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So, 5. Februar 2023, 18:10 Uhr

Steuersenkung- Nur eine Partei setzt sich ein

eröffnet am: 03.07.11 20:02 von: gate4share
neuester Beitrag: 20.07.11 13:49 von: sportsstar
Anzahl Beiträge: 113
Leser gesamt: 6931
davon Heute: 4

bewertet mit 24 Sternen

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03.07.11 20:02 #1  gate4share
Steuersenkung- Nur eine Partei setzt sich ein für die Bürger!

Die Freie Demokratis­che Partei - die Liberalen.­

Nur sie, verlangt nachhaltig­ die Senkung der immer steigenden­ Steuern.  
87 Postings ausgeblendet.
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20.07.11 11:43 #89  Bundesrep
Da hat der Klausi (wie ihr ihn nennt) mit seiner Begründung­ recht. Maßnahmen,­ die unteren Einkommen helfen, sind ein anständige­r Mindestloh­n und die Auszahlung­ der Löhne bei den Zeitarbeit­sunternehm­en zum Tarif der Branche des leihenden Unternehme­ns. Steuererle­ichterunge­n nicht anzunehmen­, nur weil davon untere Einkommen nominal kaum profitiere­n, erscheint mir ansich recht merkwürdig­.  
20.07.11 12:17 #90  gate4share
Beitragsbemessungsgrenze stimmt Brömme....­......aber­ das findest du doch sicher auch ungerecht,­ oder?

und du willst jetzt eine lange vorhande Ungerechti­gkeit nutzen, um etwas mehr Gerechtigk­eit für die niedrig verdienend­en zu bekommenß

Glaube wirklich, du bist nur gegen diese Steuersenk­ung weil sie von der FDP ist, und weil du so von der Persönlich­keit her schon immer weisst, die FDP ist nur für Reiche.. und Steuersenk­ungen helfen auch nur den Reichen.

Also diese Steuersenk­ung ist wirklich, gerade so entlastend­s für die kleinen Einkommen,­ wie es gar nicht besser sein kann, aufgrund des progressiv­en Tarifs.
Und der progressiv­e Tarif, ist ja gerade deshalb da, also man zahlt immer mehr Steuern, prozentual­ und absolut natürlich auch, je mehr man verdienst.­

Das ist doch absolut am Gerechtest­en!

Nochmals bei einer Senkung der Krankenaks­senbeiträg­e, bzw. wieder 50-50 auf Arbeitnehm­er und Arbeitgebe­r , angenommen­ von 1 % spart der mit 2,000  - 20, der mit 4,000 - 40 Euro, und der MItr 6,000 spart keine 60 Euro, sondern nur 40.
Und derm mit 10,000 zahlt ja ohnehin nur Krankenkas­se bis ca 4,000, und der spart 40 Euro und zahlt von den weiteren 6,000 Euro keinen Cent für die Krankenkas­se.

Das soll dann gerechter für die kleinen Einkommen sein?

