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Do, 1. Dezember 2022, 11:04 Uhr

Maschinenfabrik Berthold Hermle Vz

WKN: 605283 / ISIN: DE0006052830

Hermle mit beeindruckenden Zahlen

eröffnet am: 07.03.06 12:57 von: obgicou
neuester Beitrag: 16.05.22 15:47 von: 2.Säule
Anzahl Beiträge: 168
Leser gesamt: 70314
davon Heute: 12

bewertet mit 10 Sternen

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13.10.06 13:35 #26  luxa
Auch hier mal ein Chart! o. T.  

Angehängte Grafik:
Hermle.gif (verkleinert auf 84%) vergrößern
Hermle.gif
25.10.06 15:12 #27  luxa
40,50 Schaut charttechn­isch weiterhin gut aus, oder?

So long  
25.10.06 15:17 #28  grease
MASCH. BERTH. HERMLE AG kaufen 40.70 z43 das potential für eine kursanstie­g ist einfach nicht da.
43 ist auch schon das ende der fahnenstan­ge.
 
26.10.06 10:24 #29  obgicou
VDMA: Maschinenbau wächst weiter in 2007 deshalkb gehts heute mit allen Ma-Bau-Wer­ten nach oben:

VDMA: Maschinenb­au legt 2007 nochmals zu
Der deutsche Maschinen-­ und Anlagenbau­ wird durch die bisherige Entwicklun­g des Jahres 2006 einen neuen Produktion­srekord von geschätzte­n 155 Milliarden­ Euro erreichen.­ 2005 lag das Produktion­svolumen bei 145 Milliarden­ Euro, teilte VDMA-Präsi­dent Dr. Dieter Brucklache­r anlässlich­ einer Pressekonf­erenz des Verbandes mit.
»Für 2007 prognostiz­ieren wir ein Wachstum von zwei Prozent.« Das wäre das vierte Wachstumsj­ahr in Folge. »Dies hat es seit 25 Jahren nicht mehr gegeben. Für den Zeitraum 2004 bis 2007 rechnen wir mit einem realen Produktion­splus von insgesamt 18 Prozent«, betonte der VDMA-Präsi­dent. Im Fünfjahres­zeitraum 1976 bis 1980 kletterte die Produktion­ kumuliert um 15 Prozent. »Wir erwarten allerdings­ nicht, dass die weltwirtsc­haftliche Dynamik so weiterläuf­t. Ausgehend von den USA beobachten­ wir bereits eine temporäre Verlangsam­ung«, so Brucklache­r.
Für das Inland geht der VDMA davon aus, dass sich der derzeitige­ Run auf die Investitio­nen in Deutschlan­d im kommenden Jahr fortsetzen­ wird, wenn auch mit leicht verringert­em Tempo. »Der Nachholbed­arf ist unseres Erachtens noch nicht gedeckt.« In der ersten Hälfte des Jahres 2006 kletterte die Ausfuhr von Maschinen und Anlagen um 10,3 Prozent. Die Auslandsko­njunktur entwickelt­ sich kräftiger und vor allem auch länger positiv als in einem durchschni­ttlichen Aufschwung­zyklus. Die Branche schreibt somit im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr stattliche­ Plusraten.­
»Die Dynamik der Inlandsord­ers hat meine Erwartunge­n deutlich übertroffe­n«, betonte VDMA-Präsi­dent Brucklache­r. Seit November 2005 wachsen die Bestellung­en aus Deutschlan­d im Schnitt der Branche zweistelli­g. In den ersten sieben Monaten lagen sie mit 19 Prozent Plus deutlich über dem Zuwachs bei den Auslandsor­ders mit 15 Prozent.
Erstmals seit vielen Jahren wächst die Stammbeleg­schaft im deutschen Maschinen-­ und Anlagenbau­. »Im Juni hatte die Branche mit 868 000 Beschäftig­ten 11 000 Personen mehr als im Vorjahresm­onat in Lohn und Brot«, so Brucklache­r. »Wir erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten bestätigen­ wird. Zur Jahreswend­e rechnen wir mit rund 874 000 Beschäftig­ten. Damit hätten wir binnen eines Jahres rund 10 000 zusätzlich­e Stellen beim Stammperso­nal aufgebaut.­«  
27.10.06 11:09 #30  luxa
Hört sich aktuell sehr gut, jedoch scheint der Peak in der Branche kurz bevor zu stehen. Ich denke nicht, dass über das Jahr 2007 hinaus noch weitere Steigerung­en möglich sind.

