Allianz kaufen
02.10.01 13:22
Kreissparkasse Pinneberg
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg stufen die Aktien der Allianz (WKN 840400) unverändert als Kauf ein.
Allen positiven Aussichten (Stichwort Altersvorsorgegeschäft) zum Trotz, die gesamte Branche leide unter einem konjunkturell bedingt eher rückläufigen Versicherungsgeschäft und habe es in diesem Kapitalmarkt-Umfeld sehr schwer, adäquate Erträge mit den Prämienzahlungen der Versicherten zu erzielen. Durch ihre erheblichen Finanzbeteiligungen leide die Allianz deutlich stärker als andere Versicherer; der Kursrutsch der letzten Monate - insbesondere der seit dem 11. September - habe einige Milliarden an stillen Reserven vernichtet. Zusätzlich sorge die vor sechs Monaten offiziell bekannt gegebene Fusion mit der Dresdner Bank in diesem Börsen-Umfeld auch eher für ein Schielen auf kurzfristig sehr schwachen Bank-Daten als auf die längerfristig realistischen Synergie-Effekte.
Wenig Überraschendes sei in den Halbjahresdaten der Allianz enthalten gewesen; nahezu alle Kernzahlen hätten innerhalb der Schätzungsparameter gelegen. Der leicht gesunkene Halbjahresüberschuss (8% unter erstem Halbjahr 2000) sei in erster Linie auf das in einem schwierigen Umfeld gesunkene Ergebnis aus Kapitalanlagen zurückzuführen. Der direkte Schaden (Betriebsunterbrechungs-, Luftfahrt- und Sachversicherungen) sei zunächst auf 0,7 Mrd. Euro, später dann auf 1,0 Mrd. Euro taxiert worden. Dementsprechend werde sich der nach den Halbjahresdaten noch auf knapp 2,8 Mrd. prognostizierte Jahresgewinn 2001 auf Größenordnungen von unter 2,0 Mrd. Euro reduzieren. Die Analysten würden daher den bisher erwarteten 2001er-Gewinn pro Aktie von über 11 auf knapp 8 Euro anpassen.
Die Terroranschläge würden auf längere Sicht dafür sorgen, dass sich - so zynisch das auch sei – das Geschäftsumfeld für Versicherer verbessern werde. Erhöhter Bedarf nach Versicherungsdienstleistungen und leichter durchsetzbare Prämienerhöhungen seien logische Konsequenzen. Die aktuell diskutierte Risikobegrenzung (Staatshaftung für Kriegs- und Terrorschäden) könnte die unkalkulierbar gewordenen Risiken für Versicherungsgesellschaften minimieren. Aber ohne eine Beendigung des Konfliktes bleibe die Sorge vor weiteren Anschlägen erhalten. Dies dämpfe nicht nur die Erholungshoffnungen für alle Börsen, sondern treffe insbesondere die Allianz (sinkender Wert der Industriebeteiligungen etc.).Die Experten würden optimistisch bleiben. Man hoffe auf eine zeitlich und lokal begrenzte Antwort der Amerikaner und eine langsame Rückkehr zur (wirtschaftlichen) Realität. Für dieses Szenario sei die Allianz bestens aufgestellt.
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg bestätigen daher ihre Kaufempfehlung für die Allianz-Aktie.
Allen positiven Aussichten (Stichwort Altersvorsorgegeschäft) zum Trotz, die gesamte Branche leide unter einem konjunkturell bedingt eher rückläufigen Versicherungsgeschäft und habe es in diesem Kapitalmarkt-Umfeld sehr schwer, adäquate Erträge mit den Prämienzahlungen der Versicherten zu erzielen. Durch ihre erheblichen Finanzbeteiligungen leide die Allianz deutlich stärker als andere Versicherer; der Kursrutsch der letzten Monate - insbesondere der seit dem 11. September - habe einige Milliarden an stillen Reserven vernichtet. Zusätzlich sorge die vor sechs Monaten offiziell bekannt gegebene Fusion mit der Dresdner Bank in diesem Börsen-Umfeld auch eher für ein Schielen auf kurzfristig sehr schwachen Bank-Daten als auf die längerfristig realistischen Synergie-Effekte.
Die Terroranschläge würden auf längere Sicht dafür sorgen, dass sich - so zynisch das auch sei – das Geschäftsumfeld für Versicherer verbessern werde. Erhöhter Bedarf nach Versicherungsdienstleistungen und leichter durchsetzbare Prämienerhöhungen seien logische Konsequenzen. Die aktuell diskutierte Risikobegrenzung (Staatshaftung für Kriegs- und Terrorschäden) könnte die unkalkulierbar gewordenen Risiken für Versicherungsgesellschaften minimieren. Aber ohne eine Beendigung des Konfliktes bleibe die Sorge vor weiteren Anschlägen erhalten. Dies dämpfe nicht nur die Erholungshoffnungen für alle Börsen, sondern treffe insbesondere die Allianz (sinkender Wert der Industriebeteiligungen etc.).Die Experten würden optimistisch bleiben. Man hoffe auf eine zeitlich und lokal begrenzte Antwort der Amerikaner und eine langsame Rückkehr zur (wirtschaftlichen) Realität. Für dieses Szenario sei die Allianz bestens aufgestellt.
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg bestätigen daher ihre Kaufempfehlung für die Allianz-Aktie.
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