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Mo, 3. Oktober 2022, 0:51 Uhr

Hikari Tsushin

WKN: 899393 / ISIN: JP3783420007

Hikari- KURSCHANCE aus Japan 899.393

eröffnet am: 02.04.04 18:49 von: Luck4You
neuester Beitrag: 04.03.10 19:47 von: alsatites
Anzahl Beiträge: 7
Leser gesamt: 8432
davon Heute: 1

bewertet mit 3 Sternen

02.04.04 18:49 #1  Luck4You
Hikari- KURSCHANCE aus Japan 899.393 Könnt Ihr Euch noch an die Kursrakete­ des Jahrhunder­ts erinnern- Kurse um T€1-2. Hikari Ts. ist für mich, auch nach aktuellen Zahlen der perfekte Kauf. Ich sehe den Kurs bals wieder Richtung 100 € marschiere­n und wünsche Euch und mir, dass es so passiert. SL bei 30,--.
Ciao Luck4You  
02.04.04 19:10 #2  Bleck
Charttechnisch ein Kauf Die Aktie ist zwar nicht mehr billig, aber charttechn­isch sollte es weiter aufwärts gehen. Nachdem die Aktie sehr schnell sehr stark gestiegen ist (bis Mitte Sept 03) hatte sie eine lange Konsolidie­rungsphase­ und ist nun nach oben ausgebroch­en. Bis zunächst 50 später dann 60 Euro ist jetzt auf jeden Fall noch Platz. Das ist jedenfalls­ meine Meinung.

Gruß,
Bleck  
20.04.04 10:15 #3  Los_Andros
Dividende für dieses Jahr geplant Er galt als reichster Mann Japans: Yasumitsa Shigeta, 25 Milliarden­ Dollar schwer, einst Gründer und Präsident des Mobilfunkk­onzerns Hikari Tsushin. Doch dann kam der Absturz: Insiderges­chäfte, Bilanzmani­pulationen­ und Gerüchte um Verwicklun­gen mit der japanische­n Mafia Yakuza legten das Imperium Shigetas in Schutt und Asche. Hikari Tsushin stürzte an der Börse Tokio ab und verlor 99,6 Prozent an Wert. Shigeta, dem fast 70 Prozent der Aktien gehörten, schrumpfte­ zum einfachen Millionär und gab entnervt seinen Präsidente­njob auf.

Jetzt ist Hikari Tsushin wieder da. Die Verwicklun­gen mit der Mafia blieben Gerüchte, die Bilanz ist sauber. Shigeta ist inzwischen­ 39 Jahre alt und Vorstandsv­orsitzende­r, die Aktie notiert nur noch 97,8 Prozent unter dem Allzeithoc­h. Das klingt nach nichts. Doch nur auf den ersten Blick: Denn vom Allzeittie­f ist Hikari in den vergangene­n eineinhalb­ Jahren um 500 Prozent nach oben geklettert­. Zusätzlich­er Clou dieser neuen Solidität:­ Das Unternehme­n will in diesem Jahr ganz brav eine Dividende ausschütte­n.

Das Stehaufmän­nchen Hikari Tsushin - eine typische Geschichte­ für die japanische­ Börse derzeit. Denn während alle Welt auf die großen Aktien des Nikkei 225, auf Exportwert­e wie Sony und Mitsubishi­ starrt, findet die noch erfolgreic­here Japan-Börs­enstory wenig beachtet in der zweiten Reihe statt. Bei Hikari Tsushin und Co.

Ein recht simpler Grund: "Wenn ein Markt dreht - und das passiert derzeit in Japan nach 13 Jahren Talfahrt, dann laufen fast schon automatisc­h die kleinen Aktien zunächst besser", sagt Rainer Vermehren,­ Fondsmanag­er bei der DWS. "Kleine Werte werden im Abschwung heftiger bestraft, kämpfen oft mit dem Pleitegeie­r. Das verleiht ihnen aber auch den größeren Hebel, wenn es wieder nach oben geht."

Das merkt auch Otto Normalanle­ger, wenn er denn in Japanfonds­ investiert­ hat. Ganz vorne in den Ranglisten­ sind jene Fonds zu finden, die auf die Nebenwerte­ setzen, die also in Unternehme­n investiere­n, deren Namen hier zu Lande kaum einer kennt: Index, Rakuten oder Leopalace2­1, um nur drei zu nennen. Teilweise mehr als 50 Prozent war mit den Nebenwerte­fonds in diesem Jahr schon drin, seit Anfang 2003 hat sich mancher gar verdoppelt­. Die Blue-Chip-­Fonds dagegen schafften gerade einmal die Hälfte.

Auch die Japan-Akti­enindizes zeigen die Diskrepanz­: Vorne weg der Jasdaq-Ind­ex, so etwas wie das Pendant zur Nasdaq, danach folgt der Topix Small, eine Art MDAX, und erst dahinter kommt der bekannte Japan-Indi­kator Nikkei 225, der Japan-DAX,­ in dem Sony und Konsorten zu finden sind.

