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Sa, 10. Dezember 2022, 9:07 Uhr

MorphoSys

WKN: 663200 / ISIN: DE0006632003

EQS-News: MorphoSys präsentiert neue Langzeitdaten der L-MIND-Studie, die auf ein dauerhaftes Ansprechen auf die Behandlung mit Monjuvi® (Tafasitamab-cxix) bei Patienten mit R/R DLBCL hindeuten (deutsch)


28.09.22 22:01
dpa-AFX

MorphoSys präsentiert neue Langzeitdaten der L-MIND-Studie, die auf ein dauerhaftes Ansprechen auf die Behandlung mit Monjuvi® (Tafasitamab-cxix) bei Patienten mit R/R DLBCL hindeuten



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EQS-News: MorphoSys AG / Schlagwort(e): Sonstiges


MorphoSys präsentiert neue Langzeitdaten der L-MIND-Studie, die auf ein


dauerhaftes Ansprechen auf die Behandlung mit Monjuvi® (Tafasitamab-cxix)


bei Patienten mit R/R DLBCL hindeuten



28.09.2022 / 22:01 CET/CEST


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Medienmitteilung



BOSTON, Massachusetts, USA, 28. September 2022



MorphoSys präsentiert neue Langzeitdaten der L-MIND-Studie, die auf ein


dauerhaftes Ansprechen auf die Behandlung mit Monjuvi® (Tafasitamab-cxix)


bei Patienten mit R/R DLBCL hindeuten



Die Ergebnisse, einschließlich der Daten von Patienten, die mit der


zielgerichteten Immuntherapie über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren


behandelt wurden, werden auf der 10. Jahrestagung der Society of Hematologic


Oncology (SOHO 2022) vorgestellt.



MorphoSys US Inc., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der MorphoSys


AG (FSE: MOR; NASDAQ: MOR), gab heute Daten der laufenden L-MIND-Studie


bekannt, die die langfristige Wirksamkeit von Monjuvi® (Tafasitamab-cxix)


plus Lenalidomid, gefolgt von einer Monotherapie mit Monjuvi, bei Patienten


mit rezidiviertem oder refraktärem (R/R) diffusem großzelligem


B-Zell-Lymphom (DLBCL) belegen, die seit mindestens zwei Jahren behandelt


werden, darunter sechs Patienten, die seit fünf oder mehr Jahren behandelt


werden. Darüber hinaus ging die Häufigkeit von Nebenwirkungen nach dem


Übergang von der Kombinationstherapie auf die Monotherapie zurück. Die Daten


werden im Rahmen einer Posterpräsentation auf der 10. Jahrestagung der


Society of Hematologic Oncology (SOHO 2022) in Houston, Texas, vorgestellt.



"Die auf der SOHO präsentierten Daten zeigen ein langanhaltendes Ansprechen


auf Tafasitamab bei einigen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem


diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom, die für eine autologe


Stammzelltransplantation nicht in Frage kommen", sagte Dr. Malte Peters,


Forschungs- und Entwicklungsvorstand von MorphoSys. "Diese langfristigen


Daten aus dem Nachbeobachtungszeitraum der L-MIND-Studie bestätigen unsere


Überzeugung, dass Tafasitamab plus Lenalidomid für diese Patientengruppe die


bevorzugte zielgerichtete ambulante Immuntherapie bleibt."



Zum Datenstichtag (15. Februar 2022) waren 27 von 80 Patienten (34 %) seit


mindestens 2 Jahren in Behandlung; bei einer mittleren Behandlungsdauer von


4,3 Jahren. Von diesen 27 waren 23 Patienten zum Datenstichtag noch am


Leben, und 13 waren weiterhin in Behandlung, darunter 6, die seit mindestens


5 Jahren in Behandlung waren.



Bei 23 der 27 Patienten wurde ein vollständiges Ansprechen beobachtet,


darunter 4, die auf die Primärtherapie refraktär waren. Bei 4 Patienten


wurde ein teilweises Ansprechen beobachtet, von denen 2 zum Zeitpunkt des


Datenstichtags noch in Behandlung waren.



