BMW übergewichten
11.11.04 14:13
Bankhaus Reuschel
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Aktie von BMW unverändert mit "übergewichten" ein.
Trotz guter Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres habe der Automobilkonzern die Markterwartungen beim Ergebnis nicht erfüllt. Den Autoabsatz habe BMW um ca. 9% auf 887.000 Stück gesteigert. Der Konzernumsatz habe um 9,1% auf 33,3 Mrd. Euro zugelegt. Das EPS habe sich auf 2,48 Euro belaufen. Vor allem im 3. Quartal mit einem Konzernergebnis von 479 Mio. Euro hätten die Münchener die Markterwartungen nicht (Konsens 502 Mio. Euro) erfüllt. Die Ursache hierfür sei der kräftige Anstieg des Leasinggeschäfts gewesen. Denn die Fahrzeuge würden von BMW an die Leasingtochter verkauft, der hausinterne Gewinn erscheine im sonstigen Ergebnis zunächst als Belastung. Erst wenn die Leasingerträge in den kommenden Jahren fließen würden, drehe sich dieser negative Effekt wieder ins Plus. Somit habe es sich lediglich um eine vorübergehende Ertragsminderung gehandelt.
Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2004 habe das Management bestätigt. BMW erwarte demnach für das Gesamtjahr 2004 weiterhin ein Ertragswachstum im Rahmen der Absatzentwicklung.
Das neue Einstiegsmodell von BMW, die 1er-Reihe, sei offenbar gut gestartet. Im Frühjahr 2005 solle dann der neue 3er folgen. Nach Ansicht der Analysten dürfte der gute Modell-Mix die Ertragsmarge der Autosparte weiter verbessern.
Nachdem die Absatzzahlen nach neun Monaten 2004 etwas besser als die Schätzungen der Analysten ausgefallen seien, würden sie nun ihre EPS-Schätzung für 2004 leicht auf 3,18 Euro (bisher 3,09 Euro) und für 2005 auf 3,48 Euro (bisher: 3,40 Euro) erhöhen. Das ergebe ein KGV 2005e von 9,4, womit man den Wert für sehr moderat bewertet halte.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel bestätigen ihr "übergewichten"-Rating für die BMW-Aktie. Das Kursziel sehe man zwischen 37 und 39 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Trotz guter Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres habe der Automobilkonzern die Markterwartungen beim Ergebnis nicht erfüllt. Den Autoabsatz habe BMW um ca. 9% auf 887.000 Stück gesteigert. Der Konzernumsatz habe um 9,1% auf 33,3 Mrd. Euro zugelegt. Das EPS habe sich auf 2,48 Euro belaufen. Vor allem im 3. Quartal mit einem Konzernergebnis von 479 Mio. Euro hätten die Münchener die Markterwartungen nicht (Konsens 502 Mio. Euro) erfüllt. Die Ursache hierfür sei der kräftige Anstieg des Leasinggeschäfts gewesen. Denn die Fahrzeuge würden von BMW an die Leasingtochter verkauft, der hausinterne Gewinn erscheine im sonstigen Ergebnis zunächst als Belastung. Erst wenn die Leasingerträge in den kommenden Jahren fließen würden, drehe sich dieser negative Effekt wieder ins Plus. Somit habe es sich lediglich um eine vorübergehende Ertragsminderung gehandelt.
Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2004 habe das Management bestätigt. BMW erwarte demnach für das Gesamtjahr 2004 weiterhin ein Ertragswachstum im Rahmen der Absatzentwicklung.
Das neue Einstiegsmodell von BMW, die 1er-Reihe, sei offenbar gut gestartet. Im Frühjahr 2005 solle dann der neue 3er folgen. Nach Ansicht der Analysten dürfte der gute Modell-Mix die Ertragsmarge der Autosparte weiter verbessern.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel bestätigen ihr "übergewichten"-Rating für die BMW-Aktie. Das Kursziel sehe man zwischen 37 und 39 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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