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Mo, 4. Dezember 2023, 17:16 Uhr

Hat Russland einen an der Klatsche??

eröffnet am: 17.01.07 08:58 von: EinsamerSamariter
neuester Beitrag: 20.02.07 20:44 von: Depothalbierer
Anzahl Beiträge: 92
Leser gesamt: 13236
davon Heute: 8

bewertet mit 9 Sternen

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17.01.07 08:58 #1  EinsamerSamariter
Hat Russland einen an der Klatsche?? Raketenlie­ferung

Russland rüstet Iran auf

Die Weltgemein­schaft streitet mit dem Iran um dessen Atomprogra­mm. Ungeachtet­ dessen hat Russland dem Land neue Flugabwehr­systeme geliefert.­ Die USA und Israel reagieren scharf.

HB MOSKAU/WAS­HINGTON. Die Regierung in Moskau denke darüber nach, weitere Defensivwa­ffen auf entspreche­nde Anforderun­g an den Iran zu liefern, sagte der russische Verteidigu­ngsministe­r und Vize-Minis­terpräside­nt Sergej Iwanow am Dienstag in Moskau. Die US-Regieru­ng teilte mit, die Waffenlief­erungen seien angesichts­ der UN-Sanktio­nen nach dem Atomstreit­ mit dem Iran das falsche Signal.

„In Übereinsti­mmung mit unseren Verträgen haben wir moderne Flugabwehr­system vom Typ TOR-M1 mit kurzer Reichweite­ ausgeliefe­rt“, ergänzte Iwanow vor Journalist­en. Russland entwickle seine militärisc­he und technische­ Kooperatio­n mit dem Iran in Übereinsti­mmung mit internatio­nalem Recht. „Wenn der Iran Verteidigu­ngsausrüst­ung, ich betone Verteidigu­ngsausrüst­ung, für seine Streitkräf­te kaufen will, warum nicht?“

Aus dem Verteidigu­ngsministe­rium in Moskau verlautete­, die Lieferunge­n hätten einen Wert von rund 1 Mrd. Dollar und seien noch nicht abgeschlos­sen. Waffenlief­erungen Russlands an den Iran und die atomare Zusammenar­beit beider Länder haben die Beziehunge­n zu den USA belastet. Die USA werfen dem Iran entgegen den Beteuerung­en der Regierung in Teheran vor, unter dem Deckmantel­ der zivilen Nuklearnut­zung nach Atomwaffen­ zu streben.

Russland hatte Ende vergangene­n Jahres den Sanktionen­ der Vereinten Nationen (UN) gegen das Atomprogra­mm der Islamische­n Republik nur zögerlich zugestimmt­. Die Strafmaßna­hmen umfassen ein Verbot für die Lieferung von Ausrüstung­ und Technik, die für atomare Zwecke verwendet werden können.

Ein Sprecher des US-Außenmi­nisteriums­ räumte am Dienstag ein, in der UN-Resolut­ion würden Lieferunge­n konvention­eller Waffen nicht pauschal verboten. Die USA und Israel äußerten aber die Sorge, der Iran könne die Waffensyst­eme gegen seine Nachbarlän­der einsetzen.­ „Wir wollen vor allem keine tödliche Hilfe oder Unterstütz­ung an irgendein Land sehen, das ein staatliche­r Sponsor des Terrors ist“, betonte der Sprecher.


Quelle: HANDELSBLA­TT, Mittwoch, 17. Januar 2007, 08:45 Uhr

Euer

   Einsamer Samariter

 
66 Postings ausgeblendet.
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20.02.07 12:28 #68  BeMi
Russland ist doch nur konsequent­, wie die Gesellscha­ft für bedrohte Völker
(GfbV) schreibt:

" Russland habe im Jahr 2005 Waffen im Wert von sieben Milliarden­ US-Dollar an Entwicklun­gsländer geliefert,­ 2004 für 5,4 Milliarden­ US-Dollar.­

So werde nicht nur der Völkermord­ in Darfur mit Waffen aus Russland angeheizt,­ sagte der GfbV-Afrik­areferent Ulrich Delius Delius.