Sowohl bei der Kombinations- als auch bei der Monotherapie waren die


häufigsten Nebenwirkungen von Grad 1 oder 2. Bei der Monotherapie traten


Nebenwirkungen aller Grade sowie des Grades 3 und höher weniger häufig auf.


Die häufigsten Nebenwirkungen bei der Kombinationstherapie waren Neutropenie


(Inzidenz pro Person und Jahr, alle Grade >=3: 3,87/1,91) und Durchfall


(1,04/0,04), deren Häufigkeit nach der Umstellung der Patienten auf die


Monotherapie abnahmen (alle Grade >=3: 0,87/0,45 bzw. 0,32/0,00 im ersten


Jahr der Monotherapie). Während der ersten zwei Jahren der Monotherapie


blieben Neutropenie und Durchfall die häufigsten Nebenwirkungen.



"Die neuen auf der SOHO 2022 vorgestellten Langzeitergebnisse der


L-MIND-Studie unterstreichen das Potenzial von Tafasitamab für eine


langfristige Wirksamkeit bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem


diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom", sagte Dr. Johannes Duell von der


Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg. "Die


Tatsache, dass 6 der 27 Patienten, die auf die Behandlung ansprachen, 5 oder


mehr Jahre lang behandelt wurden und weitere 7 Patienten kurz vor der


5-Jahres-Marke stehen, deutet auf ein dauerhaftes Ansprechen auf Tafasitamab


hin. Die lange Ansprechdauer ist einer der wichtigsten Aspekte für Onkologen


für eine Therapieempfehlung bei dieser Erkrankung."



Über MorphoSys



Bei MorphoSys haben wir eine klare Mission: Wir wollen Menschen mit Krebs


ein besseres und längeres Leben ermöglichen. Als globales, kommerziell


ausgerichtetes Biopharma-Unternehmen nutzen wir modernste Wissenschaft und


Technologien, um neuartige Krebsmedikamente zu entdecken, zu entwickeln und


Patienten zur Verfügung zu stellen. MorphoSys hat seinen Hauptsitz in


Planegg, Deutschland und führt sein Geschäft in den USA von Boston,


Massachusetts. Mehr Informationen finden Sie auf www.morphosys.com. Folgen


Sie uns auf LinkedIn und Twitter.



Über Monjuvi® (tafasitamab-cxix)



Monjuvi® (Tafasitamab-cxix) ist eine humanisierte, Fc-modifizierte gegen


CD19 gerichtete Immuntherapie. Im Jahr 2010 lizenzierte MorphoSys die


exklusiven weltweiten Rechte zur Entwicklung und Vermarktung von Tafasitamab


von Xencor, Inc. Tafasitamab enthält eine XmAb® entwickelte Fc-Domäne, die


die Lyse von B-Zellen durch Apoptose und Immuneffektor-Mechanismen


einschließlich Antikörper-abhängiger zellvermittelter Zytotoxizität (ADCC)


und Antikörper-abhängiger zellulärer Phagozytose (ADCP) vermittelt.



Monjuvi® (Tafasitamab-cxix) ist in den USA von der U.S. Food and Drug


Administration (FDA) in Kombination mit Lenalidomid für die Behandlung von


erwachsenen Patienten mit rezidivierendem oder refraktärem diffusem


großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), das nicht anderweitig spezifiziert ist,


einschließlich DLBCL, das aus einem niedriggradigen Lymphom hervorgegangen


ist, und die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) in


Frage kommen, zugelassen. Diese Indikation ist im Rahmen einer


beschleunigten Zulassung auf Basis der Gesamtansprechrate zugelassen. Die


weitere Zulassung für diese Indikation kann von der Überprüfung und


Beschreibung des klinischen Nutzens in einer oder mehreren


Bestätigungsstudien abhängig gemacht werden.).



