Suchen
Login
Anzeige:
Do, 21. Oktober 2021, 22:23 Uhr

Nissan Motor

WKN: 853686 / ISIN: JP3672400003

Trotz Brexits: Nissan plant Bau von Elektroautos in Sunderland


01.07.21 12:37
dpa-AFX

SUNDERLAND (dpa-AFX) - Der japanische Autobauer Nissan will trotz Brexits kräftig in sein Werk im englischen Sunderland investieren.

Dort soll künftig ein neues Elektroauto produziert werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auch ein komplett neues Werk für Batterien von Nissan-Partner Envision AESC soll in der nordostenglischen Stadt entstehen. Insgesamt will Nissan dafür eine Milliarde Pfund (1,16 Milliarden Euro) investieren und 1600 neue Arbeitsplätze schaffen.



Ein Teil des Geldes kommt jedoch vom britischen Steuerzahler. Wie viel an Subventionen fließt, wollten weder Nissan noch die Regierung in London verraten. Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng sagte lediglich, es handle sich um eine "erhebliche Summe". Für die Regierung in London ist der Erhalt der Nissan-Produktion in der Brexit-Hochburg Sunderland ein wichtiges Prestige-Projekt.



Die britische Automobilindustrie hat in den vergangenen Jahren durch Brexit, Pandemie und sinkende Nachfrage nach Dieselfahrzeugen massiv gelitten. Zuletzt stieg die Zahl der im Land gebauten Autos wieder etwas an, doch die Produktion liegt noch immer weit unter dem Niveau von vor fünf Jahren. Die britische Automobilbranche ist stark vom Export anhängig. Mehr als 80 Prozent der in dem Land gefertigten Autos gehen ins Ausland, über die Hälfte davon in die EU./cmy/DP/jha







 
19.10.21 , dpa-AFX
Studie: Mehr Auto-Rückrufe wegen Sicherheitsmäng [...]
BERGISCH GLADBACH (dpa-AFX) - Wegen Sicherheitsmängeln an Autos sind dem Branchenexperten Stefan Bratzel zufolge ...
14.10.21 , news aktuell
Al Dahana kündigt Entscheidung des Gerichts in D [...]
Dubai, Vereinigte Arabische Emirate (ots/PRNewswire) - Nissan Motor Co. Ltd. und Nissan Middle East wurden in einem ...
01.10.21 , dpa-AFX
Chip-Engpässe bremsen US-Absatz bei General Mot [...]
DETROIT (dpa-AFX) - Der größte US-Autobauer General Motors ist im vergangenen Quartal besonders hart ...