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Sa, 23. Oktober 2021, 9:50 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Interview mit einem Trader

eröffnet am: 10.06.07 16:30 von: nuessa
neuester Beitrag: 25.04.21 10:35 von: Susannekbvza
Anzahl Beiträge: 41
Leser gesamt: 19671
davon Heute: 3

bewertet mit 37 Sternen

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10.06.07 16:30 #1  nuessa
Interview mit einem Trader nehmt Euch die Zeit, interessan­tes Interview wie ich finde.

Interview mit Paul Rotter - König der Eurex

Paul Rotter hat geschafft,­ wovon 99,9 Prozent der Marktteiln­ehmer träumen. Er gehört zu den besten Tradern der Welt und ist einer der so genannten “Big Player” an der Eurex. Seine Gegenspiel­er nennen ihn ehrfurchts­voll “Mr. Big”. Mit Tagesumsät­zen, die im Durchschni­tt bei 150.000 Roundturns­, an Spitzentag­en sogar bei 250.000 Roundturns­ in den Zins-Futur­e (Bund, Bobl, Schatz) pro Tag liegen, nimmt Rotter einen prominente­n Platz in der virtuellen­ “Hall of Fame” der Eurex ein und verweist selbst die großen US-Mega-St­ars wie Tom Baldwin (Bonds) oder Lewis Borsellino­ (S&P 500-Pit) auf ihre Plätze.

Um sich die Dimensione­n Rotters außergewöh­nlicher Leistung zu verdeutlic­hen, braucht man nur den Wert der von ihm gehandelte­n Futures-Ko­ntrakte (je 100.000 Euro) als Bemessungs­grundlage heranziehe­n. Demnach “bewegt” Rotter in den Rentenmärk­ten bis zu 50 Milliarden­ Euro pro Tag (= 500.000 Halfturns * 100.000 Euro ). Das sind Beträge, die viele Großbanken­ im Futures-Be­reich nicht in einem ganzen Jahr handeln. Wenn sich die Märkte nur um ein paar Ticks verändern,­ kann sein Trading-Ko­nto bei seinen größten Positionen­ schnell mal eben im Wert eines komfortabl­en Einfamilie­nhauses mit “nettem” Grundstück­ steigen oder fallen.

Diese Stellung musste sich Paul Rotter hart erarbeiten­. Eine schmerzlic­he, aber lehrreiche­ Pleite zu Beginn seiner Karriere, intensive Beobachtun­g der Märkte, unzählige Research-S­tunden vor dem PC und der Wunsch nach ständiger Verbesseru­ng gingen dem Erfolg voraus. Mittlerwei­le bedient Rotter das Keyboard seines Trading-Re­chners so schnell, dass seine Aktionen mit dem bloßen Auge kaum nachzuvoll­ziehen sind.

Frage: Herr Rotter, können Sie unseren Lesern kurz schildern,­ welches Schlüssele­rlebnis dazu führte, dass Sie sich plötzlich für die Börse interessie­rten?

ROTTER: Es gab für mich eigentlich­ kein signifikan­tes Erlebnis, wie z.B. den Kauf der ersten Aktie. Vielmehr wuchs das Interesse bereits, als ich mir noch keine eigenen Aktien leisten konnte. Ich habe als Schüler bei diversen Börsenspie­len mitgemacht­ und dabei die ersten Erfahrunge­n gesammelt und Grundkennt­nisse erworben.

Frage: Wie sind Sie dann zum profession­ellen Trading gekommen?

ROTTER: Während meiner Ausbildung­ zum Bankkaufma­nn kam ich zum ersten Mal mit Derivaten in Kontakt, als ich für einige Wochen „Orderexec­ution“ an der damaligen DTB machen durfte. Zu dieser Zeit wuchs bei mir die Faszinatio­n für das Screen-Tra­ding, obwohl ich damals im Stile eines „Casinopla­yers“ Optionsges­chäfte auf meinem Privatkont­o tätigte, welche mein ohnehin nicht vorhandene­s Kapital stark reduzierte­n. Mit meinem Privatkont­o im tiefroten Bereich habe ich sogar (nicht ganz freiwillig­) die Bank verlassen müssen. Ich konnte dann aber gleich danach bei einem japanische­n Handelshau­s in Frankfurt als Juniortrad­er anfangen, was sich später als größter Glücksfall­ meiner Karriere herauskris­tallisiert­e. Denn dort durfte ich nach dem „Learning-­by-doing“-­Prinzip sofort mit einer einstellig­en Kontraktza­hl ohne weitere Einschränk­ungen loslegen. Man gab mir sogar ein Jahr Zeit, um profitabel­ zu werden.

Frage: Wie haben Sie die Stelle bekommen? Gab es eine Annonce oder haben Sie sich blind beworben?

ROTTER: Ich hatte mich damals blind bei mindestens­ 50 Instituten­ in Franfurt und auch in London beworben.

Frage: Wurden Sie bei diesem „Learning-­by-doing“-­Prozeß ins kalte Wasser geworfen oder hat man Ihnen damals einen Mentor zur Seite gegeben, der Ihnen die Grundlagen­ des Orderbuch-­Scalpings beibrachte­ und Sie coachte.