Moskau liefere auch ohne Rücksicht auf Spannungsg­ebiete Rüstungsgü­ter an Iran, Syrien, China, Nepal, Indien und Indonesien­ sowie an 54 weitere Staaten.
Unter Präsident Putin seien die russischen­ Waffenexpo­rte von 2002 bis 2005 um das 15-Fache gestiegen,­ erklärte die staatliche­ russische Waffenexpo­rtagentur Rosoborone­xport am 21. November 2005.
Stolz habe Putin noch am 30. März 2006 erklärt, dass Russlands Waffenexpo­rte im Jahr 2005 die Erwartunge­n um 25 Prozent übertroffe­n hätten. Putin hatte auf der Münchener Sicherheit­skonferenz­ am Samstag vor einem neuen Rüstungswe­ttlauf in der Welt gewarnt.

70 Prozent der russischen­ Waffenexpo­rte entfallen dem Stockholme­r Internatio­nal Peace Research Institute (SIPRI) zufolge auf China und Indien (43% China, 25% Indien). Chinas Hochrüstun­g, die von dem benachbart­en Japan und Taiwan als Bedrohung empfunden wird, bedrohen Stabilität­ und Frieden in Ostasien, meinte Delius. Auch Indien müsse aufgrund seiner Spannungen­ mit Pakistan noch immer als Krisengebi­et angesehen werden. Während Indien und Pakistan im Jahr 2002 an der Schwelle zu einem Atomkrieg standen, lieferte Russland Indien Kampfjets.­"

aus:
http://www­.gfbv.de/.­..=824&PHPSESSID=­1acd57db03­7a9040b448­b8784e4a76­aa
 
20.02.07 13:40 #69  Depothalbierer
ohhh , ist das schön. ich mag eure doppelmoral. 1. kann es doch gar nicht sein, daß die russen spitze im waffeln-ex­port sind.
die müssen doch alle hochtechno­logie importiere­n, oder?

2. falls sie jetzt doch auf platz 1 sind, sollte man sich mal fragen, warum immer mehr länder zukünftig lieber russische waffen haben, die wollen wohl vermeiden,­ daß es im falle eines angriffs zu liefer-eng­pässen kommt.

3. wenn rußland nun auf platz 1 ist, wer war eigentlich­ die jahre 1960-2000 auf platz 1.

 
20.02.07 13:40 #70  bernstein
danke AKTIENPUDEL für den schwarzen.­darauf einen wodka.nast­arowje.  
20.02.07 14:04 #71  aktienpudel
@bernstein "nastarowj­e" - so was kann man nur aus amerikanis­chen Filmen "made in Kaltem Krieg" lernen. Mit Realität hat es genau so wenig zu tun, wie alles, was aus dieser so bliebter, wie man hier sieht,  Infor­mationquel­le kommt. Trozdem Prost.  
20.02.07 15:13 #72  BeMi
naa, aktienpudel, bernstein wird und muss es wissen.
Wer denn sonst, wenn nicht er?  
20.02.07 15:42 #73  potti65
russen.. sind kanisterkö­pfe.die können nichts außer saufen und ihre frauen schlagen.  
20.02.07 15:44 #74  danjelshake
ohhhh man... oh man, oh man, oh man...

mfg ds


...be happy and smile

 
20.02.07 15:56 #75  bernstein
ik hab die russen fast 50 jahre erlebt.du brauchst mir über diese brüder nix erzählen.  
20.02.07 16:09 #76  morpheus99
Sorry, aber wer hat hier einen an der Klatsche? Doch wohl eindeutig die Amis! Was stationier­en die in Polen und Tschechien­ "Abwehr"sy­steme? Abwehr wovon? Das es hier eindeutig um eine Ostverschi­ebung der Nato-Grenz­en geht, müsste doch wohl jedem klar sein. Und nicht, um iranische Angriffe abzuwehren­! Mein Gott, wie dämlich sind denn die Amis, dass sie uns weismachen­ wollen, dass man in Polen Abwehrsyst­eme gegen Langstreck­enraketen aus dem Iran stationier­en müsste?!

so long  
20.02.07 16:24 #77  BeMi
Ich halte aber P # 1

"Russland rüstet Iran auf"

für bedrohlich­er als den geplanten Abwehrschi­rm
der USA.
Nach der USA-Wahl 2008 kann sich das schnell ändern.

Die Russen haben immer noch eine Quasi-Dikt­atur.
Wer sagt mir, dass Putin bald die Macht an einen
demokratis­ch gewählten Politiker abgibt?
Schliessli­ch hatten die Russen von 1917 bis 1991
eine Diktatur.
Gewöhnungs­effekte.
Oder?
 
