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Fr, 30. September 2022, 11:50 Uhr

Helma Eigenheimbau

WKN: A0EQ57 / ISIN: DE000A0EQ578

Original-Research: HELMA Eigenheimbau AG (von GBC AG): Kaufen


18.08.22 09:01
dpa-AFX

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Original-Research: HELMA Eigenheimbau AG - von GBC AG



Einstufung von GBC AG zu HELMA Eigenheimbau AG



Unternehmen: HELMA Eigenheimbau AG


ISIN: DE000A0EQ578



Anlass der Studie: Research Note


Empfehlung: Kaufen


Kursziel: 83,35 EUR


Kursziel auf Sicht von: 31.12.2023


Letzte Ratingänderung:


Analyst: Cosmin Filker, Marcel Goldmann



1.HJ 2022: Neue Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis erreicht; Hoher


Auftragsbestand vorhanden; 2022er Prognosen leicht reduziert; Kursziel


aufgrund eines höheren risikolosen Zinssatzes reduziert



Mit einem Umsatzanstieg in Höhe von 4,9 % auf 169,21 Mio.

EUR (VJ: 161,37


Mio. EUR) hat die HELMA Eigenheimbau AG (kurz: HELMA) nicht nur einen neuen


Halbjahres-Rekord erreicht, die Gesellschaft war zudem in der Lage, auch im


herausfordernden Marktumfeld weiter zu wachsen. Ein noch stärkeres


Anzeichen für die Robustheit des HELMA-Geschäftsmodells liefert der


erreichte Rekord-Auftragseingang. Trotz steigender Finanzierungskosten


sowie angesichts des Wegfalls der Neubauförderung für das Effizienzhaus 55,


was zu Vorzieheffekten in das vierte Quartal 2021 geführt hatte, wurde mit


197,39 Mio. EUR (30.06.21: 197,17 Mio. EUR) der Rekordwert des Vorjahres


nochmals erreicht bzw. leicht übertroffen.



Der Umsatzanstieg in Höhe von 4,9 % war sowohl auf EBIT-Ebene als auch auf


Ebene des EBT von einem jeweils überproportionalen Anstieg begleitet. Beim


EBIT verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg in Höhe von 10,5 % auf


13,99 Mio. EUR (VJ: 12,66 Mio. EUR) und beim EBT in Höhe von 8,2 % auf


13,46 Mio. EUR (VJ: 12,44 Mio. EUR). Zusätzlich zum EBIT veröffentlicht die


HELMA auch ein um den Abgang aktivierter Zinsen bereinigtes EBIT, welches


um 8,9 % auf 15,45 Mio. EUR (VJ: 13,41 Mio. EUR) ebenfalls deutlich


zugelegt hat und einen neuen Halbjahres-Rekordwert markiert.



Auch wenn die HELMA bislang gut in der Lage war, die Auswirkungen im


Zusammenhang mit den Materialengpässen, mit den steigenden Energiekosten


sowie den steigenden Finanzierungskosten aufzufangen, rechnet der Vorstand


mit einer Verlangsamung bei den bestehenden Projekten. Der aktuelle Rekord-


Auftragsbestand in Höhe von 383,6 Mio. EUR (30.06.21: 266,8 Mio. EUR)


dürfte mit einer geringeren Geschwindigkeit in Umsatzerlöse umgewandelt


werden, weswegen der HELMA-Vorstand für das laufende Geschäftsjahr mit dem


Erreichen der unteren Prognosebandbreite rechnet. Konkret werden


Umsatzerlöse in Höhe von 360,0 Mio. EUR (bisher: 360 bis 380 Mio. EUR) und


ein EBT in Höhe von 30,0 Mio. EUR (bisher: 30 bis 33 Mio. EUR) erwartet.



Die mittelfristigen Aussichten werden weiterhin als positiv eingestuft. Als


Antwort auf eine unverändert erwartete hohe Nachfrage nach Wohneigentum und


nach Ferienimmobilien in deutschen Ferienregionen verfügt die HELMA über


eine umfangreiche Projektpipeline. Per 30.06.2022 beläuft sich das


Umsatzpotenzial auf 2,08 Mrd. EUR, welches in einem Zeitraum von ca. sechs


Jahren realisiert werden kann. Zusammen mit dem jährlich erwarteten


Umsatzbeitrag aus dem Baudienstleistungsgeschäft in Höhe von 125 Mio. EUR,


liegt das jährliche Umsatzpotenzial unverändert bei über 450 Mio. EUR.


Zusätzlich dazu hatte die Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag weitere


Projektgrundstücke mit einem Kaufpreisvolumen von 69,0 Mio. EUR erworben.



Damit liegt eine umfangreiche Grundlage für ein künftiges Umsatz- und


Ergebniswachstum vor. Wir passen unsere Prognose für das laufende


Geschäftsjahr an die neue Unternehmens-Guidance an und rechnen nun mit


Umsatzerlösen in Höhe von 360,66 Mio. EUR (bisher: 369,61 Mio. EUR) und


einem EBT in Höhe von 30,00 Mio. EUR (bisher: 32,25 Mio. EUR). Ebenfalls


haben wir eine höhere Steuerquote berücksichtigt, weswegen wir beim


Nachsteuerergebnis eine stärkere Reduktion auf 20,37 Mio. EUR (bisher:


22,61 Mio. EUR) vorgenommen haben. Für die kommenden Geschäftsjahre


behalten wir unsere Umsatz- und Ergebnisprognosen unverändert bei, beziehen


jedoch auch hier die erwartete höhere Steuerquote in Höhe von 31,5 % ein.


Daher reduzieren wir bei den Prognosen der Geschäftsjahre 2023 und 2024


jeweils lediglich unsere Nachsteuer-Ergebnisschätzung.



Nach wie vor gilt, dass HELMA das Risiko an den Beschaffungsmärkten,


insbesondere bei den vorgeplanten Objekten, dadurch begegnet, in dem


Größenvorteile genutzt werden sowie andererseits durch frühzeitige


Vertragsabschlüsse mit den Generalunternehmen eine hohe Kostensicherheit


gegeben ist.



Wir haben im Rahmen unseres DCF-Bewertungsmodells ein neues Kursziel in


Höhe von 83,35 EUR (bisher: 87,80 EUR) ermittelt. Die Kurszielreduktion ist


ausschließlich eine Folge einer marktbedingten weiteren Anhebung des


risikolosen Zinssatzes auf 1,25 % (bisher: 0,80 %), was zu einem weiteren


Anstieg der gewichteten Kapitalkosten auf 6,61 % (bisher: 6,40 %) geführt


hat. Ausgehend vom aktuellen Aktienkurs in Höhe von 38,90 EUR vergeben wir


weiterhin das Rating KAUFEN.



Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:


http://www.more-ir.de/d/25079.pdf



Kontakt für Rückfragen


GBC AG


Halderstrasse 27


86150 Augsburg


0821 / 241133 0


research@gbc-ag.de


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Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,6a,7,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter:


http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung


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Datum (Zeitpunkt) Fertigstellung: 17.08.22 (13:27 Uhr)


Datum (Zeitpunkt) erste Weitergabe: 18.08.22 (09:00 Uhr)



-------------------übermittelt durch die EQS Group AG.-------------------




Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.


Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung


oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.



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