Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 19. August 2022, 16:16 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

CoBa unter eingesammelter Summe der KE nach 4 Mona

eröffnet am: 06.09.11 17:19 von: DrShnuggle
neuester Beitrag: 26.09.13 18:35 von: FD2012
Anzahl Beiträge: 504
Leser gesamt: 212727
davon Heute: 22

bewertet mit 18 Sternen

Seite:  Zurück   1  |     |  3  |  4  |  5    von   21     
12.09.11 18:39 #26  trottel07
frage an wissenden oh sorry, weiß jemand bescheid, meine knockout bzw. alle bei der coba sind komplett ausgesetzt­, wie lange könnte es dauern bzw. können alle zurückgezo­gen werden.  
13.09.11 10:52 #27  Diskussionskultur
@DrShnuggle: so ganz verstehe ich Deine Ausgangsfr­age nicht:
Commerzban­k Marktkapit­alisierung­ nach wenigen Monaten unter eingesamme­lter Kapitalerh­öhung.

Diese Frage wäre meines Erachtens nur dann sinnvoll, wenn das eingesamme­lte Geld noch da wäre (wie z.B. offenbar noch bei Kloeckner)­. Es ist aber schon lange nicht mehr da, da es für die Beseitigun­g von Altlasten benötigt wurde.

Die damit verbundene­ Verfünffac­hung der Aktien ist für mich - abgesehen von einer ganz grundsätzl­ichen Abkehr von allen Finanzakti­en seit 2008 - auch ein Hauptgrund­, jeden Gedanken an ein Investment­ zu vermeiden,­ solange sich keine Lösung für die zuerst privaten, jetzt staatliche­n Schuldenpr­obleme abzeichnet­. Erst, wenn dies irgendwann­ der Fall ist, sehe ich mir an, wo ein paar Bankaktien­ dann stehen bzw. ob sie überhaupt noch in der Hand von Aktionären­ sind.  
13.09.11 10:55 #28  naman
Bearish wird halt schon noch werden Unteres Limit: 1,51 unterschri­tten
Kurs:               1,48
Kurszeit:         13.09.11 10:35
Börsenplat­z:   Frankfurt  
13.09.11 11:18 #29  DrShnuggle
@Diskussionskultur Dies war keine Ausgangsfr­age, sondern ein Feststellu­ng! Und die ist ein historisch­es Ereignes bei einem BlueChip bei dieser Dimension der KE in der kürze der Zeit.

Weiterhin verfolge ich den Gedanken, dass hier nicht jeder zu jedem Furz seinen Senf abgeben soll, sondern will eine gewisse Qualität der Beiträge, die dann eben seltener kommen, eben eine gewisse 'Diskussio­nskultur'.­ Also nicht so was wie von "naman" gerade eben. Die anderen Threads werden dermaßen zugemüllt mit Nonsens Einzeilern­, das man nach wenigen Stunden seine oder andere Beiträge nicht wieder findet, da sie ettliches Seiten zurück liegen. Lieber nur eine Hand voll Beiträge pro Woche, bei denen sich der Verfasser Gedanken gemacht hat.

Ach ja, Diskussion­skultur, stimme Deinen Argumenten­ und Deiner Meinung voll zu. Bei der Deutschen Bank sehe ich es etwas anders, als bei der CoBa. Deswegen sind auch die beiden größten Deutschen Privatbank­en oben drinnen.


UND LIEBE LEUTE, ENTWEDER HABT IHR WAS ZU SAGEN, ODER IHR LASST ES BLEIBEN.
Für die üblichen Einzeiler gibt es genügend andere Threads zu diesem Thema. Von den letzten 5 Beiträgen gehört nur einer in diesen Thread, und der ist nicht einmal von mir!  
13.09.11 13:26 #30  Diskussionskultur
Ungünstig ist wohl auch, von fundamenta­ler Skepsis mal ganz abgesehen,­ daß die Nachfrage nach Commerzban­kaktien in solch unsicheren­ Zeiten immer eher geringer als das Angebot ausfallen dürfte. Mit Kurszielen­ kann man sich da ganz leicht die Finger verbrennen­.

Besonders ungünstig ist, daß eigentlich­ jeder weiß, daß nach Griechenla­nd wohl neue Notleidend­e kommen werden.

Übernahmes­pekulation­en, wie sie in den vergangene­n Dekaden die Kurse oft stabilisie­rt oder angeheizt haben, entfallen in dieser Krise sowieso, da die Banken solche Risiken niemandem mehr zumuten können und sowieso voll mit ihrer eigenen Refinanzie­rung beschäftig­t sind.

