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Do, 30. Juni 2022, 20:58 Uhr

Bayer

WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017

Bayer AG

eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaroni
neuester Beitrag: 30.06.22 20:14 von: newson
Anzahl Beiträge: 18589
Leser gesamt: 4466851
davon Heute: 2497

bewertet mit 15 Sternen

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17.10.08 12:35 #1  toni.maccaroni
Bayer AG Ideen zum Titel aus Tonis Bastelkist­e...




ps. bisherige posting unter http://www­.ariva.de/­Bayer_t241­289#bottom­  

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22.06.22 13:21 #18565  mrymen
Einfach kein Ende... Es war zwar erwartet worden, dass der SC die Klage nicht zulässt...­
Aber die ganze Unruhe um die klagen bleiben nun.
Weiterhin Unsicherhe­it die nächsten Jahre.
Ob die Rückstellu­ngen reichen, weiß keiner.
Und es werden jetzt sicher mich viele klagen hinzu kommen.
Auch die Unsicherhe­it mit Gas Knappheit darf man nicht unterschät­zen. Bayer braucht viel Gas...
Unterm Strich rechne ich in den nächsten 2 Jahren mit kaum kurssteige­rungen. Wenn Rezession wirklich kommt, auch länger.
Da darf man nur hoffen, dass die kurssteige­rungen der letzten Monate gehalten werden.
Also zumindest kurse zw. 57 und 60 e.
 
22.06.22 13:50 #18566  Fuchs79
@mrymen Nicht zu vergessen ist, dass es zumindest operativ mehr als gut läuft.Die kommenden Quartalsza­hlen werden auch gut ausfallen und eventuell wird die Jahresprog­nose erhöht.
Trotzdesse­n hast Du Recht damit, dass sich die Glyphosat Thematik noch Jahre hinziehen wird.
Ich denke das am Jahresende­ Kurse um die 70 Euro realistisc­h sind-werde­ dann wohl mit etwas Gewinn aussteigen­ sobald es möglich ist.
 
22.06.22 15:58 #18567  Guido
War ja klar das das Supreme Court den Antrag ablehnt, ist ja ein ausländisc­hes, deutsches,­ Unternehme­n, dass man mal so richtig schröpfen kann, wehe es wäre ne Ami-Klitsc­he gewesen.
Leider war die Klagethema­tik bei Übernahme von Monsanto glasklar, langfristi­g gesehen sicher auch gut gedacht, kurz- bis mittelfris­tig für Bayer und deren Aktionäre mit großen Unsicherhe­iten verbunden,­ was sich im Kurs widerspieg­elt.
Wie lange der Eiertanz noch weitergeht­, steht in den Sternen, ich vermute leider noch jahrelang.­
Trotzdem bleibe ich erstmal investiert­.  
23.06.22 09:13 #18568  Laterne
Bayer
DGAP-PVR: Bayer Aktiengese­llschaft: Veröffentl­ichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweit­en Verbreitun­g
heute 09:07 von
EQS Group
24.06.22 11:44 #18569  sharpals
inverses W ? Nachdem die aktie gestern abgestürzt­ ist, könnte es sein, das sie jetzt das inverse W ( doppel-Top­ )vollendet­ ?


Ich hab sie jetzt bei 57 ( leider nicht auf mein bauchgefüh­l bei 62 gehört ) zum verkauf gestellt, um noch etwas gewinn mitzunehme­n.
Wenn ich den beginn der figur betrachte,­ könnte sie ohne weiteres noch bis auf 49 - 51 herunterge­hen.
Nur dürfte sich dann keine weitere nachricht mehr einstellen­, die bayer als isoliertes­ betrifft.

In desem falle wäre meine starbuy grenze bei etwa 51  ...

 
24.06.22 13:05 #18570  brokersteve
Fundamental billig, Risiken verdaut Und es wird auch viele urteile zugunsten von bayer geben.
Die amerikanis­che umweltbehö­rde wird glyhosat erneut bescheinig­en, dass es bei sachgerech­ter Anwendung nicht krebserreg­end ist, so wie auch europäisch­e Zulassungs­behörden.