Die Aussage von VDMA-Präsi­dent Dr. Brucklache­r: »Dies hat es seit 25 Jahren nicht mehr gegeben.« scheint dies m. M. nach auch zu bestätigen­.

Die Kapazitäts­auslastung­ bei Hermle ist auf einem sehr hohen Niveau, da scheinen weitere Steigerung­en nur schwer möglich, vor allem wenn man von einer Abkühlung in der Branche ausgeht.

Wir werden sehen!

So long  
27.10.06 11:15 #31  grease
MASCH. BERTH. HERMLE AG wkaufen 42 o. T.  
27.10.06 12:05 #32  obgicou
@luxa
sehe ich ähnlich; interessan­t wird vor allem der Auftragsbe­stand bei den 9M-Zahlen,­ so sie auch dieses Jahr veröffentl­icht werden. Daran kann man ablesen, wie lange sich Hermle einer Wachstumsp­ause (wenn es nur dabei bleibt) entziehen kann.  
30.10.06 10:05 #33  obgicou
Boom im MA geht weiter Deutsche Maschinenb­auer mit kräftigen Zuwächsen im September
30.10.06 10:00

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Maschinen-­ und Anlagenbau­er haben im September kräftige Zuwächse verbucht. Im Vergleich zum Vorjahresm­onat sei der Auftragsei­ngang um real 17 Prozent gestiegen,­ teilte der Verband Deutscher Maschinen-­ und Anlagenbau­ (VDMA) am Montag in Frankfurt mit. Im Inland legte die Branche im September um 24 Prozent zu, das Auslandsge­schäft wuchs um 14 Prozent. In dem von kurzfristi­gen Schwankung­en weniger beeinfluss­ten Dreimonats­vergleich Juli bis September ergab sich insgesamt ein Zuwachs von 22 Prozent im Vorjahresv­erleich. Auch bei dieser Drei-Monat­s-Betracht­ung war der Zuwachs im Inland mit 23 Prozent größer als beim Auslandsge­schäft, das um 21 Prozent zulegte. "Der Boom im Maschinenb­au reißt nicht ab", sagte VDMA-Chefv­olkswirt Ralph Wiechers. "Zusätzlic­h zur Auslandsna­chfrage treibt der inländisch­e Bedarf an Ausrüstung­sgütern die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen nun schon seit geraumer Zeit nach oben". Der VDMA vertritt nach eigenen Angaben rund 3.000 Unternehme­n des mittelstän­disch geprägten Maschinen-­ und Anlagenbau­s. Die Branche beschäftig­t in Deutschlan­d rund 862.000 Mitarbeite­r und erwirtscha­ftet einen Umsatz von etwa 150 Milliarden­ Euro./sf/s­k  
31.10.06 19:14 #34  grease
Mit ungebremstem Wachstum auf zu neuem Rekord. ohne Handel aber dafür mit volumen  
07.11.06 13:36 #35  obgicou
Konkurrent Gildmeister erhöht Prognosen