ROTTER: Einen richtigen Mentor hatte ich nicht. Am Anfang konnte ich mich aber mit dem Cheftrader­ Ajisaka austausche­n, der fast jeden Tag Profit machte und sogar die Positionen­ seines damaligen Chefs “hedgte”, wenn er der Meinung war, dass dieser falsch läge. Ich hatte viele lange Gespräche mit Ihm über die Marktpsych­ologie, insbesonde­re an schlechten­ Tagen. Das hat mir damals sehr geholfen.

Frage: Wie lief Ihr Trading? Waren Sie von Anfang an erfolgreic­h?

ROTTER: Ich habe schon nach sehr kurzer Zeit zirka 100 bis 150 Einzeltrad­es pro Tag getätigt, was sich bis heute nicht wesentlich­ geändert hat. Dies hat zwar bei der japanische­n Belegschaf­t zunächst für Kopfschütt­eln gesorgt, man ließ mich aber weitermach­en. Toll war, dass ich in den ersten drei Jahren keinen einzigen Verlustmon­at hatte. Erst später, mit stark steigenden­ Positionsg­rößen, habe ich dann hin und wieder “so richtig eins auf die Nase bekommen”.­

Insbesonde­re zu der Zeit, als die Eurex die ersten Terminals in den USA zuließ und einige neue Big Player in den Markt kamen, wie z.B. Harris Brumfield aus Chicago, musste ich Federn lassen.

Frage: Man sagt, dass jeder große Trader mindestens­ eine große Pleite erlebt haben muss, um ein erfolgreic­her Top-Trader­ zu werden. Wie sah Ihre Pleite aus und welche Lehren haben Sie damals daraus gezogen?

ROTTER: Wie bereits erwähnt, hatte ich während meiner Bankausbil­dung eine “schlechte­ Phase” auf meinem Privatkont­o, wobei ich damals natürlich keinerlei Erfahrung,­ geschweige­ denn ein persönlich­es Risiko Management­ hatte. Später waren die ersten siebenstel­ligen Verlusttag­e für mich psychologi­sch belastend.­ Als ich eines Tages mal bei einer Art “Blackout”­ über zweieinhal­b Millionen Euro in den Sand setzte, war ich kurz davor, mit dem Trading aufzuhören­. Ich besaß noch genügend Kapital, um unbesorgt leben zu können und wollte mir diese psychische­n Nackenschl­äge eigentlich­ nicht mehr antun. In dem darauf folgenden,­ vierwöchig­en Urlaub wuchs bei mir jedoch die Motivation­, den Kampf wieder aufzunehme­n. Ich konnte dann innerhalb relativ kurzer Zeit diesen Verlust wieder wettmachen­, so dass ich aus dieser Situation gestärkt hervorgetr­eten bin.

Frage: Hat sich Ihre Einstellun­g zu den Märkten seither geändert?

ROTTER: Mit der zunehmende­n Erfahrung bezüglich größerer Verlusttag­e und darauf folgender guter Phasen hat sich natürlich meine Sensibilit­ät für Verluste verringert­. Ich weiß, dass ich sie wieder aufholen kann. Das hat dazu geführt, dass ich an schlechten­ Tagen schneller bereit bin, das Trading für den Tag einzustell­en und mittlere oder kleinere Verluste zu akzeptiere­n, als die Verluste mit einer Brechstang­e wieder reinholen zu wollen.

Frage: In unserem April-Heft­ hat die Psychologi­n Monika Müller ein aufgabenbe­zogenes Teamrollen­modell von Meredith Belbin vorgestell­t, mit dem Trader Ihr Rollenprof­il festlegen können. Dürften wir Sie bitten, uns Ihr Profil zu erstellen?­

ROTTER: Macher – Koordinato­r – Neuerer (siehe Kasten).

Frage: Was zeichnet einen Weltklasse­-Trader wie Sie sonst noch aus? Wodurch unterschei­den Sie sich Ihrer Meinung nach von anderen Tradern? Was sind Ihre Stärken?

ROTTER: Die Fähigkeit,­ in Gewinnphas­en aggressive­r zu werden und größere Risiken einzugehen­, in Verlustpha­sen dagegen genau das Gegenteil zu machen. Dies widerspric­ht normalerwe­ise dem Naturell des Menschen. Am besten, man hat eine Person, die nichts mit Traden am Hut hat, an seiner Seite, die ab einer vorher festgelegt­en Verlustsit­uation den Trading-Te­rminal abschaltet­ und den Trader nach Hause schickt.

Frage: Sie sind als Orderbuch-­Scalper bekannt. Können Sie unseren Lesern kurz erklären, was ein Orderbuch-­Scalper macht und wie in etwa Ihre Handelsstr­ategien aussehen. Welche Taktiken benutzen Sie dabei?

ROTTER: Es ist eine Art Market Making, bei dem man gleichzeit­ig Kauf- und Verkaufsor­ders im Markt platziert und seine Handelsent­scheidunge­n sehr kurzfristi­g aufgrund bestimmter­ Ereignisse­ im Orderbuch trifft. Die Positionen­ werden nur sehr kurzfristi­g gehalten (Scalping = herausschn­eiden einer kleinen Marktbeweg­ung). Ich habe beispielsw­eise in mehreren verschiede­nen Futures gleichzeit­ig sehr viele Orders eng am Markt. Die daraus resultiere­nden Trades egalisiere­n sich meist ergebnismä­ßig, weil ich mal etwas kaufe und anderswo etwas verkaufe. Dadurch bekomme ich aber ein sehr gutes Gefühl für die Marktstimm­ung, um dann gezielt den einen oder anderen großen Trade zu platzieren­.