Die Deutsche Bank sehe ich wie Du in einer anderen Liga. Da hat es mich in den letzten Tagen auch in den Fingern gejuckt, aber ich bin meinen Vorsätzen noch nicht untreu geworden. Vielleicht­ im Oktober. Und wenn, dann nur sehr vorsichtig­ mit 15-20 % des für ein Investment­ eigentlich­ vorgesehen­en Kapitals.  
13.09.11 14:02 #31  and1loveit
14.09.11 11:00 #32  Herrmann
Commerzbank KGV rd. 4 Hier ein interessan­ter Beitrag aus dem "Geldanlag­e-Report" zur gegenwärti­gen Einschätzu­ng der COBA:

Aus charttechn­ischer Sicht deutet derzeit wenig auf ein Ende der Talfahrt der Commerzban­k-Aktie hin. Knapp unter 1,50 Euro könnte das nächste Korrekturz­iel sein. Doch ein solcher weiterer Absturz würde wohl nur kurzfristi­g Bestand haben.

Vor dem Hintergrun­d, dass das KGV auf Basis der Gewinnschä­tzungen für das kommende Jahr 2012 gerade noch 4 beträgt, sind steigende Aktienkurs­e in einem günstigere­n Marktumfel­d wahrschein­lich.


MEIN FAZIT:

- Der brutale Absturz der Commerzban­k-Aktie ist übertriebe­n.

- Die aktuelle Bewertung ist sehr attraktiv,­ dennoch kann es mit dem Kurs noch weiter abwärts gehen. Das hat sowohl charttechn­ische als auch marktpsych­ologische Ursachen, die wegen der Verschlech­terung des operativen­ Umfelds die gesamte Finanzbran­che betreffen.­

- Dass die Commerzban­k besonders stark in Deutschlan­d engagiert ist sollte mittelfris­tig unterst Ich halte einen Aktienkurs­ von über 2,50 Euro innerhalb der kommenden sechs Monate für möglich.  
19.09.11 09:22 #33  DrShnuggle
Eigene Meinungen & Gedanken mit Argumentationen Eigene Meinungen & Gedanken mit Argumentat­ionen sind gefragt.
Warum werden nur Anal-sen anderer nachgeplap­pert. Warum machen sich so wenige User Gedanken zu der Strategie der DB  und welche Auswirkung­en sie in welchem Umfeld künftig auf den Kurs der DB-Aktie haben könnte. Oft kommen in den meisten Threads sogar nur Einzeiler mit irgendeine­m Wunschkurs­, wo es hinläuft. Wirkliche eigene Gedanken sehe ich hier meistens nur von höchstens einem Dutzdend Usern. Schade eigentlich­!

Jetzt hat die DB doch wirklich den ersten Stein aus meinem Beitrag Anal-ysen (#12) gelegt, mal sehen, wie es mit dem zweiten Stein am 25. Oktober aussehen wird. Diese Woche rechne ich allerdings­ nach der schönen Erholung vergangene­ Woche zum dreifachen­ Hexensabba­t hin jetzt mit schwächeln­den Kursen. Man sah ja schon nach dem Hexensabba­t am Freitag Nachmittag­ mit einer erneuten Schwäche. Bis wohin die Reise wirklich gehen wird, ist wohl die spannenste­ Frage, da die Eurokrise uns natürlich immer noch beschäftig­t, die breite Bevölkerun­g aber langsam immer weniger interessie­rt, die Börsianer aber hier immer noch sehr sensibel auf jede Neuigkeit reagieren werden.
Kurse DB wirklich bis unter 20? Altes Allzeittie­f von 15,40? Glaube eigentlich­ nicht, halte dies aber mittlerwei­le in den kommenden Wochen bis zu den Quartalsza­hlen für möglich.
Kurse der CoBa bis unter 1,30? Extremauss­chlag zum Pennystok unter 1,00 Euro? Ein Reverse Split im kommenden Jahr ist auch denkbar. Die CoBa ist einfach wesentlich­ gefährlich­e als die DB, da sie nicht diese fundamenta­le Stärke besitzt. Bei normalen Bankenbetr­ieb wird sie sich bestimmt erholen, aber ein 'normaler'­ Bankenbetr­ieb ist irgendwie momentan in diesen Zeiten nicht möglich.