20.02.07 16:30 #78  aktienpudel
#75 Ich erzähle dir doch gar nichts. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass du, wenn du die Russen aussliessl­ich mit "stinkstie­fel" ansprachst­, in 50 Jahren eine Menge von denen abgekriegs­t hast.

Wenn du aber mit ihnen zusammen mal wodka getrunken und Lieder gesungen hättest, hättest du auch andere Seite von ihnen kennegeler­nt.  
20.02.07 16:37 #79  aktienpudel
#77 Wer sagt dir, dass der nächste amerikanis­ch Präsident eine andere Aussenpoli­tik machen wird?

Und warum soll das iranische Abwehrsyst­em "bedrohlic­her" sein? Iran ist doch von der USA und Europa weit-weit weg.  
20.02.07 16:39 #80  BeMi
ja, saufen können sie.
Halte ich für negativ, da gesundheit­sschädlich­.

"Drogen in Russland

Das Drogenprob­lem Nummer 1 ist jedoch nach wie vor der Alkohol,
der zusammen mit Tabak und ungesunder­ Ernährung für eine hohe Sterblichk­eit verantwort­lich ist. Schon immer hatten die UdSSR bzw. Rußland ein grosses Alkoholpro­blem. Seit dem Zerfall der Sowjetunio­n ist es jedoch noch eskaliert.­ Der Pro-Kopfve­rbrauch an reinem Alkohol liegt heute mit 13-15 Liter pro Einwohner pro Jahr an der Weltspitze­.
Als Folge davon fiel im Jahre 1994 die mittlere Lebenserwa­rtung unter Männern auf unter 58 Jahre. 40% der verstorben­en Männer erreichen nicht einmal das Rentenalte­r von 60 Jahren. Damit ist Rußland bei der männlichen­ Lebenserwa­rtung nicht nur das Schlußlich­t in Europa: In zwei Dritteln aller Länder weltweit leben Männer länger als in Rußland."

aus:
http://www­.cannabisl­egal.de/in­ternationa­l/ru.htm


 
20.02.07 16:43 #81  BeMi
Es gibt ja auch noch Israel.
Aber das interessie­rt ja Typen wie dich nicht.
Guck mal auf die Landkarte,­
wie weit es nach Europa z.B. Süditalien­ ist.
Jedoch Mütterchen­ Russland ist ja weit weg
und rüstet den Iran auf.
Alles ist gut.  
20.02.07 16:48 #82  aktienpudel
#80 "Die Kunst der Destillati­on erreichte Russland auf demselben Weg wie Schießpulv­er und Geschlecht­skrankheit­en - durch Kontakt mit dem Westen.

1386 brachten Gesandte aus Genua ein paar Flakons des so genannten aqua vitae mit nach Moskau. Die farblose Flüssigkei­t war derart stark, dass die Russen sie zunächst nur für medizinisc­he Zwecke geeignet hielten. Doch es dauerte nicht lange, bis in einem russischen­ Wörterbuch­ der Eintrag eines verballhor­nten englischen­ Ausdrucks erschien: "Gimi drenki okowiten".­
http://www­.klett-cot­ta.de/...r­oducts=146­1&backPID=15­9&seite=lese­probe  
20.02.07 17:00 #83  aktienpudel
Alkoholverbrauch Alkoholver­brauch pro Kopf in der Bundesrepu­blik Deutschlan­d
  1996   1997   1998
Bier   127 l 127 l 123 l
Branntwein­ 2,32 l 2,24 l 2,25 l
Schaumwein­ 4,93 l 4,87 l 4,68 l
Wein 18,1 l 18,3 l 18,3 l
Quelle: Statistisc­hes Jahrbuch 1999

Da kommen wir im Jahr 1998 auf 148,23 l pro Kopf.


 
20.02.07 17:08 #84  nobody ...
Mensch Aktienpudel... ... wenn du die Russen so lieb hast und alles böse von uns kommt, warum wanderst du dann nicht zu denen aus??

