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Sa, 3. Dezember 2022, 12:19 Uhr

ACCENTRO Real Estate

WKN: A0KFKB / ISIN: DE000A0KFKB3

EQS-News: 15. ACCENTRO Wohneigentumsreport: Rekordumsatz von 43 Mrd. EUR am Wohneigentumsmarkt (deutsch)


29.09.22 14:00
dpa-AFX

15. ACCENTRO Wohneigentumsreport: Rekordumsatz von 43 Mrd.

EUR am Wohneigentumsmarkt



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EQS-News: Accentro Real Estate AG / Schlagwort(e): Immobilien/Marktbericht


15. ACCENTRO Wohneigentumsreport: Rekordumsatz von 43 Mrd. EUR am


Wohneigentumsmarkt



29.09.2022 / 14:00 CET/CEST


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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15. ACCENTRO Wohneigentumsreport 2022



Rekordumsatz von 43 Mrd. EUR am Wohneigentumsmarkt



* Beinahe 20 Prozent Umsatzwachstum in Deutschland, Berlin weiterhin


umsatzstärkster Standort



* 4,4 Prozent mehr Transaktionen



* Meiste Verkäufe je 1.000 Einwohner in Leipzig und Chemnitz



* Ø Wohnungspreis steigt auf 250.272 Euro, in den Top-8 bei 456.233 Euro




Berlin, 29. September 2022 - Die Umsätze aus Wohnungsverkäufen in den 80


größten deutschen Städten stiegen 2021 um 19,4 Prozent auf ein Rekordniveau


von beinahe 43 Milliarden Euro. Auch die absolute Zahl der verkauften


Eigentumswohnungen wuchs um 4,4 Prozent auf 127.967 Wohnungen. Das ist das


Ergebnis des 15. ACCENTRO Wohneigentumsreports 2022 der ACCENTRO Real Estate


AG in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Im


Rahmen einer Sonderauswertung untersuchte das Team um Prof. Dr. Michael


Voigtländer zudem die Auswirkungen der steigenden Bauzinsen und der


Inflation auf den Wohneigentumsmarkt.



Der Wohneigentumsreport ist die einzige deutsche Publikation, welche die


Daten der Gutachterausschüsse zu allen Eigentumswohnungstransaktionen in


allen deutschen Großstädten bündelt und interpretiert. Der Report


unterscheidet sich damit von anderen Publikationen, die meist auf


Experteneinschätzungen oder der Auswertung von Angebotsdaten beruhen.



Umsätze steigen im zweistelligen Bereich



Der Gesamtumsatz im Jahr 2021 stieg gegenüber dem Vorjahr um 19,4 Prozent


von 36 Milliarden Euro auf nunmehr 42,864 Milliarden Euro an. Mit 127.967


Transaktionen stieg in Deutschland ebenso die Zahl der Verkäufe um 4,4


Prozent an. In den acht größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg,


München, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main und Leipzig) wurde


mit 55.939 Wohnungsverkäufen ein Plus von 9,63 Prozent verzeichnet. Die


stärksten Umsatzsteigerungen in den zurückliegenden zehn Jahren


verzeichneten vor allem die ostdeutschen Mittelstädte wie Gera (+774 %),


Halle (Saale) (+468 %) und Chemnitz (423 %). In Siegen und Remscheid


hingegen sanken die Umsätze.



"Die Mittelstädte waren im vergangenen Jahr der Stabilitätsanker bei den


Umsatzzahlen. Das macht diese Standorte für Kapitalanleger attraktiv. Grund


hierfür sind mitunter die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie


niedrige Einstiegspreise", erklärt Lars Schriewer, CEO der ACCENTRO Real


Estate AG. "Diese Entwicklung zeichnet sich seit mehr als zehn Jahren ab.


Aber auch die Metropolen sind weiterhin gefragt, wie unser Report aufzeigt."