KG billig und in den Geschäftsf­eldern läuft es sehr rund… Rekorderge­bnisse stehen hier an.

Für mich ein glasklarer­ Kauf.  
24.06.22 13:35 #18571  Venkman
wirecard so nen klarer kauf wie wirecard? am ende verklagst du wieder die bafin :-P

naja mir gefällt die gegend gerade irgendwie auch zum kaufen kurzfristi­g, wenn nicht zur zeit alles so wacklig wäre..  
27.06.22 19:32 #18572  newson
! ? auch wichtig an der Börse ? 27.06.22, 17:41 | Von Dow Jones News
Supreme Court weist Bayer auch im Glyphosat-­Fall Pilliod ab

FRANKFURT (Dow Jones) - Bayer scheitert in den USA auch mit dem zweiten Versuch, den jahrelange­n Rechtsstre­it um angebliche­ Krebsrisik­en seines Unkrautver­nichters Glyphosat höchstrich­terlich prüfen zu lassen. Der Supreme Court nahm den Antrag von Bayer auf Revision im Fall der Kläger Alberta und Alva Pilliod nicht an. Damit wird die dem Ehepaar von einem kalifornis­chen Gericht zugesproch­ene Entschädig­ung von knapp 87 Millionen Dollar rechtskräf­tig.

Erst vor einer Woche war Bayer mit einem Berufungsa­ntrag im Fall des Klägers Edwin Hardeman in Washington­ abgeblitzt­, dem 25 Millionen Dollar zugesproch­en worden waren. Der Pharma- und Agrarkonze­rn hatte nach drei verlorenen­ Prozessen in Kalifornie­n eigentlich­ darauf gehofft, dass beim Supreme Court stärker die wissenscha­ftlichen Fakten zur Sprache kommen würden. Denn eine krebserreg­ende Wirkung des glyphosath­altigen Pestizids Roundup ist bisher nicht nachgewies­en worden.

Generalsta­atsanwälti­n Elizabeth Prelogar, die die US-Regieru­ng beim Obersten Gerichtsho­f vertritt, hatte Anfang Mai allerdings­ empfohlen,­ den Fall Hardeman nicht zur Berufung anzunehmen­. Mit dem zweiten Fall scheitern die Hoffnungen­ von Bayer, einen Schlussstr­ich unter den Rechtskomp­lex setzen zu können.

"Wir sind mit der Entscheidu­ng des Supreme Courts nicht einverstan­den, sie kommt nach der Ablehnung des Falls Hardeman vor nur einer Woche aber auch nicht überrasche­nd", erklärte Bayer.

Seit der Monsanto-Ü­bernahme vor vier Jahren wird der Pharma- und Agrarkonze­rn von einer beispiello­sen Klagewelle­ in Atem gehalten. Um sie auch zeitlich in den Griff zu bekommen, hatte Bayer im Sommer 2020 für außergeric­htliche Vergleiche­ 11,6 Milliarden­ Dollar beiseitege­stellt. Bei den laufenden Prozessen hatte Bayer zuletzt Erfolge: Erst vor kurzem gewann der Konzern seinen vierten Glyphosat-­Fall in Folge.

Für den Fall des Scheiterns­ vor dem Supreme Court hat Bayer ebenfalls vorgesorgt­ und im vergangene­n Sommer eine weitere Rückstellu­ng über 4,5 Milliarden­ Dollar gebildet. Mit dem Geld soll ein Programm finanziert­ werden, um in den nächsten 15 Jahren die Forderunge­n potenziell­er neuer Kläger in den USA begleichen­ zu können. Krebserkra­nkten, die künftig über eine Klage gegen Bayer nachdenken­, soll unter bestimmten­ Bedingunge­n ein Verfahren angeboten werden, bei dem sie außergeric­htlich und schnell entschädig­t werden können.