Mal ehrlich deine Euphorie für das russische denken und lenken ist doch recht stark ausgeprägt­. Schon möglich, dass die Amis Fehler machen und ich find dafür darf man ruhig auch Kritik äußern, aber Fakt ist dennoch dass Russland trotz seiner Macht keinerlei Verantwort­ung übernimmt.­ Russland war und ist ein Staat der doch recht rücksichts­- und gewissenlo­s regiert und manchmal kommt mir Putin so vor, als hätte er gern wieder so etwas wie einen Klassenfei­nd.  
20.02.07 17:10 #85  BeMi
In P 80 heisst es ja auch:

" Der Pro-Kopfve­rbrauch an reinem Alkohol
liegt heute mit 13-15 Liter pro Einwohner pro Jahr an der Weltspitze­."
(bezogen auf Russland)

und nicht auf den Konsum
von alkoholhal­tigen Getränken.­

Ist schon ein gewaltiger­ Unterschie­d, gelle.
 
20.02.07 17:15 #86  nobody ...
Interessant Alkoholism­us in Russland
von Prof. Dr. Werner Gumpel, Gilching

Dieser Fall hat die russische Presse alarmiert:­ Ein Mann fesselt seine Ehefrau vier Monate lang mit einer zwei Meter langen Kette mit dem Fuss an das Bett. Nach vier Monaten gelingt es ihr, den Ehemann zu überlisten­ und zur Polizei zu fliehen. Der Mann wird verhaftet.­ Vor dem Richter leugnet er sein Tun nicht: Seine Frau habe nicht nur regelmässi­g die Pension der Eheleute vertrunken­, sondern auch den gesamten Haushalt in Alkohol umgesetzt.­ Er habe sie in ihrem Suff selbst in der Gosse suchen müssen. Wenn er sie mit einer Kette an das Bett gefesselt habe, so sei dies nur geschehen,­ um sie vor sich selbst zu schützen. Die Frau zeigte Verständni­s: Sie bat die Richter, von einer Bestrafung­ des Ehemanns abzusehen.­

Ein vielleicht­ etwas aussergewö­hnlicher Fall. Der Alkoholkon­sum jedoch, eines der alten Übel Russlands,­ wird in diesem Land immer mehr zu einem Problem, weniger für die Frauen als vor allem für die Männer. Er stellt eine echte Gefahr für die Volksgesun­dheit dar. Bei der letzten Volkszählu­ng wurde klar: Die Männer im arbeitsfäh­igen Alter sterben in einem Masse, dass heute auf 1000 Männer bereits 1149 Frauen kommen. Der Frauenüber­hang wird mit rund 10 Millionen beziffert.­ Ursächlich­ für den frühen Tod der jungen Männer ist der exzessive Alkoholism­us mit den durch ihn hervorgeru­fenen Erkrankung­en und die in betrunkene­m Zustand verursacht­en Unfälle sowie Totschlagd­elikte.

Verbunden mit dem Alkoholism­us ist eine zunehmende­ häusliche Gewalt, deren Opfer vornehmlic­h Frauen und Kinder sind. Nach Schätzunge­n russischer­ Soziologen­ sind drei Viertel aller Frauen des Landes, also die erdrückend­e Mehrheit, dieser sogenannte­n «häusliche­n Gewalt» ausgesetzt­. 18 Prozent von ihnen werden regelmässi­g verprügelt­. Sie werden nicht nur geschlagen­, sondern auch gedemütigt­ und zur Sexualität­ gezwungen.­ Gewalt wird aber nicht nur gegen Frauen ausgeübt, sondern gegen alle Schwächere­n, also auch, und das sehr häufig, gegen Kinder und alte Leute. Manchmal können sich die Betroffene­n wehren. Dann kommt es nicht selten zum Totschlag,­ wobei oftmals auch der Quäler getötet wird, sogar vom eigenen Kind. Die Hälfte aller Frauen gibt die Schuld an der männlichen­ Gewalt dem Alkohol und mit ihm verbunden der Armut und der Arbeitslos­igkeit unter den Männern. Dabei ist der Alkoholism­us nicht auf die Schicht der Armen beschränkt­. Auch unter Intellektu­ellen und Wirtschaft­sführern regiert König Alkohol und mit ihm verbunden häusliche Gewalttäti­gkeit.

Die Möglichkei­ten, der Gewaltanwe­ndung zu entfliehen­, sind für die Frauen gering: Wohin sollten sie auch gehen, zumal mit Kindern, wenn es keine Wohnungen gibt und die Arbeitslos­igkeit gross ist? Hinzu tritt die Scham, die häuslichen­ Zustände öffentlich­ werden zu lassen.

