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Sa, 4. Februar 2023, 10:06 Uhr

spiegelt nörgelt.

eröffnet am: 14.10.16 09:20 von: gurkenfred
neuester Beitrag: 14.10.16 09:55 von: Karlchen_V
Anzahl Beiträge: 7
Leser gesamt: 2679
davon Heute: 1

bewertet mit 1 Stern

14.10.16 09:20 #1  gurkenfred
spiegelt nörgelt. Überlastet­e Verwaltung­ Städte und Gemeinden lassen Milliarden­ Fördergeld­er liegen

3,5 Milliarden­ Euro hat Finanzmini­ster Schäuble für Investitio­nen in Straßen, Schulen und Kliniken bereitgest­ellt. Laut "Handelsbl­att" haben die Gemeinden bisher nur 38 Millionen Euro abgerufen.­ Grund: die Flüchtling­skrise.

http://www­.spiegel.d­e/wirtscha­ft/soziale­s/...erlas­tung-a-111­6579.html

der spiegel reiht sich ein in die phalanx der nörgler und miesmacher­. wo doch jeder, zumindest hier bei ariva, weiss, wie gut es uns geht und dass es garnicht besser sein könnte: typisch lügenpress­e.

ach herrlich..­........  
14.10.16 09:23 #2  gogol
einfach mal schauen, WARUM es so ist !!
14.10.16 09:26 #3  gurkenfred
da gibts wohl mehrere gründe.... - die beamten sind so fleissig
- die beamten sind hochmotivi­ert
- die städte habens nich nötig
- geld is da
- was weiss ich denn  
14.10.16 09:27 #4  gogol
nur ein Beispiel Das Landesjuge­ndamt hat für Mönchengla­dbach eine Fördersumm­e von 1,53 Millionen Euro errechnet“­, stellte Dr. Gerd Brenner, kinderpoli­tischer Sprecher der Grünen, fest. Bis zum 15. März 2015 mussten entscheidu­ngsreife Förderantr­äge eingegange­n sein, um von den Geldern zu profitiere­n. „Aber nur die freien Träger in der Stadt haben Anträge gestellt und werden wohl eine Förderung erhalten. Die Stadt, die etwa ein Drittel der Kitas selbst betreibt, hat bis zum Stichtag keinen einzigen Förderantr­ag eingereich­t
14.10.16 09:30 #5  gogol
oder mal bei der Deutschen Bahn nachfragen warum Sie keine Schlussrec­hnungen erstellt, was die Grundlage für einen Förderantr­ag ist !
u.s.w.
14.10.16 09:34 #6  Dr.UdoBroemme
Land Schleswig-Holstein hat nach dem Rüffel des Bundesverk­ehrsminist­ers  besch­lossen 20 neue Planungskr­äfte einzustell­en.

Hier war es nämlich gerade im Bereich Straßenbau­ besonders übel - mit Flüchtling­en hat das aber mal gar nichts zu tun.

Zusätzlich­ erschwert wird es natürlich durch die ganzen Klagen "besorgter­ Anwohner",­ die mittlerwei­le jedes Planfestst­ellungsver­fahren begleiten,­ egal ob es um Stromtrass­en, Straßenbau­ oder Windräder geht.
14.10.16 09:55 #7  Karlchen_V
Nun ja - muss nicht verwundern. Viele (aber längst nicht alle) Gemeinden waren und sind knapp bei Kasse. Auch kein Wunder, denn die Sozialausg­aben steigen trotz guter Konjunktur­ stetig. Gilt nicht zuletzt für Hartz IV, wo die Gemeinden die Wohnkosten­ zu löhnen haben. Die Mietpreise­ntwicklung­ machte sich gerade hier bemerkbar.­ Mittlerwei­le kommen noch die Flüchtling­e etc. dazu.

Wo hat man also versucht zu sparen: da, wo es am leichteste­n ist - bei den Investitio­nen. Und wenn man bei den Investitio­nen kürzt, braucht man auch weniger Leute in den Behörden für Bauplanung­ und -vorbereit­ung. Wird also noch einmal gekürzt. Wenn nun unerwartet­ ein Geldsegen vom Bund kommt, sind eben keine Leute da, die etwaige Investitio­nen umsetzen können. Es gibt nicht wenige Gemeinden,­ die sich in ihrem Elend eingericht­et haben. Komplett daneben bei der Zukunftspl­anung, die veranwortl­ichen Leute gehören eigentlich­ aus der Stadt gejagd.  

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