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Do, 7. Juli 2022, 19:44 Uhr

Was Sie über Geldentwertung wissen sollten


31.12.21 11:12
Claus Vogt

Liebe Leser,


„Inflation ist immer und überall ein monetäres Phänomen“, lautet ein bekannter Satz des berühmten Ökonomen Milton Friedman. Ich stimme dieser Aussage insofern zu, dass es ohne starkes Geld- und Kreditmengenwachstum keine Inflation geben kann.


Aber alle großen Inflationen gingen auch mit einer hohen und stark steigenden Staatsverschuldung einher, die überwiegend von einer Zentralbank finanziert wurde. Das zeigen empirische Untersuchungen zweifelsfrei.


Hohe Staatsschulden spielen eine entscheidende Rolle


Der renommierte Schweizer Geldtheoretiker Peter Bernholz geht deshalb einen Schritt weiter als Friedman und hält die Geldschöpfung nur in Kombination mit defizitären Staatshaushalten für die Ursache aller Inflationen. In seinem Buch „Monetary Regimes and Inflation“, einer umfangreichen empirischen Untersuchung von Hyperinflationen, kommt er zu folgendem Ergebnis:


„Hyperinflationen sind immer verursacht durch Defizite des Staatshaushalts, die überwiegend durch Geldschöpfung finanziert werden.“


Ein inflationäres Jahrzehnt zeichnet sich ab


Ganz so einfach, wie Friedman glaubte, ist die Sache also nicht. Sie wird sogar noch komplizierter, wenn man bedenkt, dass es in zahlreichen Ländern, allen voran in Japan, schon seit vielen Jahren sehr hohe Haushaltsdefizite gibt, die überwiegend durch Geldschöpfung der Zentralbank finanziert werden. Hohe Inflationsraten sind aber jahrelang ausgeblieben. Das hat sich jetzt in 2021 jedoch geändert.


Die Geldentwertung hat also begonnen. Warum das so ist und vor allem, warum es sich wahrscheinlich um eine langfristige Trendwende hin zu hohen Inflationsraten handelt, zeigen wir Ihnen in unserer Krisensicher Investieren Themenschwerpunkt-Ausgabe „Inflation“.


Kaufsignal für Minenaktien


Passend zur Geldentwertung hat ein treffsicherer Indikator jetzt ein Kaufsignal für den Goldminensektor gegeben. In den vergangenen sechs Jahren kam es anschließend stets zu einem Kursanstieg von durchschnittlich 25% in drei Monaten.


Das kürzlich gegebene Signal lässt für die von mir empfohlenen Goldminenaktien also ein sehr gutes erstes Quartal 2022 erwarten. Nehmen Sie die großen Chancen wahr, die sich Ihnen hier jetzt bieten, und informieren Sie sich über die aussichtsreichsten Investments mit meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.


Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr,


Ihr Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S.: 2016 stieg der Goldminen Index sogar um 180%.


P.P.S.: Sie wollen Woche für Woche sicher durch diese Krise kommen, dann fordern Sie bitte noch heute den kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar hier ganz einfach mit Ihrer E-Mail an.








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