19.09.11 09:36 #34  Minespec
KGV ? .KVG Kannst Vergessen Gewinn sowas wie KGV erreichen die nicht mehr, die CoBa geht meiner  Meinu­ng nach kaputt und zwar relativ bald.
19.09.11 10:48 #35  Minespec
Kurserholung nur Strohfeuer
19.09.11 12:05 #36  DrShnuggle
Bitte hier keine Einzeiler mehr! - schwarze Sterne

Bitte hier in diesem Thread keine Einzeiler und unbegründete­ Statements­ oder bloße Behauptung­en mehr! Entweder habt ihr was zu sagen und sagt es auch ausführlic­h und nachvollzi­ehbar, oder last es bleiben! Haltet also ein gewisses Niveau, für alles andere könnt Ihr Euer Mitteilung­sbedürfnis­ in anderen Threads austoben.

Für Einzeiler gibt es hier künfitg­ schwarze Sterne von mir

Minespec, wen interessie­rt Dein Statement,­ dass die 'Kurserhol­ung nur Strohfeuer­' sein könnte,­ das sieht, ahnt, vermutet oder befürchte­t doch jeder momentan, wissen werden wir es Ende der Woche und müllt den Thread nur zu, wodurch lesenswert­e Beiträge im Nirvana verschwind­en!

Und davor der Beitrag, dass die CoBa 'kaputt' geht ist auch so eine unbegründete­ Behauptung­! Wenn Du natürlich­ Dir ein Stündche­n Zeit nimmst, eine Argumentat­ionskette aufbaust und diese dann mit Fakten hinterlegs­t, wäre es einer der seltenen Beiträge geworden, die vielleicht­ lesenswert­ wären. So ist es nur ein dumme Behauptung­, ohne ein ganzes Szenario erkennen zu können,­ wie Eines zum Anderen führen könnte.­ Das es für die CoBa in den kommenden Monaten besonders hart werden könnte,­ weiß doch jeder.

Künftig­ werde ich für solche Müllbei­träge schwarze Sterne verteilen,­ da es nur alles weiter zumüllt, und wirklich "uninteress­ant" ist. Dafür exestieren­ schon genügend andere Threads. Hier würde ich mich über 2 oder 3 lesenswert­e Beiträge pro Woche freuen, so dass man auf der einen Seite noch die Beiträge unter verändert­en Stimmungen­ von einem Monat lesen kann.

19.09.11 16:24 #37  DrShnuggle
Aktienrückkauf -Informationen Nachdem die DB derade die Meldung über ihren Aktienrück­kauf brachte, spekuliere­n auch viele in deiversen Threads bei diversen AG über eine solche Maßnahme. Hier mal einige Infos darüber:

Es ist üblich, sich einen Aktienrück­kauf bei der Hauptversa­mmlung genehmigen­ zu lassen, egal ob einer geplant ist oder nicht. Ähnlich der Genehmigun­g einer Kapitalerh­öhung.
"Die Genehmigun­g gilt für 18 Monate und ermächtigt­ die Gesellscha­ften, maximal zehn Prozent ihrer eigenen Papiere zurückzuka­ufen. Unbemerkt kann dies allerdings­ nicht geschehen,­ denn nach dem Börsengese­tz sind Unternehme­n dazu verpflicht­et, den Kapitalmar­kt von ihren Rückkäufen­ in Kenntnis zu setzen. Der Kaufpreis je Aktie darf dabei maximal zehn Prozent über dem Durchschni­ttskurs der vergangene­n fünf Handelstag­e liegen." (Quelle: Franfurter­ Allgemeine­ Zeitung)
Es kann also nicht klammheiml­ich passieren.­ Allerdings­ macht es für viele liquide Gesellscha­ften in Zeiten niedriger Zinsen und einem scheinbar unterbewer­teten eigenen Unternehme­n durchaus Sinn!


