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Mi, 8. Februar 2023, 2:52 Uhr

Deutsche Beteiligungs AG

WKN: A1TNUT / ISIN: DE000A1TNUT7

EQS-News: Deutsche Beteiligungs AG: Veränderte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen Geschäftsjahr 2021/2022, positiver Ausblick (deutsch)


01.12.22 08:00
dpa-AFX

Deutsche Beteiligungs AG: Veränderte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen Geschäftsjahr 2021/2022, positiver Ausblick



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EQS-News: Deutsche Beteiligungs AG / Schlagwort(e):


Jahresbericht/Jahresergebnis


Deutsche Beteiligungs AG: Veränderte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen


prägen Geschäftsjahr 2021/2022, positiver Ausblick



01.12.2022 / 08:00 CET/CEST


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Deutsche Beteiligungs AG: Veränderte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen


prägen Geschäftsjahr 2021/2022, positiver Ausblick



* Vorläufiges Konzernergebnis bestätigt



* Nettovermögenswert soll um bis zu 18 Prozent jährlich zulegen, getrieben


durch Umsetzung der Wertsteigerungsstrategien der Portfoliounternehmen



* Ergebnis aus der Fondsberatung 15,4 Millionen Euro, erwartungsgemäß



* Dividendenvorschlag 0,80 Euro je Aktie, Rückkehr zu bisheriger


Dividendenpolitik im neuen Geschäftsjahr



Frankfurt am Main, 1. Dezember 2022. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG)


geht für das laufende und die beiden folgenden Geschäftsjahre von einem


jährlichen Wachstum des Nettovermögenswertes zwischen 14 und 18 Prozent aus.


Das Ergebnis aus der Fondsberatung, wird sich entsprechend des Lebenszyklus


der DBAG-Fonds voraussichtlich vorübergehend vermindern. Für das


Konzernergebnis wird ein Wert über dem langjährigen Durchschnitt


prognostiziert. Das geht aus der heute mit dem Geschäftsbericht 2021/2022


veröffentlichten Mittelfristplanung der börsennotierten


Private-Equity-Gesellschaft hervor.



Entwicklung an Kapitalmärkten beeinträchtigt Bewertung der


Portfoliounternehmen, Veränderungen der makroökonomischen Rahmenbedingungen


führt teilweise zu Ergebnisbelastungen



Das Geschäftsjahr 2021/2022 war von externen, ungeplanten Einflüssen


geprägt. Sie haben die ursprünglichen Erwartungen und die Bewertung der


Portfoliounternehmen deutlich beeinträchtigt. Nachdem zu Jahresbeginn noch


von einer weiteren Erholung der Nachfrage, des durch die Pandemie


aufgeschobenen Konsums und einem Rückgang der Lieferkettenengpässe


auszugehen war, haben der Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise die


sich bereits vorher abzeichnende, inflationäre Entwicklung dramatisch


verstärkt. Die Notenbanken haben hierauf mit einer Anhebung der


Referenzzinssätze reagiert, unter Inkaufnahme einer sich abkühlenden


Konjunktur. Für die Portfoliounternehmen der DBAG führt dies teilweise zu


Ergebnisbelastungen. Auch an den Kapitalmärkten sind niedrigere


Multiplikatoren zu beobachten, was die Bewertung der Portfoliounternehmen


beeinträchtigt. Dies führte zu einem erheblichen Bewertungsabschlag von


insgesamt -150,8 Millionen Euro.



Im Konzern reduzierte sich der Nettovermögenswert der


Private-Equity-Investments um 104,8 Millionen Euro; unter Berücksichtigung


der ausgeschütteten Dividende (30,1 Millionen Euro) sowie der zugeflossenen,


gestundeten Managementfee für den DBAG Fund VII (27,8 Millionen Euro) ergibt


sich ein Rückgang von 15,1 Prozent gegenüber dem Wert des Vorjahres,


insbesondere wegen der negativen Wertänderung des Portfolios.



Wichtige Kennzahlen (IFRS) 2021/2022 2020/2021


Nettovermögenswert der 573,7 Mio. 678,5 Mio.