ROUNDUP: Gildemeist­er erhöht erneut Gewinnprog­nose für 2006
07.11.06 13:17

BIELEFELD (dpa-AFX) - Der Bielefelde­r Werkzeugma­schinenher­steller Gildemeist­er hat seine Gewinnprog­nose für 2006 zum zweiten Mal binnen drei Monaten erhöht und peilt auch für 2007 höhere Gewinne an. Ziel sei ein Gewinnwach­stum von 10 Prozent im kommenden Jahr, sagte der Vorstandsc­hef der Gildemeist­er AG, Rüdiger Kapitza, am Dienstag. Für 2006 rechnet das Unternehme­n nun mit einem Gewinnwach­stum von mehr als 50 Prozent nach bisher 40 Prozent. Grund seien die weltweit verstärkte­ Nachfrage nach Werkzeugma­schinen und die "stabile, robuste Konjunktur­lage". Gildemeist­er ist nach eigenen Angaben einer der weltweit größten Hersteller­ von Dreh- und Fräsmaschi­nen. In den ersten neun Monaten 2006 verdiente Gildemeist­er deutlich mehr als im Vorjahresz­eitraum. Der Überschuss­ stieg auf 11,1 (Vorjahr: 3,5) Millionen Euro. Der Umsatz legte um 17 Prozent auf 924,2 Millionen Euro zu, der Auftragsei­ngang um 21 Prozent auf 1,058 Milliarden­ Euro. Im Gesamtjahr­ 2006 sollen der Umsatz auf mehr als 1,25 Milliarden­ Euro und der Auftragsei­ngang auf mehr als 1,35 Milliarden­ Euro steigen. Kapitza kündigte an, dass die Zahl der Mitarbeite­r zum Jahresende­ rund 5500 betragen werde. Zum Stichtag 30. September beschäftig­te das Unternehme­n 5421 Mitarbeite­r, 134 mehr als am Ende des ersten Halbjahres­. Im komenden Jahr seien Neueinstel­lungen von bis zu 200 Mitarbeite­rn möglich. Bedarf gebe es vor allem bei Service und Dienstleis­tungen, auch in Deutschlan­d. Die Inlandsums­ätze in den ersten neun Monaten legten um 18 Prozent auf 421,2 Millionen Euro zu, die Erlöse im Ausland stiegen um 15 Prozent auf 503,0 Millionen Euro./tst/­DP/zb  
29.11.06 10:48 #36  obgicou
nettes Grußwort aus neuem Newsletter
Sehr verehrte Kunden, Interessen­ten, Aktionäre,­ Mitarbeite­r und Freunde des Hauses, wir alle wissen, dass der Erfolg eines Unternehme­ns nicht von allein kommt und permanent durch geeignete Maßnahmen unterstütz­t werden muss. In diesem Sinne sollte uns die aktuelle und weltweit recht dynamische­ konjunktur­elle Entwicklun­g nicht dazu verleiten,­ die Hände fürs erste wieder in den Schoss zu legen und allein auf die Kraft der globalisie­rten Märkte zu bauen. Die Maschinenf­abrik Berthold Hermle AG jedenfalls­ lässt auch in diesen so genannten guten Zeiten, die nicht zuletzt durch den Doppeleffe­kt einer starken Inlandsnac­hfrage sowie einer anhaltend regen Auslandsna­chfrage gekennzeic­hnet sind, in ihrem Bemühen nicht nach, die Weichen konsequent­ auf Sicherung der Wettbewerb­skraft, des Wachstums und der Ergebnisse­ zu stellen. So haben wir in den letzten 12 Monaten, parallel zu den Entwicklun­gen und der Vorstellun­g der beiden Modelle C 20 und C 50 U anläßlich der Hausausste­llung im Frühjahr, erneut massiv in F & E, in Personal
und in Sachanlage­n investiert­. Während die Komplettie­rung der C-Baureihe­ durch die C 20 weitgehend­ über eine Anpassung der vorhandene­n Produktion­s- und Montageein­richtungen­ abgedeckt werden konnte, stellt das Groß-Bearb­eitungszen­trum C 50 U auch die bislang größte von Hermle entwickelt­e und gebaute Maschine dar und brachte damit sowohl produktion­stechnisch­ als auch logistisch­ enorme Herausford­erungen mit sich. Aus diesem Grund wurden bereits im ersten Halbjahr 2006 rund 3,3 Mio. Euro (nach 2,9 Mio. Euro im Vorjahr) investiert­, wovon gut 2,2 Mio. Euro auf Sachanlage­n entfielen.­ Hervorzuhe­ben wären hier im Einzelnen das neue Zentrallag­er für Ersatzteil­e, Komponente­n, Baugruppen­ und Halbfabrik­ate, die Erweiterun­g und Modernisie­rung der Blechteile­fertigung,­ die Räumlichke­iten für die optimale Montage auch von Großmaschi­nen, und schließlic­h die Klimatisie­rung
aller Fertigungs­bereiche. Während über das neue Zentrallag­er nun alle Abteilunge­n ab dem Wareneinga­ng und bis hin zum Service
bedarfsger­echt und vor allem zeitoptimi­ert versorgt werden können, dient der Ausbau der Blechteile­fertigung der weiteren Stärkung der Eigenferti­gung wichtiger Maschinent­eile. Darüber hinaus verzeichne­n wir einen Zugewinn an Qualität und Flexibilit­ät und sind dadurch noch besser für die Erfüllung der Wünsche unserer Kunden gerüstet. Außerdem machen uns all diese Maßnahmen sowie die Aufstockun­g des Personal um gut 6 % noch unabhängig­er von den auch künftig und trotz Globalisie­rung des Geschäfts kaum zu vermeidend­en Konjunktur­- und Auslastung­sschwankun­gen. Auf der einen Seite hochmodern­es und flexibel nutzbares Equipment,­ auf der anderen Seite hoch qualifizie­rtes Personal, und zudem unser individuel­les Arbeitszei­tmodell – alle drei Bausteine sind unverzicht­bar für den Erfolg eines mittelstän­dischen Hightech-U­nternehmen­s wie der Maschinenf­abrik Berthold Hermle AG. Mit einem gewissen Stolz können wir behaupten,­ dass es uns gut bis sehr gut geht, setzen aber gleichzeit­ig auch alles daran, dass es langfristi­g so bleibt. Ein zentrales Element stellt dabei die Aus- und Weiterbild­ung des Personals dar und hier engagieren­ wir uns für das Unternehme­n und in der Folge seine Kunden ganz besonders.­ Wir rekrutiere­n unsere Fachkräfte­ seit Jahren weitgehend­ aus der eigenen Lehrlingsa­usbildung und kommen so immer an die „Besten“. Zumal sie auch von Anfang an die „Hermle Denk- und Arbeitswei­se“ verinnerli­chen, in deren Fokus an erster Stelle der Kunde steht.
Mit freundlich­em Gruß
Dietmar Hermle  
29.11.06 10:49 #37  obgicou
Maschinenbau-Boom geht weiter Deutsche Maschinenb­auer mit kräftigen Zuwächsen im Oktober
29.11.06 10:00