In Europa erhielt Minjuvi® (Tafasitamab) eine bedingte Zulassung in


Kombination mit Lenalidomid, gefolgt von einer Minjuvi-Monotherapie, zur


Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem


diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), die nicht für eine autologe


Stammzelltransplantation (ASZT) geeignet sind.



Tafasitamab wird als therapeutische Option bei bösartigen


B-Zell-Erkrankungen in einer Reihe von laufenden Kombinationsstudien


klinisch untersucht.



Minjuvi® und Monjuvi® sind eingetragene Marken der MorphoSys AG. Tafasitamab


wird von Incyte und MorphoSys unter dem Markennamen Monjuvi® in den USA


gemeinsam vermarktet und von Incyte unter dem Markennamen Minjuvi® in


Europa, im Vereinigten Königreich und in Kanada vermarktet.



XmAb® ist eine eingetragene Marke von Xencor, Inc.




Wichtige Sicherheitsinformationen



Was sind mögliche Nebenwirkungen von MONJUVI?



MONJUVI kann schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, darunter:



- Infusionsreaktionen. Ihr Arzt wird Sie während der Infusion von MONJUVI


auf Infusionsreaktionen überwachen. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt,


wenn während der Infusion von MONJUVI Fieber, Schüttelfrost, Hautausschlag,


Hitzegefühl, Kopfschmerzen oder Atembeschwerden auftreten.



- Verringerte Anzahl an Blutkörperchen (Blutplättchen, rote Blutkörperchen


und weiße Blutkörperchen). Eine Verringerung der Anzahl der Blutkörperchen


tritt unter MONJUVI häufig auf, kann aber auch ernsthaft oder schwerwiegend


sein. Ihr Arzt wird Ihr Blutbild während der Behandlung mit MONJUVI eng


überwachen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie Fieber von 38 C


(100,4 F) oder mehr haben oder Sie Blutergüsse oder Blutungen beobachten.



- Infektionen. Während der Behandlung mit MONJUVI und nach der letzten Dosis


traten bei Behandelten schwere Infektionen auf, einschließlich solcher


Infektionen, die zum Tod führen können. Informieren Sie unverzüglich Ihren


Arzt, wenn Sie Fieber von 38 C (100,4 F) oder mehr haben oder Anzeichen und


Symptome einer Infektion entwickeln.



Die häufigsten Nebenwirkungen von MONJUVI sind:



- Müdigkeit oder Schwächegefühl



- Durchfall



- Husten



- Fieber



- Schwellung der unteren Beinpartien oder Hände



- Atemwegsinfektionen



- Verminderter Appetit



Dies sind nicht alle möglichen Nebenwirkungen von MONJUVI. Wenden Sie sich


wegen möglicher Nebenwirkungen an Ihren Arzt. Nebenwirkungen können der FDA


unter +1 800-FDA-1088 gemeldet werden.



Informieren Sie Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung mit MONJUVI über Ihre


Vorerkrankungen, vor allem, wenn:



- bei Ihnen eine akute Infektion vorliegt oder Sie kürzlich eine Infektion


hatten.



- Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden. MONJUVI kann Ihrem


ungeborenen Baby schaden. Sie sollten während der Behandlung mit MONJUVI


nicht schwanger werden. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie nicht mit


MONJUVI in Kombination mit Lenalidomid behandelt werden, da Lenalidomid


Geburtsfehler und den Tod Ihres ungeborenen Kindes verursachen kann.



- Während der Behandlung und für mindestens 3 Monate nach Ihrer letzten


MONJUVI-Dosis sollten Sie eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.



- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie während der MONJUVI-Behandlung


schwanger werden oder glauben, schwanger zu sein.



- Sie stillen oder planen zu stillen. Es ist nicht bekannt, ob MONJUVI in


die Muttermilch übergeht. Daher sollten Sie während der Behandlung und


mindestens 3 Monate nach Ihrer letzten MONJUVI-Dosis nicht stillen.