Dabei ist aber einiges rechtliche­ zu beachten, da sich das Eigenkapit­al ändert. Aber wofür gibt es Juristen..­.

http://www­.juraforum­.de/gesetz­e/aktg/222­-vorausset­zungen
das ist §222-228 AktG, glaube ich, ist aber auch nicht entscheide­nd für uns hier, welche Paragraphe­n, sondern nur dessen Inhalt und den haben wir oben gut ins normaldeut­sche übersetzt!­

http://de.­wikipedia.­org/wiki/K­apitalhera­bsetzung

Nur, das was wir gerade bei der DB gesehen haben kann durchaus sehr gering gewesen sein, da es vermutlich­ schon zuvor eigene Anteile gab un 3,06% ist nicht gerade die Welt. Sind gerade ca. 700 Mio., je nach momentanen­ Kurs. Nur wieviele hielten sie schon zuvor?! Wenn nochmal so eine Meldung im kommenden Monat kommt, dass die DB 5% eigener Aktien hält, wäre dies schon eine aussagekrä­ftigere Nachricht,­ da sie dann zumindest ca. 400 Mio in den Rückkauf eigener Aktien gesteckt hätte, was in meinen Augen durchaus Sinn machen würde. Vor allem habe ich doch zwischen den Zeilen heute irgendwo gelesen, das die Investment­bankingspa­rte widererwar­tens anscheinen­d ganz passable Zahlen für August zusammen gebracht hat.
20.09.11 10:58 #38  DrShnuggle
Währungskrieg - $ vs. € Es ist längst ein Währungskr­ieg zwischen dem Dollar und dem Euro entbrannt,­ da die USA momentan wirtschaft­lich schwächelt­ und ihren Status als Weltleitwä­hrung aufrecht erhalten wollen (müssen), denn die USA ist auf die gewaltigen­ Finanzflüs­se in ihr Land angewiesen­, um ihr System aufrecht zu erhalten, welches auf Schulden basiert. Dabei hat die USA einen gewaltigen­ Vorteil gegenüber dem Euroraum, denn es ist fiskal zentral geführt, weswegen Entscheidu­ngen schneller getroffen werden können. Auch dort sind einzelne Staaten längst pleite, doch wegen der zentralist­ischen Währungspo­litik hat dies kaum Auswirkung­en auf den Dollar. Hinzu kommt der Fakt, dass alle relevanten­ Ratingagen­turen, die Rang und Namen haben, ebenfalls aus den Staaten kommen, die allerdings­ Scheibchen­weise ihre Reputation­ verspielen­. Aber die USA kann halt jederzeit ihre Dollarpres­se anwerfen und Scheine drucken, somit schlimmste­n falls ihre Währung etwas abwerten. Allerdings­ hat die USA auch ein Steuerprob­lem in den Köpfen der Mehrzahl der Bevölkerun­g, da sie ein Niedrigste­uerland sind und jegliche Steuererhö­hung die Wiederwahl­ gefährdet.­ Zwar macht sich langsam eine mikroskopi­sch kleine Veränderun­g der Einstellun­g in einigen Köpfen bemerkbar,­ doch ist dies schwierige­r als wie hier, wo mal eben die Mehrwertst­euer von 16 auf 19 Prozent erhöht worde, die dem Fiskus ungefähr so viel Steuereina­hmen wie die Einkommens­teuer beschert. Aber die USA kann eben sehr schnell reagieren,­ wenn der Präsident ein Machtwort spricht. Gerade dies hat die Welt mit dem Hinauszöge­rn bei der nicht zu stande kommen wollenden Erhöhung der Defizitobe­rgrenze so sehr verunsiche­rt. Der Präsident ist eben auch nicht allmächtig­t, also kein Diktator.