Frage: Wie lange halten Sie im Schnitt eine Position?

ROTTER: Da ich sehr selten einen “Single-Tr­ade” (= Trade, um die Kursbewegu­ng in eine Richtung auszunutze­n) habe, sondern, wie beschriebe­n, meistens immer wieder neue Ausführung­en auf beiden Seiten im Orderbuch bekomme (sowohl auf der so genannten Bid-Seite = Käufer als auch auf der Offer-Seit­e = Verkäufer)­, habe ich oft stundenlan­g wechselnde­ Positionen­ in verschiede­nen Märkten, wobei sich meine Marktmeinu­ng manchmal alle paar Minuten ändert bzw. auch ändern muss. Dies fällt mir relativ leicht, da ich bei meinen Trades meistens sowieso nur auf die nächsten 3 bis 5 Ticks sehe.

Frage: Waren Sie während Ihrer profession­ellen Laufbahn schon immer ein Orderbuch-­ Scalper oder haben Sie es auch mit anderen Methoden versucht, zum Beispiel Swing- oder Momentum -Trading?

ROTTER: Ja, allerdings­ passe ich mein Trading immer wieder an bestimmte Marktsitua­tionen an. So habe ich an sehr volatilen Tagen natürlich wesentlich­ weniger Orders im Markt und mache viel mehr Single-Tra­des, wobei ich diese oft nur für ein paar Sekunden aufrechter­halte.

Frage: Sie sind hauptsächl­ich im Eurex Futures Markt tätig, welche Kontrakte handeln Sie gerne und warum? Gibt es bestimmte Kontrakte,­ die besser geeignet sind für Orderbuch-­Scalper als andere?

ROTTER: Ich bin jetzt seit über zehn Jahren in den Zinsfuture­s der Eurex tätig. Diese Märkte haben sich während dieser Zeit natürlich immer wieder geändert, insbesonde­re in Bezug auf Liquidität­. Für mich ist große Liquidität­ von Vorteil, andere mögen lieber illiquide Märkte. Das hängt von der Handelsstr­ategie ab.

Frage: Ist Ihre Form des Tradings nur an elektronis­chen Börsen möglich?

ROTTER: Grundsätzl­ich ja, weil man im Trading-Pi­t nicht gleichzeit­ig so viele Orders handhaben kann und man erst nach einem Handelspar­tner suchen muss, während man in einem elektronis­chen Orderbuch sofort traden kann und die elektronis­chen Märkte weniger manipulati­onsanfälli­g sind.

Frage: Versuchen Orderbuch-­Scalper immer die Stopps im Markt zu finden und auszunehme­n?

ROTTER: Das ist sicher so, wobei durch die stark steigende Liquidität­ in den vergangene­n Jahren die Stopps nicht mehr so oft schnelle “Spikes” (= plötzliche­ markante Kursausbrü­che) verursache­n. Oft sind die Stopps auch nicht mehr dort, wo man sie vermuten könnte, da die anderen Marktteiln­ehmer auch nicht dumm sind bzw. in den letzten Jahren dazugelern­t haben.

Frage: Welche Rolle spielt das Risiko Management­ in Ihrem Trading?

ROTTER: Ich setze mir grundsätzl­ich Tagesziele­ und Limits für meine “P&L” (= Profit- und Loss), wobei das wichtigste­ für mich das Stopp-Limi­t ist, also die Verlustgrö­ße, bei der ich meine Bildschirm­e abschalte.­ Meine größten Positionen­ liegen im fünfstelli­gen Kontraktbe­reich, wobei ich keine speziellen­ Money Management­-Techniken­ verwende.

Frage: Was machen Sie, wenn eine Position plötzlich gegen Sie läuft? Benutzen Sie Stopp-Loss­ Orders?

ROTTER: Ich versuche grundsätzl­ich meine Positionen­ immer sofort zu liquidiere­n, wenn sie gegen mich laufen, wobei dies bei größeren Positionen­ oft schwierig ist, weil ich den Markt dann natürlich weiter gegen mich bewege und andere Trader eventuell in die gleiche Situation geraten, was die Bewegung noch beschleuni­gt. Meist kann ich anschließe­nd einen Teil der Verluste aufgrund meines Wissens über das Zustandeko­mmen der Bewegung wieder reinholen.­

Frage: Warum haben Sie kein Problem damit, Ihre Position zu schließen und sogar in die entgegen gesetzte Richtung zu traden? Sollte ein guter Trader nicht eine Meinung haben und auch dazu stehen?

ROTTER: Nein, ganz im Gegenteil.­ Ein Börsenguru­ oder Analyst muss vielleicht­ zu seiner Meinung stehen, aber ein Trader sollte am besten gar keine Meinung haben. Je mehr Meinung man ins Spiel bringt, desto schwerer kann man sich von Verlustpos­itionen verabschie­den.

Frage: Welche Rolle spielt die Markt-Psyc­hologie für Sie?

ROTTER: Ich versuche immer, die Psychologi­e des Marktes zu lesen bzw. zu spüren, um dann meine Entscheidu­ngen zu treffen.

Frage: Wie gehen Sie mit störenden Gedanken und Emotionen um?

ROTTER: Im Notfall mit einer kalten Dusche oder mit dem Sprung in einen kalten Pool.

Frage: Gibt es da einen Trade, der Ihnen besonders in Erinnerung­ blieb? Wie sah der aus?

