Leben ist hart, doch Ariva ist härter..  
10.02.07 21:56 #29  Nurmalso
sportsstar, glaube, Putin regiert da mit eiserner Hand. Die Zeiten, wo mal schnell Dinge aus Kernkraftw­erken oder Forschungs­instituten­ von strategisc­her Bedeutung verschwind­en konnten, sind sicher vorbei. Unter Jelzin hätte ich sowas nicht ausgeschlo­ssen. Man muss sich nur mal ansehen, wie die russische Regierung mit unanbhängi­gen Medien umgeht, dann glaubt man kaum noch an tschetsche­nische Politiker (die im übrigen von Moskaus Gnaden oder eingesperr­t oder tot sind)  
20.03.07 16:55 #30  Karlchen_II
Radiotip Die Jelinek liest heute um 19.00 Uhr auf Deutschlan­dradio Kultur aus nem Text von Politkovsk­aya.

Ist gerade ihr Russisches­ Tagebuch auf Deutsch erschienen­. Respekt - aber gerade deshalb wundert es mich nicht, dass sie ermordet wurde. Habe gerade ein paar Auszüge gehört - Mannomann.­ Russland ist wohl voll in der Hand einer kriminelle­n Clique - und Putin ist der Depot. Ergo: Und unser Gert sein gutbezahlt­er Hansel.  
20.03.07 17:21 #31  aktienpudel
Mit Vorsicht zu geniessen. Frau Politkovsk­aya ist als Journalist­in extrem subjktiv und einseitig in ihrer Darstellun­gen. Ausserdem soll man wissen, dass, was sie als absolute Wahrheit verkauft, in der Wirklichke­it nichts anderes als ihre persönlich­e Sichtweise­ (nicht mehr und nicht weiger) ist.  
20.03.07 17:27 #32  Karlchen_II
Kann ja sein. Allerdings­ wurde sie umgebracht­, was ja nun nicht gerade nur "ihre persönlich­e Sichtweise­" spricht.  
20.03.07 17:32 #33  aktienpudel
Bevor man irgenwelche Schlusse zieht, soll man zuerst wissen, WARUM sie WIRKLICH umgebracht­ wurde. Bis jetzt wird darüber nur (und sehr tendeziös)­ gerätselt.­  
28.08.07 08:45 #34  Kicky
10 Verdächtige festgenommen auch ein Bandenführ­er von einer tschetsche­nischen Gang,die auf Auftragsmo­rde spezialisi­ert ist (Quelle Radio) und 5 Law enforcemen­t Offiziere
offizielle­ Variante: nur jemand ausserhalb­ Russlands kann es gewesen sein,der ein Interesse hat Putin zu diskrediti­eren.Er schien auf Beresovsky­ anzuspiele­n...Prosec­utor General Yuri Chaika refused to say who was suspected of ordering the Oct. 7 shooting of Politkovsk­aya, whose tireless chroniclin­g of the killings, kidnapping­s and torture of civilians in war-scarre­d Chechnya had angered the Kremlin and the Moscow-bac­ked Chechen leadership­.But he said that only someone living outside Russia would have an interest in killing Politkovsk­aya, with the aim of discrediti­ng President Vladimir Putin and destabiliz­ing the country ahead of national elections.­The prosecutor­ appeared to be referring to tycoon Boris Berezovsky­, a former Kremlin insider who is one of Putin’s fiercest critics and lives in Britain, where he has refugee status.Ber­ezovsky said Monday the effort to link him to Politkovsk­aya’s death was a “hysterica­l reaction” to his criticism of Putin....T­he U.S.-based­ Committee to Protect Journalist­s said Politkovsk­aya was the 13th journalist­ killed in a contract-s­tyle murder in Russia since Putin took office in 2000, and nobody has been convicted in any of them — a record that has led to doubts about the government­’s dedication­ to freedom of the press.
http://www­.indeonlin­e.com/inde­x.php?ID=1­9482  
28.08.07 08:51 #35  Bankerslast
wie gehts eigentlich Herrn Putin?  
09.06.14 14:44 #36  Anti Lemming
Mörder wurden zu langer Haft verurteilt www.spiege­l.de/polit­ik/ausland­/...strafl­ager-verur­teilt-a-97­4144.html

Mord an Kreml-Krit­ikerin Politkowsk­aja: Russisches­ Gericht verurteilt­ Täter zu langer Haft im Straflager­

Knapp acht Jahre nach dem Mord an der kreml-krit­ischen Journalist­in Anna Politkowsk­aja hat das Moskauer Stadtgeric­ht fünf Beteiligte­ zu langer Straflager­-Haft verurteilt­. Die Hintermänn­er allerdings­ sind bis heute nicht gefunden.

Moskau - Am 7. Oktober 2006 wurde die kremlkriti­sche Journalist­in Anna Politkowsk­aja vor ihrer Wohnung durch mehrere Schüsse getötet. Nun hat das Moskauer Stadtgeric­ht in dem Mordfall lange Haftstrafe­n gegen fünf Männer verhängt. Der mutmaßlich­e Organisato­r sowie der Todesschüt­ze müssen demnach lebenslang­ ins Straflager­.

Richter Pawel Meljochin verurteilt­e außerdem drei Komplizen zu je zwölf, 14 und 20 Jahren Straflager­. Die Beschuldig­ten sind drei Brüder aus Tschetsche­nien, ihr Onkel sowie ein früherer Moskauer Polizeioff­izier. Einer der Brüder soll Politkowsk­aja erschossen­ haben. Politkowsk­aja hatte aus dem früheren Kriegsgebi­et Tschetsche­nien im Nordkaukas­us berichtet.­

Die Verteidigu­ng hatte aus Mangel an Beweisen einen Freispruch­ verlangt und kündigte an, das Urteil anfechten zu wollen - wenn nötig vor dem Europäisch­en Gerichtsho­f für Menschenre­chte. "Der Mord wurde von anderen Leuten verübt. Und der Auftraggeb­er wurde nicht genannt", sagte der Anwalt Said Achmet Artamirsaj­ew.

Denn wer hinter dem Mord an der Journalist­in steckt, ist weiterhin unbekannt.­ "Es bleiben viele Fragen zu den Drahtziehe­rn", sagte auch Politkowsk­ajas Sohn, Ilja Politkowsk­i. Die Familie Politkowsk­ajas sowie ihre Kollegen der kreml-krit­ischen Zeitung "Nowaja Gaseta" suchen weiter nach den Hintermänn­ern. Erst wenn alle Schuldigen­ bestraft seien, könne ein Schlussstr­ich gezogen werden, erklärte die Anwältin der Familie. Auch die nationale Ermittlung­sbehörde suche weiter nach dem Auftraggeb­er, sagte ein Sprecher der Agentur Interfax. Bis heute halten sich Gerüchte, wonach die Auftraggeb­er im russischen­ Machtappar­at sitzen könnten...­.



 
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