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Fr, 12. August 2022, 20:45 Uhr

Maternus-Kliniken

WKN: 604400 / ISIN: DE0006044001

DGAP-News: Maternus-Kliniken AG erzielt in 2021 bei Konzernumsatzerlösen von 111,4 Mio. EUR eine deutliche Ergebnisverbesserung. Für 2022 Konzernumsatz von bis zu 114,5 Mio. EUR erwartet. (deutsch)


29.04.22 08:00
dpa-AFX

Maternus-Kliniken AG erzielt in 2021 bei Konzernumsatzerlösen von 111,4 Mio.

EUR eine deutliche Ergebnisverbesserung. Für 2022 Konzernumsatz von bis zu 114,5 Mio. EUR erwartet.



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DGAP-News: Maternus-Kliniken AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Prognose


Maternus-Kliniken AG erzielt in 2021 bei Konzernumsatzerlösen von 111,4 Mio.


EUR eine deutliche Ergebnisverbesserung. Für 2022 Konzernumsatz von bis zu


114,5 Mio. EUR erwartet.



29.04.2022 / 08:00


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Corporate News



MATERNUS-Konzern erzielt in 2021 bei Konzernumsatzerlösen von 111,4 Mio. EUR


eine deutliche Ergebnisverbesserung. Für 2022 Konzernumsatz von bis zu 114,5


Mio. EUR erwartet.



- Umsatzeinbußen aus der COVID-19-Pandemie und der Flutkatastrophe wurden


größtenteils über Pflegesatzverhandlungen und Erstattungen im Rahmen des


Pflege-Rettungsschirms kompensiert. Konzernumsatz: 111,4 Mio. EUR (Vorjahr:


114,3 Mio. EUR).



- Segmentumsatz Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen mit 84,8 Mio. EUR nahezu


auf dem Vorjahresniveau - Pflegesätze konnten in der Spitze um knapp 10


Prozent erhöht werden.



- Segmentumsatz Rehabilitation sinkt auf 24,4 Mio. EUR (Vorjahr: 27,0 Mio. EUR),


da coronabedingt die Nachfrage nach Rehabilitationsleistungen durch die


Verschiebung elektiver Eingriffe geringer ist.



- Konzern-EBITDA verbessert sich trotz Umsatzeinbußen deutlich auf 14,9 Mio.


EUR (Vorjahr: 13,1 Mio. EUR), Konzern-EAT erhöht sich erheblich auf -2,5 Mio. EUR


(Vorjahr: -9,6 Mio. EUR).



- Für 2022 erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz in einer Bandbreite


zwischen 106,5 Mio. EUR und 114,5 Mio. EUR sowie ein Konzern-EBITDA zwischen 9,5


Mio. EUR und 13,5 Mio. EUR.



Berlin, 29. April 2022 - Die MATERNUS-Kliniken AG hat im Geschäftsjahr 2021


wie erwartet trotz der auf 111,4 Mio. EUR (Vorjahr: 114,3 Mio. EUR) gesunkenen


Konzernumsatzerlöse eine deutliche Verbesserung sämtlicher


Ergebniskennziffern erzielt: Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor


Abschreibungen, Zinsen und Steuern) konnte sichtlich um 1,8 Mio. EUR auf 14,9


Mio. EUR (Vorjahr: 13,1 Mio. EUR) erhöht werden. Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor


Zinsen und Steuern) nahm auf 3,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) zu und das


Konzern-EAT (Ergebnis nach Steuern und Ergebnisanteil anderer


Gesellschafter) wurde erheblich von -9,6 Mio. EUR in 2020 auf -2,5 Mio. EUR in


2021 verbessert. Zur verbesserten Ergebnislage haben erhöhte sonstige


betriebliche Erträge (maßgeblich aus der Auflösung von


Drohverlustrückstellungen), Kostenreduktionen im variablen Kostenbereich,


gesunkene Fremdarbeit (Fremdpersonalkosten: -1,5 Mio. EUR) und das auf -6,0


Mio. EUR (Vorjahr: -7,2 Mio. EUR) verbesserte Finanzergebnis beigetragen.



Umsatzseitig hat die anhaltende COVID-19-Pandemie auch in 2021 die


Geschäftsentwicklung des MATERNUS Konzerns stark beeinträchtigt. Sowohl im


Kernsegment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen als auch im Segment


Rehabilitation wurden die eigentlichen Zielgrößen mit einer Auslastung von


77,8 Prozent (Vorjahr: 80,1 Prozent) bzw. nur 48,7 Prozent (Vorjahr: 61,9


Prozent) deutlich verfehlt.



Dass der Segmentumsatz Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen mit 84,8 Mio. EUR


dennoch nahezu auf dem Vorjahresniveau lag, ist in großen Teilen auf die


erfolgreichen Pflegesatzverhandlungen zurückzuführen, die für fast alle


Einrichtungen Ergebnisse von bis zu knapp 10 Prozent brachten. Zudem


erhöhten sich die Erstattungen im Rahmen des Pflege-Rettungsschirms


(COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz). Neben der COVID-19-Pandemie erlitt


das Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen durch die Flutkatastrophe


im Juli 2021 außerordentliche Umsatzeinbußen. Die in Altenahr gemietete


Einrichtung wurde vom Hochwasser so stark beschädigt, dass sie auch im


gesamten laufenden Geschäftsjahr 2022 nicht nutzbar sein wird. Betroffene


Bewohner und Mitarbeiter konnten weitestgehend in MATERNUS-Einrichtungen an


benachbarten Standorten untergebracht bzw. weiterbeschäftigt werden. Die


Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebes in der Einrichtung in Altenahr wird


voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2023 erfolgen.