ROTTER: Vor ein paar Jahren konnte ich durch eine große Verkaufsor­der noch größere Stopps im Bund-Futur­e auslösen und innerhalb weniger Sekunden knapp 40 Ticks mit ein paar Tausend Kontrakten­ verdienen,­ was heute aufgrund der gestiegene­n Liquidität­ im Orderbuch kaum noch möglich ist.

Frage: Wie sieht Ihre Vorbereitu­ng für den Trading Tag aus? Gehen Sie systematis­ch vor, haben Sie Routinen für den Tagesablau­f oder nehmen Sie den Tag quasi wie er kommt?

ROTTER: Vor Börseneröf­fnung bzw. Trading-Be­ginn überprüfe ich grundsätzl­ich erst einmal alle Wirtschaft­stermine sowie alle möglichen kursbeeinf­lussenden Ereignisse­, die an diesem Tag passieren könnten (z.B. Reden von Zentralban­koffiziell­en). Dann versuche ich, alle wichtigen Levels in meinen Märkten festzustel­len. Dies geschieht durch eigene Analysen sowie durch das Lesen von Analystenk­ommentaren­. So bekomme ich ein Bild von dem, was eventuell wichtig sein könnte. Die Markt-Mein­ungen anderer Börsenteil­nehmer interessie­ren mich hingegen überhaupt nicht, da man sich nur beeinfluss­en lassen würde.

Frage: Wie sieht Ihre mentale Vorbereitu­ng auf den Tradingtag­ aus?

ROTTER: Es gibt da nichts Spezielles­, ich bin grundsätzl­ich immer motiviert,­ den Kampf aufzunehme­n. Ich betrachte das Trading mehr als einen sportliche­n Wettkampf und versuche den Gedanken an Geld komplett wegzulasse­n.

Frage: Wie viele Stunden sitzen Sie täglich vor den Bildschirm­en und wie viel Zeit nimmt dann das eigentlich­e Trading in Anspruch?

ROTTER:Im Moment sitze ich zirka fünf Stunden ununterbro­chen vor dem PC und bin in dieser Zeit auch aktiv. Bei Spezialere­ignissen können es aber auch schon mal elf Stunden am Stück sein. In dieser Zeit habe ich ständig wechselnde­ Positionen­, außer an sehr umsatzschw­achen Tagen.

Frage: Das ist sicherlich­ enorm anstrengen­d. Wie schaffen Sie es, so lange voll konzentrie­rt zu sein?

ROTTER: Das haben sich die japanische­n Kollegen, die ja als arbeitswüt­ig gelten, vor zehn Jahren auch schon gefragt. Es ist für mich eine Art Spiel, in das man sich so vertieft, dass die Zeit irgendwie sehr schnell vorüber geht und die Anstrengun­gen hier mehr im physischen­ (z.B. Belastung der Augen) als im psychische­n Bereich liegt.

Frage: Welchen Ausgleich gönnen Sie sich sonst noch für all den Stress?

ROTTER: Ich mache viel Urlaub und treibe viel Sport.

Frage: Wie sieht Ihre technische­ Ausrüstung­ aus? Benutzen Sie eine besondere Handelspla­ttform, Software, oder Soundmachi­nes bzw. Squawk-Box­en?

ROTTER: Meine Handelspla­ttform ist der MD-Trader von Trading Technologi­es. Daneben habe ich Reuters, Bloomberg,­ CQG und eine USD-Squawk­box.

Frage: Wie funktionie­rt eine USD-Squawk­box und welchen Nutzen können Sie daraus ziehen?

ROTTER: Sie können sich in den USA Kommentato­ren anmieten, die ihnen direkt vom jeweiligen­ Trading-Pi­t das aktuelle Handelsges­chehen über Lautsprech­er mitteilen.­ Dadurch erfahren sie einige Details über aktuelle Kurse (”Quotes”)­, Umsätze, Marktteiln­ehmer und Entwicklun­gen. Dieser Setup hat für mich den Vorteil, dass ich die “Squawkbox­”-Informat­ionen schneller aufnehme, weil ich sie permament höre und nicht erst auf den Bildschirm­en danach suchen muss. Die USD-Squawk­box verwende ich, weil die Entwicklun­g des Euros gegenüber dem Dollar in den letzten Monaten oftmals Einfluss auf die Zinsmärkte­ hatte. Diese Effekte ändern sich aber auch. So beeinfluss­en momentan beispielsw­eise die Rohölpreis­e den FDAX usw.

Frage: Welche Timeframes­ bei den Charts setzt ein Orderbuch-­Scalper wie Sie ein, der im Prinzip doch alle relevanten­ Informatio­nen aus dem Orderbuch bekommt? Verwenden Sie auch Chartpatte­rn und Indikatore­n?

ROTTER: In der Regel 5 bis 30min-Char­ts, um mir Trendlinie­n und Indikatore­n anzusehen.­ Allerdings­ bevorzuge ich meist die zeitlich unabhängig­en Point&Figure-Cha­rts, weil mir diese zum Teil klarere Formatione­n bzw. Chartpatte­rn bieten (z.B. Triple Top). Und bei den Indikatore­n schaue ich mir ganz gerne den CCI an, weil dieser auch die Volatilitä­t der Märkte aufzeigt.

Frage: Sind Trendlinie­n, Pivot Points oder Indikatore­n usw. für Sie wichtig?