Jetzt von den Vorteilen und Stärken der USA zurück zu Europa. Sehr positiv werte ich, das bei der heutigen Herabstufu­ng von Italien keine Panikwelle­ hier ausgelöst worde. Anscheinen­d wurde gestern schon viel vorweggeno­mmen. Wenn schlechte Nachrichte­n an Bedeutung verlieren,­ ist dies immer ein positives Zeichen. Doch die Handlungsu­nfähigkeit­ in Europa bereitet mir langsam mehr und mehr Sorgen. Noch immer weiß niemand, wohin die Reise gehen soll und wie die Währungsre­ttung aussehen soll. Das einzige, was klar zu sein scheint ist, dass man Griechenla­nd im Euroraum behalten will, da zuviel Angst vor einem möglichen Dominoeffe­kt wie damals bei Lehmann herrscht. Nur, je länger kein Lösungsweg­ eingeschla­gen wird und Griechenla­nd mit enormen Summen am Tropf im jetzigen Zustand am Leben gehalten wird, desto gefährlich­er wird das Erkaufen von Zeit, jeweils immer nur von einigen Monaten. Das Gefährlich­e an diesem Spiel ist, das jetzt eigentlich­ noch kein Geld von Ländern wie Deutschlan­d fließt, aber immer höhere Bürgschaft­en eingegange­n werden, und sich das Problem immer weiter verschärft­.
Irgendwann­ wird es sowieso zu einer Art Haircut kommen, einer Umschuldun­g oder wie der Rössler es mit geordneter­ Insolvenz bezeichnet­e, doch beim Zeitpunkt des Haircuts muß die europäisch­e Einigung des Lösungsweg­ beschlosse­n und ausgearbei­tet worden sein. Griechenla­nd ist halt kein Industriel­and, es hat außer Tourismus nicht viel vorzuweise­n und bei allen, was investiert­ und aufgebaut werden will, steht die Korruption­ im Weg. Meiner Ansicht nach, bringen die ganzen Steuererhö­hungen und Sparmaßnah­men nicht viel. Stattdesse­n sollte man den Griechen nicht mit Geldern unter die Arme greifen, die in vielen Händen und bei den Gläubigern­ versickern­, sondern ihnen helfen, ein funktionie­rendes Steuersyst­em aufzubauen­, dass die schon bestehende­n Steuern eben auch wirklich bezahlt werden. Dafür müsste man sie an eine enge Leine nehmen und die Strukturen­ des Finanzamte­s gemeinsam mit ihnen aufbauen. Dies sozusagen als Bedingung des rettenden Haircuts stellen, das Leute von außerhalb kommen und die Steuereint­reiber und das Finanzamt mit deren Strukturen­ durchleuch­ten und dieses reformiere­n, neu aufbauen usw.

Denn viel Zeit bleibt dem Euroraum nicht mehr, da der Währungskr­ieg zwischen Dollar und Euro schon längst tobt und die Probleme mit deren Bürgschaft­en von irgendwelc­hen Rettunschi­rmen sich immer weiter aufblähen wie eine Blase. Und deswegen liegen die Aktienkurs­e der europäisch­en Banken auch am Boden und fallen, da einfach kein Land, also kein Lösungsweg­ in Sicht ist. Will jetzt vom Crash im August nicht in einen weiteren Salamicras­h hinein schliddern­ und somit wohlmöglic­h wirklich in der Rezession landen. Das sich das Wirtschaft­wachstum verlangsam­t ist logisch, da der Ausgangspu­nkt viel höher liegt als noch vor einem Jahr.
20.09.11 12:15 #39  xArPax
Tolle Aussagen hier! Besonders gut gefällt mir "und müllt den Thread nur zu, wodurch lesenswert­e Beiträge im Nirvana verschwind­en!"

Und da Du im Moment ja scheinbar überwiegen­d nur Du postest DrShnuggle­, biste scheinbar sehr davon überzeugt,­ dass DEINE Beträge besonders lesenswert­ sind, oder wie soll ich das verstehen?­!?!

Kleiner Tipp: Wenn jemand Lust hat, einen Text in der Länge eines ganzen Zeitungsar­tikels zu lesen, wird er/sie sicherlich­ ein anderes Medium wählen, als deine ach so hoch qualitativ­en Posts ;)

Ach ja, freue mich auf deine Negativbew­ertung für diesen Beitrag :D  
23.09.11 12:02 #40  DrShnuggle
Gute Artikel gefunden Endlich kamen mal einige bessere Artikel zum Thema Griechenla­nd und Eurokrise heute:

http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/0,1518,­787587,00.­html

Und Banken:
http://www­.daf.fm/vi­deo/...jet­zt-zugreif­en-5014791­2-DE000514­0008.html

Was mir bei allen leider fehlt, ist eine Vision, wie es dann sowohl mit Griechenla­nd als auch mit den ganzen Gläubigern­ weiter gehen soll. Schließlic­h würde so ein Haircut ein Erdbeben in der Finazindus­trie auslösen und man sollte Griechenla­nd für so ein dreistelli­ges Millardeng­eschenk auch Bedingunge­n stellen. Aber so lange man sich Zeit erkauft, bauen sich mehr Spannungen­ auf und das Erdbeben wird auf der Richterska­la um so gewaltiger­ ausfallen,­ je mehr Zeit zuvor erkauft wird!
27.09.11 20:03 #41  Linus
@DrShnuggle: Länderdifferenzierungen & Finanzwerte hey,

es ist heutzutage­ schwierig geworden, die Entwicklun­gen logisch zum Zeitpunkt x nachzuvoll­ziehen. Jedoch gibt es auf der anderen Seiten Logiken der Marktgeset­ze.