In den Top-10-Städten mit den stärksten Umsatzsteigerungen innerhalb der


vergangenen zehn Jahre finden sich neben Gera, Halle (Saale) und Chemnitz


weitere Mittelstädte, darunter Magdeburg (+332 %) und Offenbach mit einem


Umsatzplus von 299 Prozent. In 41 der 80 untersuchten Städte wurden 2021


weniger Wohnungen verkauft als im Vorjahr. Demgegenüber stehen 16 Städte,


die einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich erreichten. Diese hatten


einen Anteil von 38 Prozent an allen Verkäufen. Den größten Zuwachs an


Transaktionen verzeichnete die Autostadt Wolfsburg (+75 %), gefolgt von


Kassel mit 42 Prozent.



Kauflust steigt



Trotz des weiterhin hohen Bedarfs an Wohnraum, des mangelnden Angebots und


der unzureichenden Fertigstellungszahlen wurden im Jahr 2021 Nachholeffekte


bei der Zahl der Transaktionen insbesondere in den Top-8-Städten beobachtet.


Berlin sticht hierbei hervor. Die 19.784 in der Hauptstadt gemeldeten


Wohnungsverkäufe machen mehr als 15 Prozent aller Transaktionen aus. München


folgt auf dem zweiten Rang mit 10.965 und Hamburg mit 6.241 Verkäufen auf


Rang drei. Angesichts der Größe dieser Städte ist dies nicht weiter


verwunderlich. Auffällig ist jedoch, dass mit Leipzig und Dresden (5.481


bzw. 4.071 verkaufte Einheiten) zwei ostdeutsche Metropolen die Top 5


komplettieren.



"Im Jahr 2021 wurden in 34 deutschen Städten mehr als 1.000 Transaktionen


verzeichnet. Dieser Wert ist schon seit Jahren konstant, unterstreicht


gleichzeitig aber auch die Kleinteiligkeit des deutschen Wohnungsmarkts. So


entfällt zwar die Hälfte aller Transaktionen auf die zehn größten Städte,


aber auch Standorte mit geringeren Transaktionszahlen waren für Investoren


von großem Interesse", führt Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des


Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte des IW, aus, der in diesem


Jahr erneut die Datenerhebung verantwortete.



Leipzig handelt am meisten Immobilien pro 1.000 Einwohner



Gerade Immobilien in Ostdeutschland stehen hoch im Kurs der Käufer. Leipzig


erobert mit 9,1 Wohnungen je 1.000 Einwohner den Spitzenplatz. Chemnitz


rutscht bei einem unveränderten Wert von 8,6 Wohnungen je 1.000 Einwohner


auf den zweiten Platz ab. Besonders lebhafte Wohnimmobilienmärkte finden


sich in Norddeutschland in Bremerhaven, in Ostdeutschland in Dresden und


Gera sowie in den bayerischen Großstädten Fürth, München, Augsburg und


Regensburg. Im Mittel wurden in den 80 untersuchten Märkten 4,3 Wohnungen


pro 1.000 Einwohner verkauft. Die Metropolen Berlin (4,37), Düsseldorf


(4,79), München (6,62) und Stuttgart (4,84) liegen über dem Mittel, während


Frankfurt am Main (4,15), Hamburg (3,25) und Köln (3,7) darunter liegen.



"Die Transaktionszahlen steigen wieder. Wohneigentum bleibt allerdings ein


knappes Gut und die Nachfrage ist weiterhin hoch. Das führt zu weiter


steigenden Preisen bei Transaktionszahlen, die noch unter den Werten von vor


einigen Jahren liegen", ergänzt Lars Schriewer. "Es wird für Käufer nicht


einfacher oder günstiger, eine Wohnung zu finden."



Von 2020 auf 2021 stieg der Durchschnittspreis einer Eigentumswohnung auf


250.772 Euro, das entspricht einer Steigerung von 10,97 Prozent. In den


Top-8-Städten lag das Wachstum mit 13,84 Prozent und einem Verkaufspreis von


456.233 Euro sogar noch höher. Mehr als 500.000 Euro zahlen Käufer


durchschnittlich wie bisher in München und Hamburg, aber auch Frankfurt am


Main ist mit 555.804 Euro in die illustre Runde vorgestoßen.