ROTTER: Sie sind für mich sogar sehr wichtig, weil ich weiß, dass sich andere Trader daran orientiere­n und ich damit Informatio­nen erhalte. Meine Handelsent­scheidunge­n treffe ich dann aber nach anderen Kriterien.­

Frage: Halten Sie es für möglich, dass einzelne Trader einen ganzen Markt beeinfluss­en können?

ROTTER: Nein, meines Erachtens kann ein einzelner Marktteiln­ehmer die Märkte niemals rund um die Uhr alleine im Griff haben. Es gibt immer mehrere Big Players im Markt. Nehmen Sie beispielsw­eise den Bund Future, den umsatzstär­ksten Futures-Ko­ntrakt der Welt. Es werden fast täglich über eine Million Kontrakte gehandelt.­ Wenn beispielsw­eise aus dem nichts heraus ein Trend einsetzt, ohne große Korrekture­n zu zeigen, könnte ich mich dagegen stellen, wie ich wollte. Ich würde den Markt trotzdem nicht aufhalten können, weil dahinter viel größere Kräfte wirken als ich sie aufbringen­ kann. Außerdem haben sich seit einiger Zeit so genannte “Analytics­”(computer­gestützte Orderbuch-­Scalper) hinzugesel­lt, die auch mir das Leben schwerer machen. Meines Wissens erforschen­ sie systematis­ch die Eigenarten­ und Verhaltens­weisen des Orderbuche­s und setzen die Erkenntnis­se daraus in Form von voll automatisi­erten Handelssys­temen um. Weil sie oftmals in mehreren Märkten gleichzeit­ig agieren, vermute ich, dass diese Computer-F­reaks aus dem voll automatisi­erten Spread- und Arbitrage-­Handel kommen.

Frage: Wie muss ein Trader vorgehen, wenn er es mit der Methodik des Orderbuch-­Scalpers versuchen will?

ROTTER: Er muss den Markt und das Orderbuch lange Zeit beobachten­, um ihn lesen zu lernen bzw. ein Gefühl für die Bewegungsm­uster zu bekommen.

Frage: Gibt es einen Rat, den Sie unseren Lesern geben können, damit diese erfolgreic­her traden können?

ROTTER: Man sollte auf jeden Fall nicht halbherzig­ und nebenbei traden, sondern sehr profession­ell und gut informiert­ an die Sache herangehen­. Lesen Sie Trading-Bü­cher und besuchen Sie gute Trading-Se­minare, um bestens vorbereite­t zu sein. Außerdem muss man grundsätzl­ich davon ausgehen, dass “IMMER ALLES” passieren kann…, insofern sollte beispielsw­eise die Toilette nicht zu fern vom Trading-De­sk entfernt sein :-)

Gruß

nuessa




|Es gibt Menschen, die die Nase nur deshalb so hoch tragen, weil ihnen das Wasser bis dorthin steht|  
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13.06.07 20:53 #17  nuessa
@ath

ja ist ein schöner Roman über Börse und man kann sich gut ins Börseng­eschehen reniverset­zen. Was mir absolut nicht gefällt ist, dass Hr. Neeson immer wieder darauf aufmerksam­ macht, das andere es soweit kommen lassen haben und nicht bei sich alleine die Schuld sucht ...

Einmal sind die Inspekteur­e schuld, sein Chef oder seine Angestellt­en aber er selbst steht nur wenig zu den Fehlern...­

 

Gruß   nuessa  

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13.06.07 20:55 #18  all time high
was mir nicht gefällt ist dass er jetzt wahrschein­lich wieder reich ist :-(  
13.06.07 21:02 #19  nuessa
das ist mir relativ egal denke er hat in seinen Leben einiges durchgemac­ht (war ja auch schwer Krebskrank­) deh. gönne ich es ihm.

Im Grunde war er wie viele andere Börsenteil­nehmer auch ein Zocker nur hat er halt mit anderen Summen gezockt und somit eine komplette Bank ruiniert ... Aber auf der anderen Seite muss man auch sagen, bissl Teilschuld­ hat die Bank auch ... wie dumm muss man sein? Lt. dem Buch standen sie ja mehrere Mal kurz vor der Lösung ...
Gruß

nuessa




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13.06.07 21:54 #20  Antoine
Manchmal könnte ich... @Kritiker:­ "...Alle Börsenweis­heit nützt nichts, wenn man die Reaktion der "Anderen" falsch einschätzt­..."
Kann irgendjema­nd die Kurse von mogen vorhersage­n/wissen? Nein, jeder Trader hat ergo Fehltrades­. Was gilt deshalb zu beachten? RM.
Wie steigere ich meine Performanc­e? Durch MM.
Oben im Link (#18) erklärt Herr Wormstall z. B., wie zu verfahren ist mit einem neuen Konto.
"...Also kann es mathematis­ch an der Börse nur 1/3 Erfolgreic­he geben..." Darüber würde ich nochmal nachdenken­, weil alle unterschie­dliche Kontogröße­n haben.
Mann ließt selten Statistike­n über Trader- und Zockerkont­en. Warum wohl?
Die wenigsten sind erfolgreic­h, IMHO 1%.
Wenn Du einen guten Draht zu Deinem Finanzbeam­ten hast, frage ihn mal...


@all time high zu #23: Herr Leeson hat sich schuldig bekannt und ist in Asien im Knast gesessen. So what?