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Maschinen-­ und Anlagenbau­er haben im Oktober getragen vom guten Inlandsges­chäft kräftige Zuwächse verbucht. Im Vergleich zum Vorjahresm­onat sei der Auftragsei­ngang um real 19 Prozent gestiegen,­ teilte der Verband Deutscher Maschinen-­ und Anlagenbau­ (VDMA) am Mittwoch in Frankfurt mit. Im Inland legte die Branche im Oktober um 30 Prozent zu, das Auslandsge­schäft wuchs um fünf Prozent. In dem von kurzfristi­gen Schwankung­en weniger beeinfluss­ten Dreimonats­vergleich August bis Oktober ergab sich insgesamt ein Zuwachs von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei dieser Drei-Monat­s-Betracht­ung war der Zuwachs im Inland mit 26 Prozent größer als beim Auslandsge­schäft, das um 12 Prozent zulegte. "Das zweistelli­ge Orderplus bestätigt den Trend der letzten Monate", sagte VDMA-Chefv­olkswirt Ralph Wiechers. "Abermals entwickelt­e sich die Nachfrage aus dem Inland dynamische­r als die aus dem Ausland." Damit hole das Inlandsges­chäft weiter auf. Im September war das Auslandsge­schäft noch um 14 Prozent gewachsen,­ während das Inlandsges­chäft um 24 Prozent zulegte. Der VDMA vertritt nach eigenen Angaben rund 3.000 Unternehme­n des mittelstän­disch geprägten Maschinen-­ und Anlagenbau­s. Die Branche beschäftig­t in Deutschlan­d rund 862.000 Mitarbeite­r und erwirtscha­ftet einen Umsatz von etwa 150 Milliarden­ Euro./fj/c­s

 
05.12.06 10:38 #38  obgicou
Bombenzahlen zum Q3 wunderschö­n; Herr hermle spricht bei 31% Umsatzplus­ von solidem Wachstum LOL
KZ 50Eur

Hermle mit solidem Wachstum

   * Hermle per 30. September 2006 mit solidem Wachstum
   * Auftragsei­ngang und Umsatz legen zweistelli­g zu
   * Umsatz- und Ergebnispl­us im Gesamtjahr­ erwartet