Berlin weiterhin mit starkem Gesamtvolumen und deutlichem Transaktionsplus



Die Bundeshauptstadt verzeichnete derweil sehr viele Transaktionen und im


Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 20 Prozent. Zwar waren im Vorjahr


coronabedingte Rückgänge von elf Prozent verzeichnet worden, doch auch im


Zweijahresvergleich bleibt unter dem Strich ein Zuwachs von sieben Prozent.


In Umsätzen schlägt sich dieser Zuwachs mit 8,3 Milliarden Euro nieder, ein


Plus von 157 Prozent. München liegt auch in diesem Ranking auf dem zweiten


Platz, knapp sieben Milliarden Euro Umsatzvolumen wurden in der bayerischen


Landeshauptstadt verzeichnet. Von den Top-8-Städten liegt Stuttgart mit


Transaktionen im Wert von 1,2 Milliarden Euro auf dem letzten Platz.



Neubau bleibt ein rares Gut - rund ein Fünftel aller Verkäufe Neubauten



Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.274 Neubauten verkauft, die meisten davon


in Berlin (3.796), München 3.045) und Hamburg (1.574). Insgesamt stieg die


Zahl der verkauften Wohnungen in den 80 untersuchten Großstädten um 2,5


Prozent. Die Top-8-Städte konnten ihre Verkaufszahlen im Neubaubereich teils


um zweistellige Prozentwerte steigern, etwa in Berlin, München, Leipzig und


Frankfurt am Main. In 50 Städten stagnierten die Zahlen oder waren


rückläufig. "Die Immobilienwirtschaft sieht sich derzeit mit großen


Herausforderungen auf der Kostenseite konfrontiert. Steigende Zinsen, aber


auch der Material- und Fachkräftemangel erschweren das von der Koalition


ausgerufene Ziel von 400.000 Neubauten im Jahr zu erreichen. Die hohen


Fertigstellungszahlen von 2020 dürften angesichts der Rahmenbedingungen wohl


der Vergangenheit angehören. Die Nachfrage ist aber weiterhin hoch und wird


in den kommenden Jahren nicht einbrechen. Das kann sogar zu weiteren


Preissteigerungen führen", erklärt Lars Schriewer.



Wurde im Jahr 2020 mit 306.000 fertiggestellten Wohnungen noch ein Rekord


erreicht, kam bereits 2021 mit lediglich 293.000 Einheiten ein erster


Dämpfer. Für das Erreichen des Neubauziels von 400.000 müssten Kapazitäten


stark hochgeschraubt werden, tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall.


Wohnungsverbände gehen für das kommende Jahr mit einem erneuten Rückgang bei


den Fertigstellungszahlen von 50.000 bis 70.000 Wohnungen pro Jahr aus.


Neubauten bleiben also knapp. Das stabilisiert die Neubaupreise oder kann


gar zu weiteren Preissprüngen führen.



Zinsen, Inflation, Baukosten: Knappes Wohnungsangebot wird Preise treiben



Die Bundesbank und Forschungsinstitute gehen derzeit von einer


Inflationsrate von sieben bis acht Prozent für das aktuelle Jahr aus.


Steigende Bauzinsen und Baukosten führen zu einer erhöhten Unsicherheit am


Kapitalmarkt und einem gebremsten Wirtschaftswachstum. Weitere Faktoren wie


der Fachkräftemangel und Materialengpässe sorgen letztlich dafür, dass immer


weniger gebaut wird, und dass trotz eines steigenden Bedarfs.



"Wohnimmobilien sind angesichts der derzeitigen Umstände eine sichere


Kapitalanlage, die weitestgehend vor Inflation schützt. Wohnen ist und


bleibt ein Grundbedürfnis und steigende Kosten können langfristig über die


Miete weitergegeben werden", erklärt Prof. Voigtländer. "Angesichts der


weiterhin hohen Nachfrage nach Wohnraum gehen wir langfristig weiter von


steigenden Preisen aus."



"Sollten Mieten infolge der Inflation steigen, hat das zudem einen positiven


Effekt auf die Immobilienpreise. Sobald die kurzfristigen Auswirkungen durch


den Ukraine-Krieg und die Energiekrise überwunden sind, sollten steigende


Löhne eine Anpassung der Miete an die Inflation möglich machen", ergänzt


Schriewer.



