BMW übergewichten
17.03.05 15:10
Bankhaus Reuschel
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Aktie von BMW mit "übergewichten" ein.
Während die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr die hoch gesteckten Erwartungen hätten erfüllen können, habe der Autobauer mit der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals überrascht. Somit habe der Konzern die schon zahlreich zu hörende Kritik bezüglich der zu niedrigen Ausschüttungsquote sehr überzeugend beantwortet. Die Dividende für 2004 sei von 0,58 auf 0,62 Euro angehoben worden. Der Konzern habe im letzten Jahr das Ergebnis zweistellig erhöhen können. Das Vorsteuerergebnis sei bei einem Konzernumsatz von 44,3 Mrd. Euro (+6,8%) um fast 11% auf den neuen Höchstwert von 3,55 Mrd. Euro verbessert worden. Das Konzernergebnis sei sogar um 14,1% auf 2,2 Mrd. Euro gestiegen. Der Gewinn je Anteilsschein habe 3,30 nach 2,89 Euro im Vorjahr erreicht.
Der Aktienrückkauf würde auf dem derzeitigen Niveau der Notierung etwa 2,3 Mrd. Euro an Aufwendungen erfordern (unterstellt, dass 10% der Stammaktien zurückgekauft würden). Der Ausblick auf das laufende Jahr sei in Anbetracht des schwieriger gewordenen Marktumfelds erwartungsgemäß vorsichtig ausgefallen. BMW gehe im Vergleich zum letzten Jahr von einem lediglich gehaltenen Ergebnis aus. Die Analysten seien sehr zuversichtlich im Hinblick auf den Absatzerfolg der neuen 3er-Reihe (Einführung ab März) und rechnen deshalb mit einem leichten Anstieg des Konzernergebnisses im aktuellen Jahr (+6,3% auf 2,34 Mrd. Euro).
Das Aktienrückkaufprogramm könne auf 18 Monate gestreckt werden. Man erwarte daher in 2005 eine Verringerung der durchschnittlichen Aktienzahl um 3,5% (5% Aktienrückkauf in 2005 ab Mai). Der prognostizierte Gewinn je Anteilsschein steige daher auf 3,61 Euro (von zuvor 3,48 Euro). Für das kommende Jahr erwarte man nun 3,82 Euro (3,59 Euro). Auf dieser Basis errechne sich ein aktuelles 2006er KGV von etwa 9. Damit sei BMW nach wie vor sehr moderat bewertet.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel empfehlen die Aktie von BMW überzugewichten. Das Kursziel bleibe weiterhin bei 37 bis 40 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Während die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr die hoch gesteckten Erwartungen hätten erfüllen können, habe der Autobauer mit der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals überrascht. Somit habe der Konzern die schon zahlreich zu hörende Kritik bezüglich der zu niedrigen Ausschüttungsquote sehr überzeugend beantwortet. Die Dividende für 2004 sei von 0,58 auf 0,62 Euro angehoben worden. Der Konzern habe im letzten Jahr das Ergebnis zweistellig erhöhen können. Das Vorsteuerergebnis sei bei einem Konzernumsatz von 44,3 Mrd. Euro (+6,8%) um fast 11% auf den neuen Höchstwert von 3,55 Mrd. Euro verbessert worden. Das Konzernergebnis sei sogar um 14,1% auf 2,2 Mrd. Euro gestiegen. Der Gewinn je Anteilsschein habe 3,30 nach 2,89 Euro im Vorjahr erreicht.
Der Aktienrückkauf würde auf dem derzeitigen Niveau der Notierung etwa 2,3 Mrd. Euro an Aufwendungen erfordern (unterstellt, dass 10% der Stammaktien zurückgekauft würden). Der Ausblick auf das laufende Jahr sei in Anbetracht des schwieriger gewordenen Marktumfelds erwartungsgemäß vorsichtig ausgefallen. BMW gehe im Vergleich zum letzten Jahr von einem lediglich gehaltenen Ergebnis aus. Die Analysten seien sehr zuversichtlich im Hinblick auf den Absatzerfolg der neuen 3er-Reihe (Einführung ab März) und rechnen deshalb mit einem leichten Anstieg des Konzernergebnisses im aktuellen Jahr (+6,3% auf 2,34 Mrd. Euro).
Das Aktienrückkaufprogramm könne auf 18 Monate gestreckt werden. Man erwarte daher in 2005 eine Verringerung der durchschnittlichen Aktienzahl um 3,5% (5% Aktienrückkauf in 2005 ab Mai). Der prognostizierte Gewinn je Anteilsschein steige daher auf 3,61 Euro (von zuvor 3,48 Euro). Für das kommende Jahr erwarte man nun 3,82 Euro (3,59 Euro). Auf dieser Basis errechne sich ein aktuelles 2006er KGV von etwa 9. Damit sei BMW nach wie vor sehr moderat bewertet.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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