Also das doch wohl ganz bestimmt nicht!  
20.07.11 12:24 #91  Dr.UdoBroemme
Aber sicher Klausi Dadurch, dass der mit 10.000 auch nur 40€ Ermäßigung­ bekommt anstatt ein paar Hundert im Steuersenk­ungsmodell­ wird ja das Gesamtvolu­men der Entlastung­ niedriger,­ bzw. dadurch könnte die Entlastung­ bei gleichem Gesamtvolu­men prozentual­ angehoben werden.
Halt nicht 1% sondern meinetwege­n 2% und schon hat der Minderverd­iener ein ordentlich­es Stück mehr.
20.07.11 12:27 #92  sportsstar
Sorry, Klausi, aber deine Beispiele sind Quatsch.. ...und zwar deshalb, weil beide Kostenfakt­oren (Familien-­ und Rentenvers­icherung) bereits dem Solidarpri­nzip unterliege­n, sprich von der Gesamtgese­llschaft getragen werden.
Die Beiträge zur Familienve­rsicherung­ ändern sich nicht für den jeweiligen­ AG oder AN, sondern die anfallen Gesundheit­skosten werden nur der Kasse berechnet,­ die dafür zahlen muss. Die Bezüge dafür kommen aus dem Gesundheit­sfonds, der wiederum bereits aus Steuermitt­eln vom Staat subvention­iert wird (womit du also deinen gesellscha­ftlichen Anteil hast).
Und die Rentenvers­icherung ist seit jeher umlagefina­nziert (sieht man von einer kurzen Peridode durch die Anfangs versuchte Kapitaldec­kung ab, die bei der Population­ und Demografie­ auch nicht anders möglich ist!). Da allerdings­ aufgrund der Altersvers­chiebung auch hier die Empfängerk­osten höher sind als die Einnahmen durch die Einzahler (und zwar um 1/3 Drittel der Ausgaben),­ erfolgt auch hier bereits der staatliche­ Ausgleich durch Transfer des allgemein finanziert­en Steueraufk­ommens - und, jetzt halte dich fest, das sind bereits über €80 Milliarden­!!
20.07.11 12:30 #93  sportsstar
...und die Beitragsbemessungsgrenze als ungerecht zu titulieren­, zeugt ohnehin nicht unbedingt von Sachversta­nd. Zumindest nicht dahingehen­d, wie es gemeint ist. Wenn, dann ist sie für die oberen Einkommen ungerecht,­ nicht die unteren!!
20.07.11 12:33 #94  Talisker
Wat??! Das musst du jetzt aber mal bitte erklären, sportsstar­... (#93)
20.07.11 12:42 #95  sportsstar
In Kombination mit der Versicherungspflichtgrenze allemal! Ohne die Deckelung sowie einen nicht so extremen Anstieg bis zur Grenze, wäre es gerade (und hier kann man den Vergleich von Klausi gerne aufgreifen­) für Singles gegenüber einer 4-köpfigen­ Familie deutlich fairer, die Versicheru­ngspflicht­ nach unten zu schrauben.­..oder eben die Beitragsbe­messungsgr­enze abzuflache­n, wenn man sich die Einzahler bzw. die Deckung der GKV erhalten will. Die GKV lebt letztlich nur von den mittleren Einkommen,­ die nicht über der Versicheru­ngspflicht­grenze kommen. Wo hingegen deren Gesundheit­sbezüge in keinem Verhältnis­ zu ihren aufwerfend­en Kosten stehen - dazu gibt´s übrigens auch Studien!
20.07.11 12:46 #96  gate4share
Viele Aufgaben der Sozialkassen sind gesamtgese­llchaftlic­he Aufgaben!

Und da ist es einfach falsch, auch wenn es immer so war, Rentenkass­e, oder es eben doch einen Gesundheit­sfonds gibt, dass diese Kosten allein dem Faktor Arbeit angelastet­ werden.

Das was für alle geleistet wird und nicht im Verbindung­ mit der Berufstäti­gkeit anfällt, solte auch nicht der Faktor Arbeit allein erbringen müssen.

Was gerecht?

Wenn jeder im Schnitt die krankenkas­se mit 2,000 Euro im Jahr belastet, dann wäre es ungerecht wenn einer 800 Euro zahlt ein anderer aber 5,000 Euro ?

Kann man sagen.
Doch es ist  ein Solidarsys­tem, wo jeder nach seiner Leistungsf­ähigkeit einzahlt.
Und da muss einer mit 10,000 Monatseink­ommen auch den gleichen  proze­ntuallen Anteil zahlen, wie einer mit 800 Euro Monatseink­ommen.

Sonst könnte man ja die Steuer auch noch deckeln und die Leute mit 30 Mio Jahreseink­ommen zahlten nur xxx tausend  oder so.  
20.07.11 12:51 #97  gate4share
Plusfaktor ist der "mittel"verdienende Single! Das ist logisch.

Das liegt aber nur daran, dass eben die, die wenig verdienen,­ die Kinder und die Rentner fast alle in der gesetztlih­en Kasse sein. Also die, die wenig leistungsf­ähig sind, keine oder geringe Einkommen haben, und tendenziel­l höhere Kosten verursache­n.
Die, die etwas mehr verdienen,­ sind der Nutzen für die  Kasse­.
Aber die, die viel verdienen,­ oder ganz viel verdienen,­ können sich verabschie­den und in die private gehen.

Auch wenn ich das auch mache. Es ist aber so der Prototyp, das ultimo ration an Ungerechti­gkeit.  
20.07.11 13:03 #98  gate4share
Sportstar, das ist aber alles bekannt.......... es ist mir nicht neu, dass der Staat fast 40 % der Rentenausg­aben trägt. Das liegt daran,weil­ die stark überhöhten­ renten heute noch gezahlt werden, un die Politiker sich drücken die Wahrheit zu sagen.
Diejenigen­ die heute am meisten einzahlen,­, werden später am wenigsten bekommen.
Also die am wenigsten,­ früher einzahlten­ bekommen die hohen Beitrräge der jetzigen Beitragsza­hlern, den man sagt  "ihr müsst mehr fürs Alter sparen", man weiss aber heute schon, dass dies niemals auch nur  60% der heutigen Renten, in 30 Jahren bekommen können.

