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Mi, 29. Juni 2022, 18:38 Uhr

Inflation

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Hohe Inflation - Wohlstandsvernichter sind die Zentralbanken


02.04.22 09:48
Claus Vogt

Liebe Leser,


die offizielle Inflationsrate ist in Deutschland im März 2022 auf 7,3% gestiegen. Jetzt ist sie also da, die Geldentwertung, und sorgt dafür, dass viele Bürger den Gürtel enger schnallen müssen und Ihr Erspartes immer weniger wert ist.


In unserem Ende 2019 erschienenen Buch „Die Wohlstandsvernichter“ haben Roland Leuschel und ich die zentrale Rolle der Notenbanken für die Entstehung von Inflation ausführlich analysiert und unseren Lesern dazu geraten, sich vor diesen Machenschaften zu schützen. Auch jetzt ist es noch nicht zu spät, zumal sehr viel dafür spricht, dass die Teuerung hoch bleiben wird.


Die Wohlstandsvernichtung schreitet voran


Von dem wie ein Mantra wiederholten „nur vorübergehend, kein Problem“, mit dem die Zentralbanker voriges Jahr auf den ersten deutlichen Anstieg der Inflation reagiert haben, ist längst nichts mehr zu hören. Entweder wussten es die Notenbanker tatsächlich nicht besser, oder sie haben uns ganz bewusst dreist angelogen.


Jetzt versichern sie uns, mittelfristig werde die Inflation wieder deutlich sinken. Geldpolitische Maßnahmen zum Eindämmen der Geldentwertung hat die EZB bisher aber nicht unternommen. Losgelöst vom demokratischen Entscheidungsprozess haben uns die Zentralbanker mit ihrer unseriösen Nullzinspolitik fest im Würgegriff.


Prüfen Sie jetzt Ihr Depot auf Herz und Nieren


„Baisse an den Aktien- und Anleihenmärkten“ lautet der Titel unserer gerade erschienenen Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe. Darin präsentieren wir Ihnen eine Übersicht und Bestandsaufnahme des aktuellen Bärenmarkts, der die Aktien- und Anleihenmärkte erfasst hat. So können Sie sich selbst ein Bild davon machen, wo wir uns im laufenden Börsenzyklus jetzt befinden.


Wie Sie sehen werden, sind die Aktienmärkte in den vergangenen Monaten dem typischen Verlauf einer sich entwickelnden Baisse gefolgt. Darüber hinaus sind alle Merkmale vorhanden, die für die Frühphase einer Baisse charakteristisch sind. Deshalb sollten Sie Ihr Depot auf Herz und Nieren prüfen und sich die Frage stellen, ob sie mit einer Kurshalbierung oder sogar Drittelung leben können und wollen.


Keine guten Zeiten für die meisten Unternehmen


Hohe Inflationsraten mindern die Kaufkraft und dämpfen den Konsum. Für die meisten Unternehmen sind das keine guten Zeiten, zumal gleichzeitig die Kosten steigen. Deshalb waren Aktien in früheren Inflationen ein schlechtes Investment, mit dem Sie sich kaum vor der Geldentwertung schützen konnten.


Erst am Ende großer Inflationen, wenn die fundamentale Bewertung der Börse stets sehr niedrig war, stellten Aktien wieder eine sehr attraktive Geldanlage dar. Nicht jedoch auf dem Weg zu diesem Punkt. Und dieser Weg hat gerade erst begonnen.


Einige Sektoren sind dennoch bullish – Nutzen Sie sie


Abseits der allgemeinen Aktienmärkte gibt es jedoch Bereiche, die eindeutig bullish sind. Auch das besprechen wir in der oben genannten Themenschwerpunkt-Ausgabe. Derzeit sind das insbesondere, aber nicht ausschließlich, die Edelmetall- und Rohstoffaktien. Hier gibt es exzellente Chance-Risiko-Verhältnisse, die Sie sich gerade als konservative Anleger nicht entgehen lassen sollten.


Darüber hinaus können Sie mit einer disziplinierten Vorgehensweise auch in Baissephasen Geld verdienen. Mit unserem Trading-Depot geben wir Ihnen dazu eine lukrative Möglichkeit. Einzelheiten dazu und unsere aktuellen Kaufempfehlungen lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,


Ihr        


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Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S.: „Das Ende einer Epoche – Globalisierung und ökonomische Integration auf dem Rückzug“ lesen Sie in der gerade erschienenen April-Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.


P.P.S.: Sie wollen Woche für Woche sicher durch diese Krise kommen, dann fordern Sie bitte noch heute den kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar hier ganz einfach mit Ihrer E-Mail an.



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