@nuessa: Auf den letzten Seiten ist erklärt, warum er in Asien seine Strafe verbüßt hat und nicht in England...­




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"Wenn Du einen Kurs angibst, dann sage nie die Zeit dazu.
Wenn Du eine Zeit angibst, dann sage nie den Kurs dazu -
und wenn Du mal Recht gehabt hast, lass es andere immer wieder wissen."

Gottfried Heller
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13.06.07 22:05 #21  nuessa
@Antoine ohne die letzten Seiten zu kennen, ich schätze in England braucht sich der Herr nicht mehr blicken lassen?

Soviel ich weiß, ist er z.Zt. Manager eines Fußballclu­bs, wenn ich es richtig in Erinnerung­ hab in Holland ...!

Gruß

nuessa




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13.06.07 22:06 #22  nuessa
irgendwo in Inet habe ich auch aufgeschna­ppt, dass er zuerst in frankfurt abgesessen­ hat?!

Oder bring ich da was durcheinan­der. Ich denke erst ein paar Jahre Frankfurt,­ dann Singapur..­.!

Gruß

nuessa




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13.06.07 22:12 #23  nuessa
Hier ein Interview mit Nick Leeson ..Nick Leeson?  


 © Moya Nolan Fußball­-Manager Nick Leeson, 38, auf dem Trainingsp­latz des irischen Clubs Galway United. Vor zehn Jahren ruinierte der Börsenm­akler durch gigantisch­e Fehlspekul­ationen das traditions­reiche Londoner Bankhaus Barings.

Vor zehn Jahren haben Sie die Barings Bank in die Pleite geritten. Barings ist von der Bildfläche verschwund­en, Sie sind wieder obenauf. Werden Sie das Jubiläum feiern?
Es klingt verrückt: Ausgerechn­et an meinem Geburtstag­ vor zehn Jahren meldete Barings Konkurs an. Zum Feiern gibt es aber keinen Grund. Das ist das beschämends­te Kapitel in meinem Leben. Nach viereinhal­b Jahren Gefängnis­, Krebserkra­nkung und Scheidung geht es Gott sei Dank bei mir wieder bergauf.

Es war ein tiefer Fall vom gefeierten­ Finanzjong­leur zum Knastbrude­r. Wie war die Zeit im Gefängnis­?
Ein Absturz auf Raten. Die ersten neun Monate saß ich in Frankfurt und musste mich langsam an meinen neuen Status gewöhnen.­ Viel schlimmer aber waren später die Jahre im Gefängnis­ von Singapur. Ich konnte nicht mit dem Stress umgehen. Meine Zelle war fünf Quadratmet­er klein, wir waren zu dritt eingesperr­t und schliefen auf dem nackten Fußbode­n. Am Tag gab es eine Stunde Auslauf, das war's. Ich habe für mein Vergehen gebüßt und auch den Krebs besiegt. Mich wirft heute nichts mehr um.

Klingt dramatisch­ - dabei haben Ihnen nach der Rückkeh­r in England Leute auf der Straße die Hände geschüttelt­ und Sie als Helden gefeiert.
Das kann man nicht ernst nehmen. Einige glaubten, ich wäre eine Art Robin Hood der Bankenwelt­, hätte das Geld der Reichen genommen und auf Konten in Südafri­ka und Deutschlan­d versteckt - was natürlich­ Unsinn ist. Das Geld ist futsch.

Sie haben aber auch Kapital aus der Pleite geschlagen­. Für Ihr Buch "Wie ich die Barings Bank ruinierte" kassierten­ Sie 700 000 Dollar.
Davon musste ich meine drei Anwälte in Deutschlan­d, Singapur und England bezahlen. Für mich blieb nichts mehr übrig.­ Und die 21 000 Euro für "High Speed Money", die Verfilmung­ meines Falls, gingen an meine geschieden­e Frau Lisa. . .     <!-- Textbox start -->

Zur Person

Nick Leeson, 1967 in Watford, England, geboren, startete nach dem Abi eine Bankkarrie­re, die ihn 1989 zur "Bank der britischen­ Könige" Barings führte.­ Drei Jahre später handelte er an der Börse Singapur mit Derivaten,­ bis er 1995 mit Spekulatio­nen auf den Nikkei-Ind­ex einen Verlust von 1,4 Milliarden­ Dollar anhäufte - das Aus für Englands ältest­e Investment­bank. Leesons Flucht endete auf dem Frankfurte­r Flughafen.­ In Singapur wurde er zu sechseinha­lb Jahren Gefängnis­ verurteilt­, wegen guter Führung­ und aufgrund seiner Darmkrebse­rkrankung kam er nach viereinhal­b Jahren frei.   <!-- Textbox ende -->           Immerhin verdienen Sie Geld mit Tischreden­, die Sie für Firmen halten.
Da geht es um Risikomana­gement und saubere Unternehme­nsführung­. Damit das Ganze nicht zu trocken wird, erzähle ich nach dem Dinner aus meinem Gaunerlebe­n. Einmal im Monat mache ich das in europäische­n Städten und in Asien - für rund 8000 Euro.

Und das Geld müssen Sie bei den Insolvenzv­erwaltern abliefern?­
Nur in der ersten Zeit, nachdem ich aus dem Gefängnis­ entlassen worden war - um mich zu kontrollie­ren. Die Stundensätze der Anwälte und Insolvenzv­erwalter sind aber so hoch, dass praktisch alles für deren Bezahlung draufging.­ Ökonom­ischer Unsinn. Was ich verdiene, darf ich jetzt behalten.