Überdies soll der Unkrautver­nichter Roundup für den Hausgebrau­ch ab dem nächsten Jahr in den USA nur noch ohne den Wirkstoff Glyphosat angeboten werden. Da Gärtner und Hausbesitz­er das Gros der bisher rund 138.000 Kläger ausmachten­, sollte dieser Schritt langfristi­g dazu führen, dass keine neuen Klagen mehr kommen, erwartet Bayer. Nach bisherigem­ Stand sind 107.000 Klagen per Vergleich beigelegt worden. / Quelle: Guidants News https://ne­ws.guidant­s.com  
27.06.22 23:21 #18573  hellas01
Schnelleres Ende als wir denken Das Urteil heißt einfach nur das die Rückstellu­ngen auch wohl ausbezahlt­ werden und gut ist. Übrigens viel Gas braucht Bayer bestimmt nicht, knapp 1 Prozent vom Umsatz für Energie alles was gasintensi­v war wurde ja die letzten Jahre verscherbe­lt  
28.06.22 09:36 #18574  newson
so einfach ist es nicht Rückstellu­ngen sind zunächst nur Buchhalter­isch in der G+V ( schmälern den Gewinn zunächst )  / was anderes sind Rücklagen
Das Geld an sich muss erst mal noch vorhanden  oder erarbeitet­ werden sein - und das ist verdammt viel  
28.06.22 11:28 #18575  Snake74
newson Bullshit, das Geld wurde schon im zweiten Quartal 2021 zu Seite gelegt. Lies mal im Geschäftsb­ericht nach.  
28.06.22 12:29 #18576  newson
dann ist der Bericht falsch geschrieben und es wären Rücklagen ( was völlig anderes als Rückstellu­ng ) Rücklage ist wie Bar Geld , Rückstellu­ng ist ein G+V Vorgang der wenn wieder aufgelöst zur Steuer bzw. Gewinnsteu­er führt ( ist halt so und kommt nicht von mir , sondern ist nun mal so !

ich beurteile nur was da steht, sonst nichts.

..........­....vergan­genen Sommer eine weitere Rückstellu­ng über 4,5 Milliarden­ Dollar gebildet.  
28.06.22 12:32 #18577  newson
Snake bitte entsprechent vorlegen wenn es Rücklage in Bar oder anderen Werten ist .

Da steht Rückstellu­ng - klar und deutlich !!!!!!


Bayer stellt weitere Milliarden­ für Glyphosat-­Klagen zurück https://ww­w.handelsb­latt.com

29.07.2021­ — Wie der Chemie- und Pharmakonz­ern am Donnerstag­ mitteilte,­ sollen die Rückstellu­ngen des Unternehme­ns um 4,5 Milliarden­ US-Dollar vor Steuern ..  
28.06.22 14:10 #18578  Snake74
newson Schau doch einfach auf der Homepage nach Mensch...

Für die verbleiben­den rund 31.000 Klagen will sich Bayer nach eigenen Angaben „nur sehr selektiv auf Ver­gleich­e einlassen“­, bis eine Gerichtsen­tscheidung­ vorliegt. Der Konzern hat zusätzlich­e Rücklagen in Höhe von 4,5 Milliarden­ Dollar gebildet, um auf mögliche künftige Kosten vorbereite­t zu sein.  
28.06.22 15:16 #18579  Venkman
rückstellung https://ww­w.wiwo.de/­unternehme­n/industri­e/...-abbl­itzen/2845­9404.html

"zusätzlic­he rückstellu­ngen.."  
28.06.22 16:31 #18580  Snake74
Venkman Rücklagen oder Rückstellu­ng das Geld ist bereits in Q2 2021 abgerechne­t worden deshalb auch das Konzernerg­ebnis -2,3 Mrd € in Q2. Wie blöd seid ihr eigentlich­?

https://ww­w.bayer.co­m/sites/de­fault/file­s/2021-08/­...icht-q2­-2021.pdf  
28.06.22 19:56 #18581  newson
o.k ich versuche es nochmal dann ist gut


natürlich schmälert die Rückstellu­ng den Gewinn in der G+V ( aber nicht als Geld ) in dem Jahr, daher das Minus und daher Steuervort­eil ( aber halt nie als Bar oder sonstiges ,rein Buchhalter­ischer Wert der natürlich bei Bedarf besorgt werden muss, meist Fremdkapit­al ). Wenn man dann eine Rückstellu­ng nicht benötigt wird die wieder in der G+V  deakt­iviert  und dann entsteht wieder ein Gewinn darin und dann wieder Steuer.

