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So, 26. Juni 2022, 19:48 Uhr

Starke Warnsignale für die Börse: Treffen Sie jetzt Vorkehrungen


27.11.21 10:29
Claus Vogt

Liebe Leser,


beginnend im November 2021 verringert die US-Zentralbank Fed ihre massiven Anleihenkäufe von bisher 120 Mrd. $ pro Monat um 15 Mrd. $ pro Monat. Wenn sie dieses Tempo wie angekündigt beibehält, wird sie ab Juni nächsten Jahres keine Anleihen mehr kaufen.


Unterschätzen Sie die geldpolitische Wende nicht


Damit hat die Fed eine bedeutende geldpolitische Wende vollzogen, die nicht ohne Folgen bleiben wird für die Realwirtschaft und die Finanzmärkte. Als vorausschauender Anleger sollten Sie sich jetzt darauf einstellen und angemessene Vorbereitungen treffen.


Geldpolitische Wende leitet Bereinigungsprozesse ein


Aufgrund der extremistischen Geldpolitik der vergangenen Jahre sind an den Märkten für Aktien, Immobilien, Anleihen und Kryptowährungen riesige Spekulationsblasen entstanden. Die fundamentale Überbewertung, die spekulativen Übertreibungen und die realwirtschaftlichen Ungleichgewichte und Fehlentwicklungen, die mit Spekulationsblasen zwingend einhergehen, sind in diesem Zyklus größer als jemals zuvor.


Deshalb steht zu befürchten, dass die Bereinigungsprozesse in Form von Rezessionen, Baissen und Krisen sehr heftig ausfallen werden. Die geldpolitische Wende wird dafür sorgen, dass diese Bereinigungen bald beginnen.


An der US-Börse brodelt es schon


Wer nur auf die bekannten US-Indizes schaut, könnte zu dem Ergebnis kommen, an der Börse sei alles in Ordnung. Schließlich haben der S&P 500 oder der NASDAQ 100 erst vor wenigen Tagen neue Höchststände erreicht. Doch dieses Bild trügt.


Unter der Oberfläche dieser Indizes brodelt es. Es sind fast nur noch wenige hochgewichtete Aktien, die den Index auf diesen luftigen Höhen halten. Viele der kleineren Highflyer, die Anfang des Jahres in aller Munde waren und deren Kursgewinne für Schlagzeilen und Euphorie sorgten, weisen bereits Kursverluste von 50% und mehr auf.


Die Warnzeichen mehren sich


Obwohl der NASDAQ Composite am 19. November 2021 ein neues Hoch erreicht hat, ist die Anzahl der in diesem Index enthaltenen Aktien, die am selben Tag auf Jahrestiefs gefallen sind, stark angestiegen – ein klares Warnsignal.


Ich könnte Ihnen mehr als zwei Dutzend verschiedener Indikatoren nennen, die jetzt ähnlich klare Divergenzen zeigen. Es ist die Fülle dieser Warnsignale, die darauf hindeutet, dass die nächste schwere Baisse nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.


Lernen Sie aus der Finanzmarktgeschichte


Deshalb werden Roland Leuschel und ich uns in der am 14. Dezember 2021 erscheinenden Themenschwerpunkt-Ausgabe unseres Börsenbriefes Krisensicher Investieren ausgiebig mit diesem Thema befassen.


Sie sollten die Finanzmarktgeschichte kennen, um zu wissen, was hier womöglich auf Sie zukommt. Nur so können Sie gut informierte Entscheidungen treffen. Mit unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren unterstützen wir Sie dabei – jetzt 30 Tage kostenlos testen.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,


Ihr



Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S.: Die jüngste Korrektur des Goldpreises kam zwar etwas überraschend. Sie reicht aber nicht aus, um die Kaufsignale meiner wichtigsten Indikatoren aufzuheben.


P.P.S.: Sie wollen Woche für Woche sicher durch diese Krise kommen, dann fordern Sie bitte noch heute den kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar hier ganz einfach mit Ihrer E-Mail an.


Schützen und mehren Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN 30 Tage kostenlos.


Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher Investieren.


2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch "Das Greenspan Dossier" und die „Inflationsfalle“ und ganz aktuell die „Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.



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