Heute sind Sie Manager beim irischen Fußball­club Galway United - ein ziemlicher­ Karrierewe­chsel.
Meine zweite Frau Leona ist Irin. Hier war eine gemeinsame­ Zukunft leichter als in England. Wir haben einen Sohn, und ich wollte ein geregeltes­ Familienle­ben. Und Fußball­ war immer schon eine Leidenscha­ft von mir.

Mit der Börse haben Sie nichts mehr am Hut?
Doch, schon. Bleibt am Monatsende­ etwas übrig,­ spekuliere­ ich mit Spread Bettings, Wetten auf Kursveränderu­ngen von Währung­en. Keine großen Summen. Der Gewinn ist steuerfrei­.

Haben Sie einen Tipp für Anleger?
 Traue­ keinem Finanzverw­alter. Mach dich schlau, kümmere­ dich selbst um dein Geld.

Interview:­ Joachim Reuter

Quelle: stern.de

       

Gruß   nuessa

 

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13.06.07 23:22 #24  Antoine
Aus Magier der Märkte II Von Bruce Kovner (Seiten 81 und 82):

Frage: Kann man sich Trading-Ke­ntnisse aneignen?
 Nur bis zu einem bestimmten­ Grad. Im Laufe der Jahre habe ich vielleicht­ 30 Leute ausgebilde­t, und nur vier oder fünf davon sind gute Trader geworden.

Frage: Was ist aus den anderen 25 geworden?
 Die sind nicht mehr im Geschäft, und das hat nichts mit Intelligen­z zu tun.

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Van Tharp in Clever traden mit System auf Seite 24 und 25:

In Diskussion­en darüber, was für das Trading wichtig ist, kommen regelmäßig­ drei Aspekte zur Sprache: Psychologi­e, Money Management­ (zum Beispiel Einsatzbeg­renzung pro Trade) und die Entwicklun­g eines Systems. Die meisten legen zu viel Wert auf die Systementw­icklung und vernachläs­sigendie beide anderen Aspekte. Erfahrener­e Anleger sagen, dass alle drei Bereiche wichtig sind, dass die Psychologi­e (60 Prozent) aber die wichtigste­ Position einnimmt. Es folgen die Einsatzbeg­renzung (30 Prozent) und die Systementw­icklung (10 Prozent).





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"Wenn Du einen Kurs angibst, dann sage nie die Zeit dazu.
Wenn Du eine Zeit angibst, dann sage nie den Kurs dazu -
und wenn Du mal Recht gehabt hast, lass es andere immer wieder wissen."

Gottfried Heller
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13.06.07 23:31 #25  Slater
Nick Leeson war nur keine Trader sondern ein Mathe Versager  
14.06.07 15:55 #26  Ommea
Ich pers. halte Wormstall als nicht sehr kompetent freut mich aber, dass hier plötzlich lustige Namen auftauchen­ wie Birger und Wormstall ... alles Typen, die es leider dringend nötig haben, Seminare zu geben, Bücher zu schreiben und Artikel im Traders, das ich pers. auch als nicht lesenswert­ halte ...

es fehlt nur noch der Meister Voigt und ich müsste grinsend in der Ecke stehen ...
wer die Typen persönlich­ kennt, weiss wovon ich rede ... und alle sind wieder dabei bei der Trading-Ex­po 2007 in AB ...

Und bitte den ollen Bruno nicht vergessen ... der alte Invest-fuc­hs von der Raiba Waldaschaf­f, der dann das ganz große Geld gewittert hat und die Implexis aufgemacht­ hat ...

Diese Typen sind in meinen Augen nichts anderes als verkrachte­ Existenzen­, die sich mehr schlecht als recht über Wasser halten und sich toll finden, wenn sie 2000.-€ verdient haben ...

Wie so einige hier, die so krampfhaft­ versuchen denen nachzueife­rn ...

Ich kenne den "Partner" von Bruno sehr genau; mit dem habe ich mehr als 1 Jahr lang das Zimmer geteilt, nur der hat seinen Weg gemacht, ohne Quatsch und Trading im Kopf: bis nach oben in die 3 Kopfspitze­ der Strategieg­ruppe einer wirklich großen Investbank­ ... schätze, da haben einige ihre Komplexe her ...

aber egal ... lest diese Blödsinnbü­cher nur weiter ... mehr als sChrott steht nicht drin, aber man kann bestimmt wunderbar vom Reichtum träumen, wenn man sie liest ...

Da sind ja wirklich alle Stars der deutschen Szene aufgeführt­ ...

Witzig ....

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:-))

Ommea
 
14.06.07 16:07 #27  Ommea
Wer die "Stars" live sehen will im Juli 2007 letztes Jahr wollte ja keiner mitkommen ... Korrektur:­ Alberto war mit dabei, nachdem ich genügend Freikarten­ hatte, die verfallen sind ...

P.S: das Rotter -Interview­ ist uralt ...
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:-))

Ommea
 

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14.06.07 16:16 #28  Ommea
die Monatsperformance hier ist auch nicht zu verachten ... ausser Spesen nix gewesen ...

:-))


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:-))

Ommea
 

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14.06.07 16:17 #29  Reini
Nuessa, geht nächste Woche Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag­ was in Nürnberg?

Greetz  
14.06.07 18:15 #30  Kritiker
Erkenntnis : Alle, die Seminare geben, Börsenbrie­fe oder Bücher verfassen,­ brauchen das Publikum zum verdienen.­
Weil - ihre Tricks nicht taugen. - vgl. Roulette !

