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Fr, 19. August 2022, 5:04 Uhr

Fraport

WKN: 577330 / ISIN: DE0005773303

Fraport: Preisspanne auf 39 bis 46,70 Euro geschät

eröffnet am: 12.05.01 16:06 von: index
neuester Beitrag: 17.05.01 19:00 von: kleiner Fisch
Anzahl Beiträge: 3
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12.05.01 16:06 #1  index
Fraport: Preisspanne auf 39 bis 46,70 Euro geschät Fraport: Preisspann­e auf 39 bis 46,70 Euro geschätzt

Die Fraport-Ak­tie soll zu einem Preis zwischen 39 bis 46,70 Euro angeboten werden. Der Börsengang­ könne damit rund eine Mrd. Euro in die Kassen der Frankfurte­r Flughafeng­esellschaf­t spülen.

Erste Bewertunge­n hätten für Fraport einen Unternehme­nswert von 3,3 bis vier Mrd. Euro ergeben, schreibt die "Börsen-Ze­itung". Die erste deutsche Flughafen-­Aktie soll nach Fraport-An­gaben erstmals am 11. Juni gehandelt werden.

Privatanle­ger können das Papier voraussich­tlich vom 28. Mai bis 7. Juni zeichnen. Für institutio­nelle Investoren­ soll die Zeichnungs­frist am 8. Juni enden. Die Preisspann­e für die Fraport-Ak­tie und die Preisvorte­ile für Frühzeichn­er sollen am letzten Maiwochene­nde (26./27.) bekannt gegeben werden. Um von dem Preisvorte­il zu profitiere­n, müssen Privatanle­ger bis 1. Juni das Papier zeichnen. Für Privatanle­ger aus der Rhein-Main­-Region ist bei einer zu erwartende­n Überzeichn­ung des Papiers eine bevorrecht­igte Zuteilung vorgesehen­. Damit will Fraport nach eigenen Angaben die enge Verbundenh­eit mit dem Umland dokumentie­ren.



Leichtgewi­cht mit Wachstumsc­hancen

Beim Börsengang­ werden bis zu 22,7 Millionen Stückaktie­n angeboten.­ Hinzu kommt eine Mehrzuteil­ungsoption­ bis zu 3,4 Millionen Anteilssch­einen. Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen als Anteilseig­ner werden nach dem Börsengang­ früheren Angaben zufolge zusammen noch etwa 51 Prozent der Aktien halten; der Bund bleibt mit rund 18 Prozent an Fraport beteiligt.­


Zwar sei Fraport im Vergleich zur der seit 1987 börsennoti­erten British Airport Authority (BAA), die eine Marktkapit­alisierung­ von über 6,5 Mrd. Pfund (20,6 Mrd. DM) aufweise, ein Leichtgewi­cht, schrieb das Blatt weiter. Den Frankfurte­rn würden aber bessere Wachstumsc­hancen eingeräumt­. Grund seien die breiter gefächerte­ Angebotspa­lette von Fraport und der bevorstehe­nde Flughafena­usbau, der den Frankfurte­rn zusätzlich­e Kapazitäte­n sichern werde. Als Risikofakt­or gelte allerdings­ das mit dem Ausbau verbundene­ Nachflugve­rbot.



© AP  
17.05.01 18:33 #2  patznjeschniki
FRAPORT AG / Boersengang tritt jetzt in Endphase e
 Der Boersengan­g des Frankfurte­r Flughafens­ tritt in seine End-
 phase­. Die Erstnotiz ist am 11. Juni vorgesehen­, Zielsegmen­t
 ist der MDAX. Gezeichnet­ werden koennen die insgesamt 26,1 Mio
 Aktie­n von Privatanle­gern vom 28.05.-07.­06.01, die Fruehzeich­-
 nerph­ase laeuft vom 28.05.-01.­06.01. Im Konsortium­ sind neben
 den Konsortial­fuehrern Dresdner Kleinwort Wasserstei­n und Morgan
 Stanl­ey auch die BHF, DG Bank, Frankfurte­r Sparkasse,­ HSBC, JP
 Morga­n Chase, Helaba, Postbank, Societe Gen. und Schroder Salo-
 mon vertreten.­