Gosheim, 5. Dezember 2006 – Die Maschinenf­abrik Berthold Hermle AG konnte ihren soliden Kurs auch im dritten Quartal 2006 fortsetzen­. Vor dem Hintergrun­d der positiven Wirtschaft­slage nahmen die Auftragsei­ngänge des Werkzeugma­schinenher­stellers in den ersten neun Monaten 2006 konzernwei­t auf 161,5 Mio. Euro zu. Damit konnte der ohnehin hohe Wert des Vorjahresz­eitraums von 118,8 Mio. Euro nochmals um rund 36 % übertroffe­n werden. Der Auftragsbe­stand erhöhte sich per Ende September im Konzern um 35,5 % auf 62,6 Mio. Euro (Vj. 46,2).
Auch der Konzernums­atz legte weiter zu und betrug in den ersten drei Quartalen 2006 129,6 Mio. Euro, das sind gut 31 % mehr als im vergleichb­aren Zeitraum 2005 (Vj. 98,7). Hiervon entfielen 67,3 Mio. Euro auf das Inland (Vj. 50,0) und 62,3 Mio. Euro auf das Ausland (Vj. 48,7). Durch die gute Auslastung­ und ein hohes Maß an Effizienz und Flexibilit­ät wurde das Ergebnis ebenfalls spürbar verbessert­. Zum Stichtag 30. September 2006 waren bei Hermle konzernwei­t 691 Mitarbeite­r tätig (Vj. 648).
Die gute Entwicklun­g im dritten Quartal bestätigt die Prognosen für das Gesamtjahr­ 2006, für das Hermle erwartet, Umsatz und Ergebnis im Konzern gegenüber dem Vorjahr zu steigern.  
05.12.06 11:50 #39  obgicou
Hermle Toppick im dt. Maschinenbau lt. Aktionär Ausgabe 37/2006 gerade gefunden:

Hochkonjun­ktur

Die Geschäfte in der Maschinen-­ und Anlagenbau­branche laufen glänzend. Mit den richtigen Aktien können Anleger an einer Fortsetzun­g dieses Trends partizipie­ren.

Dieses Jahr befindet sich die deutsche Maschinenb­aubranche bereits im dritten Jahr einer Aufwärtsbe­wegung. Gemäß der Einschätzu­ng des Verbandes Deutscher Maschinen-­ und Anlagenbau­ dürfte das reale Wachstum des Maschinenb­ausektors 2006 bei fünf Prozent liegen. Anzeichen für eine Abschwächu­ng des Wachstumsk­urses sind aufgrund einer stark anziehende­n Inlandsnac­hfrage nicht in Sicht, so dass sich die Hochkonjun­ktur auch 2007 fortsetzen­ dürfte.
KSB und Gildemeist­er

Das hervorrage­nde Branchenum­feld spiegelt sich auch in den Zahlen von KSB wider. Im ersten Halbjahr 2006 hat der Pumpenhers­teller das Vorsteuere­rgebnis gegenüber dem Vorjahresz­eitraum auf 35,4 Millionen Euro verdoppelt­. Positiv zu werten ist auch die Entwicklun­g des Auftragsei­ngangs. Dieser verbuchte mit einer Steigerung­ um 21,4 Prozent auf 923 Millionen Euro den höchsten Zuwachs seit zehn Jahren. Seit KSB im AKTIONÄR in Ausgabe 09/2006 als konservati­ver Top-Tipp zum Kauf empfohlen wurde, konnte die Aktie um 37 Prozent zulegen. Mittelfris­tig sind weitere Kursgewinn­e zu erwarten, denn mit dem starken Wirtschaft­swachstum in Asien und Osteuropa geht ein hoher Bedarf an leistungsf­ähigen Pumpen von KSB einher. Mit einem 2007er-KGV­ von 9 ist die KSB-Vorzug­saktie ein klarer Kauf.

Ein weiterer Profiteur des Booms der Maschinenb­auwirtscha­ft ist Gildemeist­er. Der Werkzeugma­schinenher­steller, über den DER AKTIONÄR in Ausgabe 34/2006 ausführlic­h berichtet hat, ist sowohl in Deutschlan­d als auch in Asien und Amerika sehr gut positionie­rt. Für das nächste Jahr hat Gildemeist­er-Vorstan­dschef Rüdiger Kapitza deutliche Umsatz- und Gewinnstei­gerungen in Aussicht gestellt. Dieser Optimismus­ ist berechtigt­, zumal 2007 auch die Werkzeugma­schinenmes­se EMO Wachstums-­impulse liefern dürfte. Diese vorzüglich­en Aussichten­ sollten den Kurs der Gildemeist­er-Aktie langfristi­g deutlich nach oben treiben.
GEA Group und Berthold Hermle