Aufgrund der Verschiebung elektiver Eingriffe war die Nachfrage nach


Rehabilitationsleistungen auch in 2021 gering. Entsprechend sank der


Segmentumsatz Rehabilitation auf 24,4 Mio. EUR (Vorjahr: 27,0 Mio. EUR).


Besonders im ersten Halbjahr 2021 musste der MATERNUS Konzern wegen der


niedrigen Auslastung auf das Instrument der Kurzarbeit zurückgreifen, konnte


über die mit den Betriebsräten getroffenen Kurzarbeitsvereinbarungen jedoch


Mitarbeiterentlassungen vermeiden.



Auf der Personalseite sank zwar die Anzahl der Vollzeitkräfte im MATERNUS


Konzern jahresdurchschnittlich auf 1.618 (Vorjahr: 1.687), was neben der


Schließung der Einrichtung in Altenahr an dem Umbau der Einrichtung in Pelm


zu einer Tagespflege lag. Gleichzeitig gelang MATERNUS aber eine Zunahme der


Bewerbungen um 22 Prozent, eine Reduktion der offenen Pflegefachkraftstellen


um 24 Prozent sowie eine Erhöhung der Ausbildungsverträge um 6 Prozent. Die


Vergütung der Mitarbeiter wurde in 2021 weiter angehoben, was nicht nur die


Grundgehälter, sondern auch teilweise verschiedene Sonderzahlungen, wie


Urlaubs- und Weihnachtsgeld betraf.



Herausforderndes Geschäftsjahr 2022: Konzernumsatz von bis zu 114,5 Mio. EUR,


Konzern-EBITDA von bis zu 13,5 Mio. EUR geplant



Die weitere Steigerung der Attraktivität von MATERNUS als Arbeitgeber ist in


Zeiten der anhaltenden COVID-19-Pandemie, der seit Mitte März 2022


greifenden Impfpflicht in Pflege- und Gesundheitsberufen und den


Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg eine wichtige Grundlage für den


künftigen Geschäftserfolg des Konzerns.



Seit dem 15. März 2022 muss beschäftigtes Personal in Einrichtungen des


Gesundheits- und Pflegebereiches gegen das Coronavirus geimpft sein. Bei


MATERNUS waren zu diesem Stichtag knapp 95 Prozent der Mitarbeiter geimpft.


Rückmeldungen bzw. Entscheidungen der Gesundheitsämter zum Umgang mit den


Nichtgeimpften stehen derzeit noch aus.



Für das laufende Geschäftsjahr 2022 plant der Vorstand Konzernumsatzerlöse


in einer Bandbreite von 106,5 Mio. EUR und 114,5 Mio. EUR sowie ein


Konzern-EBITDA zwischen 9,5 Mio. EUR bis 13,5 Mio. EUR zu erzielen. Diese


Bandbreiten sind erforderlich, um der anhaltenden COVID-19-Pandemie Rechnung


zu tragen. So werden mögliche Schwankungen in der Belegung berücksichtigt,


was ebenfalls eine Schwankung der variablen Kosten und des Personalbedarfs


zur Folge hätte.



Auf das Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen werden voraussichtlich


Erlöse in einer Bandbreite von 82,0 Mio. EUR bis 86,0 Mio. EUR entfallen,


gestützt durch die bereits verhandelten Pflegesatzerhöhungen. Im Segment


Rehabilitation geht der Vorstand von Umsatzerlösen in einer Spanne von 23,0


Mio. EUR und 27,0 Mio. EUR aus.




MATERNUS-Kliniken AG


Die MATERNUS-Kliniken AG mit Sitz in Berlin ist ein Unternehmen, das sich


seit 1996 im deutschen Gesundheitsmarkt auf die Bereiche Seniorenwohn- und


Pflegeeinrichtungen sowie Rehabilitations-kliniken konzentriert.


Deutschlandweit gehören 20 Einrichtungen zur MATERNUS-Kliniken AG. Seit 2007


ist sie Teil der CURA Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Berlin.



Redaktioneller Hinweis: Aus Gründen der Sprachvereinfachung verwendet


MATERNUS die maskuline grammatische Form.



(Ende der Corporate News)



Ansprechpartner:


MATERNUS-Kliniken AG


Französische Str. 53 - 55


10117 Berlin


Tel.: 030.65 79 80-529


Fax: 030.65 79 80-650


E-Mail: investor-relations@maternus.de




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29.04.2022 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Maternus-Kliniken AG


Französische Str. 53 - 55


10117 Berlin


Deutschland


Telefon: +49 (0)30 65 79 80-0


Fax: +49 (0)30 65 79 80-500


E-Mail: info@maternus.de


Internet: www.maternus.de


ISIN: DE0006044001, DE0006044001


WKN: 604400, 604400


Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt


(General Standard); Freiverkehr in Hamburg, München,


Stuttgart, Tradegate Exchange


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