Australischer Dollar unter Druck
05.04.12 10:17
ETX Capital
London (www.aktiencheck.de) - Die heute veröffentlichten Zahlen zur australischen Handelsbilanz für den Monat Februar lagen deutlich unter den Erwartungen und setzten infolge den Australischer Dollar (AUD) gegenüber den wichtigsten Währungen weltweit unter Druck, so Oliver Bossmann, Analyst bei ETX Capital.
Die Handelsbilanz sei mit einem Minus von -480 Millionen AUD wesentlich schwächer ausgefallen, als das von den Analysten erwartet worden sei. Die Konsensschätzungen hätten hier bei einem Handelsbilanzüberschuss von 1,1 Milliarden AUD gelegen. Damit weise Australiens Wirtschaft für die Monate Januar und Februar Handelbilanzdefizite aus. Zuletzt habe es die Entwicklung von zwei aufeinander folgenden Defiziten für das rohstoffreiche Land vor zwei Jahren gegeben. Nun seien die Befürchtungen unter Devisenhändler groß, dass die australische Wirtschaft deutlich langsamer wachse als erwartet.
Die Zahlen würden die Spekulationen der letzten Tage bestätigen, dass die Reserve Bank of Australia (RBA) in ihrer nächsten Sitzung im Mai die Notenbankzinssätze senken werde, nachdem sie gestern die Zinssätze unverändert bei 4,25 Prozent belassen habe. Der Ausblick der RBA nach dem Zinsentscheid habe aber auch gezeigt, dass sie sofort bereit wäre, die Zinsen zu senken, wenn eine mögliche Wachstumsverlangsamung der Weltkonjunktur die australische Wirtschaft treffe. Jedoch gelte dies nur unter der Voraussetzung, dass kein Druck von der Inflationsseite aufkomme. Die Inflationsrate habe zuletzt bei 3,1 Prozent gelegen.
Die Kurse der Overnight Index Swaps der Credit Suisse würden zeigen, dass Marktteilnehmer eine Zinssenkung auf Sicht der nächsten zwölf Monate von ca. 100 Basispunkten erwarten würden. Der Kurs der OIS befinde sich aktuell bei -82 Basispunkten. Die Zinssatzerwartungen seien einer der wichtigsten Gründe für Wechselkursschwankungen. Sinkende Zinsen würden in der Regel eine schwächere Währung bedeuten. (05.04.2012/ac/a/m)
Die Handelsbilanz sei mit einem Minus von -480 Millionen AUD wesentlich schwächer ausgefallen, als das von den Analysten erwartet worden sei. Die Konsensschätzungen hätten hier bei einem Handelsbilanzüberschuss von 1,1 Milliarden AUD gelegen. Damit weise Australiens Wirtschaft für die Monate Januar und Februar Handelbilanzdefizite aus. Zuletzt habe es die Entwicklung von zwei aufeinander folgenden Defiziten für das rohstoffreiche Land vor zwei Jahren gegeben. Nun seien die Befürchtungen unter Devisenhändler groß, dass die australische Wirtschaft deutlich langsamer wachse als erwartet.
Die Zahlen würden die Spekulationen der letzten Tage bestätigen, dass die Reserve Bank of Australia (RBA) in ihrer nächsten Sitzung im Mai die Notenbankzinssätze senken werde, nachdem sie gestern die Zinssätze unverändert bei 4,25 Prozent belassen habe. Der Ausblick der RBA nach dem Zinsentscheid habe aber auch gezeigt, dass sie sofort bereit wäre, die Zinsen zu senken, wenn eine mögliche Wachstumsverlangsamung der Weltkonjunktur die australische Wirtschaft treffe. Jedoch gelte dies nur unter der Voraussetzung, dass kein Druck von der Inflationsseite aufkomme. Die Inflationsrate habe zuletzt bei 3,1 Prozent gelegen.
Die Kurse der Overnight Index Swaps der Credit Suisse würden zeigen, dass Marktteilnehmer eine Zinssenkung auf Sicht der nächsten zwölf Monate von ca. 100 Basispunkten erwarten würden. Der Kurs der OIS befinde sich aktuell bei -82 Basispunkten. Die Zinssatzerwartungen seien einer der wichtigsten Gründe für Wechselkursschwankungen. Sinkende Zinsen würden in der Regel eine schwächere Währung bedeuten. (05.04.2012/ac/a/m)
Werte im Artikel