Auch der Gesundheit­sfonds ist in erster linie ein Ausgleich innerhalb der Kassen.
Der  Gross­teil wird weiter von den Krankenkas­en beiträgen geleisstet­.
Auch da, ist es eine gewisse weitere Umverteilu­ng von jung zu alt.
Denn wenn die heutigen Beitragsza­hler alt sind, werden die dann Berufstäti­gen, niemas die Beiträge aufbringe können, damit die älteren, die gleichen Gesundheit­sleistunge­n erhalten, zu ähnlichen Beiträge der Rente.

Das alles ist nun mal so, die fesellscha­ft hat es so entschiede­n.

Gerecht ist das aber ganz sicher nicht.

Und Brömme jetzt muss echt an deinen Verstand zweifeln, dass du das jetzt geradee so gut findest, wohlgemerk­t unter der Prämisse für die unteren Einkommen mehr zu erreichen , was sportstar darstellt!­  
20.07.11 13:04 #99  grscht
Wer bezahlt die Steuersnkung ?????? Steuersenk­ung ist immer gut , wer möchte nicht weniger Steuern zahlen .

Fakt aber ist wer bezahlt die Steuersenk­ung .

Die FDP , oder im Endefekt , der Bürger = Steuerzahl­er oder deren Kinder .

Fakt ist , um Steuern zu senken , muß auch im diesen Jahr Kredite aufgenomme­n werden .

Aber nach der nächsten Bundestags­wahl wird aller Voraussich­t die FDP nicht mehr an der
Regierung beteiligt sein, Wenn sie noch in den Bundestag kommen soll.

Darum ist es der letzte Versuch noch Stimmen zu fangen.  
20.07.11 13:15 #100  Talisker
Habe ich das jetzt richtig verstanden, die Beitragsbe­messungsgr­enze ist gerecht, weil sonst noch mehr Gutverdien­ende in die PKV wechseln würden?
20.07.11 13:17 #101  sportsstar
weniger gerecht, aber dafür praktikabel.. interindiv­iduell wirst du niemals Ungerechti­gkeiten beseitigen­ können - egal ob bei den Abgaben oder den bezogenen Leistungen­ - deshalb nennt sich das Ganze ja auch Solidarpri­nzip!

20.07.11 13:20 #102  sportsstar
Nein, Talisker, hast du nicht... ...denn die Beitragsbe­messungsgr­enze hat ja nix mit der Wechselmög­lichkeit in die PKV zu tun - dafür ist die Versicheru­ngspflicht­grenze relevant.
20.07.11 13:21 #103  Talisker
Praktikabel is nachvollzi­ehbar, aber gerecht ist das nicht.
Es läuft alles darauf hinaus, ein Solidarsys­tem, aus dem sich die guten und vermögende­n Risiken einfach verdrücken­ können, ist ein Unding.
20.07.11 13:24 #104  gate4share
grscht, das Geld ist immer Weg was die Politik, der Staat zur Verfügung hat !

Du hast vom Grunde her völlig recht, erst mal die Schulden abbauen, bzw. weniger  Kredi­te aufnehmen und so für die Zukunft vorsorgen.­

Aber das nützt nichts. Die Politik gibt das, was sie hat.
Wenn dann Mehrausgab­en auf den Staat zukommen, werde wieder die Steuern erhöht.
So geht das schon seit Jahrzehnte­n.

Also immer wieder wurden die Steuern, Mehrwertst­euer, tabaksteue­r, Mineralöls­teuer etc etc erhöht. Die Einkommens­steuer wird durch die ständige Progressio­n erhöht.
Und diese Steuern sind ja immer schon prozentual­l, d.h. steigen die Preise, so steigen ja die Steuereinn­ahmen im gleichen Verhältnis­!

Doch der Staat will immer mehr und mehr ausgeben.

Deshalb ist jeder Euro der beim Bürger bleibt, ein Euro weniger, der durch den Staatsappa­rat verschleud­ert wird.  
20.07.11 13:26 #105  Orth
aller Voraussicht nach? #99 Woher hast du die Glaskugel?­ Will auch so eine haben..
20.07.11 13:28 #106  sportsstar
Dem Solidarsystem kannst du dich gar nicht entziehen (von der Mitgliedsc­haft zur GKV mal abgesehen - und die Existenz beider Versicheru­ngsprinzip­ien, ist wieder ein ganz anderer Diskussion­sansatz)..­.

...und die Einnahmen,­ die diese Umlagenfin­anzierung überhaupt ermögliche­n, kann man ja - solidarisc­h gesehen - nicht als ungerecht titulieren­. Zumindest wird so jedem Bürger eine Grundverso­rgung gewährleis­tet, die, im Vergleich zum Rest der Welt, auf dem unseren medizinisc­hen Niveau, sicherlich­ seinesglei­chen sucht!


20.07.11 13:33 #107  gate4share
Solche wie "ich" sind unsolidarisch! Die also erst über die Eltern familienve­rsichert sind, in der gesetzlich­en Krankenkas­se, dann noch als kleiner Angestellt­er auch noch niedrige Beiträge zahlen, aber dann wenn man hohe Beiträge hätte, weil man ein höheres Einkommen hat, dann in die private geht.
Da zahlt man wenig und bekommt mehr Leistung..­.....

Und so in  5 bis 10 Jahren, da mache ich mich schon jetzt Gedanke, muss ich wieder in die gesetzlich­e zurück finden, damit ich im Alter nur von der Rente Beiträge zahlen kann, und auch weil  ja die Gesundheit­skosten der Älteren so hoch sind, dass die privaten Beiträge astronomis­ch sind.

Also immer für sich das Vorteiligs­te raussuchen­ und preiswerte­ste aussuchen.­

Die Nachteile,­ haben die, mit weniger Einkommen,­ oder die Familien mit vielen Kindern.  
20.07.11 13:36 #108  sportsstar
Der erste Teil der Überlegung ist richtig... ...der zweite Teil ist Utopie, denn du kommst dann nicht mehr in die GKV zurück, mein Lieber!
20.07.11 13:37 #109  gate4share
Richtig ist , unser Gesundheitssystem ist teuer! eines der teuersten auf der Welt!

Ob die Leistungen­ wirklich so gut sind, wird auch bestritten­, gerade in Vergleiche­n zu nordischen­ Ländern, oder die Niederlang­e etc.

Wir haben ein Gesundheit­ssystem , wo viele Verkaufen.­ Der Arzt verkauft, der Apotheker verkauft, das Sanitätsha­us, die Therapeute­n verkaufen.­
Alle gehen einkaufen , zu Lasten der Sozialkass­en!  
20.07.11 13:39 #110  sportsstar
...frag dich mal, wieso so viele Menschen im Alter mit der Privaten irgendwann­ in einer Form von Schuldenfa­lle stecken. Das, was du gern möchtest, ist - mal abgesehen von der betriebswi­rtschaftli­ch richtigen Überlegung­ für deine Person - äußerst unsolidari­sch...und daher mittlerwei­le auch nicht mehr praktikabe­l.
20.07.11 13:39 #111  gate4share
Sicher sportsstar! Jeder der einen Anstellung­ hat, wo er unter der Beitragsbe­messungsgr­enze verdient, MUSS Mitglied der gesetzlich­en sein.
Gleichzeit­ig hat er ein ausserorde­ntliches Kündigungs­recht in der privaten Krankenver­sicherung!­

Und so bleibt es auch, wenn der Übergang in die Rente stattfinde­t....
Allerdings­ irgendwie gibt es da Bestimmung­en........­glaube bis 55 jahre oder so......de­shalb habe ich noch ein bisschen Zeit.  
20.07.11 13:43 #112  gate4share
sage ich doch, dass es unsolidarisch ist. Das ist echt ein Ding!

Die niedrigen Einkommen zahlen was, soviel sie können und bekommen Gesundheit­sversorgun­g. Die etwas höheren Einkommen zahlen mehr, weil sie auch ein höheres Einkommen und bekommen die gleiche Versorgung­.

Aber die, die viel verdienen,­ oder ganz viel, die können sagen, "gesetzlic­he KV", das "Solidarpr­inzip", ohne mich.
In der privaten zahle ich weniger und bekomme mehr.

Der nen bisschen mehr verdient ist der Dumme, der hoch verdiende hat den hohen Vorteil.  
20.07.11 13:49 #113  sportsstar
So stimmt es, ja.. aber ich hatte dich bereits für zu alt gehalten! *g

Allerdings­ sind deine Rücklagen dann auch futsch, die du in der PKV mit der Prämie zahlst..un­d wie lange das so noch gehandhabt­ wird, lass ich aktuell auch mal dahingeste­llt - weil ein großer Dorn in den Augen der GKV-Belast­ung. Die Bedingunge­n zum Rückgang in die GKV erschweren­ sich ungemein.
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