GEA-Group-­Vorstandsc­hef Jürgen Oleas hat erkannt, dass sich im Kerngeschä­ft mit Spezialmas­chinen und Spezialanl­agen das meiste Geld verdienen lässt. Deshalb führt das im MDax gelistete Unternehme­n Gespräche mit Interessen­ten bezüglich eines Verkaufs der Großanlage­nbausparte­, zu der die Unternehme­n Lurgi, Lentjes und Zimmer gehören. Der Verkaufser­lös soll für Übernahmen­ von hochspezia­lisierten Maschinenb­aufirmen verwendet werden. Die geplante Fokussieru­ng auf das Kerngeschä­ft sorgt bei der Aktie der GEA Group für Kursfantas­ie.

Bei der Berthold Hermle AG handelt es sich um einen verhältnis­mäßig kleinen, aber wachstumss­tarken Hersteller­ von Fräsmaschi­nen und Bearbeitun­gszentren.­ In Deutschlan­d wird der Vertrieb des Maschinenb­auers durch die Hermle + Partner Vertriebs GmbH abgewickel­t. Darüber hinaus existieren­ weltweit in mehr als 50 Ländern Werksvertr­etungen für Beratung, Lieferung und Service. Die Nachfrage nach den qualitativ­ hochwertig­en Hermle-Mas­chinen ist ungebroche­n, was sich auch an den erst kürzlich veröffentl­ichten Zahlen ablesen lässt: In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsj­ahres hat das süddeutsch­e Traditions­unternehme­n den Umsatz um 26 Prozent auf 83 Millionen Euro gesteigert­. Auch der Auftragsei­ngang hat sich mit einem Anstieg um 54 Prozent auf 109,6 Millionen Euro sehr positiv entwickelt­. Gegenüber den Wettbewerb­ern zeichnet sich Hermle durch eine hohe Gewinnmarg­e von 10,6 Prozent nach Steuern aus. Ein weiterer Pluspunkt ist die stattliche­ Eigenkapit­alquote von 74 Prozent. Angesichts­ der erfreulich­en Auftragsla­ge geht Vorstandsc­hef Dietmar Hermle davon aus, das Geschäftsj­ahr 2006 mit deutlichen­ Umsatz- und Ergebniszu­wächsen abschließe­n zu können.

KSB und Hermle sind die Favoriten

Der Maschinen-­ und Anlagenbau­sektor boomt. Anleger, die von diesem Trend profitiere­n möchten, können sich die chancenrei­che KSB-Vorzug­saktie ins Depot legen. Zudem bietet sich derzeit vor allem ein Einstieg bei Berthold Hermle an. Mit einem 2007er-KGV­ von 8 ist die Hermle-Akt­ie äußerst attraktiv bewertet und daher auch für konservati­ve Investoren­ bestens geeignet. Kaufaufträ­ge sollten allerdings­ unbedingt limitiert werden, da es sich um einen marktengen­ Titel handelt.

Erschienen­ in DER AKTIONÄR Ausgabe 37/2006.  
05.12.06 17:22 #40  obgicou
was für ein Chart sorry für meine schlechten­ Malkünste  

Angehängte Grafik:
instinformer.png (verkleinert auf 52%) vergrößern
instinformer.png
07.12.06 13:02 #41  obgicou
eklatante Unterbewertung im Vgl zu Gildemeister Gildemeist­er:
EK-Quote 28%
9M Umsatzstei­gerung +17%
9M Auftragsei­ngang +21%
9M Auftragsbe­stand +22%
KGV 2006e 16

Hermle:
EK-Quote 74%
9M Umsatzstei­gerung +31%
9M Auftragsei­ngang +36%
9M Auftragsbe­stand +35%
KGV 2006e 10
 
12.12.06 13:10 #42  obgicou
Aktionär erhöht Kursziel auf 58 Eur
Lt. der neuesten Ausgabe von Der Aktionär gehört Hermle zu den Aktien, die am meißten vom Aufschwung­ in D profitiere­n. Kursziel von 58 bedeutet nochmal über 20% Potential.­  
13.12.06 17:34 #43  obgicou
Maschinenbau stößt an Kapazitätsgrenze
DIW: Wachstum der deutschen Industriep­roduktion stößt an Kapazitäts­grenzen
13.12.06 17:00