Private-Equity-Investments EUR EUR


Segmentergebnis Private-Equity-Investments -111,3 Mio. 167,7 Mio.


EUR EUR


Segmentergebnis Fondsberatung 15,4 Mio. EUR 18,0 Mio.


EUR


Konzernergebnis -97,6 Mio. 185,1 Mio.


EUR EUR


Dividende (2021/2022: Vorschlag) 0,80 EUR 1,60 EUR


Das Segment Private-Equity-Investments schloss mit einem Ergebnis von


-111,3 Millionen Euro ab und liegt damit deutlich unter dem Ergebnis des


Vorjahres. Die Fondsberatung erreichte ein Ergebnis von 15,4 Millionen Euro,


nach 18,0 Millionen Euro im Vorjahr. Der Rückgang des Ergebnisses ist unter


anderem auf den Ausbau des Teams zurückzuführen. Maßgeblich beeinflusst


durch das Segment Private-Equity-Investments beträgt das Konzernergebnis


-97,6 Millionen Euro. Allerdings erfordert die Beurteilung des Erfolgs der


DBAG, wie in der Private-Equity-Branche üblich, einen langen


Betrachtungshorizont, sodass ein einzelnes Jahresergebnis bei der


Beurteilung der langfristigen Performance nur eingeschränkte Aussagekraft


besitzt.



Portfolio in zukunftsträchtigen Branchen



Die vor Jahren eingeleitete Strategie der stärkeren Ausrichtung auf Sektoren


mit strukturellem Marktwachstum erweist sich gerade unter den gegenwärtigen


Rahmenbedingungen als richtig. Dies zeigt sich in der im November 2022


vereinbarten erfolgreichen Veräußerung der Beteiligung an Cloudflight: Nach


einer Haltedauer von gut drei Jahren konnte die DBAG mehr als das Vierfache


des eingesetzten Kapitals realisieren - und dies in einem herausfordernden


Kapitalmarktumfeld. Zu den jüngsten Beteiligungen gehören auf Seiten des


DBAG Fund VII unter anderem das IT-Serviceunternehmen akquinet und das


Ingenieurdienstleistungs- und Softwareunternehmen in-tech, sowie seitens der


DBAG Green Datahub, einem Betreiber von Datenzentren, sowie die vhf-Gruppe,


ein Hersteller computergestützter Fräsmaschinen für Anwendungen in der


Zahnmedizin und in der Industrie.



Auch der Ausbau der Aktivitäten am italienischen Markt schreitet voran. Seit


der ersten Investition im Jahr 2020 ist das Portfolio zum Berichtsstichtag


bereits auf drei italienische Beteiligungen angewachsen. Zudem wird das


Eigenkapitalangebot für mittelständische und vorrangig familiengeführte


Unternehmen gut angenommen: Die DBAG ist inzwischen vier Langfristige


Beteiligungen eingegangen, davon zwei im abgelaufenen Geschäftsjahr.



Investitionen in Portfolio und Team



Acht Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2021/2022 neu in das Portfolio


aufgenommen, für zwei Beteiligungen wurde die Teil-Veräußerung vereinbart


und für eine Beteiligung eine Refinanzierung. Zum Stichtag besteht das


Portfolio aus 39 Unternehmensbeteiligungen sowie einer Beteiligung an einem


fremd gemanagten ausländischen Buy-out-Fonds. Die Portfoliounternehmen wie


auch die DBAG selbst haben konsequent in die Zukunft investiert: 28


vereinbarte oder vollzogene Add-ons bei bestehenden Portfoliounternehmen


sind im vergangenen Geschäftsjahr zu verzeichnen. Damit nutzt die DBAG das


gegenwärtige Umfeld für Wachstumsinitiativen, um bei der Veräußerung in


einigen Jahren ein höheres Wertschöpfungspotenzial zu heben.



Zudem ist das Team der DBAG im Geschäftsjahr 2021/2022 deutlich gewachsen -


von 77 auf 89 Kolleginnen und Kollegen. Dabei verzeichnete den größten


Zuwachs das Investmentadvisoryteam, das von 28 auf 37 und damit um neun


Teammitglieder - bzw. fast ein Drittel - gegenüber dem Vorjahr gewachsen


ist. Es spricht für die gute Reputation der DBAG, dass ein Ausbau in dieser


Größenordnung trotz des angespannten Arbeitsmarktes in der


Private-Equity-Branche gelungen ist.