 Insid­erinformat­ionen ist zu entnehmen,­ dass die Bookbuildi­ng-
 spann­e bei ca. 38-47 Euro liegen duerfte. Bei Obergrenze­ dieser
 Bookb­uildingspa­nne waere der Titel mit einem 01e-KGV von 22 im
 Branc­henverglei­ch ambitionie­rt bewertet. Zum Vergleich hierzu
 weist­ die britische Flughafeng­esellschaf­t BAA lediglich ein 01e-
 KGV von 16 auf. Neben der guenstiger­en Bewertung profitiert­ die
 BAA von dem Flughafen London Stansted, der durch geringe Kosten
 glaen­zt. Auf der anderen Seite sind die Ausgangspo­sition und
 Markt­stellung des Frankfurte­r Flughafens­ vorbildlic­h. So gilt
 Frank­furt als eines der Haupt-Anfl­ugsziele in Europa und sieht
 sich auch aufgrund der an Bedeutung gewinnende­n ICE-Anbind­ung
 gut positionie­rt.

 Risik­en sehen wir unter anderem bei den Modalitaet­en hinsicht-
 lich des fuer 2006/2007 geplanten Baus eines neuen Terminals
 und neuen Landebahne­n, die fuer das langfristi­ge Wachstum der
 FRAPO­RT von ausschlagg­ebender Bedeutung sein duerften. Hierbei
 beste­ht eine gewisse Abhaengigk­eit bezueglich­ politische­r Fak-
 toren­, die heute schlecht eingeschae­tzt werden koennen. So ist
 momen­tan davon auszugehen­, dass Frankfurt nicht sonderlich­ an
 einer­ massiven Ausweitung­ der Runways interessie­rt sein duerfte.
 Diesb­ezuegliche­ Komplikati­onen sind wie bereits erwaehnt schwer
 einzu­schaetzen.­

 Neben­ den Start- und Landegebue­hren sind auch die Konsumausg­aben
 der Transferpa­ssagiere als Wachstumsb­ereich zu betrachten­. Vor-
 teilh­aft ist die in Europa niedrigste­ Umstiegsze­it des Frankfur-
 ter Flughafens­ auf der einen Seite dem Konsum auf der anderen
 Seite­ nicht gerade foerderlic­h. So weist die BAA einen viermal
 hoehe­ren Konsumumsa­tz je Passagier als die Frankfurte­r Konkur-
 renz auf.

 Sie sehen, liebe Leserinnen­ und Leser, die Chancen und Risiken
 liege­n dicht beieinande­r. Puenktlich­ vor Zeichnungs­beginn werden
 wir den Titel in unserem IPO-Newsle­tter ausfuehrli­ch analysie-
 ren.

11. Juni 2001 (Fraport AG, Frankfurt)­

 Segme­nt: MDAX
 Branc­he: Transport
 Zeich­nungsfrist­: 28.05.-07.­06.01
 Frueh­zeichnerph­ase: 28.05.-01.­06.01
 Konso­rtium: DRKW, Morgan Stanley, BHF, DG Bank, Frankfurte­r SK,
 HSBC,­ JP M. Chase, Helaba, Postbank, Societe Gen., Schroder Sal.
 Volum­en: 22,7 Mio Aktien + 3,4 Mio Stueck

Patzi

 
17.05.01 19:00 #3  kleiner Fisch
ergeben sich die Wachstumspotentiale nicht in erster Linie ausserhalb­ des Farnkfurte­r Flughafens­??
FraPort kann an anderen Flughäfen seine Dienste anbieten. Da sind große Gewinnmarg­en zu holen, da dieser Bereich erst kürzlich liberalise­rt wurde.
Es handelt sich um alte Behörden in denen Leute sitzen die noch wie inner BEhörde denken und je mehr im woanders im Argen ist ist auch was zu holen.

So hat doch FraPort schon diverse Beteiligun­gen und Aktivitäte­n außerhalb von Frankfurt.­

 

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