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WKN: 925692 / ISIN: US2825793092

Sparen oder investieren?


06.01.22 10:38
Stock-World Redaktion

Sparbuch, Tagesgeldkonto, Girokonto, ETF, Fonds, Aktie – es gibt sehr viele Möglichkeiten, Geld anzulegen. Davon sind einige in der breiten Masse noch nicht richtig bekannt. Viele Menschen sind auch einfach unsicher, wenn es darum geht, wo ihr Erspartes am besten aufgehoben ist. Wenn nicht auf der Bank, dann doch lieber zuhause in der Spardose? Weitere Finanzprodukte wie Fonds und ETFs gelten in den Köpfen vieler Sparer nach wie vor als sehr risikoreiche Anlageformen und werden daher nicht als Alternative in Betracht gezogen.


Dominik Fecht, Diplom-Finanzwirt und Finanzausbilder hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen bezüglich der verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage aufzuklären und zu sensibilisieren. Mithilfe mehrerer Finanzbücher, die er zur Wissensvermittlung geschrieben hat, unterstützt er Menschen dabei, zu Selbstentscheidern zu werden. Er erläutert, was beim Thema Geldanlage ganz besonders wichtig ist.


Sparbuch: Nicht mehr zeitgemäß


Erspartes auf dem Sparbuch zu platzieren, mag einem sehr sicher vorkommen. Allerdings ist es sehr wichtig zu wissen, dass es für dieses Geld aktuell kaum oder keine Zinsen gibt und somit keine Rendite möglich ist. In einer Zeit, in der es dauerhafte Niedrigzinsphasen und sogar Minuszinsen gibt, wird das hart verdiente Geld keineswegs mehr – auch nicht wenn man es besonders lange auf dem Sparbuch liegen lässt. Stattdessen verringert sich das Ersparte aufgrund der Inflation sogar. Das wäre selbst dann der Fall, wenn es einen höheren Zinssatz gäbe, solange der niedriger als die Inflationsrate ist. Von dieser Problematik sind auch sämtliche andere Standardprodukte betroffen. Auch das Geld auf dem Tagesgeld- oder Girokonto liegen zu lassen, führt zu keiner Rendite, es verliert ebenfalls an Wert. Auch in diesem Fall schlägt die Inflation zu. 


Alternative Anlageformen


Umso wichtiger ist es, sich mit alternativen Anlageformen zu beschäftigen. Davon gibt es einige, wenn auch die Funktionsweise der meisten einigen Sparern nicht bekannt ist oder die Annahme herrscht, man würde damit viel Geld verlieren können. Tatsache ist, dass bestimmte Anlageformen risikoreich sind. Aus diesem Grund muss sich jeder Anleger umfassend informieren, welche davon für die eigene Situation infrage kommt. Man kann durchaus konservativ anlegen und einem großen Risiko ausweichen.


ETFs


Bei sogenannten ETFs, Exchange Traded Fonds, handelt es sich um börsengehandelte, passive Fonds. Diese orientieren sich an bestimmten Indizes und decken daher ein breites Segment von Anlageklassen ab. Darunter können sowohl Aktien als auch Staatsanleihen oder Immobilien fallen. Als Einsteiger in die Welt der Geldanlage sind ETFs besonders gut geeignet, da bereits mit einem kleinen Einsatz eine breit aufgestellte Investition in viele Unternehmen getätigt werden kann. Hierbei sind sowohl Einmalkäufe als auch das Anlegen von monatlichen Sparplänen möglich. Das Risiko, viel Geld auf einmal zu verlieren, wird dadurch gering gehalten, dass eben mehrere Anlageklassen abgedeckt werden und es schnell abgefangen werden kann, sollte bei einer einzelnen Aktie der Kurs fallen. 


Fonds


Während ein ETF die Wertentwicklung eines Index abbildet, beinhalten Fonds die Aktien verschiedener Unternehmen oder auch Anleihen. Sie werden aktiv gemanagt und verursachen dadurch recht hohe laufende Kosten. Wieso? Weil ein Fondsmanager im Hintergrund sitzt und versucht, konstant Optimierungen für den Anleger vorzunehmen. Ziel ist es, einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen und den Markt zu schlagen. Aufgrund der teilweise hohen Gebühren kann dieses Ziel für die Anleger jedoch nicht immer erreicht werden.


Fazit:


Bei der Geldanlage dreht sich alles um Information, Geduld und Weiterbildung. Jeder Anleger sollte verstehen, wie die Börse funktioniert, sich ausgiebig über verschiedene Anlageprodukte und deren Risiken informieren und vor allem nicht zu schnell nervös werden. Kurse können immer wieder fallen, steigen dann aber meist auch wieder. Zieht man zu schnell die Reißleine, könnte man große Chancen verpassen. Stattdessen kann es sinnvoll sein, bei fallenden Kursen nachzukaufen, um später davon zu profitieren. Jeder Investor braucht eine gute Strategie und diese zu entwickeln, kann Jahre dauern. Je nach Produkt gehört einiges an Erfahrung dazu, die zunächst gesammelt werden muss. Wenn man erspartes Geld auf absehbare Zeit nicht braucht, ist ein Anlegen in ETFs oder Fonds durchaus eine gute Möglichkeit. Wer hingegen kurzfristig auf sein Geld zugreifen möchte, sollte sich tendenziell für eine andere Form der Geldanlage entscheiden.


Kurzinfos zum Autor Dominik Fecht:


Dominik Fecht hat einen Abschluss als Diplom Finanzwirt und ist Autor mehrerer Finanzbücher, die er selbst geschrieben und erfolgreich veröffentlicht hat.


Er bildet Menschen im Thema Finanzen aus und macht sie dadurch zu Selbstentscheidern. Dabei vertreibt er keinerlei Produkte im Finanzbereich, damit er sich voll und ganz seiner eigentlichen Leidenschaft — der Wissensvermittlung im Finanzbereich - widmen kann.


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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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