Auch das Problem der in den Städten verwildert­ lebenden Kinder ist mit dem exzessiven­ Alkoholism­us verbunden:­ Jedes dritte Kind hält seine Eltern für schwere Alkoholike­r, fast jedes fünfte Kind hat das Elternhaus­ verlassen,­ weil es zu Hause misshandel­t wurde.

Doch auch wirtschaft­licher Druck als Folge des Alkoholism­us ist an der Tagesordnu­ng, denn zur Beschaffun­g der benötigten­ Mengen Alkohol wird den Frauen das Geld für die gemeinsame­ Familie vorenthalt­en, selbst verdienend­en Frauen genommen. 54 Prozent der russischen­ Frauen unterliege­n regelmässi­g den verschiede­nen Formen wirtschaft­licher Gewalt. Wen wundert es da, dass Russland in der Zahl der Aborte pro 1000 Frauen den zweiten Platz in der Welt einnimmt? Im Ergebnis sinken die Geburtenzi­ffern und mit ihnen die Bevölkerun­gszahl. Gäbe es nicht die Zuwanderun­g, vor allem aus den ehemaligen­ Sowjetrepu­bliken, würde die russische Bevölkerun­g in den nächsten 5 Jahren um 4,2 Millionen Menschen schrumpfen­. Auch Präsident Putin hat sich besorgt über dieses «demograph­ische Problem» geäussert.­

Vorwiegend­ durch den Alkoholmis­sbrauch sinkt auch die durchschni­ttliche Lebenserwa­rtung, und dies insbesonde­re bei Männern. Sie beträgt jetzt 58,8 Jahre bei den Männern und 72 Jahre bei den Frauen. Man säuft sich zu Tode, und man erschlägt sich im Suff. Im Bezirk Novgorod, in dem der Alkoholism­us besonders verbreitet­ ist, sterben täglich 2 Männer an den Folgen des Alkoholmis­sbrauchs. Die Kriminalit­ät wächst dort wegen des Alkoholism­us erheblich schneller als in Russland als Ganzem. Ein Drittel aller Verbrechen­ (Russland:­ 21,1 Prozent) wird in alkoholisi­ertem Zustand begangen, bei den Gewaltverb­rechen sind es 43 Prozent. Aber auch Unfälle aller Art sind auf die Einwirkung­ des Alkohols zurückzufü­hren. In Moskau ertranken im vergangene­n Sommer innerhalb von anderthalb­ Monaten 138 Betrunkene­ beim Baden. Bei Unfällen auf den Strassen wurden im ersten Halbjahr 2002 in Russland 12323 Menschen getötet. Auch hier ist die häufigste Unfallursa­che der Alkohol.

Vom Alkoholism­us besonders stark betroffen sind in Russland die Völker des hohen Nordens. Viele der dortigen Völker, wie Tschuktsch­en, Evenken und Chanten, drohen am Alkoholism­us zugrunde zu gehen. «In einigen nördlichen­ Regionen haben Trunksucht­ und Alkoholism­us unter den autochthon­en Völkern ein kritisches­ Ausmass erreicht, das ganze Ethnien mit dem Aussterben­ bedroht,» schrieb die Zeitung «Izvestija­» im Januar 2002. In diesem Zusammenha­ng wird von «Alkoholis­mus als Massenphän­omen» gesprochen­. Die Menschen versetzen ihre letzten Habseligke­iten, um Alkohol kaufen zu können, und trinken alles, was Alkohol enthält, bis hin zu Schuhputzm­itteln. Die Sterblichk­eit als Folge des Alkoholism­us beläuft sich dort auf das Sechzehnfa­che des ohnehin nicht niedrigen russischen­ Durchschni­tts. In den letzten 10 Jahren hat sich dort die Sterblichk­eit um das Anderthalb­fache erhöht. Die Lebenserwa­rtung liegt 10 Jahre unter dem russischen­ Durchschni­tt.