Bitte informieren Sie sich darüber hinaus mittels der Packungsbeilage von


Lenalidomid bezüglich Schwangerschaft, Empfängnisverhütung sowie Blut- und


Sperma-Spende.



Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen,


einschließlich verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Medikamente,


Vitamine und pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel.



Bitte beachten Sie die vollständige Packungsbeilage von MONJUVI, in der Sie


weitere Informationen für Patienten, auch Sicherheitsinformationen, finden.



Zukunftsgerichtete Aussagen von MorphoSys



Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen über


die MorphoSys-Unternehmensgruppe. Sie beinhalten bekannte und unbekannte


Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen


Ergebnisse, die Finanzlage, die Liquidität, die Leistung oder die Erfolge


von MorphoSys oder die Ergebnisse der Branche erheblich von den historischen


oder zukünftigen Ergebnissen, der Finanzlage, der Liquidität, der Leistung


oder den Erfolgen abweichen, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum


Ausdruck gebracht oder impliziert werden. Selbst wenn die Ergebnisse, die


Leistung, die finanzielle Lage und die Liquidität von MorphoSys sowie die


Entwicklung der Branche, in der MorphoSys tätig ist, mit den


zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen, können diese nicht auf die


Ergebnisse oder Entwicklungen in zukünftigen Perioden schließen lassen. Zu


den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören die Tatsache, dass


die Erwartungen von MorphoSys unzutreffend sein könnten, die inhärenten


Unsicherheiten im Zusammenhang mit Entwicklungen im Wettbewerb, klinischen


Studien und Produktentwicklungen sowie behördlichen Zulassungsanforderungen,


die Abhängigkeit von Kooperationen mit Dritten, die Abschätzung des


kommerziellen Potenzials der Entwicklungsprogramme von MorphoSys und andere


Risiken, die in den Risikofaktoren im Jahresbericht von MorphoSys auf


Formblatt 20-F und anderen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereichten


Unterlagen aufgeführt sind. In Anbetracht dieser Unwägbarkeiten wird dem


Leser empfohlen, sich nicht in unangemessener Weise auf solche


zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Diese zukunftsgerichteten


Aussagen beziehen sich nur auf das Datum der Veröffentlichung dieses


Dokuments. MorphoSys lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab, die in diesem


Dokument enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um sie


an geänderte Erwartungen oder an veränderte Ereignisse, Bedingungen oder


Umstände anzupassen, auf denen diese Aussagen beruhen oder die die


Wahrscheinlichkeit beeinflussen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den


in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten abweichen, es sei denn, dies


ist gesetzlich oder regulatorisch vorgeschrieben.



Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte:




Medien Kontakte: Thomas Biegi Investoren Kontakte: Dr. Julia


Vice President Tel.: +49 (0)89 Neugebauer Head of Investor Relations


/ 89927 26079 Tel: +49 (0)89 / 899 27 179


[1]thomas.biegi@morphosys.com [1]julia.neugebauer@morphosys.com 1.


1. mailto:julia.neugebauer@morphosys.com


mailto:thomas.biegi@morphosys.


com


Kaitlyn Nealy Senior Director,


US Communications Tel: +1


857-283-3945


[1]kaitlyn.nealy@morphosys.com


1.


mailto:kaitlyn.nealy@morpho


sys.com




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28.09.2022 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


übermittelt durch EQS - ein Service der EQS Group AG.


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate


News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Medienarchiv unter https://eqs-news.com



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Sprache: Deutsch


Unternehmen: MorphoSys AG


Semmelweisstr. 7


82152 Planegg


Deutschland


Telefon: +49 (0)89 899 27-0


Fax: +49 (0)89 899 27-222


E-Mail: investors@morphosys.com


Internet: www.morphosys.com


ISIN: DE0006632003


WKN: 663200


Indizes: SDAX, TecDAX


Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);


Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,


München, Stuttgart, Tradegate Exchange; Nasdaq


EQS News ID: 1452327





Ende der Mitteilung EQS News-Service


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