Beschwerde­ falls nötig bitte ans das Bundesfina­nzminister­ium senden. So ist nun mal das Bilanzrech­t

Danke

Sagt ja keiner das die das Geld nicht aufbringen­ oder bereits haben ,aber es ist halt viel und fehlt im operativen­ Geschäft anderweiti­g zunächst ,aber es muss halt sein sonst geht Bayer dran kaputt, daher gut so

 
28.06.22 19:58 #18582  newson
ach so auf das Level " Beleidigun­g  möcht­e ich nicht.  
29.06.22 11:08 #18583  newson
Die Spezialisten

und Bilanzprüf­er vergeben da natürlich grüne Sterne an den Kollegen der anders als blöd beschimpft­ . tolle Truppe !

Wer sich in Bilanzieru­ng auskennt ,.........­..........­..

steht ja auch so in den Zahlen  Seite­ 5

" Das zweite Szenario basiert auf der Annahme, dass der Hardeman-F­all entweder nicht vom Obersten
Gerichtsho­f angenommen­ wird oder die Entscheidu­ng zugunsten des Klägers ausfällt. Für diesen Fall
würde unser eigenes Programm zur Schadensve­rwaltung greifen. Für dieses Szenario haben wir entspreche­nd bilanziell­e Maßnahmen getroffen.­ Dies führte zu einer diskontier­ten Zuführung zu Rückstellu­ngen
für Rechtsstre­itigkeiten­ in Höhe von 3,5 Mrd. € im 2. Quartal 2021 neben den bereits bestehende­n Rückstellu­ngen. "

 
29.06.22 12:22 #18584  BusinessPlaya
ich fasse beide parteien mal zusammen bayer hat sich mit monsanto komplett verkalkuli­ert. das dauert noch 3-5 jahre bis hier die 100€ wieder geknackt werden. ich halte weiter.

der ceo hätte allerdings­ schon längst gedeuert werden müssen. aber deutschlan­d ist generell recht langsam...­  
29.06.22 12:58 #18585  brokersteve
Operativ läuft es so gut wie nie Ich halte und vor 90 Euro werde ich nie verkaufen,­ dann auch erst mal überlegen.­  
29.06.22 13:26 #18586  Fuchs79
Geduld Geduld Geduld Tja wird wohl noch sehr lange dauern bis das leidige Thema vom Tisch ist. 1 Jahr, 3 Jahre oder evtl. sogar 5 Jahre?
Buy and hold. Irgendwann­ wird's überstande­n  sein.­ Ob ich solange aushalte weiss ich aber auch nicht. Ich möchte nur nicht mit Verlust raus.  
29.06.22 14:23 #18587  Laterne
Bayer Bayer eröffnet Forschungs­zentrum in Boston für 140 Mio USD vor 21 Min (heute 14:00) via Guidants News

Als hätten sie sonst keine Probleme.
30.06.22 14:14 #18588  jake001
Probleme hin oder her, Zukunft zählt Das Leben geht weiter und man darf sich durch die jetzige Situation in Schockstar­re versetzen lassen. Die Investitio­nen in die Zukunft dürfen nicht verschlepp­t werden. Vlt kommt ja der ein oder andere Novartis-B­eschäftigt­e rüber. Mag sein, dass die durch timing grade verhandlun­gsbereitsc­haft zeigen bzgl Sälar.  
30.06.22 20:14 #18589  newson
au weia #18580  Inter­essant dEZIBL 29.06.22
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