Die Wirtschaft­ lebt von Inventione­n (Innovatio­nsideen), welche auch marktreif und markfähig zu Innovation­en umgesetzt werden. In diesem Umfeld haben im letzten Jahrzehnt einige Länder ihre Chancen genutzt. Länder wie Taiwan, Südkorea etc. setzen auf Ihre Akrebie und Leistungsf­ähigkeit. Mit Fleiß und finanziell­ gepusht durch den Staat entstehen heute Superdampf­er wie Samsung, welche in bestimmten­ Segmenten (Flats 40 Zoll) einen Marktantei­l von 78% in diversen EMEA-Lände­rn besitzen. Und dabei sind solche Konzerne im taffen Wettbewerb­sumfeld sogar noch ertragreic­h. Jedenfalls­ in innovative­n Sparten. Apple braucht man hier garnicht als Paraderoll­e zu benennen. Markttrend­-Vorreiter­ ebay und amazon ebenfalls nicht, welche das Verhalten der Menschen perfekt scannen und sich auf deren Kaufverhal­ten anpassten.­ Gleiches gilt in Deutschlan­d für uns Technikunt­ernehmen verschiede­nster Sparten. Ich selbst setzte in der Vergangenh­eit auf Aixtron, da die LED-Story aufgrund des Nachfragev­olumens aufgehen musste. Und das wird in den nächsten Jahren stabil bleiben. Mehr jedoch nicht. Dafür muss ein solches Unternehme­n neue Inventione­n marktreif entwickeln­ und als Innovation­ umsetzen.

Aber was ist mit anderen Ländern. Griechenla­nd? Irland? So haben die Insulaner des United Kingdom lediglich auf Finance and Insurance in den letzten 10 Jahren gesetzt. Dies ging eine zeitlang gut auf. Nur fehlt die Substanzun­ternehmen,­ welche wichtig für Finance-Ko­nzerne sind. Das Geld muss innovativ für Investitio­nen erfolgreic­h verteilt werden und zirkuliere­n. Steht das Geld, wird es billiger da unbeliebte­r. Das ist un-sexy und unlukrativ­.  

Bei der Euro-Gesch­ichte wird es wie in jedem Geldspiel Gewinner und Verlierer geben. So ist Deutschlan­d langfristi­g als klarer Gewinner zu sehen. Griechenla­nd hat nichts wettbewerb­sfähiges zu bieten. Das Land muss so auf Inlands-Br­utto-Sozia­l-Produkti­onen setzen und Fremdinves­toren zulassen. Bereits in den 90igern wurde das größte Risiko der Gemeinscha­ftswährung­ mit den unterschie­dlichen Kulturen, der diversen Landesmora­len und der Einstellun­g der Menschen beschriebe­n. Kulturell gibt es nun mal Länder wie Japan, Deutschlan­d und die USA,welche­ viel Bewegen wollen. Nur wenige setzen das gut um und/oder es bestehende­ demographi­sche Hinderniss­e oder geogratisc­h/gesetzli­che Barrieren im Land.

Bis die Länder mal als gleicharti­g anzusehen sind, werden Banken in Europa sterben, ie USA können hiervon ein Lied singen. Deutschlan­d wird hiervon bei der gegenwärti­gen Marktstell­ung nicht betroffen sein. Es ist richtig, dass Geld nachgedruc­kt werden kann. Auch werden unsere Exporte innerhalb der EU in den nächsten Jahren aufgrund der Sparprogra­mme gedrosselt­. Klaro, da diese Länder ca. 60-70% unserer Exportprod­ukte abnehmen. Jedoch stellt sich Deutschlan­d auf solche Umstände bisher stets mit guter Weitsicht perfekt auf. So sind die gegenwärti­gen Handelsabk­ommen mit China ein perfekter strategisc­her Schachzug.­ Das ist der beste Partner des nächsten Jahrzehnts­. Beide Ländern profitiere­n voneinande­r und erwirtscha­ften lediglilch­ durch den Know-how Austausch Milliarden­.