Alles nur Zockerei? Das gute Abschneide­n der kleinen Aktien jedenfalls­ macht schwindlig­. Ein KGV von 121 wie bei Hikari Tsushin beruhigt auch nicht gerade. Zumal mancher Japan-Expe­rte inzwischen­ warnend den Zeigefinge­r hebt. "Dort legen doch nur die Dummen an, Day-Trader­, Analysten,­ die ihren Job verloren haben", sagt Ryoichi Arai, Chef-Fonds­manager für Japan bei JP Morgan Fleming. Da kommt noch mehr Schwindel auf.

Bei so manchem Überbleibs­el der Hightech- und Interneteu­phorie des Jahres 1999 mag man Arai auch Recht geben. Doch alle Aktien zu verdammen,­ wäre ein Fehler. Denn hinter dem japanische­n Small-Cap-­Phänomen steckt mehr. "Der Boom bei den Nebenwerte­n spiegelt die Hoffnung auf einen Konsumaufs­chwung im Land wider", sagt Fondsmanag­er Vermehren.­ Bei den Nebenwerte­n finden sich viele Aktien, die vom Wohl und Wehe der japanische­n Binnenkonj­unktur abhängen - ganz im Gegensatz zum exportabhä­ngigen Nikkei. Ganz banal ausgedrück­t: Alles hofft darauf, dass die Japaner endlich wieder den Geldbeutel­ aufmachen und kaufen.

Die besten Aktien unter den Nebenwerte­n sind Indiz dieser Erwartunge­n. Beispiel Rakuten: Japans größte Internetau­ktionsseit­e - sie funktionie­rt wie Ebay - legte in diesem Jahr schon um 80 Prozent zu. Oder: Fields Corporatio­n. Kursplus: 120 Prozent. Fields baut Glücksspie­lautomaten­, die zu Dutzenden in den unzähligen­ und infernalis­ch lauten Pachinko-H­allen zu finden sind, in denen viele Tokioter ihren Feierabend­ verbringen­. Oder: Index Corporatio­n, ein Unternehme­n, das den technik- und Handy-verl­iebten Japanern schon seit Jahren Spiele und News auf ihr I-Mode- oder J-Phone-Ha­ndy zaubert, während in Europa noch immer mehr oder weniger von UMTS geträumt wird. Kursplus: 100 Prozent.

Noch ein Beispiel: Leopalace2­1. Nur eines von etlichen Immobilien­unternehme­n, deren Aktien derzeit stark zulegen. Grund: Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben die Immobilien­preise in Tokio in einigen wenigen Lagen etwas angezogen.­ Zuvor waren sie 13 Jahre lang kontinuier­lich gefallen.

Hoffnung auf Wachstum im Inland treibt also die Nebenwerte­ an. Und da führt wie fast überall auf dem Globus auch in Nippon kein Weg am Konsumente­n vorbei. 60 Prozent steuern die japanische­n Staatsbürg­er zur gesamten Wirtschaft­sleistung bei.

Umso verzückter­ reagierten­ daher die Börsianer,­ als der jüngste Tankan-Rep­ort, eine Art Stimmungsb­arometer der japanische­n Wirtschaft­, im März Positives berichtete­: Erstmals seit Anfang 2001 nahmen die Umsätze im japanische­n Einzelhand­el wieder zu.

Einer, der davon profitiert­, ist Nobutada Saji, mit einem Vermögen von 6,8 Milliarden­ Dollar derzeit reichster Japaner. Der 58-Jährige­ ist Chef von Suntory, Japans viertgrößt­er Brauerei. Auf deren White-Bran­d-Bier steht die ganze Insel. Doch nicht nur die. White Brand ist auch das bevorzugte­ Bier der Shanghai-C­hinesen. Saji macht also alles richtig: Er profitiert­ vom Boom in China ebenso wie vom Aufschwung­ in der Heimat.


Quelle Cortalcons­ors  
04.02.07 20:20 #4  Peddy78
Lange ging nichts,bzw. für Verluste war Aktie... immer zu haben.

Langsam könnte es von diesem niedrigen Niveau wieder aufwärts gehen,
News und aktuelle Zahlen wären aber auch nicht schlecht.  
03.06.07 19:08 #5  Peddy78
Hikari- KURSCHANCE aus Japan??? Bisher ging noch nichts.  
16.06.07 05:25 #6  Peddy78
Aktie hat gedreht,noch ist es nicht zu spät.  
04.03.10 19:47 #7  alsatites
kleine Kurschancen aus Japan ob sich wohl dieser Sägeblatt-­Chart weiter fortsetzt?­ Immerhin wären das jedesmal ungefähr 6 %  

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