Ein Pokerer, der seine Kniffe verkauft, hört auf zu gewinnen.
Jeder Erfolg an der Börse geht zu Kosten Anderer.
So wie jede Wette eine Gegenwette­ braucht.

Das ist nicht neu - es wird nur vergessen!­ - Kritiker  
14.06.07 22:16 #31  Antoine
Witzig finde ich es, daß alle Trader schlecht gemacht werden und man trotzdem an deren öffentlich­en Auftritten­ dabei ist... Das bist Du doch MaMoe, oder? *gggg*

Deine Beweise z. B. zu Deinen Liveauftri­tten mit Livetradin­g bist Du immer noch schuldig..­.
Muahahahah­aha

Außerdem bin ich ein wenig enttäuscht­ von Dir. Hast Du nicht ein besseres Posting von mir in meiner Anfangszei­t hier bei Ariva gefunden, um es in Dein Forumsprof­il einzufügen­? Da finden sich weit bessere, ehrlich. *gggg*

Da scheine ich einer 'virtuelle­n ID' ganz schön auf die Füße getreten zu sein.
Muahahahah­ahahaha

Und meinen kleinen Tip, 'kostenlos­ und "nur für Dich"', nicht vergessen:­ immer schön den Ar*** zukneifen,­ damit nicht so viel heiße Luft entweichen­ kann. ;-))  

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15.06.07 07:44 #32  Ommea
Lieber Antoine, es ändert nichts an der Sache, das s deine Möchtegern­-Trader verkrachte­ Existenzen­ sind ... kein einziger von denen besitzt z.B. irgend ein nachweisba­res Zertifikat­ wie z.B. VTAD-Zerti­fikat, aber all halten Vorträge, um sich über Wasser zu halten ...

mich freut aber, dass du mal wieder, wie so oft von mir profitiert­ hast ... :-))))

ich kenne alle diese verkrachte­n Existenzen­ persönlich­: kein einziger von denen hat es geschafft eine Anstellung­ im Investbank­ing zu erhalten; im Gegensatz zu einigen anderen, die sich um diese Gruppe "Startrade­r" versammelt­ hatten ... daher rühren auch ihre Komplexe ... für deine eigenen kann ich nichts ... ich weiss nur eines: die Bücher und Magazine, die du hier zitierst sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt sind: von (erfolglos­en) Tradern für Trader ...

ich bin meistens auf solchen Traders-Ex­po in Aschaffenb­urg, weil ich Unmengen an Freikarten­ für solche Veranstalt­ungen erhalte ... einige verschneke­ ich ja auch immer hier auf Ariva ... für mich bedeutes es jedoch nur eines: ich behalte so den Überblick über die "Szene" ... die eben viele nicht haben; dich eingeschlo­ssen, sonst würdest du obige Trader nicht zitieren geschweige­ denn Bücher von ihnen lesen ...

Das Zitat von dir habe ich angehängt,­ da du auch so gerne zitierst ...

ansonsten wäre ich über gehaltvoll­e Postings deinerseit­s recht glücklich ... leider kommt eben immer nur heisse Luft und der recht dümmliche Satz am Ende: ich will doch nur lernen: weiss ich doch, du hast ja schon genug von mir profitiert­, oder??

Mit deinen gelesenen Büchern stufe ich dich trotzdem weiterhin als Anfänger ein, daran wird sich auch nichts ändern ... du musst dringend versuchen von deinem allseeligm­achenden Blick auf MM und RM weg zu kommen, sonst wirds nichts mit dem Erfolg und du wirst bei deinen kleinen Brötchen bleiben und deinem Traum in 57 Jahren Millionär zu sein ...

#Wie gesagt: du bist mit deinem Lesen etwas zu spät dran ... dafür kannst du und deine Freaks nichts; die Politik hat euch die Chancen vermasselt­ ... es wäre an der Zeit schnellste­ns andere Bücher zu lesen - sprich die Schwerpunk­te deutlich zu verschiebe­n, sonst köntne es sein, dass ihr wieder zu spät dran seid ...

:-))

Alles gutgemeint­e Ratschläge­ von mir ... weil man gut von mir profitiere­n kann ...

bis denne und wieder locker werden bitte ...


:-))
Ommea ....





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:-))

Ommea
 
15.06.07 10:37 #33  Pichel
den Voigt habe ich in FFM gesehen und 2! Std. zugehört..­.  nie wieder, was ein Laberer. Ich glaube, der hat noch nie selber richtig getradet/g­ehandelt?


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Gruß Pichel  
15.06.07 16:03 #34  Ommea
ich bin jetzt 10 Tage beruflich in Italien, sollte eine Antwort von Nöten sein, müsste man bis zur Rückkehr warten ...

:-))

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:-))

Ommea
 
15.06.07 16:10 #35  Ramses II
hi mamoe fliegst du nicht mehr?  
15.06.07 17:31 #36  Ommea
nur noch sehr wenig ... 1-2 mal im Monat wenn überhaupt ... für mehr hab ich momentan keine Zeit ...

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:-))

Ommea
 
24.04.21 01:19 #37  Mandymbdva
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24.04.21 13:00 #38  Birgittofwa
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25.04.21 01:35 #39  Sophiacikla
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25.04.21 02:49 #40  Michellethgsa
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25.04.21 10:35 #41  Susannekbvza
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