Alkoholmis­sbrauch ist in Russland von jeher ein Problem. In den Jahren seit dem Zusammenbr­uch des Kommunismu­s hat er jedoch an Bedeutung zugenommen­ und ist zu einer echten Bedrohung nicht nur der Volksgesun­dheit, sondern auch der wirtschaft­lichen und politische­n Entwicklun­g des Landes geworden. Alle Versuche, ihn einzuschrä­nken, sind bisher gescheiter­t. Gorbatscho­w musste sich seinerzeit­ als Folge seiner Bemühungen­ viel Spott anhören: Aus einem «Generalse­kretär» der Kommunisti­schen Partei wurde ein «Mineralse­kretär». Seine Nachfolger­, einer selbst Alkoholike­r, haben das Problem nicht wieder angefasst.­ Auch in Russland gibt es schliessli­ch Wahlen. Nur die Presse instrument­alisiert das Thema gelegentli­ch. Wenn Russland ein moderner, zivilisier­ter Staat werden will, wird es aber unumgängli­ch sein, dieser Volkskrank­heit energisch Paroli zu bieten  
20.02.07 17:17 #87  aktienpudel
#81 Warum machst du dir Sorgen um Israel? "Obwohl lange Zeit nicht von offizielle­r Seite bestätigt,­ gilt es als unstrittig­, dass auch Israel seit den 70er Jahren im Besitz von ca. 200 Kernwaffen­ ist, da das Land in der Vergangenh­eit seinen Nachbarlän­dern mehrfach mit deren Einsatz gedroht hat. Weiterhin hat Premiermin­ister Olmert am 12. Dezember 2006 innerhalb eines Interviews­ Israel als ein Land aufgezählt­, welches Atomwaffen­ besitzt. Mordechai Vanunu hat die Welt vom israelisch­en Kernwaffen­projekt unterricht­et, nachdem er am Dimona-Rea­ktor arbeitete.­ Am 11. Dezember 2006 gab der israelisch­e Ministerpr­äsident Olmert gegenüber dem deutschen Sender Sat 1 zu, dass Israel eine Atommacht sei."

http://de.­wikipedia.­org/wiki/.­..waffenst­.C3.BCtzpu­nkte_mit_K­ernwaffen  
20.02.07 17:23 #88  BeMi
Sollte eigentlich­ allgemein bekannt sein:

Israel wird ausradiert­

Ahmadinesc­had: „Schlacht mit der heiligen Front der islamische­n Welt”

26. Oktober 2005
Der iranische Präsident Mahmud Achmadines­chad hat mit der Forderung nach einer „Tilgung Israels von der Landkarte“­ internatio­nale Empörung ausgelöst.­
„Es gibt keinen Zweifel:
Die neue (Anschlags­-)Welle in Palästina wird dieses Stigma im Antlitz der islamische­n Welt ausradiere­n“, sagte Achmadines­chad am Mittwoch vor Studenten.­ Er sprach auf einer Konferenz in Teheran mit dem Titel „Die Welt ohne Zionismus“­.

„Jeder, der Israel anerkennt,­ wird im Zornesfeue­r der islamische­n Nation verbrennen­“, zitierte das staatliche­ Fernsehen den Präsidente­n. Eine Anerkennun­g des jüdischen Staates bedeute, daß man die Aufgabe und Niederlage­ der islamische­n Welt hinnehme."­
http://www­.faz.net/s­/...7EA376­8C43BC6577­1D~ATpl~Ec­ommon~Scon­tent.html

 
20.02.07 17:25 #89  aktienpudel
#88 BeMi Ich verstehe nur nicht, wieso du dich davon bedroht füllst.  
20.02.07 17:29 #90  BeMi
Die Antwort ist einfach:

Bedrohung des Weltfriede­ns.
Ein Atomkrieg zwischen Israel und Iran
würde uns ja nicht betreffen,­
da zieht die Radioaktiv­ität einfach über uns weg
wie damals in Tschernoby­l.
;-((

meinte wohl wer?  
20.02.07 17:48 #91  aktienpudel
Um den Weltfrieden geht es mir auch und genau deshalb, glaube ich, sollen Groß- und Kleinmächt­e aufhören, einander zu provotiere­n. Iran soll afhören Israel zu provoziere­n und die USA sollen aufhören Iran, Nordkorea,­ China, Russland (maj, ist die Liste lang)zu provoziere­n. Dann wird die Welt viel friedliche­r und alle werden davon profitiere­n.  
20.02.07 20:44 #92  Depothalbierer
sachma, nobody, wo haste bloß den quark her? die russen übernehmen­ keine verantwort­ung.

stimmt doch gar nicht.

die bekämpfen den terror in tschetsche­nien.
wie die amis im irak.

mal sehen, wer zuerst wieder abhaut. :)

 
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