Umsetzung der Wertsteigerungsstrategien der Portfoliounternehmen als


Wachstumstreiber; Stabilitätsanker Fondsberatung



Die DBAG geht davon aus, dass sich die Portfoliounternehmen aufgrund der


geplanten Umsetzung ihrer Wertsteigerungsstrategien trotz des


voraussichtlich weiterhin anspruchsvollen makroökonomischen Umfelds besser


entwickeln werden als zuletzt. Im Segment Private-Equity-Investments rechnet


die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023 daher mit einem Zuwachs des


Nettovermögenswertes im zweistelligen Bereich und setzt gleichbleibende


Bewertungsmultiplikatoren für die Vergleichsunternehmen an, die zur


Bewertung der meisten Portfoliounternehmen herangezogen werden. Im Segment


Fondsberatung erwartet die DBAG ein stabiles Ergebnis. Das Konzernergebnis


nach IFRS soll im Geschäftsjahr 2022/2023 infolge der genannten


Segmententwicklungen somit über dem durchschnittlichen Niveau der letzten


fünf Geschäftsjahre liegen.



Dividendenvorschlag: 0,80 Euro je Aktie



Der Dividendenvorschlag für das vergangene Geschäftsjahr - 0,80 Euro je


Aktie - bedeutet keine Änderung der Dividendenpolitik der DBAG, sondern


stellt ähnlich wie im Corona-Jahr 2020 eine Abweichung aufgrund


außerordentlicher Umstände dar. Er trägt vor allem der erheblichen


Beeinflussung unseres Geschäfts durch die Kombination aus Inflation,


Lieferengpässen und Rezessionserwartungen Rechnung. Wir erwarten im


kommenden Jahr eine Rückkehr auf das Niveau für das Geschäftsjahr 2020/2021,


also zu einer Dividende in Höhe von 1,60 Euro je Aktie zurückkehren zu


können. Der Dividendenvorschlag entspricht, bezogen auf den


Jahresdurchschnittskurs der DBAG-Aktie - einer Rendite von 2,5 Prozent.



Die seit 1985 börsennotierte Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) ist eines der


renommiertesten Private-Equity-Unternehmen Deutschlands. Als Investor und


Fondsberater liegt der Investitionsschwerpunkt der DBAG traditionell im


Mittelstand mit einem Fokus auf gut positionierten Unternehmen mit


Entwicklungspotenzial, vorrangig in der DACH-Region. Branchenschwerpunkte


sind produzierende Unternehmen, Industriedienstleister und


IndustryTech-Unternehmen - Unternehmen also, deren Produkte Automatisierung,


Robotertechnik und Digitalisierung ermöglichen - sowie Unternehmen aus den


Branchen Breitband-Telekommunikation, IT-Services, Software und Healthcare.


Seit 2020 ist die DBAG auch in Italien mit einem eigenen Büro in Mailand


vertreten. Das vom DBAG-Konzern verwaltete oder beratene Vermögen beträgt


rund 2,5 Milliarden Euro.



Deutsche Beteiligungs AG


Unternehmenskommunikation · Roland Rapelius


Börsenstraße 1 · 60313 Frankfurt am Main


(ab 12. Dezember 2022: Untermainanlage 1, 60329 Frankfurt am Main)


Tel. +49 69 95 787-365 · +49 151 266 63 172 (mobil)


E-Mail: roland.rapelius@dbag.de




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Sprache: Deutsch


Unternehmen: Deutsche Beteiligungs AG


Börsenstrasse 1


60313 Frankfurt am Main


Deutschland


Telefon: +49 69 957 87-01


Fax: +49 69 957 87-199


E-Mail: welcome@dbag.de


Internet: www.dbag.de


ISIN: DE000A1TNUT7


WKN: A1TNUT


Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime


Standard); Freiverkehr in Berlin, Hamburg, Hannover,


München, Stuttgart, Tradegate Exchange


EQS News ID: 1502195





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1502195 01.12.2022 CET/CEST



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