Weiter stellt der ACCENTRO Wohneigentumsreport 2022 fest, dass urbane


Ballungsräume derzeit weiterhin attraktive Einstiegschancen für langfristig


orientierte Kapitalanleger bieten. Kurzfristig bieten sich durch die


Unsicherheiten große Chancen für entschlossene Investoren mit einer breiten


Eigenkapitalbasis, denn die Konkurrenz ist derzeit geringer als in


vergangenen Jahren. Sollten die derzeitigen wirtschaftlichen Unsicherheiten


sich wieder entspannen, wird auch das Interesse an Wohneigentum wieder


zunehmen. Durch die daraus resultierende steigende Nachfrage würde das


ohnehin schon knappe Angebot noch stärker bepreist werden und die Umsätze


dürften weiter kräftig steigen.




Über den ACCENTRO Wohneigentumsreport



Bereits zum 15. Mal veröffentlicht die ACCENTRO Real Estate AG den ACCENTRO


Wohneigentumsreport. In diesem Jahr entstand der Wohneigentumsreport erneut


in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft. Basis der Analyse


sind die Wohneigentumstransaktionen des Berichtsjahres 2021 in den 80


bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands. Durch den Rückgriff auf die


Daten der Gutachterausschüsse unterscheidet sich der Report signifikant von


ähnlichen Publikationen, die meist auf Experteneinschätzungen oder der


Auswertung von Angebotsdaten beruhen. Der Report besteht aus zwei


unterschiedlichen Teilen. Während im ersten Teil die Wohnungsmärkte anhand


unterschiedlicher Kriterien miteinander verglichen werden, besteht der


zweite Teil aus detaillierten Marktdaten für alle 80 Städte. Die Ergebnisse


des


ACCENTRO Wohneigentumsreports 2022 zu den acht einwohnerstärksten Städten


Deutschlands und den Entwicklungen der vergangenen zwölf Jahre stehen Ihnen


auch online zur Verfügung und können individuell selektiert werden:


https://accentro.de/wohneigentumsreport




Über die ACCENTRO Real Estate AG



Die ACCENTRO Real Estate AG ist Wohninvestor und Marktführer in der


Wohnungsprivatisierung in Deutschland. Das Immobilienportfolio umfasste per


31.12.2021 rund 4.900 Einheiten. Zu den regionalen Schwerpunkten zählen


neben Berlin bedeutende ostdeutsche Städte und Ballungsräume sowie die


Metropolregion Rhein-Ruhr. Die Geschäftstätigkeit von ACCENTRO umfasst drei


Kernbereiche. Dazu zählen der mieternahe Vertrieb von Wohnungen an private


Eigennutzer und Kapitalanleger sowie der Verkauf von Immobilienportfolios an


institutionelle Investoren, der Aufbau und die Bewirtschaftung eines eigenen


Immobilienbestands sowie Dienstleistungen für Dritte. Die Aktien der


ACCENTRO Real Estate AG sind im Prime-Standard der Frankfurter


Wertpapierbörse notiert (WKN: A0KFKB, ISIN: DE000A0KFKB3). www.accentro.de




Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:



Jasper Radü, PB3C GmbH


Tauentzienstraße 16


10789 Berlin


E-Mail: radue@pb3c.com


Tel. 040 5409084-21




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29.09.2022 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


übermittelt durch EQS - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate


News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Medienarchiv unter https://eqs-news.com



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Accentro Real Estate AG


Kantstr. 44/45


10625 Berlin


Deutschland


Telefon: +49 (0)30 - 887 181 - 0


Fax: +49 (0)30 - 887 181 - 11


E-Mail: info@accentro.ag


Internet: www.accentro.ag


ISIN: DE000A0KFKB3


WKN: A0KFKB


Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);


Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,


Stuttgart, Tradegate Exchange


EQS News ID: 1449687





Ende der Mitteilung EQS News-Service


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1449687 29.09.2022 CET/CEST



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