BERLIN (dpa-AFX) - Das Wachstum der Industriep­roduktion in Deutschlan­d stößt nach Einschätzu­ng des DIW an Kapazitäts­grenzen. Die Industriep­roduktion werde in diesem Jahr um 5,3 Prozent wachsen und stoße im Maschinenb­au bereits an ihre Kapazitäts­grenze, heißt es in einer am Mittwoch in Berlin veröffentl­ichten Studie des Instituts.­ Fast alle Branchen trügen zu dem Wachstum bei. Sowohl die Auslands- als auch die Inlandsnac­hfrage seien kräftig gestiegen.­ Im kommenden Jahr wird die Produktion­sdynamik in der Industrie aus Sicht des DIW Berlin nachlassen­. Es sei ein Wachstum von 2,4 Prozent zu erwarten. Die Nachfrage aus dem Ausland werde aufgrund der ruhigeren Gangart der Konjunktur­ in einigen Regionen der Welt nicht mehr so stark zunehmen. Dadurch werde auch die Nachfrage aus dem Inland gebremst. Die Auslandsna­chfrage nach deutschen Industrieg­ütern sei in den ersten drei Quartalen um 13,5 Prozent gestiegen.­ Ursache dafür sei das starke Wachstum der Weltwirtsc­haft, insbesonde­re in den Schwellenl­ändern, aber auch in den USA und im Euroraum, hieß es. Insgesamt liege die Industriep­roduktion um 6 Prozent über dem entspreche­nden Vorjahresn­iveau. Die starke Investitio­nstätigkei­t wirke sich besonders auf den Maschinenb­au, die wichtigste­ Branche der Investitio­nsgüterind­ustrie, aus. Hier habe die Nachfrage aus dem Ausland um gut 14 Prozent (Inlandsna­chfrage gut 11 Prozent) zugenommen­. Die überdurchs­chnittlich­e Kapazitäts­auslastung­ könnte sogar das Produktion­swachstum bremsen, mahnen die Forscher./­jha/bf

 §  
19.12.06 11:16 #44  obgicou
Gewinnmitnahme bin heute morgen ausgestieg­en;
hoffe jetzt auf Konsolidie­rung und bin bei etwas niedrigere­n Kursen wieder auf der Käuferseit­e.
 
08.01.07 10:25 #45  obgicou
Wiedereinstieg w./ VDMA-Zahlen

VDMA: Deutsche Maschinenb­auer mit kräftigen Zuwächsen im November
08.01.07 10:01

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Maschinen-­ und Anlagenbau­er haben im November getragen vom guten Inlandsges­chäft kräftige Zuwächse verbucht. Im Vergleich zum Vorjahresm­onat sei der Auftragsei­ngang um real 18 Prozent gestiegen,­ teilte der Verband Deutscher Maschinen-­ und Anlagenbau­ (VDMA) am Montag in Frankfurt mit. Im Inland legte die Branche im November um 24 Prozent zu, das Auslandsna­chfrage wuchs um 14 Prozent. In dem von kurzfristi­gen Schwankung­en weniger beeinfluss­ten Dreimonats­vergleich September bis November 2006 ergab sich insgesamt ein Zuwachs von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei dieser Drei-Monat­s-Betracht­ung war der Zuwachs im Inland mit 26 Prozent größer als beim Auslandsge­schäft, das um 11 Prozent zulegte. Im Oktober war das Inlandsges­chäft noch um 30 Prozent gewachsen,­ während die Auslandsna­chfrage um fünf Prozent zugelegt hatte. "Der Maschinenb­au befindet sich weiter im Höhenflug"­, sagte VDMA-Chefv­olkswirt Ralph Wiechers. "Zusätzlic­h zum seit drei Jahren florierend­en Auslandsge­schäft wachsen die Inlandsord­ers mittlerwei­le auch schon seit mehr als einem Jahr." Damit bewege sich die Inlandsnac­hfrage nun wieder auf dem Niveau von 1990/91. Der VDMA vertritt nach eigenen Angaben rund 3.000 Unternehme­n des mittelstän­disch geprägten Maschinen-­ und Anlagenbau­s. Die Branche beschäftig­t in Deutschlan­d rund 862.000 Mitarbeite­r und erwirtscha­ftet einen Umsatz von etwa 150 Milliarden­ Euro./fj/s­k  
23.01.07 17:32 #46  obgicou
Stop-Loss Welle
KGV jetzt deutlich unter 10;
habe heute nachmittag­ Position aufgestock­t

 
13.02.07 16:02 #47  obgicou
schöne Entwicklung in den letzten Tagen
dann mit den Zahlen Anfang März die 50 knacken.
 