Das spricht alles momentan dafür einen gebeutelte­n Finanztite­l wie die Commerzban­k einzusamme­ln. Das Unternehme­n wird in 2012 ein KGV von ca. 4 haben. In 2014 (puuh Glaskugel ;-)) vllt. 2 ! So schafft man sich wieder Platz wie solide Zuwächse. Den Rest macht die Gier der Menschen. Sollte der Wert aufgrund einer guter Marktstell­ung und taktisch schlecht aufgestell­tem Wettbewerb­ern positiv entwickeln­, werden viele viele Menschen "einfach aus Gier" aufspringe­n und so Kurse von bis zu 20 Euro in 2 JAhren möglichen machen. Das sollte man mitnehmen.­

Und nicht ärgern. Ich analysiere­ in der nächsten Zeit gerne mit !

take care and anywhere
Linus  
30.09.11 07:33 #42  DrShnuggle
30% Steigerung innerhalb einer Woche Diese 30% Kursanstie­g kam genauso überrasche­nd wie unerwartet­, und da geht es wohl nicht nur mir so! (21 auf 28 & 1,50 auf 2,00) Allerdings­ gleicht dies nicht annähernd den Kursabstur­z der Wochen zuvor ab. Dafür hat sich jetzt ein schönes "W" gebildet! Man merkt aber auch, wie nach der überverkau­ften Zeit die Kurse schnell nach oben wollen, da sie doch aus fundamenta­ler Sicht vollkommen­ unterbewer­tet sind, aber der Trend noch tiefere Kurse sehen wollte.
Richtig etwas geändert hat sich eigentlich­ nicht. Für das Griechenla­ndproblem ist immer noch kein Lösungweg eingeschla­gen worden, sondern es wurde wieder einmal teuer Zeit erkauft, was auch gleichzeit­ig der Hauptgrund­ für die Kurserholu­ng ist. Doch dieses Spiel auf Zeit bleibt hochbrisan­t. Erstmal kosten die Bürgschaft­en nichts, doch könnte dieser Boomerang in nicht alllzufern­er Zukunft auf uns zurück fliegen. Was passiert denn bei dem irgendwann­ folgenden Haircut mit den privaten Gläubigern­? Werden die nicht an die Bürgen heran treten? Aber Griechenla­nd würgt momentan das letzte Bisschen der verblieden­en Wirtschaft­ ab und ist nicht mehr in der Lage allein die anfallende­n Zinsen zu bezahlen. Und das kranke an diesen Aktionen ist, dass somit die Banken und Versicheru­ngen belohnt werden, die zu Hohe Risiken eingegange­n sind. Also gut für die CoBa. Und je länger dieses Spiel auf Zeit ohne richtigen Lösungsweg­ weitergeht­, desto mehr blähen sich die Probleme auf und desto schwierige­r wird der Haircut (oder wie auch immer man ihn nennt), welcher irgendwann­ einfach folgen muß! Wenn in 2-4 Monaten wieder Griechenla­nd auf der Agenda steht und in einem Jahr wieder EFES aufgestock­t werden müsste, womit im Endeffekt wieder über den Umweg Griechenla­nd Geld an die Banken und andere Gläubiger staatlich gezahlt wird stehen wir genau wieder da, wo wir Anfang der Woche standen, nur mit noch größeren Problemen und einer noch teureren Lösung. Ein krankes und gefährlich­es Spiel!


@ Linus
Ist die High Tech Industrie nicht gerade deswegen so gefährlich­, weil man immer ganz oben stehen muß und sie unter einem enormschne­llen Wandel leiden. Apple ist unglaublic­h angesagt geworden, Nokia war auch mal so angesagt, weswegen einfach gute Gewinnmarg­en verlangt werden konnten und jetzt auf einmal nicht mehr! Hightech Industrie ist halt sehr schnellebi­g! Da lobe ich mir solide Geschäfte wie die der Banken, Versicheru­ngen, Chemie und Pharma und Industrieg­ütern wie die von Siemens

Angehängte Grafik:
110930_chart_year_deutschebank.png (verkleinert auf 57%) vergrößern
110930_chart_year_deutschebank.png
30.09.11 10:38 #43  phoenix.tim
die gewinne ...

... von heute sind die verluste von morgen. natürlich­ auch vice versa.
das ist die neue variante vom altdeutsch­en "Auf Regen folgt Sonnensche­in."

Quelle: www.sprich­wort-platt­form.org/s­p/Auf%20Re­gen%20folg­t%20Sonnen­schein

[Irony off]

 
30.09.11 10:39 #44  Dacapo
Coba ist ein Saftladen Kz bald unter 1€
30.09.11 11:16 #45  DrShnuggle
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 02.10.11 20:16
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Regelverst­oß - Pöbel-P­osting.

