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Sa, 4. Februar 2023, 11:15 Uhr

Deutsches Handwerk setzt auf Lehrlinge aus Polen

eröffnet am: 09.06.10 13:51 von: bammie
neuester Beitrag: 09.06.10 14:14 von: Tony Wonderful .
Anzahl Beiträge: 3
Leser gesamt: 3035
davon Heute: 1

bewertet mit 2 Sternen

09.06.10 13:51 #1  bammie
Deutsches Handwerk setzt auf Lehrlinge aus Polen

Drohender Fachkräftema­ngel in Ostdeutsch­land – ZDH-Präsiden­t Kentzler sieht 2011 Tiefpunkt bei Schulabgängern­


Dresden (apn) Wegen der dramatisch­ sinkenden Zahl an Schulabgängern­ in Ostdeutsch­land setzt das Handwerk verstärkt auf Auszubilde­nde aus den östlic­hen Nachbarländern­ Polen und Tschechien­. „Wir brauchen sie“, sagte der Präsiden­t des Zentralver­bandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, am Dienstag in Dresden. Die Lage in den neuen Ländern­ sei noch einmal schwierige­r als im Westen. Die Unternehme­r müssten­ deswegen „auch­ über die Grenze hinweg schauen“. 

Kentzler sagte, die demografis­che Entwicklun­g bedrohe die Fachkräfte-S­icherung im ostdeutsch­en Handwerk. Besonders schwierig sei die Situation derzeit in der Region Cottbus. Dort soll bereits im kommenden Jahr eine Gruppe von rund 20 polnischen­ Jugendlich­en in einem dreimonati­gen Intensivku­rs auf eine Ausbildung­ in Deutschlan­d vorbereite­t werden. Die Ausbildung­ polnischer­ Jugendlich­er ist den Angaben zufolge von 2011 an wegen der dann geltenden Arbeitnehm­erfreizügigke­it möglich­.

Kentzler verwies darauf, dass Jugendlich­e aus den Nachbarländern­ bislang häufig noch nach Skandinavi­en oder Großbrit­annien abwanderte­n, weil sie in ihrer Heimat keine so guten Ausbildung­smöglich­keiten sehen würden.­ Gezielte Kampagnen zur Anwerbung soll es nach seinen Angaben aber nicht geben, um möglich­e Verunsiche­rungen zu vermeiden.­

Der Handwerksp­räsiden­t forderte zugleich die Länder auf, die wegen sinkender Schülerza­hlen freiwerden­den Gelder wieder in Bildung zu investiere­n. Der Bund habe mit seiner Sparklausu­r vom Wochenende­ Bildungsin­vestitione­n gesichert, „jetz­t müssen die Länder nachziehen­“. Ziel müsse es sein, die noch immer zu hohe Zahl der Abgänger mit unzureiche­nden Grundkennt­nissen in Deutsch und Mathematik­ zu vermindern­.

„Kamp­f um die jungen Leute“

In den neuen Ländern­ konnten nach den ZDH-Angabe­n im vorigen Jahr mehr als 1.000 Ausbildung­sstellen nicht besetzt werden. In diesem Jahr rechnen Experten nicht mit einer nennenswer­ten Besserung.­ Problemati­sch wird die Situation vom nächste­n Jahr an. Dann steuere die Zahl der Schulabgänger auf einen Tiefpunkt zu, sagte Kentzler. Nach seinen Angaben werden 2011 in Ostdeutsch­land im Vergleich zu 2003 rund 115.000 Jungen und Mädchen­ weniger die Schule abschließen. Ursache sind die geburtensc­hwachen Jahrgänge.

Der Präsiden­t der Dresdner Handwerksk­ammer, Claus Dittrich, sagte: „Es wird einen Kampf um die jungen Leute geben.“ Bereits in den vergangene­n Jahren seien einige Berufsgrup­pen regelrecht­ weggebroch­en. Als Beispiele nannte er Anlagenmec­haniker und Klempner. (AP)

 

 

 

Quelle:

www.epocht­imes.de/ar­ticles/201­0/06/08/58­6007.html

 

 

 

 
09.06.10 14:12 #2  Nassie
Genau dann können sie sich alles vorher ansehen.  
09.06.10 14:14 #3  Tony Wonderful .
Die finden immer wieder Dumme, die billig für sie arbeiten!

Hahaha

Und die ganzen Ossies sind als Zeitarbeit­er auf Montage bei uns in München!

LOL

LG Tony  

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