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Haier Smart Home Co

WKN: A2QHT7 / ISIN: CNE1000048K8

DGAP-News: Haier Smart Home Co.,Ltd.: Dividendenbekanntmachung (deutsch)


16.08.22 15:45
dpa-AFX

Haier Smart Home Co.,Ltd.: Dividendenbekanntmachung



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DGAP-News: Haier Smart Home Co.,Ltd. / Schlagwort(e): Dividende


Haier Smart Home Co.,Ltd.: Dividendenbekanntmachung



16.08.2022 / 15:45 CET/CEST


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Haier Smart Home Co., Ltd.



Qingdao, Provinz Shandong, Volksrepublik China




Dividendenbekanntmachung



Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft vom 28. Juni 2022 hat


beschlossen, je D-Namensstammaktie eine



Dividende pro Aktie in Höhe von EUR 0,06534990 brutto



Dividende pro Aktie in Höhe von EUR 0,05881491 abzgl. 10 % Quellensteuer in


China



zahlbar ab 23. August 2022



für das Geschäftsjahr 2021 auszuschütten. Dividendenberechtigt sind


diejenigen Aktionäre, für die am 22. August 2022 (Stichtag) Aktien der


Gesellschaft verbucht sein werden.



Der Wechselkurs von 1 EUR = 7,0598 RMB richtet sich nach dem


Durchschnittswechselkurs der letzten 5 Arbeitstage vor der Hauptversammlung.



Die Notierung der Aktien der Gesellschaft erfolgt im Teilbereich des


regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten an der Frankfurter


Wertpapierbörse (Prime Standard) am 23. August 2022 "ex-Dividende".



Die Auszahlung der Dividende über die Clearstream Banking AG erfolgt


grundsätzlich unter Abzug einer chinesischen Quellensteuer in Höhe von 10 %.


Die chinesische Quellensteuer kann grundsätzlich auf die auf chinesische


Einkünfte entfallende deutsche Ertragsteuer anrechenbar, oder bei der


Ermittlung der Einkünfte steuerlich abziehbar sein.



Eine inländische, die Kapitalerträge auszahlende Stelle (also in der Regel


die jeweilige depotführende Stelle) wird die Dividenden einer in der


Volksrepublik China ansässigen Gesellschaft an den in Deutschland


unbeschränkt steuerpflichtigen Anteilseigner grundsätzlich unter Abzug


deutscher Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer) auszahlen. Der Steuerabzug


beträgt grundsätzlich 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag i.H.v. 5,5 %


(effektiver Steuersatz somit 26,375 %) und ggf. zuzüglich Kirchensteuer


(abhängig von der individuellen Konfession und vom Bundesland des


Wohnsitzes). Bemessungsgrundlage für die Kapitalertragsteuer ist die


Bruttodividende.



Die Verpflichtung zum Kapitalertragsteuerabzug besteht für die inländische


auszahlende Stelle grundsätzlich immer, soweit von den Aktionären keine sog.


Nichtveranlagungs-Bescheinigung oder kein sog. Freistellungsauftrag


vorgelegt wurde. Ob die Dividende beim Aktionär tatsächlich steuerpflichtig


ist, ist für den Kapitalertragsteuerabzug unerheblich. Eine Abstandnahme vom


Steuerabzug ist daher u.a. dann möglich, wenn



* der Gläubiger der Kapitalerträge eine natürliche, unbeschränkt


steuerpflichtige Person ist und diese der inländischen auszahlenden


Stelle durch Vorlage des Originals einer gültigen


Nichtveranlagungs-Bescheinigung nachweist, dass sie voraussichtlich


nicht zur Einkommensteuer veranlagt wird;



* der Gläubiger der Kapitalerträge eine natürliche, unbeschränkt


steuerpflichtige Person ist und diese einen gültigen


Freistellungsauftrag erteilt hat. Ein Freistellungsauftrag ist der


privatschriftliche Auftrag des Gläubigers an den Abzugsverpflichteten,


bis zum steuerfreien Höchstbetrag von EUR 801 (bzw. EUR 1.602 bei


zusammenveranlagten Ehegatten/Lebenspartnern) keine Kapitalertragsteuer


abzuziehen;



* der Gläubiger der Kapitalerträge eine steuerbefreite Körperschaft oder


inländische juristische Personen des öffentlichen Rechts ist;



* beim Gläubiger der Kapitalerträge diese zu den betrieblichen Einkünften


zählen und die Kapitalertragsteuer beim Gläubiger der Kapitalerträge


aufgrund der Art seiner Geschäfte auf Dauer höher wäre als die gesamte


festzusetzende Einkommen- oder Körperschaftsteuer. Dies ist durch eine


Bescheinigung des für den Gläubiger zuständigen Finanzamts nachzuweisen;



* der Gläubiger der Kapitalerträge eine in Deutschland unbeschränkt


steuerpflichtige Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse


ist, die steuerbegünstigten Zwecken dient. Dies kann beispielsweise


Vereine betreffen. Die Steuerbegünstigung ist durch eine Bescheinigung


des für den Gläubiger zuständigen Finanzamts nachzuweisen.



Zu den jeweils einzelnen Voraussetzungen wird an dieser Stelle auf die


Regelung des deutschen Steuerrechts verwiesen (insb. § 43 Abs. 2, Abs. 3


i.V.m. § 44a Einkommensteuergesetz (EStG). Sollte keine Abstandnahme vom


deutschen Kapitalertragsteuerabzug möglich sein, ist vom


Abzugsverpflichteten, also der inländischen auszahlenden Stelle, zu prüfen,


ob die in Höhe des Quellenbesteuerungsrechts des deutsch-chinesischen


Doppelbesteuerungsabkommens erhobene chinesische Quellensteuer unmittelbar


im Abzugsverfahren auf die Kapitalertragsteuer angerechnet werden kann.


Diese Möglichkeit besteht nur, soweit die Dividenden zu den Einkünften aus


Kapitalvermögen zählen, was insbesondere bei natürlichen Personen mit


Aktienbesitz im Privatvermögen der Fall ist (§ 43a Abs. 3 S. 1 EStG; BMF vom


18.1.2016, BStBl. I 2016, S. 85, Tz. 202 i.V.m. BMF vom 31.3.2022, BStBl. I


2022, S. 328, Tz. 3). Nach der Übersicht des Bundeszentralamts für Steuern


("BZSt") zu den Sätzen der anrechenbaren ausländischen Quellensteuern


beträgt die anrechenbare chinesische Quellensteuer 10 %, falls keine


Befreiung vorliegt.1 Bei einer Anrechnung der chinesischen Quellensteuer auf


die Kapitalertragsteuer durch die auszahlende Stelle wird die


Kapitalertragsteuer im Ergebnis nur in Höhe der Differenz zu einem


Steuerabzug i.H.v. 25 % vorgenommen. Ist die Anrechnung der chinesischen


Quellensteuer auf die Kapitalertragsteuer durch die auszahlende Stelle nicht


möglich, kann eine Anrechnung der ausländischen Steuer nicht im


Abzugsverfahren auf Ebene der auszahlenden Stelle erfolgen. Es verbleibt dem


Aktionär sodann die Möglichkeit ggf. im Veranlagungsverfahren eine


Entlastung zu erreichen.



__________



1 Siehe


https://www.bzst.de/SharedDocs/Downloads/DE/EU_OECD/anrechenbare_ausl_quellensteuer_2022.pdf




Die Besteuerung der Dividenden bei in Deutschland unbeschränkt


steuerpflichtigen Personen lässt sich überblicksartig wie folgt


zusammenfassen:



1. Natürliche Personen, die die D-Aktien im steuerlichen Privatvermögen


halten:



* Die Bruttodividende unterliegt grundsätzlich dem besonderen


Abgeltungsteuersatz (25 % zzgl. Solidaritätszuschlag i.H.v. 5,5 % und


ggf. Kirchensteuer). Die Steuerschuld gilt durch den ordnungsgemäßen


Abzug der Kapitalertragsteuer als abgegolten.



* Im Rahmen der Veranlagung besteht über die sog. Günstigerprüfung das


Wahlrecht, die Bruttodividende zum tariflichen Steuersatz zu versteuern.


In diesem Fall ist die nach § 43a Abs. 3 S. 1 EStG ermäßigte deutsche


Kapitalertragsteuer auf die Einkommensteuer im Rahmen des § 36 EStG


unbegrenzt anzurechnen. Die über § 43a Abs. 3 S. 1 EStG beim


Kapitalertragsteuerabzug berücksichtigte chinesische Quellensteuer ist


auf die zusätzliche tarifliche Einkommensteuer anzurechnen, die auf die


hinzugerechneten Kapitaleinkünfte entfällt (§ 32d Abs. 6 S. 2 EStG).



* Tatsächliche Werbungskosten sind nicht abzugsfähig. Dafür wird dem


Aktionär ein Sparerpauschbetrag in Höhe von EUR 801 bzw. bei


zusammenveranlagten Ehegatten/Lebenspartnern in Höhe von EUR 1.602


eingeräumt.



2. Natürliche Personen, die die D-Aktien im steuerlichen Betriebsvermögen


oder über eine gewerbliche Personengesellschaft halten:



* Die Bruttodividenden sind im Rahmen des Teileinkünfteverfahrens zu 60 %


steuerpflichtig. Damit in Zusammenhang stehende Betriebsausgaben können


zu 60 % steuermindernd geltend werden.



* Die erhobene deutsche Kapitalertragsteuer ist auf die Einkommensteuer


unbegrenzt anrechenbar; selbst eine Erstattung ist möglich, falls keine


Einkommensteuer anfällt (§ 36 Abs. 4 EStG).



* Die keinem weiteren Ermäßigungsanspruch unterliegende chinesische


Quellensteuer ist innerhalb der Grenzen des § 34c EStG auf die


Einkommensteuer, die auf die ausländischen Einkünfte aus China entfällt,


anzurechnen (sog. per-country-limitation, § 68a EStDV). Damit mindern


Betriebsausgaben in wirtschaftlichem Zusammenhang mit der Dividende das


Anrechnungsvolumen. Sollte keine Einkommensteuer entstehen (z.B. wegen


Inlandsverlusten), ist die chinesische Quellensteuer nicht anrechenbar;


eine Erstattung ist nicht möglich. Auf Antrag ist im Rahmen der


Steuererklärung anstelle der Anrechnung ein Steuerabzug bei der


Ermittlung der Einkünfte möglich.



* Gewerbesteuerlich sind die Dividenden grds. zu 100 % zu erfassen, wenn


die Beteiligung (am Nennkapital) zu Beginn des Erhebungszeitraums (1.


Januar) weniger als 15 % betragen hat.



3. Körperschaftsteuersubjekte (u.a. körperschaftsteuerpflichtige


Kapitalgesellschaften):



* Bei Körperschaftsteuersubjekten ist die Bruttodividende grundsätzlich


vollständig körperschaftsteuerpflichtig, außer die Beteiligung hat zu


Beginn des Kalenderjahres 10 % oder mehr betragen. Umfasst die


Beteiligung 10 % oder mehr, sind die Bruttodividenden effektiv zu 95 %


von der Körperschaftsteuer befreit.



* Betriebsausgaben im Zusammenhang mit den Dividenden können grundsätzlich


berücksichtigt werden.



* Die deutsche von der auszahlenden Stelle einbehaltene und abgeführte


Kapitalertragsteuer kann stets auf die Körperschaftsteuer angerechnet


werden; selbst eine Erstattung ist möglich, falls keine


Körperschaftsteuer anfällt (§ 36 Abs. 4 EStG).



* Die nicht weiter einem Ermäßigungsanspruch unterliegende chinesische


Quellensteuer ist innerhalb der Grenzen der § 26


Körperschaftsteuergesetz (KStG) i.V.m. § 34c EStG auf die


Körperschaftsteuer, die auf die ausländischen Einkünfte aus China


entfällt, anzurechnen (sog. per-country-limitation, § 68a EStDV). Damit


mindern Betriebsausgaben in wirtschaftlichem Zusammenhang mit der


Dividende das Anrechnungsvolumen. Sollte keine Körperschaftsteuer


entstehen (z.B. wegen Inlandsverlusten), ist die chinesische


Quellensteuer nicht anrechenbar; eine Erstattung ist nicht möglich. Auf


Antrag ist im Rahmen der Steuererklärung anstelle der Anrechnung ein


Steuerabzug bei der Ermittlung der Einkünfte möglich.



* Gewerbesteuerlich sind die Dividenden zu 100 % zu erfassen, wenn die


Beteiligung (am Nennkapital) zu Beginn des Erhebungszeitraums (1.


Januar) weniger als 15 % betragen hat.



Bei nicht in Deutschland ansässigen ausländischen Aktionären kann die


chinesische Quellensteuer ggf. nach den nationalen Steuervorschriften des


jeweiligen Landes bzw. den Vorschriften eines entsprechenden


Doppelbesteuerungsabkommens auf eine auf die Dividende anfallende Steuer des


jeweiligen Landes angerechnet werden.



Wir weisen darauf hin, dass die obigen Ausführungen überblicksartig sind und


damit weder eine vollumfängliche Darstellung aller nationalen oder


internationalen steuerlichen Aspekte sein kann, noch den Besonderheiten


konkreter Einzelfälle Rechnung tragen kann.



Dem Anleger wird empfohlen, sich von einem Angehörigen der steuerberatenden


Berufe über die konkreten steuerlichen Folgen seines Investments beraten zu


lassen.




Frankfurt am Main, im August 2022



Im Auftrag der Haier Smart Home Co., Ltd.



Deutsche Bank



Aktiengesellschaft




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16.08.2022 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,


Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Medienarchiv unter http://www.dgap.de



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Haier Smart Home Co.,Ltd.


Haier Industrial Park, Laoshan District


26610 Qingdao


China


Telefon: +49 6172 9454 143


Fax: +49 6172 9454 42143


E-Mail: ir@haier.hk


Internet: smart-home.haier.com


ISIN: CNE1000031C1, CNE000000CG9, CNE1000048K8


WKN: A2JM2W, A2QHT7


Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);


Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,


Stuttgart, Tradegate Exchange


EQS News ID: 1418757





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