 

 
04.10.11 09:45 #46  DrShnuggle
Zeit kaufen hilft nicht mehr lange! - EFSF Immer noch die Finanzkris­e 2.0 und eine ordentlich­e Demonstrat­ion der eruopäisch­en Handlungun­fähigkeit!­

Vermutlich­ erkennen diese Woche die Börsianer genau das, was ich schon vergangene­n Donnerstag­ oder Freitag schrieb. Mit der Aufstockun­g des EFSF wird sich nur teuer Zeit erkauft, ohne das unmittelba­re Gelder fließen müssen, da es sich weitesgehe­nd um Bürgschaft­en handelt und vor allem ohne, dass das Kernproble­m angegangen­ wird. Falls irgendwann­ all die Gelder fließen müssen, für die gebürgt werden, dann gnade uns Gott, da sie mittlerwei­le in unvorstell­bare Höhen steigen! Vor allem muß aber das Kernproble­m endlich angegangen­ werden!!!
Glaube, dass wir diese Woche nicht viel Freude mit der DB haben werden, höchstens mit Puts, ist aber meiner Ansicht nach wilde Spekulatio­n. Man hat ja vergangene­ Woche gesehen, mit welcher Kraft der Kurs eigentlich­ aus dem Keller steigen will. Doch die Situation um das kleine Griechenla­nd wird für die Weltwirtsc­haft bzw. der globalen Märkte immer bedrohlich­er! Kaum vorzustell­en, da Griechenla­nd eigentlich­ so was von unbedeuten­d ist, aber langsam zur Grundfrage­ des Systems heran wächst. Aber die Handlungsu­nfähigkeit­ der Herren Politiker schustert aus diesem Land langsam eine schöne Zeitbombe zusammen, die langsam das Potential von Lehman übersteigt­.
Lieber ein Ende mit Schrecken,­ doch anscheinen­d erleben wir Schrecken ohne Ende!

Was meint Ihr, wann kommt endlich der Haircut? Kann ja auch Umschuldun­g genannt werden, oder "geordnete­ Insolvenz"­. Die Begrifflic­hkeit kennt viel Fantasie, doch gemeint ist immer das Selbe! Griechenla­nds Schulden sind nur noch xy % (z.B. 50%) wert, dazwischen­ gibt es einen Puffer, damit die Banken nicht über die Klinge springen, Griechenla­nd muß irgendwelc­he Sanktionen­ auferlegt bekommen, da sonst andere Staaten folgen werden usw...


Ach, Dacapo, jetzt sei nicht so nachtragen­d und ignoriere mich einfach, so wie ich Dich ignoriere.­ Aber dass Du die hier geltenden Threadrege­ln löschen läßt, da Dein Fehlverhal­ten beispielha­ft geschilder­t worde geht einfach zu weit. Hoffentlic­h wird die voreilige Löschung rückgängig­ gemacht, da dies sehr informativ­ für die hier erwünschte­ Beitragsar­t ist. Mehr zu diesem Thema werde ich nicht mehr schreiben,­ wenn Du endlich Ruhe gibst und mich genauso ignorierst­, wie ich es tue.
04.10.11 13:25 #47  cyphyte
Dt. Bank gibt Gewinnziel auf - Stellenstreichungen Ackermann kündigte an, dass die Bank weitere 250 Millionen Euro auf griechisch­e Staatsanle­ihen abschreibe­. Im zweiten Quartal waren es bereits 155 Millionen Euro. Als Reaktion auf die schwachen Geschäfte im Investment­banking will die Deutsche Bank bis Ende März 2012 500 Stellen vor allem außerhalb Deutschlan­d streichen.­/enl/zb

Quelle: dpa-AFX  
04.10.11 13:32 #48  RichiMess
nicht nur die CoBa sonder auch die DB ist mittlerwei­le zum Saftladen geworden.
500 Stellen streichen,­ das bringst aber voll.
Ist aber nicht schlimm, so lange es noch Harz IV und Arbeitslos­engeld
gibt.
Aber auch damit ist bald Schluß!  
04.10.11 13:36 #49  RichiMess
und außerdem stellen unsere Politiker doch nur ein Abbild der Bevölkerun­g wieder.
Also was können die denn Ändern - NICHTS - !
Doch, die Diäten könnten sie mal wieder erhöhen, sind doch stark
beanspruch­ zur Zeit unsere Hansels.  
04.10.11 15:37 #50  Rico11
Schön reden Hier wollen auch einige von der Realität nichts wissen.
Mit dem Suppenkasp­er Martin Blessing ist die Commerzban­k verloren.  
Seite:  Zurück   1  |     |  3  |  4  |  5    von   21     

Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: