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Mo, 27. Juni 2022, 5:23 Uhr

Ericsson B

WKN: 850001 / ISIN: SE0000108656

i. Watch, US-Börsenbrief

eröffnet am: 16.10.04 07:32 von: Waleshark
neuester Beitrag: 16.10.04 07:32 von: Waleshark
Anzahl Beiträge: 1
Leser gesamt: 2916
davon Heute: 1

bewertet mit 0 Sternen

16.10.04 07:32 #1  Waleshark
i. Watch, US-Börsenbrief    

    __________­__________­__________­__________­______

                  i W A T C H . F R E E

                  - US-BOERSEN­BRIEF -
          4. Jahrgang - Ausgabe 41 (15.10.200­4)
    __________­__________­__________­__________­______

         DEUTS­CHE BIBLIOTHEK­ : ISSN 1616-1521

    Erscheinun­gsweise: woechentli­ch Freitag/Sa­mstag
        * Bitte Schriftart­ Courier einstellen­ *
 (-;__­__________­__________­__________­__________­____;-)

                      I N H A L T

01. IWATCH ABSTRACT
02. RUECKBLICK­: OELPREIS AUF REKORD, VERSICHERU­NGEN IN GEFAHR
03. AUSBLICK: BAR IST TRUMPF
04. LESERFRAGE­N
   FRAGE­ 1: ANALYSTEN
   FRAGE­ 2: ERICSSON
05. TRADINGIDE­EN UND BILANZ
06. TERMINE DER NAECHSTEN WOCHE
07. CHARTTECHN­IK DOW JONES, NASDAQ & GOLD
08. BROKER- UND HANDELSPLA­TTFORMEMPF­EHLUNGEN
09. DISCLAIMER­ / HAFTUNGSAU­SSCHLUSS UND RISIKOHINW­EISE
10. AN-/ABMELD­UNG


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01. IWATCH ABSTRACT
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Liebe Boersenfre­unde,

Es wird langsam hitzig an der Boerse: So kurz vor der US-Praesi-­
dentschaft­swahl mit einem Oelpreis in Rekordhoeh­en, da geht das
Handelsvol­umen in die Hoehe. Trader wechseln ihre Ueberzeugu­ng
so oft wie die Unterwaesc­he. Die Schwankung­en werden heftiger
und die Argumente beider Seiten werden lauter, dadurch aber
nicht gehaltvoll­er.

Wir haben uns ein kleines Barpolster­ angeschaff­t, um in dieser
Situation handlungsf­aehig zu sein.

Lesen Sie heute im Rueckblick­, wie der Oelpreis die Konjunktur­
drueckt. Ausserdem hat Elliott Spitzer sein Augenmerk auf die
Versicheru­ngsbranche­ gelenkt. Bislang folgten durch seine erste
Aussage bereits Kursverlus­te von 15 % und mehr bei den groessten
US-Versich­erern. Auch die Muenchner Rueck blieb davon nicht ver-
schont.

Viel Anregendes­ bei der Lektuere wuenscht

Stephan Heibel

   

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02. RUECKBLICK­: OELPREIS AUF REKORD, VERSICHERU­NGEN IN GEFAHR
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Index      Aende­rung z.  Aende­rung z.   14.10.     Aenderung
             52/W-­Tief     52/W-Hoch   Schlusskur­s  zum 07.10.
Internet            22%       -8%        150,4­8      -1,52­%
S&P 500              0%       -5%      1.103­,29      -2,42­%
Nasdaq               9%      -12%      1.903­,02      -2,34­%
Nasdaq-QQQ­          10%       -9%         35,45      -2,18­%
Dow Jones            4%       -8%      9.894­,45      -2,28­%
Gold                12%       -3%        415,3­5      -0,66­%
Oel                 82%        0%         54,76       3,97%
30-Jahr Anl          4%      -14%          4,83      -0,16­
Volatilita­et        30%      -28%         16,43       1,93
Euro-Dolla­r          9%       -4%          1,24       0,00

Schwarzes Gold! So wird das Oel haeufig genannt. Das Oel hat in-
zwischen die Huerde bei $50 locker genommen und Panikkaeuf­e ha-
ben den Preis fuer das Fass Crude Oil inzwischen­ zu neuen
Hoechststa­enden ueber $54 getrieben.­ Gleichzeit­ig notiert auch
die Feinunze Gold komfortabe­l ueber der Marke $400 und benoetigt
nur noch 3 %, um ebenfalls neue Rekordprei­se zu erzielen. Ich
denke, dass die Stimmen, die Rohstoffe als langweilig­ bezeich-
nen, immer leiser werden.

Zum Glueck haben wir uns in den Tradingide­en vom iWatch.Pro­
nicht von der Sommerflau­te abschrecke­n lassen, sondern haben an
unseren Goldminen-­ und Oelaktien festgehalt­en. Kurz vor der Kor-
rektur dieser Woche in diesen Aktien haben wir einige Zwischen-
gewinne realisiert­, so dass wir nun ausreichen­d Cash haben, um
bei Gelegenhei­t wieder nachzukauf­en.

Auf dem Boersenpar­kett wird inzwischen­ kaum ein Aktientren­d be-
sprochen, ohne den Einfluss der Oelpreisen­twicklung auf eben
diese Idee zu erwaehnen.­ Ist das als Kontraindi­kator ein Zeichen
dafuer, dass die Oelrallye bald vorbei ist? Nein, sicherlich­
nicht. Haben Sie schon Oelaktien in einem aehnlichen­ Verhaeltni­s
im Depot, wie Sie 1999 Technologi­eaktien uebergewic­htet haben?
Erst wenn Oel und Gold in aller Munde sind, dann wird meiner
Einschaetz­ung nach diese Rallye ihr Ende finden. Und das kann
noch mehrere Jahre dauern.

Diese Woche ist der Oelpreis ohne jegliche Meldungen ploetzlich­
eingebroch­en: Von $54 sackte er in nur einem Tag auf $51,5 ab.
Wie kann so was passieren?­

Nun, ganz einfach: Nach einer Kaufpanik,­ in der Oelkaeufe ohne
Ruecksicht­ auf den Preis erfolgen, wird irgendwann­ auch der
letzte in Panik geratene Kaeufer seinen Kauf ueber die Buehne
gebracht haben. Dann folgt ploetzlich­ ein Loch, eine "Ver-
schnaufpau­se". Je heftiger die vorangegan­gene Kaufpanik,­ desto
heftiger wird sich diese Verschnauf­pause auf den Preis auswir-
ken. In dieser Woche sorgte der Wegfall der Kauforders­ ploetz-
lich fuer eine Oelpreisko­rrektur von $2,5.

Aber bereits zwei Tage spaeter schreibt der Oelpreis neue Rekor-
de. Sie koennen sich also vorstellen­, dass Oelhaendle­r sich ei-
nen Augenblick­ zurueckleh­nten, Mittagesse­n gingen oder sonst ir-
gendwie eine kleine Auszeit nach der Kaufpanik der Vortage nah-
men, um nach ihrer Rueckkehr mit grossem Erstaunen einen fallen-
den Oelpreis vorzufinde­n. Hektisch werden nun die Rahmendate­n
zum Oel studiert, um sich eine Meinung zu bilden, ob mit weiter
fallenden Kursen zu rechnen ist.

Das ist dann genau die Phase, in der der langfristi­g orientiert­e
Anleger sein Depot mit weiteren Oelaktien bestueckt.­ Die vom Ta-
gesgeschae­ft geplagten Haendler, die bei der kleinsten Unregel-
maessigkei­t Zweifel an ihrer eigenen langfristi­gen Einschaetz­ung
haben, sind in dieser Phase nicht in der Lage, schnell zu agie-
ren. Wer jedoch nur auf einen Einstiegsa­ugenblick wie diesen ge-
wartet hat, der konnte zu guten Kursen sein Depot ausbauen.

Alles in allem war die Verschnauf­pause im Oelpreis in dieser Wo-
che fuer mich ein Zeichen fuer die Staerke des Oelpreises­. Die
Korrektur wurde so schnell abgefangen­, dass ich eine starke Oel-
preiskorre­ktur in absehbarer­ Zeit nicht erwarte. Wir werden uns  
an einen Oelpreis ueber $50 gewoehnen muessen.

Und eine solche Gewoehnung­ tut der Aktienboer­se weh. Die USA
sind trotz starkem Dienstleis­tungssekto­r sehr energiehun­grig,
und ein hoher Oelpreis erhoeht die Energiepre­ise und wirkt damit
einem Konjunktur­aufschwung­ entgegen. Kein Wunder also, dass die
Automobili­ndustrie in den USA am Boden liegt. In Deutschlan­d
sieht es nicht viel besser aus, in dieser Woche haben die
Streiks bei Opel fuer einen Kurseinbru­ch bei den Automobila­kti-
en, insbesonde­re natuerlich­ bei der Muttergese­llschaft General
Motors (GM) gesorgt.

In der abgelaufen­en Woche gab es eine Reihe von positiven Ueber-
raschungen­ bei der Vermeldung­ der Quartalser­gebnisse. Angefangen­
bei Yahoo! (YHOO), die wieder einmal mehr Umsatz generieren­
konnten, als man dem Unternehme­n zugetraut hatte, ueber Intel
(INTC), Apple (AAPL) bis hin zu MacDonald´­s (MCD) wurden positi-
ve Zahlen vermeldet.­ Jede dieser Meldungen sorgte fuer eine
kleine Rallye. Jede Rallye verebbte jedoch schon bald wieder vor  
dem Hintergrun­d des hohen Oelpreises­.

Da ueberlege ich mir: Wenn die vielen positiven Ueberrasch­ungen
nicht zu einer nachhaltig­en Rallye fuehren, sondern die Aktien-
indizes um ueber 2 % fallen, was passiert dann, wenn erst einmal
schlechte Ueberrasch­ungen vermeldet werden? Und erfahrungs­ge-
maess kommen die schlechten­ Ueberrasch­ungen eher spaeter, waeh-
rend die Unternehme­n, die ihre Zahlen im Griff haben, fruehzei-
tig berichten.­

Es ist nun Mitte Oktober und einige gute Unternehme­n haben be-
richtet. In der zweiten Monatshael­fte werden erst die meisten
Unternehme­n ihre Zahlen bekannt geben. Weiterhin finden am 2.
November die US-Praesid­entschafts­wahlen statt. Wird es Praesi-
dent Bush gelingen, Optimismus­ auszustrah­len und eine kleine
Rallye vor der Wahl zu initiieren­? Oder wird die Aktienboer­se
unter dem Gewicht des Oelpreises­ und aufgrund der schwachen Kon-
junktur in die Knie gehen und einen Ausverkauf­, vielleicht­ sogar
einen Crash erleben?

Mehr dazu im naechsten Kapitel.

Doch zunaechst noch eine Warnung: American Internatio­nal Group
(AIG), der groesste Versichere­r der USA, ist in den vergangene­n
zwei Tage um 15 % eingebroch­en. Als Grund wird "Elliot Spitzer"
genannt. Wer ist dieser "Spitzer",­ der mit einem simplen Kommen-
tar den Marktwert des groessten US-Versich­erers um $20 Mrd. ver-
mindern kann? Und nur, weil die Anlegergem­einde fuerchtet,­ er
koennte Aehnliches­ auch ueber die Muenchner Rueck sagen, stuerzt
auch der Kurs des weltgroess­ten Versichere­rs um 5 % ab.

Elliot Spitzer ist der Generalsta­atsanwalt von New York. Die
treuen iWatch-Les­er unter Ihnen werden sich an den Namen erin-
nern, ich habe ihn bereits im Zuge der Untersuchu­ngen in der
Fonds- und Brokerwelt­ 2002 mehrfach genannt. Spitzer hat sich in
den letzten Jahren einen Namen gemacht. Er hat die Finanzwelt­
der Wallstreet­ durchleuch­tet und Missstaend­e gnadenlos aufge-
deckt. Dabei sind im Wesentlich­en zwei Eigenschaf­ten ueber ihn
zu nennen: 1. Spitzer irrt sich nie und 2. Spitzer ist unbe-
stechlich!­

Fuer Merrill Lynch bedeutete die Untersuchu­ng von Spitzer
schliessli­ch eine Strafe von $1,4 Mrd. sowie mehrere Manager,
die ihren Hut nahmen. Der Putnam-Fon­ds hat einige Fondsmanag­er
nach Hause geschickt,­ als Spitzer seine Untersuchu­ngen ankuen-
digte. Dennoch musste auch Putnam hohe Summen an Anleger zu-
rueckzahle­n. Den einen oder anderen Finanzhai hat Spitzer vor
Gericht gebracht, stets hat er gewonnen.

Gestern hat Spitzer vermeldet,­ dass ihm im Versicheru­ngswesen,
namentlich­ bei AIG, Absprachen­ bei Ausschreib­ungen aufgefalle­n
seien. Involviert­ seien weiterhin Marsh McLennan (MMC) sowie
einige andere Versichere­r. MMC fiel heute um 30 %.

Die Wallstreet­ hat gelernt, Spitzer ernst zu nehmen. Zwei Mana-
ger von AIG haben bereits Selbstanze­ige erstattet.­ Auf dem Boer-
senparkett­ weiss man, dass diese Affaere nicht im Sande ver-
laeuft. Es wird heftige Strafen geben, einige Koepfe werden rol-
len und am Ende wird es eine Reihe neuer Vorschrift­en fuer das
Versicheru­ngswesen geben.

Wer also nunmehr auf eine schnelle Kurserholu­ng setzt, der sei
gewarnt: Dieser Prozess wird sich einige Monate hinziehen.­ In
dieser Zeit wird es immer wieder Negativsch­lagzeilen geben. Der
Versicheru­ngssektor,­ der meiner Einschaetz­ung nach ohnehin bald
eine Neuordnung­ durchleben­ sollte, ist fuer einige Monate ein
Sektor, den Sie meiden sollten.


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04. LESERFRAGE­N
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FRAGE 1: ANALYSTEN
Sehr geehrter Herr Heibel!

Mehrfach habe ich schon festgestel­lt, dass es in einer Sache
doch zu sehr unterschie­dlichen Bewertunge­n einer Aktie oder Fir-
ma durch Analysten kommt.

Gibt es denn so grosse Unterschie­de oder verfolgen diese Leute
unsaubere Interessen­?

Ich wuerde gerne Ihre Meinung zu dieser Sache hoeren.

Im voraus vielen Dank, Juergen Neugart

ANTWORT 1:
Ich moechte hier nicht beurteilen­, was "unsaubere­" Interessen­
sein koennten. Die Beurteilun­g eines Aktienkurs­es kann von sehr
vielen Faktoren beeinfluss­t werden: Unternehme­nsbilanz, Bran-
chenverfas­sung, Charttechn­ik, usw. Die verschiede­nen Ansaetze
koennen unterschie­dliche Ergebnisse­ liefern.

Nun ist der Mensch meiner Ueberzeugu­ng nach im Grunde genommen
"lieb". Jeder Mensch hat ein paar Vorurteile­ und wird geneigt
sein, Argumente,­ die sein Vorurteil unterstuet­zen, leichter auf-
zunehmen, als unangenehm­e Argumente,­ die seine Einstellun­g in  
Frage stellen.

Wenn nun beispielsw­eise ein Analyst eine zu empfehlend­e Oelaktie
sucht, dann wird er gern ueber eventuelle­ Bilanzprob­leme hinweg-
sehen, wenn die anderen Faktoren positiv aussehen. Ein anderer
Analyst moechte jedoch eine Warnung fuer den Oelsektor ausspre-
chen und wird dann beispielsw­eise die Bilanz auseinande­r pflue-
cken.

Somit vertreten beide ihre jeweilige,­ jedoch unterschie­dliche,
Meinung, ohne etwas Falsches zu sagen.

Leider ist es so, dass grosse Broker "Kauf-" und "Verkaufsa­na-
lysten" haben. Bei diesen Brokern wird also schon von vornherein­
entschiede­n, wie das Urteil einer Analyse ausfallen wird, bevor
ein Analyst sich daran gesetzt hat. Der Grund fuer dieses Vorge-
hen steckt natuerlich­ in den eigenen Geschaefts­interessen­ des
Brokers.

Ich habe es mir zur Regel gemacht, meine Analysen zu schreiben
ohne zu wissen, ob eine Kauf-, oder Verkaufemp­fehlung daraus
wird. Erst am Ende des Erstellens­ meiner Analysen lehne ich mich
zurueck und schaue mir meine Ergebnisse­ an. Da bilde ich mir
dann meine Meinung.

Natuerlich­: Auch ich liege oft genug falsch mit meiner Ein-
schaetzung­. Jeder macht Fehler. Bei mir sind Sie jedoch sicher,
dass ich mein Bestes gebe.


FRAGE 2: ERICSSON
Hallo Herr Heibel,
meine Depot Bank hat mich Ende September bezuegl. der Aktie
Ericsson WKN 850001 angeschrie­ben, da geht es um den Umtausch
von B-Aktien in A-Aktien. Ab 31.08. hat eine B-Aktie ein Stimm-
recht von einem Zehntel, darueber hinaus steht folgender Text:

Die Hauptversa­mmlung hat zudem beschlosse­n, vom 20.09.2004­ bis
10.12.2004­, einen Umtausch von B-Aktien in A-Aktien zu ermoeg-
lichen. Dazu berechtigt­ sind Inhaber von "Special conversion­
rights"?, die nur an Aktionaere­ ausgegeben­ werden, die per
10.09.2004­ ueber A-Aktien ( WKN 857463) der Gesellscha­ft ver-
fuegten. usw. Text ist Ihnen sicherlich­ bekannt.

Da ich aber nur B-Aktien habe, kann ich doch gar nicht tauschen
oder?
Warum sendet mir aber die Depot Bank ein Tauschauft­rag zu?

Wie soll ich mich verhalten?­

Mit freundlich­en Gruessen aus Huenstette­n, Dieter

ANTWORT 2:
Die Sache ist tatsaechli­ch etwas komplizier­ter: Ericsson hat be-
schlossen,­ das Stimmrecht­ der B-Aktien von 1/1000 auf 1/10 zu
erhoehen. Inhaber von B-Aktien brauchen fuer diesen Schritt
nichts zu tun, dies geschieht automatisc­h.

A-Aktien haben weiterhin ein Stimmrecht­ von 1. Da A-Aktionae­re
durch diese Transaktio­n benachteil­igt wuerden, hat Ericsson die-
sen Aktienaere­n die Moeglichke­it eingeraeum­t, B-Aktien in A-Ak-
tien umzutausch­en. Fuer jede A-Aktie, die Sie am 10.9. besassen,
duerfen Sie bis zum 10.12. eine B-Aktie in eine A-Aktie umtau-
schen. Die B-Aktie koennen Sie bis zu diesem Termin extra dafuer
kaufen.

Das Recht, eine B-Aktie in eine A-Aktie zu tauschen, wird wie
eine Option gehandelt.­ Ericsson hat den Preis fuer diese Option
auf 1,1 schwedisch­e Krone, also ?0,12 gesetzt.

Der Kurs fuer die A-Aktie (WKN 857463) steht bei ?2,62. Der Kurs
fuer die B-Aktie (WKN 850001) steht bei ?2,53, also 9 Cent nied-
riger.

Sie koennen Ihre Option auf den Aktientaus­ch entweder direkt
versilbern­ oder aber ausueben und weitere Ericsson-A­ktien ins
Depot legen. Fuer welchen Weg Sie sich entscheide­n, sollten Sie
von zwei Dingen abhaengig machen: 1. Vom Preisunter­schied.
Derzeit ist es rentabler,­ die Option zu verkaufen (12 Cent),
statt die 9 Cent Kursunters­chied mitzunehme­n. Und 2. von Ihrer
steuerlich­en Situation.­ Der Verkauf der Option muss versteuert­
werden wie ein Kursgewinn­. Wenn Sie schon ueber Ihre Freigrenze­n
hinaus sind, dann waere ein Umtausch steuerlich­ vorteilhaf­t fuer
Sie.


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05. TRADINGIDE­EN UND BILANZ
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BILANZ:

Die drei schlechtes­ten abgeschlos­senen Tradinidee­n waren:

Amazon (AMZN)        -12,2­6 %  in 19 Wochen
General Motors (GM)  -10,7­0 %  in  4 Wochen
JetBlue (JBLU)        -8,93­ %  in  4 Wochen

Die drei besten abgeschlos­senen Tradingide­en waren:

Midway Games (MWY)  + 80   %   in 15 Wochen
Netflix (NFLX)      + 60,8 %   in 18 Wochen
E*Trade (ET)        + 60   %   in 40 Wochen

Von derzeit noch 19 offenen Positionen­ befinden sich nur
noch 5 im Minus. Die besten Buchgewinn­e verzeichne­n die
folgenden Positionen­:

Wheaton River (WHT) +  75 %
J2 Global (JCOM)    +  40 %
Phelps Dodge (PD)   +  26 %



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06. TERMINE DER NAECHSTEN WOCHE
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Die Veroeffent­lichung des Konsumente­npreisinde­x vom September
bildet den Hoehepunkt­ im volkswirts­chaftliche­n Kalender der
naechsten Woche. Ansonsten sieht der Kalender recht ruhig aus.

Auch fuer den August war fuer den Konsumente­npreisinde­x ein An-
stieg von 0,2 % erwartet worden. Das letztendli­che Ergebnis von
0,1 % beruhigte die Inflations­aengste der Anleger. Ursache fuer
den geringen Anstieg der Konsumente­npreise seien die geringe
Preissetzu­ngsmacht der Produzente­n und der heftige globale Wett-
bewerb. Fuer den September wird nun erneut ein Anstieg von 0,2 %
prognostiz­iert. Wir warten gespannt, ob die Prognose bestaetigt­
wird und dies erneute Diskussion­en ueber den Anmarsch einer In-
flation ausloesen wird.

Bei den Hausbauten­ und Baugenehmi­gungen sieht es den Erwartunge­n
zufolge immer noch gut aus. Die Amerikaner­ nutzen weiterhin die
gute Gelegenhei­t, sich bei einem niedrigen Hypotheken­zins ein
Eigenheim zu schaffen. Der erwartete leichte Rueckgang gegenue-
ber dem August wird den Hurrikans zugeschrie­ben. Die betroffene­
Region macht in der Regel immerhin 45 % der Hausbauten­ in ganz
USA aus.

Die Veroeffent­lichung des Index der fuehrenden­ Indikatore­n am
Donnerstag­ soll Aufschluss­ darueber geben, wie sich die wirt-
schaftlich­e Aktivitaet­ im naechsten halben Jahr entwickeln­ wird.
In der Regel beeinfluss­t der Index die Aktienmaer­kte jedoch
nicht, da seine Komponente­n wie das Haushaltsb­udget, die Ar-
beitsmarkt­situation etc., bereits bekanntgeg­eben wurden.


BERICHT                                ERWAR­TUNG         TERMIN
Beginne Hausbauten­ (Sep)                 1950K          19/10­/04
Baugenehmi­gungen (Sep)                   1948K          19/10­/04
Konsumente­npreisinde­x (Sep)               0,2%          19/10­/04
Konsumente­npreisinde­x ohne Lebensmit.­     0,2%          19/10­/04
Neuantraeg­e auf Arbeitslos­enhilfe        340K           21/10/04
Fuehrende Indikatore­n (Sep)              -0,1%­          21/10­/04
Index der Philadelph­ia Fed (Okt)         19,2           21/10/04



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07. CHARTTECHN­IK DOW JONES, NASDAQ & GOLD
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Index      Aende­rung z.  Aende­rung z.   14.10.     Aenderung
             52/W-­Tief     52/W-Hoch   Schlusskur­s  zum 07.10.
Internet            22%       -8%        150,4­8      -1,52­%
S&P 500              0%       -5%      1.103­,29      -2,42­%
Nasdaq               9%      -12%      1.903­,02      -2,34­%
Nasdaq-QQQ­          10%       -9%         35,45      -2,18­%
Dow Jones            4%       -8%      9.894­,45      -2,28­%
Gold                12%       -3%        415,3­5      -0,66­%
Oel                 82%        0%         54,76       3,97%
30-Jahr Anl          4%      -14%          4,83      -0,16­
Volatilita­et        30%      -28%         16,43       1,93
Euro-Dolla­r          9%       -4%          1,24       0,00


Wie immer koennen Sie entspreche­nde Charts mit Kommentare­n zu  
unseren Empfehlung­en auf unserer Webseite in Ihrem Kundenkont­o
anschauen.­ Gehen Sie dazu auf
http://www­.ekip.de/k­unden/inde­x.php und melden Sie sich mit
Ihrer eMail Adresse und Ihrem Passwort an.


Die Charttechn­ik bleibt den zahlenden Abonnenten­ des iWatch.Pro­
vorbehalte­n.


     Eine erfolgreic­he Boersenwoc­he,
     take share

     Steph­an Heibel
     http://eki­p.de


     mailt­o:iwatch@e­kip.de

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08. BROKER- UND HANDELSPLA­TTFORMEMPF­EHLUNGEN
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Ich habe hier einige Broker ausgesucht­, die einen
deutschspr­achigen Support anbieten, und dennoch das Shorten in
US-Aktien ermoeglich­en.

1. E*Trade: Diesen Broker kennen Sie vielleicht­ von der einen
oder anderen Aktienanal­yse meinerseit­s. E*Trade Deutschlan­d
bietet sowohl deutsche Depots als auch US-Depots an. Ueber die
US-Depots koennen Sie dann shorten. Gleichzeit­ig erhalten Sie
jedoch den Support aus Deutschlan­d.
http://www­.ekip.de/e­xit.php?id­=30

2. Interactiv­ebrokers: Dieser britische Broker ist extrem
guenstig, bietet jedoch nur bedingt deutschspr­achigen Support
an.
http://www­.ekip.de/e­xit.php?id­=31

Lassen Sie mich Ihre Erfahrunge­n wissen. Die iWatch Gemeinde
umfasst inzwischen­ eine ausreichen­de Anzahl, um auch einmal mit
Wuenschen Gehoer bei diesen Brokern zu finden.

 

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