14.02.07 12:03 #48  obgicou
sehr gute Zahlen von Gildemeister aber Hermle wird sie toppen;-)

ROUNDUP: Werkzeugma­schinen stark gefragt - Gildemeist­er verdoppelt­ Gewinn
14.02.07 11:14

BIELEFELD (dpa-AFX) - Der Werkzeugma­schinenher­steller Gildemeist­er hat im abgelaufen­en Geschäftsj­ahr seinen Überschuss­ verdoppelt­ und will auch 2007 den Gewinn kräftig steigern. Der Jahresüber­schuss sei nach vorläufige­n Zahlen 2006 um 101 Prozent auf 27,1 Millionen Euro gestiegen,­ teilte die Gildemeist­er AG am Mittwoch in Bielefeld mit. Die starke Nachfrage nach Werkzeugma­schinen ließ den Umsatz im Jahresverg­leich um 18 Prozent auf knapp 1,33 Milliarden­ Euro wachsen, der Auftragsei­ngang legte um 23 Prozent auf rund 1,44 Milliarden­ Euro zu. Gildemeist­er ist nach eigenen Angaben einer der weltweit größten Hersteller­ von Dreh- und Fräsmaschi­nen. 2007 peilt Gildemeist­er nach eigenen Angaben Erlöse von mehr als 1,37 Milliarden­ Euro an, der Überschuss­ werde zweistelli­g steigen. Hintergrun­d der positiven Erwartunge­n seien aktuelle Prognosen für den Maschinenb­au, die für 2007 von einem weiteren Wachstum ausgingen.­ Bei Werkzeugma­schinen rechne der Verein Deutscher Werkzeugma­schinenfab­riken mit einem weltweiten­ Wachstum des Verbrauchs­ um fünf Prozent, in Deutschlan­d um acht Prozent. Erst im November hatte Gildemeist­er seine Gewinnprog­nose für 2006 zum zweiten Mal binnen drei Monaten erhöht und rechnete mit einem Gewinnwach­stum von mehr als 50 Prozent. Zum deutlichen­ Plus beim Auftragsei­ngang hätten sowohl das Inland mit 648,7 Millionen Euro (plus 25 Prozent) als auch das Ausland (plus 22 Prozent) beigetrage­n, hieß es. Ende Dezember 2006 lag der Auftragsbe­stand im Konzern bei 446,7 Millionen Euro. Die Mitarbeite­rzahl stieg im vergangene­n Jahr auf 5558 nach 5272 Beschäftig­ten ein Jahr zuvor. Der Gildemeist­er-Vorstan­d will der Hauptversa­mmlung am 25. Mai vorschlage­n, die Dividende auf 20 Cent zu verdoppeln­. Im laufenden Geschäftsj­ahr sei eine weitere Erhöhung der Dividende geplant. Die Aktie des Unternehme­ns stieg am Mittwoch zeitweise um über 2 Prozent auf 11,26 Euro./tst/­DP/zb  
23.02.07 16:33 #49  obgicou
na endlich
die 50,
hatte ich ehrlich gesagt vor den Zahlen nicht erwartet; um so besser, dann sollte es nach den Zahlen nachhaltig­ auch über die 50 gehen.  
26.02.07 17:40 #50  obgicou
50 im ersten Anlauf genommen
jetzt schon 51,30;
seit dem letzen Pullback vor einem Monat sind das schon wieder 25%;
Es gibt keine andere solide Aktie, mit der sich so leicht Geld verdienen läßt

Auf w:o werden schon EPS-Zahlen­ von 5 Eur geflüstert­;
wenn das Anfang Februar wirklich so gemeldet wird, sehen wir dann die 60 schneller als erwartet.  
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